Seit 17:30 Uhr Die besondere Aufnahme
Donnerstag, 13.05.2021
 
Seit 17:30 Uhr Die besondere Aufnahme
Tagesprogramm Montag, 12. April 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Das Podcastmagazin

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Philipp Quiring

In der Romantik wurde es zu einem Trend, Geschichten mit Musik zu deuten. Franz Liszt war hier ein Vorreiter mit seinen Sinfonischen Dichtungen, mit denen er allerdings auch auf Kritik des berühmten Kritikers Eduard Hanslick stieß. Dieser bezeichnete eines seiner Werke als „gegeigtes und geblasenes Bilderbuch“. Doch die Entwicklung ließ sich nicht aufhalten. Liszts Vision war en Vogue. Modest Mussorgsky in Russland, Jean Sibelius in Finnland oder Leos Janácek in Tschechien sind da nur einige Namen. Janácek griff Märchen von Wassili Andréjewitsch Schukówski auf und übertrug sie in Instrumentalmusik für Cello und Klavier. Diese „Pohádka“ hat der Cellist Mathias Johansen zusammen mit dem Pianisten Andreas Hering eingespielt. Das Duo erzählt die Geschichte vom Zaren Berendej, der seit Jahren auf Nachwuchs hofft und in seiner Verzweiflung einen verhängnisvollen Deal mit einem Bösewicht eingeht, sodass sein späterer Sohn von Geburt an verflucht ist.
Außerdem liegt ein weiterer Schwerpunkt auf französischen Liedern, die die Sopranistin Louise Alder eingesungen hat.

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Stephan Karkowsky

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Günter Oberthür, Lingen
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Der Fetisch um den Doktortitel
Von David Ranan

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

"Ich muss raus"
Der eigene Weg gegen innere und äußere Widerstände
Gespräch mit Ulrike Folkerts, Schauspielerin

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Der Kaiser und das »Dritte Reich«" von Pekelder et al.
Rezensiert von Hans von Trotha

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Opernsänger und Regisseur Selcuk Cara im Gespräch mit Katrin Heise

Selcuk Cara war erfolgreicher Opernsänger, doch das füllte ihn nicht aus. Nach einem schweren Bühnenunfall erfand sich der Sohn türkischer Migranten neu - als Regisseur und Autor. Sein wiederkehrendes Thema: NS-Zeit und Shoah. Und Richard Wagner.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

Entdeckt in der Gerichtsakte
Neue, unerhörte Geschichten von Hans Fallada
Gespräch mit Peter Walther

"Transit" - Freiluft-Literaturaktion in Köln
Von Nadja Baschek

Straßenkritik:
"Hey, hey, hey, Taxi!" von Saša Stanišić und Katja Spitzer
Von Maria Bonifer

Buchkritik:
"Die Welt gegenüber" von Eva Schmidt
Rezensiert von Samuel Hamen

Porträt Nana Oforiatta Ayim
Von Astrid Mayerle

Hörbuch:
"Der Fallmeister. Eine kurze Geschichte vom Töten" von Christoph Ransmay
Von Georg Gruber

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Ikone der französischen Pop-Musik
Francoiz Breut und "Flux Flou de la Foule"
Von Carsten Beyer

Der verdrängte Knall: Die Brixton Riots 1981
Von Laf Überland

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Club
Von Martin Risel

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Jazz

Auf den Spuren von Alice Coltrane
Die Harfenistin Amanda Whiting
Von Till Kober

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Friederike Sittler
Moderation: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Nana Brink

16 Millionen kein Pappenstil
Kommunen leiden unter Greensillpleite
Von Thomas Wagner

Top oder Flopp
Modellregion Saarland
Von Tonia Koch

Rock your life
Mentoring hilft Kids aus benachteiligten Verhältnissen
Von Nora Bauer

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Massimo Maio

Das Patriarchat der Dinge
Warum die Welt Frauen nicht passt - Buch erscheint!
Gespräch mit Rebekka Endler

Was für ein Rumgenudel!
Podcast "The Sporkful"
Gespräch mit Gesa Ufer

Hackathon zu sexualisierter Gewalt auf Festivals
Von Esther Schelander

Fundstück 206:
Ghédalia Tazartès - Untitled
Von Paul Paulun

14:30 Kulturnachrichten

Von Barbara Becker

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Der verdrängte Knall: Die Brixton Riots 1981
Von Laf Überland

