Seit 00:05 Uhr Studio LCB
Sonntag, 29.11.2020
 
Seit 00:05 Uhr Studio LCB
Tagesprogramm Montag, 9. November 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Das Podcastmagazin

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Im Gespräch: Sebastian Manz - Klarinette
Moderation: Philipp Quiring

Mit Klarinettenkonzerten von skandinavischen Komponisten hat sich Sebastian Manz beschäftigt. Werke, bei denen er an die Grenze des Spielbaren gehen und die Extreme im klanglichen Ausdruck suchen muss. „Es gibt Ausbrüche, die man ruhig auch hässlich spielen darf. Also mal richtig rein röhren. Im Gegensatz zu dem, was man im Studium immer gemacht hat und was einem ausgepeitscht wurde.“ - Sagt Manz über das Klarinettenkonzert von Carl Nielsen.
Für das von Magnus Lindberg hat er gleich eine eigene Kadenz geschrieben. Hier versucht er verschiedene Stile zusammenzubringen, eigens hinzugefügte Klezmer-Elemente und Klangeffekte mit der eher romantisch gehaltenen Sprache von Lindberg zu verbinden. Mit dem Komponisten tauschte sich Manz über sein Werk aus und spielte es unter seinem Dirigat.
„Da gibt Lindberg der Klarinette die Möglichkeit, mal ganz hohe Register anzugehen. Da gibt's oft Stellen, wo das Orchester reinhält in vollster Besetzung und die Klarinette strahlt halt dann noch drüber.“
 
Ansonsten liegt ein weiterer Schwerpunkt in der Tonart Klassik auf Werken für Cello und Klavier von Igor Strawinsky, Elliott Carter sowie von Joaquín Nin und Constantino Gaito.

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Stephan Karkowsky

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

altfried g. rempe (Trier)
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Friedrich Merz und die Rückkehr des Dramas
Von Stefan Reinecke

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Was sich in der Pflege ändern muss - und wie man's einfach mal macht
Gespräch mit Kaspar Pfister

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Wie man eine Pipeline in die Luft jagt" von Andreas Malm
Rezensiert von Sieglinde Geisel

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Extremsportlerin Anja Blacha im Gespräch mit Tim Wiese

58 Tage Wandern bis zum Südpol, 1400 km mit umgeschnalltem Schlitten ganz allein durch Eis und Schnee, so verbrachte Anja Blacha ihren letzten längeren Urlaub. Zur Vorbereitung hatte sie bereits Grönland durchquert und auf deutschen Waldwegen Autoreifen hinter sich her geschleift.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

US-Wahl
Die Sprache von Sieg und Nicht-Verlieren-Wollen bei Trump und Biden
Gespräch mit Dr. Gregor Hens

"Olympia"
Mit Kommissar Gereon Rath ins Berlin des Jahres 1936
Gespräch mit Volker Kutscher

Virusforschung in Marbach
Christian Drosten hält die diesjährige Schillerrede
Gespräch mit Christian Gampert

Buchkritik:
"Aber es wird regnen" von Clarice Lispector
Rezensiert von Maike Albath

Straßenkritik:
"Underground Railroad" von Colson Whitehead
Von Claas Christophersen

Hörbuch:
"Esel" von Jutta Person
Von Georg Gruber

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Corona und Kultur
Hygieneberatung für Events
Gespräch mit Jean-Pierre Rullmann

Vor 80 Jahren
Joaquín Rodrigos "Concierto de Aranjuez" wird uraufgeführt
Von Julia Macher

Der argentinische Bandoneon-Spieler Dino Saluzzi und "Albores"
Von Wolf Kampmann

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Club
Von Gesine Kühne

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Jazz

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Teresa Koloma Beck, Universität der Bundeswehr München und Gastwissenschaftlerin am Hamburger Institut für Sozialforschung
Moderation: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Nana Brink

