Seit 17:05 Uhr Studio 9

Dienstag, 15.10.2019
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Sonntag, 3. Juni 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

„Das Gedicht ist, was es tut“
Berliner Rede zur Poesie 2018
Von Elke Erb

Sie ist so unprätentiös wie avanciert: Elke Erb sieht Tagebuchnotizen durch und erzählt, wie man so dichtet, wie "man denkt bei sich".

Elke Erb, die so humorvolle wie scharfsinnige ‚Königin des poetischen Eigensinns‘ (Die Zeit), hält die Berliner Rede zur Poesie 2018 im Rahmen des 19. poesiefestival berlin. Unter dem Titel ‚Das Gedicht ist, was es tut‘ wird die in Berlin lebende Lyrikerin Einblicke in ihre tägliche Schreibpraxis geben. Sie mustert die Tagebücher der letzten Jahre und berichtet von dem Versuch, so zu dichten, wie man bei sich denkt - und wie sich ihre augenblicksnahe Sprache entzündet an dem, was sich in sinnreichen Netzen verfangen hat. Die Rede wird von Deutschlandfunk Kultur am 27. Mai aufgezeichnet und als Buch im Wallstein Verlag erscheinen. Das poesie­festival berlin findet vom 24. bis 31. Mai unter dem Motto ‚Werte Vers Kunst‘ statt, veranstaltet vom Haus für Poesie in Kooperation mit der Akademie der Künste, beide Berlin.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Martin Böttcher

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Moschee-Gemeinde (Ahmadiyya Lahore)

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Heimat auf Zeit
Die deutsche evangelische Gemeinde in Moskau
Von Pfarrer Markus Bräuer
Evangelische Kirche

Deutsche Botschaftsangehörige und Mitarbeiter internationaler Firmen leben für einige Jahre in der Stadt. Manche finden ein schönes Stück Zuhause im Gottesdienst und in der Begegnung mit anderen. Wo zur Sprache kommt, was sie beschäftigt.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Jonathan als Vogelfänger
Von Anna Arnoldi
Gelesen von Max von Pufendorf
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
Moderation: Ulrike Jährling

In der Theater-AG probt Jonathan die Rolle des Vogelfängers und wird dafür sehr gehänselt.

Jonathan und seine Freunde, die Klottmänner, sind in der Theater-AG. Seit einigen Wochen studieren sie die ‚Zauberflöte’ ein. Jonathan spielt Papageno, den Vogelfänger. Kurz vor der Premiere wird das Mädchen, das die Freundin des Vogelfängers spielen soll, krank. Da springt kurzentschlossen Laura ein. Laura ist das schönste Mädchen in der ganzen Schule und Jonathan soll nun am Wochenende den Text mit ihr üben. Vor Schreck bekommt er selbst kein Wort heraus. Und es setzt sich ihm auch noch ein entflogener Papagei auf den Kopf und schreit immerzu: „Gib Küsschen! Gib Küsschen!”.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Die Feuerprinzessin
Von Annelies Schulz
Ab 7 Jahren
Regie: Manfred Täubert
Komposition: Reiner Bredemeyer
Darsteller: Daniela Hoffmann, Dietmar Durand, Barbara Dittus, Hans-Jürgen Hürrig, Jutta Wachowiak, Ruth Glöss u.a.
Produktion: Rundfunk der DDR 1989
Länge: 43'30
Moderation: Ulrike Jährling

Die Feuerprinzessin will das Herz des Marmorprinzen erwärmen.

Die kleine Feuerprinzessin hat sich die schwierigste Aufgabe der Welt vorgenommen: Sie will ein marmornes Herz erwärmen. Sie gibt all ihre Wärme dem Marmorprinzen und gerät dabei in große Gefahr. Um ein Haar hätte sie Feuer und Leben verloren. Aber die Liebe kann Wunder vollbringen, und so wird aus dem Marmorprinzen und der Feuerprinzessin doch noch ein Paar.

