Seit 18:30 Uhr Weltzeit
Donnerstag, 06.05.2021
 
Seit 18:30 Uhr Weltzeit
Tagesprogramm Samstag, 5. Juli 2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Als die Kaufleute die Welt eroberten
Eine Lange Nacht über die Hanse
Von Nora Bauer
Regie: die Autorin

Die Hanse war ursprünglich ein Zusammenschluss norddeutscher Kaufleute zum Schutz und Ausbau ihres internationalen Handels. Dieser lockere Bund avancierte sehr erfolgreich zu einer norddeutschen Supermacht des Geldes. Die Hansekaufleute prägten die Märkte des Mittelalters von Russland bis Flandern, von Island bis Venedig. Über die südlichen Handelswege weiter bis in den Orient forcierten sie den Welthandel. In der Mitte des 14. Jahrhunderts wandelte sich die Hanse zu einer europäischen Städtegemeinschaft - ein einzigartiges historisches Gebilde. Wer etwas auf sich hielt, wurde Mitglied, wobei es nicht nur um das Renommee der Mitgliedschaft, sondern um die Teilhabe an den Privilegien ging, die den zugehörigen Kaufleuten in den europäischen Städten gewährt wurden. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht gehörten der Hanse 200 Städte an. Die Hanse stützte oder stürzte Könige und führte zahlreiche Kriege, um ihre Handelsinteressen durchzusetzen. Die Kaufleute kamen zu Reichtum, wurden in den Städten sesshaft und gewannen hohes Ansehen. Sie etablierten über Familienzugehörigkeit einen städtischen Adel, gestalteten städtische und internationale Politik und den städtischen Alltag, nahmen Einfluss auf die Architektur - noch heute erkennbar in den alten Hansestädten wie Lübeck, Braunschweig, Köln, Bremen, Hamburg - und die Kultur von der Musik bis zum Nachrichtenwesen, von der Malerei bis in die Schreibstuben. So verschieden die Geschichten sind, die sich mit der Hanse verbinden, gemeinsamer Agens ist die Ausbreitung der Märkte, des Handels, des Geldes.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Alfred Newman
„O. Henry’ s Full House“ (Fünf Perlen)

John Barry
„Mike’s Murder“

George Delerue
„Partners“ (Zwei irre Typen auf heißer Spur)

Sol Kaplan
„The Spy Who Came In From The Cold“ (Der Spion, der aus der Kälte kam)

Moderation: Birgit Kahle

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Es geschah in Berlin (Folge 372)
Junge Ganoven
Von Werner Brink
RIAS Berlin 1965
Vorgestellt von Olaf Kosert und Horst Bosetzky

Der 17-jährige Fridtjof und sein Stiefbruder Ole brechen fast täglich Geschäfte auf und machen fette Beute. Ihr Hauptproblem ist ihre Mutter. Bei der wohnen die beiden nämlich noch, und sie darf auf keinen Fall von den nächtlichen Aktivitäten und dem ständig wachsenden Hehlerlager im Keller wissen. Eine Weile läuft alles prima, aber wie immer haben die Ganoven ihre Rechnung ohne Komissar Zett und seine Männer gemacht.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

06:23 Wort zum Tage

Pastoral-Referent Hans-Joachim Ditz
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

Krise im Nahen Osten
Von Sebatian Engelbrecht

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Kinderarbeit als Armutsbekämpfung?
Anja Dargatz, Fiedrich-Ebert-Stifung in Khartoum

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Bachmannpreis Klagenfurt - eine Zwischenbilanz
Von Barbara Wahlster

08:30 Nachrichten

08:50 N/A

Olen Steinhauer: Die Kairo-Affäre. Roman. Aus dem Amerikanischen von Rudolf Hermstein, Blessing Verlag, München 2014

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de

Thema: Wie viele Menschen verträgt die Erde?
Gäste: Dr. Reiner Klingholz, Leiter des Berlin Instituts für Bevölkerung und Entwicklung & Werner Boote, Regisseur und Autor

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
u.a.
Begüßung mit Live-Konferenz: Ingeborg Bachmann Preis
Mit Barbara Wahlster

Live-Konferenz: Lesungen - Teil 1

Live-Konferenz: Lesungen - Teil 2

Live-Konferenz: Bilanz des Autorenwettbewerbs - Gespräche am Rande

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick
Karneval im Sommer
Von Tim Lang

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
u.a.
Bühnengespräch: Thies Mynther, Produzent und Komponist

Festival Foreign Affairs: Theater das zum Aufstand aufruft
Von Elisabeth Nehring

Die geniale Stelle: Regisseur und Künstler Aernout Mik
Gespräch mit dem niederländischen Künstler

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
u.a.
Film der Woche: "Qissa - Der Geist ist ein einsamer Wanderer"

Vorgespult: "Mistaken for Strangers", "Große Versuchung", "Karte meiner Träume"

Filmtipp: Benjamin Heisenberg

Außenaufnahme: Karlovy Vary

Filmfest München Recap I: Udo Kier - Ein Darsteller auf Abwegen

Filmfest München Recap II: Wann kommt der europäische Serien-Boom?

