Seit 13:05 Uhr Sein und Streit

Sonntag, 08.12.2019
 
Seit 13:05 Uhr Sein und Streit
Tagesprogramm Dienstag, 27. November 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

Eine leuchtende Spur
Roman Pfeifers instrumentales Theater
Von Florian Neuner

Mit seiner 2012 gegründeten Compagnie 'Kammereletronik' realisiert Roman Pfeifer Konzertperformances im Kammermusikformat.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Jazz
Moderation: Manuela Krause

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Liane von Billerbeck

u.a. Kalenderblatt
Vor 50 Jahren: Die Ruhrkohle-AG wird gegründet

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Wolfgang Drießen
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Warum die Islamkonferenz eine Erfolgsgeschichte ist
Von Fabian Goldmann

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Wie hat sich seit 1968 das Fernsehen verändert - und was ist davon geblieben?
Gespräch mit Martin Wiebel, Dramaturg, Fernsehredakteur und Filmproduzent

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Bergeners" von Tomas Espedal
Rezensiert von Peter Urban-Halle

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Philosophie für alle
Katrin Heise im Gespräch mit Isolde Charim, österreichische Philosophin und Publizistin

Philosophie in "eine andere Umlaufbahn" bringen, das will die österreichische Philosophin Isolde Charim. Darum hat sie den akademischen Elfenbeinturm verlassen und schreibt für Zeitungen und Zeitschriften. Philosophisches Denken für jedermann zugänglich zu machen findet sie gerade jetzt, wo in Österreich eine populistische Regierung an der Macht ist, besonders wichtig.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

"Der Kerl, der sich die Welt gekauft hat"
Gespräch mit dem Lyriker Tomasz Rozycki

"Nicht radikal genug"
Antonio Ortuñio über den Machtwechsel in Mexiko
Gespräch mit Peter B. Schumann

Buchkritik:
"Wunderkammer" von Thijs Demeulemeester
Von Eva Hepper

Literaturtipps
Von Julia Eikmann

Nach "Stille" kommt "Gehen" - Erling Kagge im Porträt
Von Andrea Gerk

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Oliver Schwesig

Cashcows und Labelpolitik
Die Bedeutung erfolgreicher Künstler für Newcomer
Gespräch mit Christoph Ellinghaus, Geschäftsführer des Labels 'City Slang'

Kerstins musikalische Weltreise: Australien
Von Kerstin Poppendieck

Ticketmarkt: Rammstein gegen Viagogo
Gespräch mit Prof. Jens Michow, Jurist

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Klassik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Jenny Friedrich-Freska, Chefredakteurin der Zeitschrift 'Kulturaustausch'
Moderation: Julius Stucke

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Nana Brink

Hamburg
Mit dem E-Shuttle 'ioki' zur nächsten Bahnstation
Von Axel Schröder

Mobilitätsstudie
Zu wenig Busse auf dem Land - Bespiel Bodenseeregion
Von Thomas Wagner

Keine Infrastruktur
Wie ein Dorf im Saarland trotzdem überlebt
Von Tonia Koch

Radeln ohne Alter
Rikscha-Touren für Senioren in Bonn
Von Friederike Müller Jung

Illegale Autorennen
Unterwegs mit den Sonderermittlern der Kölner Polizei
Von Anja Kempe

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Max Oppel

Hier London, da Sibirien - Warum diese Geschlechter-Kluft bei den Schach-WMs?
Gespräch mit Elisabeth Pähtz, Deutsche Schach-Großmeisterin

James Patterson und sein neuestes Projekt: Messenger-Novel
Von Dustin Hemmerlein

Das Lesen der Anderen:
Missy Magazin
Gespräch mit Anna Mayrhauser, Journalistin und Redakteurin

14:30 Kulturnachrichten

Von Katharina Parsons

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Medientag

Moderation: Patricia Pantel

Kakadu-Lesecrew
Von Regina Voss

Kinotipp:
"Der Grinch" und "Geister der Weihnacht"
Vorgestellt von Anna Wollner

Hörspiele in Ägypten
Gespräch mit Julia Tieke

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Studiogast: Deer Tick, US-amerikanische Band
Gespräch mit John McCauley, Singer-Songwriter

"Black And Proud"
Ein Comic erzählt die Geschichte schwarzer Musik
Gespräch mit Dennis Pohl

Album "Somnium":
Jacco Gardner und die Astronomie des 17. Jahrhunderts
Von Christa Herdering

Studiogäste: Camera, Berliner Band
Gespräch mit Timm Brockmann und Michael Drummer

