Seit 07:00 Uhr Nachrichten

Dienstag, 19.11.2019
 
Seit 07:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Sonntag, 20. Dezember 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Gedehnte Zeit
Geschichten vom Warten (und Warten lassen)
Von Beate Ziegs

Warten ist in der Regel lästig, Wünsche wollen jetzt gleich erfüllt werden. Nur die Schriftsteller schätzen das Warten.

Fünf Jahre seines Lebens verbringt ein Bundesbürger im Durchschnitt mit Warten: an Kassen oder Schaltern, im Auto, vor geschlossenen Türen oder schlaflos im Bett. Das ist selten ein erstrebenswerter Zustand - Wünsche wollen jetzt gleich erfüllt werden. Daher ist die sofortige Lieferung ein zentrales Versprechen der heutigen Konsumgesellschaften. Ihnen erscheint Warten als unsinnige Verschwendung, denn Zeit sei ja nichts anderes als Geld! In der Literatur jedoch gibt es keine vertane Zeit, keine leeren Minuten, Stunden oder Tage. Im Gegenteil: Homer, Samuel Beckett, Gabriel García Márquez, Vladimir Sorokin, David Leavitt oder Gabriele Wohmann erheben das Warten zum Lebensinhalt, der nicht immer langweilig oder quälend sein muss. Manche Schriftsteller verleihen ihm sogar einen aktiven Charakter. Hirnforscher, Psychologen und selbst einige Investmentbanker geben den Literaten recht und haben die besonderen Qualitäten des Wartens erkannt.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Oliver Schwesig

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

ALt-Katholische Kirche

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Unterbrechung von Gewalt.
Wozu Religionen beitragen können
Von Pastor Hans-Jürgen Benedict
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Der Weihnachtsmann auf Kredit
Von Jenny Reinhardt
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
(Ursendung)
Moderation: Tim Wiese

Da die Eltern pleite sind, besorgen die Kinder das fehlende Geld für die Weihnachtsgeschenke.

Wenn Papa und Mama Krämer sich ins Schlafzimmer zurückziehen, um etwas zu besprechen, dann muss es brennen, wissen Henning, Wiebke und Frauke. Und wenn das eine Woche vor Weihnachten geschieht, dann lohnt es sich vermutlich, an der Tür zu lauschen. Auch wenn man das eigentlich nicht macht. Anschließend ruft Henning zur Krisensitzung im Kinderzimmer zusammen. Das Finanzamt will Geld und irgendein Honorar kommt nicht, berichtet der Älteste. Und dass die Eltern daher kein Geld für Geschenke haben. Doch Frauke hat eine Idee. Geld gibt es doch in der Bank. Und wenn der Weihnachtsmann am Schalter steht, dann bekommt der sicher auch Geld für Geschenke auf Kredit.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Ein Dings namens Pawlak
Von Hartmut El Kurdi
Ab 7 Jahren
Regie: Thomas Werner
Komposition: Hammer Twintett
Mit: Emma Sawadsky, Sam Gerst, Anja Herden, Oliver Krietsch-Matzura, Biggi Wanninger, Johanna Burg, Karin Buchali, Ilse Strambiwski, Selmi Dursun, Hartmut El Kurdi
Produktion: WDR 2014
Länge: 40'
Moderation: Tim Wiese

Lilly und ihr Freund Karim schlendern am Heiligabend durch die Stadt und machen eine seltsame Bekanntschaft.

Es ist der Frühabend des 24. Dezembers: Während die anderen Kinder zu Hause im Fernsehen das Weihnachtsprogramm anschauen und sich auf die Bescherung freuen, schlawinert Lilly mit ihrem besten Freund Karim durch die Straßen ihres Viertels. Weil ihre Eltern - Claudia und der dicke Frank - sich mal wieder streiten. Plötzlich biegt ein Motorroller um die Ecke und rast auf Lilly zu. Lilly kann grade noch ausweichen und in einen Schneehaufen springen. Der Roller knallt gegen die Laterne. Der Fahrer ist eine Fahrerin: eine wilde junge Frau mit strubbeligen Haaren und Sommersprossen. Leider hat sie durch den Unfall vergessen, wer sie ist und warum sie so rasant unterwegs war. In der Tasche ihres Overalls findet sie eine Art Visitenkarte, auf der ein Name steht: Pawlak.