Top Five: Arthouse

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Tacheles

Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasiunterlagen, stellt sich den Fragen von Margarete Wohlan und Martin Steinhage

Ende 2019 läuft das Gesetz zur Stasi-Überprüfung von Mitarbeitern des Öffentlichen Dienstes aus. Nun mehren sich die Stimmen, die fordern: Dann sollte auch die Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) geschlossen werden. Eine mit Experten besetzte Bundestagskommission befasst sich mit der Frage nach der Zukunft über 2019 hinaus. Unterdessen geht die Zahl der Anträge auf Akteneinsicht bei der Behörde zurück. Weiterhin arbeitet aber die Forschungsabteilung intensiv daran, die ganze Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit aufzuarbeiten. So kam kürzlich heraus, dass westliche Pharmahersteller in der DDR mit Wissen des SED-Regimes Medikamentenstudien mit Menschen durchgeführt haben, die vermutlich selbst nicht wussten, dass sie als Versuchskaninchen missbraucht wurden.

Was kann die Behörde darüber hinaus noch für die Aufklärung leisten? Werden weiterhin neue Dokumente gefunden, von deren Existenz man zuvor keine Ahnung hatte? Und: Wird die Stasi-Unterlagen-Behörde überhaupt noch gebraucht, wenn die Menschen langsam das Interesse an der Aufarbeitung der Stasi-Vergangenheit verlieren?

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Scharfe Kontraste
Fotografie in Südafrika seit dem Ende der Apartheid
Von Peter Moritz Pickshaus
Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Michael Prelle, Rüdiger Hellmann, Thomas Mehlhorn, Werner Rehm, Jonas Baeck
Ton: Kai Schliekelmann, Elke Steinort
Produktion: NDR/Deutschlandradio Kultur 2014
Länge: 53'21
(Ursendung)

Zwanzig Jahre nach dem Ende des Apartheid-Regimes erkundet der Autor Südafrika über seine Fotografen.

David Goldblatt, Südafrikas bekanntester Fotograf, begegnet Straftätern an den Schauplätzen ihrer Verbrechen. Roger Ballen dokumentiert die Verelendung der weißen Unterschicht, der Buren, die sich „Afrikaner“ nennen und deren Herrenmenschenideologie Südafrika gezeichnet hat. Peter Magubane, der seine Kamera als Waffe gegen die Unterdrückung verwendet, antwortet auf die Frage, was heute ins öffentliche Bewusstsein Südafrikas gebracht werden muss: „Hört auf zu töten. Stoppt die Vergewaltigungen!“
20 Jahre nach dem Ende des Apartheid-Regimes erkundet der Autor das Land über seine Fotografen. Hinter der Touristenfassade beherrschen Massenarbeitslosigkeit, Korruption und fehlende Bildung weite Teile des Landes.

Peter Moritz Pickshaus, 1955 geboren, schreibt Bücher und Radiostücke. Zuletzt: „Verdächtiger #1.7 - Chinas Künstler und Dissident Ai Weiwei“ (WDR/NDR/DKultur 2013).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Konzert

Das 24. TFF Rudolstadt
Mit Fink, Black Warriors & Analog Africa Sound System, David Bromberg, Judith Holofernes & Band u.v.a.
Moderation: Carola Malter

Live-Impressionen von Deutschlands größtem Roots-, Folk- und Weltmusikfestival mit dem Länderschwerpunkt Tansania

Das TFF Rudolstadt hat in seiner knapp 25-jährigen Geschichte nichts von seiner Attraktivität verloren und feiert immer wieder neue Besucherrekorde. Einer der wichtigsten Gründe für die anhaltende Popularität des größten deutschen Folk-, Roots- und Weltmusikfestivals mag einerseits in der Bandbreite des musikalischen Spektrums liegen, das sowohl moderne Popspielarten nicht ausschließt, als auch Liedermacher im weitesten Sinne mit einbezieht. Nicht Ausgrenzungen sondern Verbindungen der Stile werden gesucht. Andererseits setzen die Macher des TFF auf Kontinuität in den Veranstaltungsreihen als feste Rubriken. So steht in diesem Jahr als „magisches Instrument“ der Bass im Mittelpunkt, widmet sich der Länderschwerpunkt der traditionellen und modernen Musik Tansanias und wurde, mit Blick auf die Fußball-WM nicht ganz zufällig, die Samba zum Tanz des Jahres gekürt. Daneben gehört auch die Verleihung des Weltmusikpreises RUTH zu den jährlichen Höhepunkten, und nicht zuletzt sorgt ein prall gefülltes Konzert- und Straßenmusikprogramm mit über 160 Bands aus rund 35 Ländern in mehr als 200 Konzerten für vier spannende Musiktage und -nächte.

22:30 Uhr

Lesung

Lyriksommer
Aus "Paloma" von Friederike Mayröcker
Gelesen von der Autorin
(Wdh. v. 19.12.2009)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
u.a.
Lyriksommer: Augenfühlerfisch
Von Monika Rinck

Eröffnungsbericht vom Festival d'Avignon
Von Eberhard Spreng

Römertragödie in Ungarn: Ein Bericht vom Shakespearefestival in Neuss
Von Ulrike Gondorf

Seltene Gäste: Die Bristoler Band Massive Attack spielt in Berlin ein Konzert
Von Tobi Müller

Abschlußbericht vom Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt: Wer hat gewonnen
Von Barbara Wahlster

Kulturpresseschau-Wochenrückblick
Von Arno Orzessek

23:30 Kulturnachrichten

Juli 2014
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Als Schauspielerin Afrodeutsche sein: Dabei trifft man ständig auf Widerstände. Als Afrodeutsche Schauspielerin sein: Das ist nicht widerständig genug. Diese Festlegungen lässt Cynthia Micas sich nicht gefallen.*Mehr

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