Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Dienstag, 01.12.2020
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Tagesprogramm Mittwoch, 23. März 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Bodies Under Attack
Von: Elodie Pascal
Regie: Elisabeth Putz
Mit: Lilith Stangenberg, Gerti Drassl, Christiane von Poelnitz
Ton: Kai Schliekelmann
Produktion: NDR/RBB 2014
Länge: 54’19

Ein junges Mädchen, von Neugier getrieben, begibt sich auf eine Abenteuerreise durch Tattoo- und Piercingstudios.

Ein junges Mädchen, von Neugier getrieben, begibt sich auf eine Abenteuerreise durch Tattoo- und Piercingstudios. Seit Urzeiten verändern Menschen ihr Äußeres durch Haare schneiden, Nägel lackieren oder Ohren durchstechen. Die einen gehen zum Schönheitschirurgen, um sich die Brüste oder Lippen vergrößern zu lassen, die anderen mögen Tätowierungen, Piercings, Implantate. Wird das Mädchen am Ende ihrer Reise, nach Gesprächen mit Ärzten, Psychologen und Body-Artists, ihren Körper modifizieren?

Elodie Pascal wurde 1982 in Orléans, Frankreich, als Tochter eines französischen Psychoanalytikers und einer österreichischen Maskenbildnerin geboren. Sie absolvierte ein Studium der Philosophie in Paris und Québec. Lebt als Autorin in Paris. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: 'BLOWBACK - Der Auftrag' (Hörspiel des Monats Januar 2015) und das Hörgame 'BLOWBACK - Die Suche' (Silver Radio Award in der Kategorie 'Best Innovation' bei den New York Festivals 2015).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Carsten Beyer

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Korbinian Frenzel

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 250 Jahren: Der "Madrider Hutaufstand" beginnt

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Zum jüdischen Fest Purim spricht Rabbiner Gabor Lengyel

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Prostituiertenschutz
Gesetzesmüh' für Sexarbeit
Von Simone Schmollack

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Streitgespräch - Freiheit und / oder Sicherheit ?
Gespräch mit Heribert Prantl, Ressortleiter Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung und Armin Schuster (CDU), Obmann im Innenausschuss (stellvertretender Sprecher), Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

"Scroll Down and Keep Scrolling": Fiona Banner in der Nürnberger Kunsthalle
Von Carsten Probst

08:30 Nachrichten

08:50 N/A

"Ein langer Samstag. Ein Gespräch mit Laure Adler" von George Steiner
Rezensiert von Eva Hepper

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Warum ist Licht für Sie politisch?
Britta Bürger im Gespräch mit Mischa Kuball, Lichtkünstler und Professor für Medienkunst an der Hochschule für Medien in Köln

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Jörg Magenau

Bedrohtes Wort - "die horen" widmen sich verfolgten Schriftstellern
Gespräch mit der Schriftstellrin Regula Venske

"Germany" - der neue Thriller des US-amerikanischen Schriftstellers Don Winslow
Gespräch mit Don Winslow

Sachbuch: Virginia Woolf von Frances Spalding
Rezensiert von Edelgard Abenstein

Vom Literaturzentrum in die Turnhalle: Assaf Alassafs Umzug ins Flüchtlingsheim
Von Tobias Lehmkuhl

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Olga Hochweis

Plattenlabel am Ende der Welt - Tutl Records werden 40 Jahre alt
Von Wolfgang Meyering

11:30 Chor der Woche

Chor Seidewinkel

11:35 Folk

"The Familiy Tree" von Radical Face:
Eine Familiensaga als Albumtrilogie
Von Ina Plodroch

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Die Kunst zu überleben - Kultureinrichtungen im Osten
Moderation: Heidrun Wimmersberg

Bilder im kritischen Zustand - im Lindenau-Museum im thüringischen Altenburg
Von Henry Bernhard

Die Lage der Theater in Mecklenburg-Vorpommern
Von Silke Hasselmann

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

Frage des Tages:
Objektophilie: Warum heiratet die britische Künstlerin Tracey Emin einen Stein?
Gespräch mit Konrad Liessmann, Philosoph