Hartmut El Kurdi wurde 1964 in Jordanien geboren, ist in London und Kassel aufgewachsen, hat in Hildesheim Literatur, Theater, Medien und Musik studiert, er lebt mit seiner Familie in Hannover, schreibt Theaterstücke, Kolumnen für verschiedene Tageszeitungen, Hörspiele für Kinder und Erwachsene, u. a. "Angstman", er ist Musiker und arbeitet als Regisseur und Schauspieler für verschiedene Theater.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
Moderation: Matthias Hanselmann

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Uwe Wohlmacher
sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Wo Männer noch wie Wölfe heulen
Geländespiele in Deutschland
Von Paul Stänner
(Wdh. v. 05.07.2015)

Wie sieht eine Landschaft aus, die zu Männern passt? Und wonach suchen Männer, wenn sie raus in die Natur wollen? Kraftvolle Rituale? Luft, Erde, Feuer und Wasser? Es gibt Outdoor-Wochenenden für Männer, Bagger-Fahrkurse in der Eifel und Paintballschießen in Brandenburg. Männerspiele eben, die in einer engen Beziehung zur Landschaft stehen. Oder? Baggerfahren in der Eifel zum Beispiel kann man zu einem echten Gruppenerlebnis ausbauen. Was könnte es sein, das eine Horde von Männern in die Vulkanlandschaft treibt, um mit einem Tieflöffel oder Zweischalengreifer Sand und Asche zweckfrei von links nach rechts zu befördern? Und sagen Sie nie ‘Schaufel’! Die ‘Deutschlandrundfahrt’ möchte jedenfalls eine Antwort finden und geht auf die Suche - in verschiedenen Regionen, wo Männer so sind wie das Land, das sie umgibt. Natürlich muss man heute immer wieder mit Frauen rechnen, aber in solchen Momenten ist der Mann seinen Genen am nächsten, ist er ein griechischer Heroe und nordischer Berserker. Da ist er groß! Und wir sind dabei.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Kerstin Hildebrandt

12:30 Uhr

Die Reportage

Trappeto-Solingen-Trappeto… und zurück
Wie Sizilianer in Deutschland heimisch wurden
Von Michaela Böhm

Vor 60 Jahren unterzeichneten Deutschland und Italien ein Anwerbeabkommen. Danach sind ganze Dörfer ausgewandert, besonders Sizilianer verließen ihre Heimat auf der Suche nach Arbeit. Aber die Einwohner von Trappeto, einem Dorf bei Palermo, blieben trotzdem zusammen. Die Trappetesi landeten fast allesamt in Solingen-Ohligs in einer "Parallelgesellschaft" - so würde man heute leicht abschätzig sagen. Das Fischerdorf wurde in eine deutsche Kleinstadt exportiert, mitsamt der Sprache, Kultur und Tradition.
In Solingen produzierten die Trappetesi Scheren, Messer und Klingen und waren bald voll integriert - Parallelgesellschaft hin oder her. Früher als halbseiden gefürchtet, sind die Sizilianer heute die Botschafter des „Dolce Vita“. So ändern sich Vorurteile und Stereotypen. Viele Trappetesi sind nach Italien zurückgekehrt und haben ihre Erinnerungen an Deutschland mitgebracht. Andere machen sich gerade zum zweiten Mal auf nach Solingen - die Krise in Italien ist schuld daran.
Michaela Böhm ist mitgewandert und hat sowohl Solingen als auch Trapetto besucht.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Thorsten Jantschek

Adventskalender
Von Marie Sagenschneider

Die offene Gesellschaft
Gespräch mit Dr. Wolfram Eilenberger, Chefredakteur Philosophie Magazin

Philosophie der Party
Von Philipp Schnee

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Am Geburtstag kaum Geschenke
Muhammads Geburt hat im Islam eine viel geringere Bedeutung als Weihnachten für das Christentum
Ein Gespräch mit dem Religionswissenschaftler und Theologen Peter Antes
Von Anne Françoise Weber

Uralt und ziemlich vollständig
In der Berliner Staatsbibliothek befindet sich die weltweit älteste umfangreiche Koranhandschrift
Von Dieter Wulf

Ohne Landreform kein Frieden
Wie ein kolumbianischer Pfarrer versucht, die Bürgerkriegsparteien zu versöhnen
Von Wolf-Dieter Vogel

Von der Kanzel auf die Bühne
Der Landesbischof der Nordkirche Gerhard Ulrich kommt gern ins Theater, nicht nur als Zuschauer
Von Silke Hasselmann

G wie Großfamilie, Glück und Glauben
Familie Kretzschmar hat sieben Kinder - und kann viel von diesen großen Gs erzählen
Von Rocco Thiede

Moderation: Anne Françoise Weber

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Als Einziges zählt die Emotion
Der Komponist Albéric Magnard - ein diskografischer Überblick
Gast: Jens Malte Fischer
Moderation: Olaf Wilhelmer

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Kerstin Hildebrandt

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Kopf und Körper in Bewegung
Wie Sport Menschen mit Demenz helfen kann
Von Sabine Gerlach

Gerd Müller, der frühere Fußballnationalspieler und Bomber der Nation, leidet an Alzheimer. Damit ist er nicht allein. Rund 1,4 Millionen Frauen und Männer in Deutschland leben mit der Diagnose Demenz. Die meisten haben Alzheimer. Die Krankheit verläuft in mehreren Etappen. Der zunächst schleichende und dann stetig zunehmende Gedächtnisverlust geht einher mit dem Verlust von Orientierung und Denkvermögen, aber auch mit psychischen und motorischen Problemen. Bis jetzt gibt es kein Medikament, das die Erkrankung heilen kann. Alle therapeutischen Maßnahmen zielen darauf ab, das Fortschreiten der Krankheit zu verzögern und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Dazu gehören auch sportliche Aktivitäten.

