Seit 00:05 Uhr Lange Nacht
Samstag, 06.03.2021
 
Seit 00:05 Uhr Lange Nacht
Tagesprogramm Sonntag, 14. Februar 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Stunde 1 Labor

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Diskurs

Jugend in der Pandemie
Versinkt eine Generation in Depression?

Darüber diskutieren:
- Julia Asbrand, Professorin für Klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie und -psychotherapie an der Humboldt-Universität Berlin, Mitinitiatorin des "Offenen Briefes" an die Bundesregierung
- Gottfried Maria Barth, stellvertretender klinischer Direktor der Abteilung Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter des Universitätsklinikums Tübingen, Leiter der Akut- und Notfallstation
- Melanie Eckert, M.A. in Psychologie, Mitbegründerin und psychologische Leiterin des Start-ups "krisenchat"
- Luisa Regel, Sprecherin des Landesschüler*innenausschusses Berlin und Abiturientin
Moderation: Annette Riedel
(Wdh. vom 12.02.2021 - Wortwechsel)

Ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie zeigt jedes dritte Kind psychische Auffälligkeiten. Die Folgen der Kontaktbeschränkungen für die Persönlichkeitsentwicklung von jungen Menschen beginnen sich zu zeigen. Experten sind alarmiert.

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Dirk Schneider

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Christoph Reimann

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Neuapostolische Kirche

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Der Valentinstag und die Liebe
Vom "Mehrwert" einer Tradition
Von Pfarrer Jean-Félix Belinga-Belinga, Frankfurt am Main
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Die tun ja eigentlich gar nichts
(Keine) Angst vor Spinnen
Von Stephanie Menge
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Moderation: Tim Wiese

Spinnen sind vielerorts nicht willkommen und dennoch anwesend.

Ob mit kurzen oder langen Beinen, braun, schwarz oder gepunktet, behaart oder unbehaart, Spinnen stehen auf der Rangliste beliebter Tiere in Deutschland ziemlich weit untern. Viele Menschen fürchten sich, wenn eine Spinne plötzlich unter dem Sofa hervorkommt. Bei manchen sorgt schon das Wort Spinne für eine Gänsehaut. Das ist sonderbar, denn hierzulande gibt es wohl kaum jemand, dem eine Spinne jemals ernsthaft geschadet hätte. Und doch ist die Angst vor diesen Tieren weit verbreitet. Wieso eigentlich? Und lässt sich gegen diese Angst etwas unternehmen?

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Entzauberung unmöglich
Von Lia Pirskawetz
Nach einem Märchen von Johann Karl August Musäus
Ab 7Jahre
Regie: Walter Niklaus
Musik: Steffen Schleiermacher
Mit: Walter Niklaus, Ruth Friemel, Udo Prucha, Subeer Saleh, Hannelore Schubert, Ulrike Kunze, Joachim Nimtz, Axel Wandtke, Lars Jung, Wolfgang Fleischmann, Martina Schumann u. a.
Produktion: Rundfunk der DDR 1986
Länge: 45'52
Moderation: Tim Wiese

Drei verzauberte Prinzen werden durch ihren jüngsten Bruder erlöst.

Ein Graf hat seine drei Töchter mit wilden Tieren verheiratet, mit einem Bären, mit einem Adler und mit einem Fisch. Die drei sind verzauberte Prinzen, die nur jeden siebten Tag, jede siebte Woche, jedes siebte Jahr ihre menschliche Gestalt annehmen dürfen. Die Töchter haben sich damit abgefunden, aber nicht ihr jüngerer Bruder Reinhald. Er macht sich auf den Weg, um seine Schwestern zu erlösen.