Aufarbeitung dringend nötig
Nach der "Querdenker"-Demo in Leipzig
Von Alexander Moritz

Trost im Lockdown
Mit Überraschungsständchen durch die Pandemie
Von Astrid Wulf

Geschichtsvergessen?
Streit um Nazi-Grab in Neustadt
Von Anke Petermann

Noch viel aufzuklären
Das koloniale Erbe Bremens
Von Felicitas Boeselager

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Massimo Maio

Looserstory Quibi
Die Tücken des Streamings für den Smarphone-Screen
Gespräch mit Stefan Stuckmann

Deutsche LGBTQ-Ausstellung begeistert Gay-Community in Shanghai
Von Steffen Wurzel

Das Lesen der Anderen: Pop. Kultur&Kritik
Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Hecken, Universität Siegen

Games als Spiegel eines Landes
Studio Oleomingus aus Indien
Von Marcus Richter

14:30 Kulturnachrichten

Von Susanne Balthasar

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

Lilith Stangenberg: Orphea from Hell

Neues Album von Shirley Bassey
Von Thomas Spikhofen

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Club
Von Gesine Kühne

Soundscout:
Salomea aus Köln
Von Martin Risel

Wochenvorschau
Gespräch mit Juliane Reil

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Susanne Balthasar

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer

17:30 Kulturnachrichten

Von Susanne Balthasar

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Andre Zantow

Ungarns Kulturkampf
Uni-Umbau als Spitze des Eisberges
Von Stephan Ozsváth

Ungarns „illiberale Demokratie“
Wie Orbándas Land transformiert
Gespräch mit András László Pap

Die Universität für Theater, Film und Kunst in Budapest erlebt seit einigen Wochen starke Proteste. Studenten besetzten Gebäude, errichteten Barrikaden und formten mit tausenden Unterstützern im Zentrum von Ungarns Hauptstadt eine Menschenkette. Sie wollen die Autonomie der Universität erhalten. Entgegen den Plänen der Regierung zur Überführung in eine private Stiftung inklusive einer neuen Führung. Mit dieser Politik will Staatspräsident Viktor Orbán nach den Medien nun auch den Kultur- und Bildungsbetrieb stärker kontrollieren. Kritik an ihm ist unerwünscht.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Politik und Soziales

Magazin

Lohndumping am Bau
Wie osteuropäische Arbeiter ausgebeutet werden
Von Manfred Götzke

Russland-Sanktionen
Ostdeutsche Unternehmen in Not
Von Sabine Adler

19:30 Zeitfragen. Feature

30 Jahre Wiedervereinigung
Westdeutsch als Norm, ostdeutsch als Sonderfall?
Von Johannes Nichelmann

Auch 30 Jahre nach der Wende sehen viel Ostdeutsche in ihrer Herkunft noch immer einen entscheidenden Teil ihrer Identität. Westdeutsche definieren sich hingegen kaum als solche. Aber, was soll ostdeutsch überhaupt sein, was westdeutsch? Was macht einen zum Ossi? Wo finden sich Menschen mit Migrationshintergrund in diesen Erzählungen wieder? Führen Debatten über Ost und West zu einer weiteren Spaltung? Es werden Stimmen laut, die sagen, dass sich vor allem Westdeutsche darüber klar werden müssten, dass Westdeutsch! als Norm in unserer Gesellschaft gelte - das Ostdeutsche also als eine Ausnahme?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Grillo Theater, Essen
Aufzeichnung vom 01.03.2020

Emile Parisien Quartet:
Emile Parisien, Sopransaxofon
Julien Touery, Piano
Ivan Gélugne, Bass
Julien Loutelier, Schlagzeug

Moderation: Matthias Wegner

Erstklassiger Jazz aus Frankreich.