18:30 Uhr

Hörspiel

Spielregeln
Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats, dargestellt durch die Schauspieltruppe des Hospizes zu Charenton unter Leitung des Marquis de Sade
Von Peter Weiss
Ausschnitte aus der Uraufführung vom 29. April 1964 am Berliner Schiller-Theater
Regie: Konrad Swinarski
Mit: Wolfgang Kühne, Ernst Schröder, Peter Mosbacher, Lieselotte Rau, Else Reuss, Stefan Wigger, Klaus Herm u.a.
Produktion: SFB/NDR 1964
Länge: 75‘

Ein Spiel im Spiel. In der Irrenanstalt wird die Revolution geprobt.

Die historische Situation ist verbürgt: Ein Jahrzehnt nach dem Ausbruch der Französischen Revolution veranstaltete der berüchtigte Marquis de Sade Theatervorstellungen in der Irrenanstalt von Charenton, in die er eingewiesen worden war. Die Darsteller waren Insassen der Anstalt, Paranoiker, Depressive, Erotomanen. Die Veranstaltungen fanden mit Zustimmung des Direktors statt und waren sogar öffentlich. Das Bühnenstück ist ein Spiel im Spiel, in dem die Figuren Marat und de Sade einen Diskurs über das Für und Wider der Revolution führen.

Peter Weiss (1916-1982) emigrierte mit seiner Familie über England und Tschechien nach Schweden. Maler, Experimentalfilmer, Schriftsteller. Mit seinem Marat-Stück wurde Peter Weiss international bekannt.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Konzerthaus Berlin
Aufzeichnung vom 16.12.2015

Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 95 c-Moll

Ludwig van Beethoven
"Ah! perfido", Szene und Arie für Sopran und Orchester op. 65

Wolfgang Amadeus Mozart
"Ch'io mi scordi di te? - Non temer, amato bene"
Rezitativ und Arie für Sopran, Klavier und Orchester KV 505

Annette Dasch, Sopran
Alain Altinoglu, Klavier
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Alain Altinoglu

ca. 21.00
Bundeskunsthalle Bonn
Aufzeichnung vom 18.12.2015

Benefizkonzert für Flüchtlinge und Verleihung des Internationalen Beethovenpreises

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur op. 102/1,
1. Satz Andante - Allegro Vivace
Luisa Imorde, Klavier
Christian Brunnert, Violoncello

Johannes Brahms
Sonate Nr. 1 f-Moll für Klavier und Klarinette op. 120/1,
2. Satz Andante un poco Adagio
Karim Said, Klavier
Kinan Azmeh, Klarinette

Ludwig van Beethoven
Eroica-Variationen op. 35
Karim Said, Klavier

Kinan Azmeh
"A sad morning, every morning"
Kinan Azmeh, Klarinette

Ibrahim Keivo
Lieder aus al-Gazira, Lamento
Ibrahim Keivo, Gesang, Saz

Aeham Ahmad
Lieder aus Yarmouk
Aeham Ahmad, Klavier, Gesang
Ibrahim Keivo, Gesang, Saz
Kinan Azmeh, Klarinette

Maurice Ravel
La Valse
Klavierduo Martha Argerich und Akane Sakai

Bruce Stark
“Ode to ode to joy”
Kai Schumacher, Klavier

'Mozarts Geist aus Haydns Händen' ein geflügeltes Wort, das dem Grafen Waldstein zugeschrieben wird, der es Ludwig van Beethoven ins Stammbuch schrieb oder ihm zumindest mit auf den Weg gab. Das RSB macht es an diesem Abend zur dramaturgischen Leitlinie.
Im Anschluss senden wir ein Benefizkonzert für Flüchtlinge, bei dem auch der Internationale Beethovenpreis an den syrisch-palästinensischen Pianisten Aeham Ahmad verliehen wird. Neben den syrischen Musikern Kinan Azmeh und Ibrahim Keivo spielen auch Martha Argerich, Akane Sakai, Luisa Imorde, Karim Said, Christian Brunnert und Kai Schumacher.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Jörg Degenhardt

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

"Das bucklige Zauberpferdchen" : Das Marijnski-Ballett in Baden-Baden
Von Wiebke Hüster

Reihe: Was mir heilig ist: Die Schauspielerin Lilith Stangenberg
Von Lotta Wieden

Podemos, Ciudadanos - kultureller Umbruch in Spanien nach den Wahlen?
Gespräch mit Prof. Albrecht Buschmann, Romanistik-Professor, Experte für zeitgenöss. spanische Gesellschaft und Kultur

Kulturpresseschau
Von Ulrike Timm

Dezember 2015
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