Annelies Schulz, geboren 1934 in der Oberlausitz, Jurastudium, lebt heute freischaffend in Taubenheim, schreibt Prosa, Fernsehspiele und Hörspiele.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
Moderation: Oliver Schwesig
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Spaziergänge mit Prominenten
Renate Schönfelder unterwegs mit Ex-Außenminister Joschka Fischer durch seine Heimatstadt Langenburg
(Wdh. v. 02.07.2017)

Welche Schuhe er als Kind in seiner württembergischen Heimatstadt Langenburg getragen hat, ist nicht genau überliefert. Besser bekannt ist dagegen, welches Schuhwerk Joschka Fischer bei seiner Vereidigung als hessischer Umweltminister im Dezember 1985 wählte: Weiße Turnschuhe, die mittlerweile einen Platz im Museum gefunden haben. Den heute 70-Jährigen identifizieren viele mit Frankfurt/Main, denn hier machte der spätere Außenminister auch Karriere als Straßenkämpfer und Hausbesetzer. Seine Kindheit verbrachte Fischer aber in Langenburg, im Hohenloher Land. Hier war er immer am Rennen und Laufen. Ein früher Hinweis auf den Marathon-Läufer Joschka Fischer? Mit seinen Freunden spielte Joschkale, wie er überall gerufen wurde, in den Gassen des Städtchens und am Ufer der Jagst, oder er wurde mit einem Pferdewagen durch den Langenburger Schlosspark gefahren. Sein Redetalent fiel damals schon auf. Mit sieben Jahren verließ die Familie Fischer die Stadt. Der heutige Unternehmensberater Fischer kommt aber immer wieder hierher zurück. Er veranstaltet in seiner Heimatstadt seit 2011 das Langenburg-Forum. Eine Veranstaltung, die sich mit Fragen der Nachhaltigkeit beschäftigt. Prinz Charles, Madeleine Albright und Kofi Annan waren hier schon zu Gast.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

12:30 Uhr

Die Reportage

"Frau Toni, mir geht es gut"
Abgeschoben nach Algerien
Von Philipp Lemmerich und Jonas Weyrosta

Mohamed gehört zu den Asylbewerbern, die abgeschoben wurden. Aber nicht heute, sondern vor 17 Jahren. Er kommt in den 90er-Jahren aus Algerien nach Italien, dann über Umwege in ein kleines Dorf nach Baden-Württemberg, wo er sich eng mit einer deutschen Familie befreundet. Acht Jahre bleibt er teils illegal in Deutschland, dann ist Schluss. Was nach der Abschiebung aus Mohamed geworden ist, möchte Jonas in Erfahrung bringen. Er gehört zur damaligen deutschen Unterstützerfamilie und war noch ein Kind, als Mohamed im Garten mit ihm Fangen gespielt hat. Jonas macht sich auf den Weg nach Algerien.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Catherine Newmark

Der philosophische Wochenkommentar:
Experten,Technokraten, Präsidenten: Gibt es guten Paternalismus?
Prof. Andreas Urs Sommer, Philosophisches Seminar Uni Freiburg

KI Sophia - Lässt sich Liebe programmieren?

Sprechende Maschinen & fühlende Algorithmen: Wie klingt die virtuelle Liebe?

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Das Zusammenspiel von Musik und Glauben
Moderation: Ralf Bei der Kellen

Wenn wir gemeinsam singen, stehen wir immer mit einem Fuß im Neandertal
Gespräch mit dem Neurologen und Musiker Eckart Altenmüller

Selbstfindung im Silben-Singen
Ein neuer Film zeigt die internationale Verbreitung der auf Mantren beruhenden Kirtan-Musik
Von Bernd Sobolla

Damit die Klänge nicht verloren gehen
Die Amar-Stiftung im Libanon sammelt und bewahrt die Musik religiöser Minderheiten
Von Dieter Wulf

Singen ist wie zweimal beten
Der Chor der syrisch-katholischen Gemeinde Köln bietet seinen Mitgliedern eine Art zweite Heimat
Von Cornelia Wegerhoff

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

"...als Kleinigkeiten zu schwer"
Franz Schuberts "Impromptus" op. posth. 142
Gast: Mathias Hansen, Musikwissenschaftler
Moderation: Michael Dasche

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Kraulen will gelernt sein
Immer weniger Menschen in Deutschland können schwimmen
Von Fritz Schütte

Auch Schwimmen zu lernen gehört zu den Bildungszielen der Grundschule. In Großstädten erreichen es alarmierend viele Kinder nicht. Die Zahl der Nichtschwimmer steigt an, warnt die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft DLRG. Gleichzeitig ertrinken wieder mehr Menschen. Wie kann hier umgesteuert werden, wenn auf der anderen Seite öffentliche Bäder schließen oder die Eintrittspreise als zu teuer empfunden werden? Viele Kinder sind mit ihren Eltern nie an einen Badesee gefahren. In Berlin bietet der Verein Neuköllner Schwimmbär fünftägige Wassergewöhnungskurse an. Zum Schwimmenlernen ist es nie zu spät. Erwachsene können übrigens das in der Kindheit Versäumte in Anfänger-Schwimmkursen nachholen.