"Häuptling Bagelherz" und Co: über jüdische Popkultur
Gespräch mit Jonas Engelmann, Literaturwissenschaftler und Mitherausgeber von "testcard"

Staffel 2, Episode 1:
Die syrische Band Khebez Dawle. Nicht alles Gold glänzt
Von Tabea Grzeszyk

Fundstück 41: Delia Derbyshire/Brian Hodgson - John Peel's Voice
Von Paul Paulun

Vorgespult:'Heart of a Dog',#Mein ein, mein alles','Chamissos Schatten'
Von Christian Berndt

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

u.a. Klassische Trompeten
Von Corinna Thaon
Moderation: Paulus Müller

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Carsten Rochow

Plattenlabel am Ende der Welt - Tutl Records werden 40 Jahre alt
Von Wolfgang Meyering

"Es gibt keine Musik, die zu traurig ist" - Liederabend der Berliner Volksbühne
Gespräch mit Jens Friebe, Sänger und Songwriter

Zum Tod des Musikers Phife Dawg, ehemals Mitglied bei A Tribe Called Quest

Vinylfetisch auf dem Bauernhof
Von Andi Hörmann

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Stürme, Regenfälle, Trockenheit
Klimawandel im Südpazifik
Von Udo Schmidt

Weg mit dem Union Jack?
Neuseeland stimmt über eine neue Flagge ab

Moderation: Isabella Kolar

Weg mit dem Union Jack? - Neuseeland stimmt über eine neue Flagge ab
Geht es nach Neuseelands Premier Key dann hat die alte, neuseeländische Fahne ausgedient. Eine neue soll her, eine die nicht an die britische Kolonialvergangenheit erinnert. Mehr als 10.000 Vorschläge wurden eingereicht. Per Referendum wurde ein Gewinner ermittelt. Und jetzt wird noch einmal gewählt: Zwischen der alten und der neuen Flagge, am 24.03.2016 wird das vorläufige Ergebnis erwartet. Neuseeland ist gespalten: Für die Hälfte der Kiwis gibt es Wichtigeres als eine neue Fahne, die andere Hälfte aber diskutiert über nationales Selbstverständnis und den Mut zum Wechsel.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

19:30 Zeitfragen. Feature

Großgrundbesitzer, Guerilleros und die Suche nach einem Ausweg aus der Gewalt
Kolumbien: eine lateinamerikanische Geschichte
Von Étienne Roeder

Kolumbien hat wie die meisten lateinamerikanischen Länder eine Geschichte, die geprägt ist von harten gesellschaftlichen Gegensätzen, Armut und Ausbeutung der Bevölkerung auf dem Lande, von revolutionärem Aufbegehren, Guerillakrieg und einer scheinbar endlosen Spirale der Gewalt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seit 1964 sind 200000 Menschen in dem Bürgerkrieg ums Leben gekommen, in dem die Regierung vergeblich versucht hat, die Guerillatruppen der revolutionären Organisation FARC niederzuringen. Es gibt kaum eine Familie im Land, die nicht von der jahrzehntelangen Gewalt betroffen ist. Wie in anderen lateinamerikanischen Ländern hat bei den Regierenden, in der Gesellschaft und bei der Guerilla ein Umdenken eingesetzt. Ein Friedensabkommen soll die Verhältnisse im Land durch tiefgreifende Reformen ändern - vor allem mit einer Neuordnung der Besitzverhältnisse auf dem Land, einer Kernforderung der FARC, die aus Bauernligen der 50er-Jahre hervorgegangen war. Auf dem Land war die Gewalt in den 50er-Jahren am stärksten spürbar, dort, wo erst die spanischen Eroberer und ihre Nachfahren, dann Oligarchen und Großfamilien, dann Parteizugehörige und heute kriminelle Gruppen die Präsenz und Durchsetzungskraft staatlicher Institutionen aushöhlten. Vor allem dort, wo das Vertrauen in den Staat nie groß war, muss der kolumbianische Staat gegenüber den FARC und anderen parastaatlichen Armeen als glaubwürdiger Vertreter der Interessen der Bevölkerung auftreten. Der kolumbianische Staat wurde ob seiner mangelnden Durchsetzungskraft gerade auf dem Lande, in den entlegensten Regionen, oft als Failed State bezeichnet. Die langen Schatten der Geschichte lasten auf dem Versuch der gesellschaftlichen Befriedung, der nicht zuletzt auch zur Lösung der Probleme mit dem illegalen Drogenhandel beitragen soll. Aber nie zuvor ist in den letzten Jahrzehnten so ernsthaft um einen Ausweg aus der Gewalt verhandelt worden wie in der jüngsten Vergangenheit.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Begegnungen mit dem Komponisten Juan Allende-Blin (5/6)
Rekonstruktion einer Oper: Debussys "La chûte de la Maison d'Usher"
Frank Schneider und Rainer Pöllmann im Gespräch mit Juan Allende-Blin
(Teil 6 am 30.03.2016)