Johann Karl August Musäus lebte von 1735 bis 1787. Er gilt als einer der bedeutendsten Volksmärchen- und Sagensammler des 18. Jahrhunderts. Zusammengetragen hat er sie in der Sammlung „Volksmärchen der Deutschen“. Darin enthalten sind u. a. auch die Rübezahl-Legenden.
Lia Pirskawetz, geboren 1938, studierte Slawistik und Anglistik, lebt als freischaffende Schriftstellerin und Übersetzerin in Berlin, hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Dramen aus dem Russischen übersetzt und u.a. Hörspiele für Kinder und Erwachsene geschrieben.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Tim Wiese
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

Moderation: Utz Dräger

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann

12:30 Uhr

Die Reportage

Mein Nachbar, der Mörder
Hanaus Kampf gegen Rassismus
Von Ludger Fittkau

Ajla und Armin Kurtovic - Schwester und Vater des am 19. Februar 2020 ermordeten Hamza Kenan Kurtovic. Der 22-Jährige war einer von neun Menschen, die in dieser Nacht in nicht einmal einer Viertelstunde von einem Rassisten ermordet wurden, der anschließend seine Mutter und sich selbst tötete. Ein Nachbar begeht ein Massaker. Ein Angriff auf eine Stadt, die seit Jahrhunderten Einwanderung kennt. Ein Schock - auch für Selma Yilmaz-Ilkhan und ihren Mann Ferdi Ilkhan. Ein Ehepaar, das sich kommunalpolitisch in Hanau engagiert. Nach dem 19. Februar 2020 saßen die beiden plötzlich in einem Krisenstab. Wir haben vier Hanauerinnen und Hanauer getroffen, für die sich das Leben nach dem rassistischen Attentat vor einem Jahr wohl für immer geändert hat. Die nun auf ihre Weise versuchen, den Kampf gegen Rassismus zu führen - tagtäglich. Damit Hamza Kenan Kurtovic und die anderen Opfer von Hanau nicht sinnlos gestorben sind.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Stephanie Rohde

Wochenkommentar
Von Sybille Anderl

Buchkritik:
"Geschlecht und Familie bei Marx" von Heather Brown
Rezension von Andrea Roedig

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Christopher Ricke

Warum Muslime nicht Moslems oder gar Mohammedaner heißen wollen
Von Nabila Abdel Aziz

Warum nicht jeder evangelische Christ ein Lutheraner ist
Von Ralf Bei der Kellen

Warum Namen spirituelle Kraft haben
Von Kirsten Dietrich

Wie der eigene Name auf das Leben wirkt
Gespräch mit Joachim Schaffer-Suchomel, Pädagoge, Coach und Autor

Warum nicht-jüdische Eltern jüdische Vornamen so lieben
Von Christian Röther

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Frischluft für die Fantasie
Die Hamburger Sinfonien von Carl Philipp Emanuel Bach
Moderation: Ulrike Timm

In Hamburg bekam Carl Philipp Emanuel Bach endlich wieder Luft. 1768 hatte er das Leben eines Lakaien am Hofe Friedrichs II. in Berlin eingetauscht gegen das eines Bürgers der Freien und Hansestadt Hamburg und den Posten eines preußischen Kammercembalisten gegen den des städtischen Musikdirektors der fünf Hauptkirchen von Hamburg. Die Musik des ehemals kunstbegeisterten Preußenkönigs in Berlin war längst zur netten Abendunterhaltung verflacht, der Kunstgeschmack dort hieß „modest, deutlich und nett”. Ein musikalischer Feuerkopf wie Carl Philipp Emanuel Bach, der es liebte, der allgemeinen Ordnung die Geistesblitze des Einzelnen entgegen zu schleudern, stand hier zunehmend auf verlorenem Posten. In Hamburg gibt der Sohn Johann Sebastian Bachs die auferlegte Zurückhaltung auf, kraftvoll, impulsiv und bisweilen exzentrisch stürmen seine neuen Sinfonien voran. Musik soll das Herz rühren, und den Sturm und Drang, der die Extreme der Stimmungen zum Ideal erhebt, widerspiegeln. „Jeder handle nur ganz aus sich, nach seinem innersten Charakter, sei sich treu, das ist die ganze Moral”, schreibt Johann Gottfried Herder 1773, im Entstehungsjahr von Bachs sechs Streichersinfonien Wq 182, den „Hamburger Sinfonien”.