18:30 Uhr

Hörspiel

"Meine Erinnerungen reißen mich in Stücke"
Frei nach Motiven aus Mary Shelleys biografischen Notizen
Von Cristin König
Regie: die Autorin
Mit: Julika Jenkins, Patrick Güldenberg, Veronika Bachfischer, Trystan Pütter, Sebastian Schwarz, Steven Scharf, Max Urlacher
Komposition: Friederike Bernhardt
Ton: Andreas Stoffels
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: 69'23
(Ursendung)

In einer wetterdüsteren Woche am Genfer See wird das Monster "Frankenstein" zum Leben erweckt.

Anschließend:
Rede zum Entwurf eines Gesetzes gegen die Maschinenstürmerei
Von George Gordon Byron
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2007
Länge: 16'53

1816. Am Genfer See trifft sich eine besondere Gesellschaft: Lord Byron, Percy Shelley, Mary Shelley, ihre Stiefschwester und ein befreundeter Arzt. Alle gerade mal um die 20, unverheiratet. Gewitter und Dauerregen halten die Fünf im Haus. Sie vertreiben sich die Zeit mit Vorlesen, Politisieren und Fantasieren - die Idee zu ‚Frankenstein‘ entsteht. Jahre später sterben die drei Männer durch Drogen, Selbstmord, Ertrinken. Die einsame Mary Shelley erinnert sich an jene Nacht, in der das Monster geboren wurde.

Cristin König, geboren 1965 in Trier, Schauspielerin, Theater-, Drehbuch- und Hörspielautorin, Regisseurin. Als Schauspielerin mit festen und freien Engagements an großen deutschsprachigen Bühnen; 2011 Regiedebüt mit ihrem Stück "Die Wohngemeinschaft" am Maxim Gorki Theater Berlin. Nach "Lila und Fred" (DKultur 2016, Hörspiel des Monats August 2016) ist "Meine Erinnerungen reißen mich in Stücke" ihr zweites Hörspiel als Autorin und Regisseurin.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 02.06.2018

Antonín Dvořák
"Othello", Konzertouvertüre op. 93

Dmitrij Schostakowitsch
Violoncellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107

Leoš Janáček
Sinfonietta op. 60

Alisa Weilerstein, Violoncello
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Tomáš Hanuš

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Der Hass auf das Fremde
Die Ausstellung "Entartete Musik“, 80 Jahre nach der Eröffnung
Von Albrecht Dümling

Deutsche Musik galt den Nazis als Inbegriff deutscher Kultur, die sie deshalb gegen fremde Einflüsse verteidigten. Sie wollten nicht zur Kenntnis nehmen, wie sehr das angeblich Fremde das Musikleben bereichert hatte. Die vor 80 Jahren in Düsseldorf eröffnete Ausstellung „Entartete Musik“ sollte zur „Säuberung“ der deutschen Tonkunst beitragen, war jedoch ein entscheidender Schritt zu ihrer Provinzialisierung.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

"Im Herzen der Gewalt"
Thomas Ostermeier inszeniert Bestseller an der Schaubühne
Von Barbara Behrendt

Philosoph 'Benjamin' als Opernsujet
Ruzickas neues Werk in Hamburg
Von Uwe Friedrich

Autark statt immer nur hübsch
Geschlechtergleichheit beim Comic Salon Erlangen
Von Jennifer Rieger

Das Ende der Ewigkeit. In Riga findet die 1. Biennale statt
Von Werner Bloch

Literaturfestival im norwegischen Lillehammer
Das Gastland bereitet sich vor
Von Andrea Gerk

Juni 2018
MO DI MI DO FR SA SO
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