Fehlfarben feiern Comeback
Peter Hein über "Supergen"

Keine Lust mehr auf das Retro-Etikett
Nick Waterhouse und "Blue Promenade"
Von Oliver Schwesig

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Club
Von Martin Risel

Soundscout: Der Könich aus Stadtlohn
Von Martin Risel

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Homesession: Peter Hein

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Barbara Becker

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

Von Barbara Becker

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Katja Bigalke

Diversitätsoffensive der Pariser Oper - „Wir sind kein Museum“
Von Christiane Kaess

„Du musst härter arbeiten als die Anderen - das ist normal.“ Diesen Satz hörte Christian Rodrigue Moungoungou am Anfang seiner Karriere. Später wurde er der erste schwarze Bariton im Chor der Pariser Oper - eine Welt, die von Werken geprägt ist, die den kolonialen Blickwinkel des 19. Jahrhunderts spiegeln. Nun bemüht sich das renommierte Haus um mehr Diversität. Keine leichte Aufgabe.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Politik und Soziales

Magazin
Moderation: Annette Kammerer

IS Kinder: Danisch will seine Tochter zurück
Von Lisa Maria Hagen

Wenn Verschwörungsmythen Familien entzweien
Von Emely Riemer

19:30 Zeitfragen. Feature

Zwischen Heimat und Heimweh
Türkische Gastarbeiterinnen der ersten Generation
Von Luise Sammann

Mehr als 850.000 türkische Arbeiter kamen im Zuge des 1961 zwischen Deutschland und der Türkei geschlossenen Anwerbeabkommens in die Bundesrepublik. Dass gerade zu Beginn viele Frauen unter ihnen waren, die für bestimmte Arbeiten ganz gezielt angeworben wurden, findet im Rückblick nur wenig Beachtung. Ihre Geschichten von in der Heimat zurückgelassenen Ehemännern und Kindern, ihrer Sprach-, Orientierungs- und Rechtelosigkeit in Deutschland, aber auch von Stärke und Durchhaltevermögen, wurden bis heute kaum erzählt. Denn die meisten dieser Frauen lernten neben Arbeiten im Schichtdienst und Hausarbeit nie richtig Deutsch. Heute sind viele von ihnen über 80 Jahre alt. Die Zerrissenheit zwischen Deutschland und der Türkei prägt nicht nur ihre Erinnerungen sondern auch ihre Gegenwart und sogar ihre Auseinandersetzung mit dem Tod. Luise Sammann über die sogenannten Gastarbeiterinnen der ersten Generation.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Molde Jazz
Domkirke, Molde
Aufzeichnung vom 16.07.2020

Solveig Slettahjell & Band:
Solveig Slettahjell, Gesang
Andreas Ulvo, Piano
Trygve Waldemar Fiske, Kontrabass
Pal Hausken, Schlagzeug

Moderation: Carsten Beyer

Von Monk bis Waits - das Universum der Solveig Slettahjell.

"Es muss nicht perfekt sein, aber besonders." - das ist das Motto von Solveig Slettahjell.
Die norwegische Sängerin gehört zu den ganz großen Stimmen Skandinaviens. Bereits mit ihrem Debutalbum „Slow Motion Orchestra“ (2001) gelang ihr vor 20 Jahren der Durchbruch. Seitdem bewegt sie sich mit großer Selbstverständlichkeit zwischen Jazz, Pop und Folk hin und her, schreibt eigene Lieder und bearbeitet die Klassiker von Tom Waits bis Thelonius Monk. Doch was auch immer sie singt, ihre eigene Handschrift ist unverkennbar: Präzise intoniert sind ihre Songs, mit messerscharfer Phrasierung und gleichzeitig voller Wärme und Intimität. „Eine Stimme, warm wie ein alter Bollerofen“, schrieb Stefan Hentz in der Zeit und das US-amerikanische Billboard Magazin urteilte: "The biggest thing to happen in jazz since Diana Krall".