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Thomas Jaedicke

Hürden der Integration
Spielberechtigung für Fußballer aus Verfolgungsländern
Von Thomas Wheeler

Starke Mädchen
Mit Sport gegen das indische Patriarchat
Von Antje Stiebitz

Der Kung Fu Meister aus Neustrelitz
Andreas Kühne und seine Thammavong-Schule
Von Anja Röbekamp

Wenn der Rücken wegen Homeoffice leidet: Steh' auf und mach' was!
Von Elmar Krämer

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Die Pudelmütze von Lake Placid
Frank Scheffka und sein Sportlermuseum in Delmenhorst
Von Alexa Hennings

Frank Scheffka war 15, als er sein erstes Autogramm ergatterte: von Gerd Wessig, der als Hochsprung-Olympiasieger heimgekehrt war und auf einem Pressefest der Schweriner Volkszeitung seinen Verehrern begegnete. Das war 1980. 40 Jahre später bekommt Frank Scheffka, mittlerweile in Delmenhorst ansässig, den gesamten sportgeschichtlichen Nachlass einstiger Weltklassesportler. Längst hat es sich herumgesprochen, dass die Erinnerungen bei ihm gut aufgehoben sind. In seinem Haus hat der Mediziner ein Museum eingerichtet. Er legt Wert darauf, dass es kein Sport- sondern ein Sportlermuseum sei: Für ihn sind die Lebensläufe hinter den Autogrammen, Medaillen und Trikots wichtig. Die älteste Sportlerin, mit der er im Briefwechsel stand, war die US-Amerikanerin Aileen Riggin, die 1920 Gold im Kunstspringen gewann. Den olympischen Geist, den Zusammenhalt der Sportler, den vermisst der Delmenhorster Sammler. Mit dem Kommerz der heutigen Spiele hadert er. Und so ist die Sportgeschichte bis zu den 90er-Jahren für ihn das Wichtigste. Von einer Zeit erzählen, die längst vergangen ist. Geschichten zwischen Fackeln und Fahnen und Karin Enkes Pudelmütze, die die dreifache Olympiasiegerin im Eisschnelllaufen auf dem Weg nach Lake Placid strickte, ist auch dabei.

18:30 Uhr

Hörspiel

Ravenna Record
Von Thomas Köck und Andreas Spechtl
Komposition und Regie: die Autoren
Mit: Ilse Ritter, Lilith Stangenberg, Annina Walt, Mateja Meded, Hieu Pham und Armin Wolf
Ton und Technik: Martin Eichberg, Philipp Adelmann
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021                    
Länge: 82'31
(Ursendung)

Eine Krankheit greift um sich. Sie ist der Grund für das rätselhafte Verschwinden - von Erinnerungen und schließlich von Menschen selbst. Ein poetisches und musikalisches Hörspiel über die Reise einer Wissenschaftlerin.

Auf einem im Süden Italiens entdeckten Laptop wurde die Datei RAVENNA.DOC gefunden. Es sind Auszüge dieses Dokuments, die die Grundlage für dieses Hörspiel bilden. Das Stück erzählt von der Reise einer Forscherin durch Italien, während in Europa eine von ihr als „das Verschwinden“ bezeichnete Krankheit um sich greift. Die Zeit ist nicht klar auszumachen, lässt aber auf die nähere oder nur leicht entfernte Gegenwart schließen. In den Unterlagen einer ihrer Patientinnen, die vom Verschwinden infiziert wurde, stolpert sie über die exakt gleichen Schriftzeichen, wie in den Tagebüchern einer Ethnologin, die im frühen 20. Jahrhundert nach Italien gereist ist, um den Tarantismus und dessen heilende Kraft durch Musik zu erforschen, dabei aber langsam festgestellt hat, dass der Gegenstand ihrer Untersuchungen sie selbst zum Forschungsobjekt gemacht hat.