Juan Allende-Blin, geboren 1928 in Santiago de Chile und seit 1951 in Deutschland lebend, ist nicht nur ein wichtiger Komponist der Nachkriegsavantgarde, sondern auch Musikpublizist, Forscher, (Wieder-)Entdecker, Kurator von Konzerten. Schon in seinem Elternhaus kam er mit zahllosen Künstlern in Kontakt, die aus Nazi-Deutschland geflohen waren. Und auch für die Nachkriegsavantgarde in Deutschland ist er ein Zeitzeuge von höchster Aussagekraft.
Als Komponist steht er in der Tradition der Wiener Schule um Arnold Schönberg, realisiert darüber hinaus aber auch Hörspiele und Klangkunst. 1983 erhielt er dafür den renommierten Karl-Sczuka-Preis. Er vervollständigte Claude Debussys Opernfragment 'La chûte de la maison d’Usher', aber schrieb auch Chansons in der Tradition des großen Berliner Cabarets der 20er-Jahre. Lebenslang setzte er sich für die von den Nazis oder dem Stalinismus verfemten Komponisten ein. So geht die Wiederentdeckung des russischen Futurismus maßgeblich auf seine Initiative zurück. In sechs Folgen der Reihe 'Begegnungen' erzählt Juan Allende-Blin über sein Leben in Chile und Deutschland, über seine Werke und seine musikalische Ästhetik, aber auch über sein Wirken als Kurator und Forscher.

21:30 Uhr

Hörspiel

Ickelsamers Alphabet
Dictionarium der zierlichen Wörter
Von: Liquid Penguin Ensemble
Mit: Katharina Bihler, Elodie Brochier, Christian Higer
Produktion:Liquid Penguin Ensemble für SR/Deutschlandradio Kultur 2014
Länge: 58'21
(Wdh. v. 07.01.2014)

Vor bald 500 Jahren erschien die erste 'Teütsche Grammatica' von Valentinus Ickelsamer.

Vor bald 500 Jahren erschien die erste 'Teütsche Grammatica' von Valentinus Ickelsamer. Darin unterweist er in der subtilen Kunst, "die Buochstaben recht nennen (…) und wie man’ s mit den natürlichen Organis und Gerüst im Mund machet".
Einen Schritt weiter ging Ickelsamers Zeitgenosse, der Grammatiker Louis Meigret. Er wollte die französische Orthografie der Aussprache anpassen.

Liquid Penguin Ensemble, 1997 von Katharina Bihler und Stefan Scheib gegründet, produziert Musiktheater, Hörspiele, Installationen.

Hörspielpreis der Kriegsblinden 2015 und
Hörspiel des Jahres 2014.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Patrick Wengenroth wird neuer Leiter des Brechtfestivals

Max Hollein verlässt Frankfurt: Was bedeuet das für Schirn und Städel?

Filme der Woche: "Silent Heart" & "Mein Ein, mein Alles"

Krieg und Frieden mal anders: Gob Squads "War and peace" in München

23:30 Kulturnachrichten

Februar 2016
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