21:30 Uhr

Einstand

Die Zukunft entwickeln
Deutschlands jüngster Orgelprofessor Martin Sturm
Von Claus Fischer

Die Orgel ist das "Instrument des Jahres 2021". Und Komponisten wie Bach und Liszt revolutionierten die Orgel- und Musikwelt von Weimar aus. Dort will Martin Sturm als Deutschlands jüngster Orgelprofessor nun wieder mehr Freiräume für Visionen schaffen.

Über Jahrzehnte war die Kunst der Orgelimprovisation aus der Mode gekommen. Heute ist sie wieder auf dem Weg, zur Königsdisziplin innerhalb der Kirchenmusikausbildung an deutschen Musikhochschulen zu werden. Einer der profiliertesten Vertreter dieser Kunst ist Martin Sturm, derzeit jüngster Orgelprofessor Deutschlands. Er stammt aus der bayerischen Oberpfalz, jener Region, aus der auch Max Reger kam. An der Hochschule für Musik „Franz Liszt” in Weimar vermittelt Martin Sturm u.a. das Erbe Johann Sebastian Bachs und Franz Liszts, die beide in der Stadt gewirkt haben und wahre Meister der Improvisation waren. In dieser Tradition möchte Sturm mehr Individualität fördern und Freiräume für neue Visionen schaffen.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Kriminalhörspiel

Kreuzeder und der Tote im Wald
Von Jörg Graser
Regie: Stefan Dutt
Mit: Sigi Zimmerschied, Luise Kinseher, Michaela May, Christian Alexander Rogler, Martin Engler, Michal Sykora, Marian Funk, Wilfried Hochholdinger, Robert Frank, Felix von Manteuffel, Lena Vogt, Peter Weiß, Christian Gaul, Maria Peschek, Hermann Leppich
Ton und Technik: Alexander Brennecke, Susanne Beyer
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012
Länge: 56'20

Als der ermittlungsmüde Kommissar Kreuzeder eine Leiche in Grenznähe findet, kommt ihm eine Idee: Er schleift den Toten auf die tschechische Seite, sollen die sich doch kümmern. Doch damit fangen die Probleme erst an.

Polizeipsychologin März informiert Kriminalrat Kreuzeder, dass in der Nähe zur tschechischen Grenze eine Leiche gefunden wurde. Kreuzeder mag sich am Sonntag nicht mit einem Mord befassen. Außerdem leidet er mal wieder an den Auswirkungen eines Alkoholrausches. Um den Fall nicht bearbeiten zu müssen, schleppt er den Toten über die Grenze nach Tschechien. Doch das hilft ihm nicht. Die dortige Polizei bittet prompt um Amtshilfe, denn die Spuren führen nach Deutschland. Der Tote, Max Krobel, wurde mit einem Kopfschuss regelrecht hingerichtet. Er war Hausmeister einer Schule und wenig beliebt. Die Art und Weise, wie er ums Leben kam, spricht für einen Auftragsmord.

Jörg Graser, 1951 in Heidelberg geboren, ist studierter Politologe und Absolvent der Münchner Filmhochschule. Er hat als Film- und Fernsehregisseur gearbeitet und schreibt Drehbücher, Theaterstücke und Hörspiele, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Deutschlandradio produzierte auch „Kreuzeder“ (2010), „Kreuzeder und die Kellnerin“ (2011) sowie „Kreuzeder und der Dschihad“ (2017). Der Autor lebt in München und im Bayerischen Wald.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Trotz Pandemie
Architekturbiennale in Venedig hält an Eröffnung fest
Gespräch mit Nikolaus Bernau

Zweiter Ramadan in der Pandemie
Vom Fasten in einer entbehrungsreichen Zeit
Gespräch mit Melina Borčak

Niederländer Hein Mulders wird neuer Intendant der Kölner Oper
Gespräch mit Stefan Keim

Endlich offen
Große Claudia-Skoda-Designer-Strickmoden-Schau
Gespräch mit Britta Bommert

Selbstzensur nach starkem Druck
Zum Nachhall des Artdoc-Festivals in Moskau
Gespräch mit Sabine Adler

23:30 Kulturnachrichten

Von Oliver Thoma

23:50 Kulturpresseschau

Von Tobias Wenzel

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