Thomas Köck, geb. 1986 in Wolfern/Österreich, Autor und Dramatiker. Andreas Spechtl, geb. 1984 in Oberpullendorf, Österreich, Musiker und Autor. Unter dem Label „ghostdance“ entwickeln die beiden Künstler seit 2017 multimediale Hybride, in denen sie Text, Musik, Performance und Theater vermengen. Die Arbeiten, die oft als Readymades entstehen, wurden u.a. am mumok Wien oder am Theater Basel gezeigt, bei Impulstanz Wien oder zuletzt als 5h Video-Opern-Durational zur Eröffnung des Kunstfestes Weimar. „Ravenna Record“ ist ihre erste Arbeit für den Rundfunk.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Live aus der Jesus-Christus-Kirche Berlin

"Mit 'nem Kuss vor der Haustür fing's an"

Ein musikalisches Programm zum Valentinstag
Werke von Otis Blackwell, Friedrich Hollaender, Billy Joel, Walter Jurmann, Henry Mancini, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann u.a.

ca. 20.35 Konzertpause
"Von Renaissance bis Barbershop"
Ruth Jarre im Gespräch mit Armin Horn und Raphael Zinser

Vokalensemble German Gents:
Thoma Wutz, Tenor
Armin Horn, Tenor
Raphael Zinser, Bariton
Lukas Schulze, Bass

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Schlag nach bei Shakespeare
Wie der literarische Kanon entsteht - und wieder vergeht
Von Katharina Teutsch

An Lederrücken und Goldprägung konnte man früher die ewigen Werte des literarischen Kanons erkennen. Heute ist er unscheinbarer, auch flüchtiger geworden.

Der literarische Kanon fordert im Rhythmus runder Geburts- oder Todestage sein Recht. Er bestimmt die Leselisten an den Schulen und Universitäten und gehört zum bildungsbürgerlichen Rüstzeug. Kurz: Der Kanon ist der kulturelle Fußabdruck einer Epoche. Doch wer bestimmt eigentlich, was zu ihm gehört? Was sind die Kriterien dafür, dass ein Werk die Zeiten überlebt? Und welche Mechanismen bewirken, dass das, was eine Zeit für die Ewigkeit bestimmt hat, zuweilen bald darauf dem Vergessen überantwortet wird? Katharina Teutsch geht in ihrem Feature der Entstehung eines nationalen Kulturbewusstseins in der Mitte des 18. Jahrhunderts nach und folgt den Vorstellungen vom literarischen Kanon bis ins 21. Jahrhundert. Welche Funktion hat der Kanon für die literarische Produktion von heute? Welche Funktion hat er in einer Gesellschaft, die mit Auflösungsprozessen zu kämpfen hat? Schon bei Baudelaire heißt es, die Modernität, das sei das Flüchtige. Gehört der Kanon also aufs Altenteil? Kritiker, Literaturhistoriker und Schriftsteller erklären, welche Bedeutung der Kanon für sie hat.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Vladimir Balzer

Das Grauen erzählen
Hinterbliebene berichten in einer Radio-Dokumentation über Hanau
Gespräch mit Sebastian Friedrich

Nach der WDR-Debatte: Diversität fängt in den Redaktionen an
Gespräch mit Hadija Haruna-Oelker

Opfer des Klimawandels
Kunst wird auf Eisscholle im Meer ausgesetzt
Von Gerd Brendel

Goodbye, Kapitalismus?
Tagung über neue Weltordnungen, u. a. mit dem kamerunischen Philosophen Achille Mbembe
Von Constantin Hühn

Von Zürich in die Internet-Welt
Christoph Marthaler inszeniert Christoph Willibald Glucks "Orphée et Euridice"
Gespräch mit André Mumot

23:30 Kulturnachrichten

Von Daniel Marschke

23:50 Kulturpresseschau

Von Burkhard Müller-Ullrich

Februar 2021
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