21:30 Uhr

Einstand

"Moments in Life"
Das CD-Debüt des Cellisten Sebastian Fritsch
Von Carola Malter

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Kriminalhörspiel

Sörensen hat Angst
Von Sven Stricker
Realisation: der Autor
Mit: Bjarne Mädel, Birte Kretschmer, Bastian Reiber, Felix von Manteuffel, Anne Weber, Wolfgang Häntsch, Achim Buch, Yassine Boukhobza, Florian Lukas
Ton: Kay Poppe
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: 54'30

Da er unter einer massiven Angststörung leidet, will Kommissar Sörensen dorthin, wohin andere strafversetzt werden: ins beschauliche Katenbüll in Nordfriesland. Doch kaum angekommen, erwartet ihn auch schon der erste Mordfall.

Kriminalhauptkommissar Sörensen leidet unter einer massiven Angststörung. Deshalb will er weg vom LKA in Hamburg, weg vom täglichen Mord und Totschlag - dahin, wohin andere strafversetzt werden: nach Katenbüll in Nordfriesland. Die schwersten Delikte dort sind Falschparken oder betrunken im Straßengraben zu landen. So ein sterbenslangweiliger, stets verregneter Ort ist genau richtig, um sich zu erholen, hofft Sörensen, auch wenn die Einheimischen nicht gerade auf ihn gewartet haben. Kaum in der Außenstelle Katenbüll angekommen, wird Sörensen von seinem Fluchtgrund eingeholt: Bürgermeister Heiner Hinrichs wird tot in seinem Pferdestall gefunden, von Schüssen in Stirn, Knie und Oberkörper getroffen, im Mund einen Zettel mit einem Bibelspruch, der von Fleisch, Fett und Blut handelt. Schon erste Blicke hinter die Kleinstadtkulisse zeigen: Hier kann man es wirklich mit der Angst zu tun bekommen.

Sven Stricker, 1970 in Tönning geboren, Hörspielregisseur, -bearbeiter und Autor, lebt in Potsdam. Er gewann mehrfach den Deutschen Hörbuchpreis, zuletzt 2009 für seine Hörspielbearbeitung und Regie des Romans „Herr Lehmann“ von Sven Regener. 2017 erschien sein Roman „Mensch, Rüdiger!“, 2020 sein neuer Roman „Bin ja noch da“ bei Rowohlt Polaris. Nach „Sörensen hat Angst“ produzierte Deutschlandfunk Kultur auch den zweiten Fall, „Sörensen fängt Feuer“ (2018), als Hörspiel.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Keine "Extrawurst" für Kulturschaffende?
NRW-Kulturministerin stellt sich Kritik
Gespräch mit Isabel Pfeiffer-Poensgen

Ideen für Kultur in der Pandemie
Fond für Bildung auflegen mit Unternehmensgeld
Gespräch mit Ruth Reinecke

Im Geist von Heine?
Monika Maron geht zu Hoffmann&Campe
Gespräch mit Dr. Rainer Moritz, Literaturhaus Hamburg e.V.

Ende einer Ära
Präsident Klaus-Dieter Lehmann übergibt Goethe-Leitung
Gespräch mit Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann, Goethe-Institut-München

Auf unbestimmte Zeit verschoben
Katharina Sieverding und der Lockdown
Von Anette Schneider

23:30 Kulturnachrichten

Von Gabi Wuttke

23:50 Kulturpresseschau

Von Hans von Trotha

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Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
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Fazit

50 Jahre "Tatort" im ErstenGeschichten vom Tatort
Das "Tatort"-Logo und Absperrbanderolen bei Dreharbeiten zum Freiburg-"Tatort" mit Heike Makatsch (picture alliance / dpa / Winfried Rothermel)

Am 29. November 1970 lief der erste "Tatort". Ein halbes Jahrhundert später wird die 1146. Folge der populären Krimireihe gezeigt: "In der Familie". Was dazwischen geschah, erzählt die sechsteilige DLF-Kultur-Reihe "Geschichten vom Tatort". Mehr

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