Konzerthalle "Grünspan" wird 50 Jahre alt
Von Juliane Reil

16:00 Nachrichten

16:30 Musiktipps

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Katharina Parsons

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Ellen Häring

Frauenwunder in Ruanda
Gleichberechtigung sorgt für Fortschritt
Von Linda Staude

Das ostafrikanische Ruanda, das 1994 einen brutalen Völkermord erlebte, ist zum Vorzeigestaat Afrikas geworden: stabiles Wirtschaftswachstum, effektive Korruptionsbekämpfung, strenge Maßnahmen zum Umweltschutz. Einen wesentlichen Anteil daran haben Ruandas Frauen, die laut Verfassung von 2003 das Recht auf Gleichberechtigung haben. Eine Quotenregelung garantiert einen hohen Frauenanteil in der Politik, so dass Ruanda laut Weltwirtschaftsforum in Sachen Gleichberechtigung der Geschlechter heute auf Platz 5 rangiert, Deutschland auf Platz 12. Freiwillig allerdings gaben die Männer die Macht nicht ab. Nach dem Krieg waren 70% der Überlebenden weiblich und krempelten, wie damals die Trümmerfrauen, die Ärmel hoch. Die autoritäre Regierung setzt darauf, dass Ruandas Frauen ihr Land zum Erfolg führen, und unterstützt sie. Im Gegenzug verlangt sie Regierungstreue.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt

Magazin
Moderation: Ulrich Ziegler

Treibhaus in der Antarktis
Von Dirk Asendorpf

Tomaten für Mond und Mars
Von Dirk Lorenzen

Bio-Treibhaustomaten aus Thüringen
Von Annegret Faber

19:30 Zeitfragen. Feature

Lawinen
Auf den Spuren der weißen Macht
Von Georg Gruber

Die Natur lässt sich nicht vollständig bändigen - das zeigt sich besonders im Winter - immer wieder, wenn Lawinen zu Tal gehen. Die Menschen in den Alpen haben gelernt, mit dieser Gefahr zu leben. Doch immer mehr Skifahrer und Tourengeher locken die Schneefelder außerhalb der präparierten Pisten. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos ist das weltweit älteste und bis heute führende Forschungsinstitut, das sich mit Lawinen beschäftigt. Hier wird untersucht, wodurch sie ausgelöst werden, welche Dynamik sie entwickeln können und wie groß die Wahrscheinlichkeit für Lawinenabgänge ist. Neu ist die Fragestellung, welche Auswirkungen die Klimaerwärmung auf das Risiko von Lawinen hat, wenn Gletscher und Permafrost schmelzen.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Konzertsaal Gera
Aufzeichnung vom 14.11.2018

Leó Weiner
Serenade für kleines Orchester f-Moll op. 3

Máté Bella
"Sounds of Generation Y", Konzert für Zymbal und Orchester (Uraufführung)

Béla Bartók
Tanzsuite für Orchester Sz 77

Zoltán Kodály
"Háry János", Suite für Orchester

Johannes Brahms
Ungarischer Tanz Nr. 1 g-Moll

Miklós Lukács, Zymbal
Philharmonisches Orchester Gera
Leitung: Péter Dobszay

„Die Seele der Ungarn braucht jetzt eine Furche, einen Rigolpflug, um wieder fruchtbar zu werden. Dieser Rigolpflug ist das Szekler Volkslied, das die ungarische Seele gnadenlos bearbeiten wird: Es wird sie bis zu den tiefsten Wurzeln freilegen, das schädliche Ungeziefer herausziehen und den Boden erneuern.“ (Zoltán Kodály)

Der in Budapest geborene Leó Weiner gilt wegen seines Engagements für den Aufbau des ungarischen Musiklebens als einer der prägendsten Künstler des Landes, obwohl er stets im Schatten seiner beiden berühmten Studienkollegen Bartók und Kodály stand. Dem spätromantischen Stil verpflichtet, begeistern seine Werke vor allem durch ihren oft tänzerischen Charakter sowie eine an ungarische Folklore erinnernde, feurige Note. Nicht selten in einem Atemzug genannt, gehörten Béla Bartók und Zoltán Kodály zu den führenden Persönlichkeiten des modernen ungarischen Musiklebens. Beide verbindet die intensive Erforschung der nationalen Volksmusik, welche den Stil der Komponisten maßgeblich beeinflusst hat. So ist die ‚Háry János-Suite‘ musikgeschichtlich von großer Bedeutung, da Kodály darin erstmals traditionelle, ländliche ungarische Musik in seine Kunstmusik integrierte und einem neuen Publikum zugänglich machte.

Nach eigenen Worten hat er dadurch „die Dorfatmosphäre in die Stadt gebracht“. Wesentlichen Anteil trägt dabei der Einsatz der Zymbal, eines typisch ungarischen, mit Klöppeln geschlagenen Hackbretts. Für seine Tanzsuite, entstanden anlässlich der 50-Jahrfeier der Vereinigung von Pest und Buda, schöpfte Bartók aus dem volksliedhaften Fundus, den er auf seinen zahlreichen Reisen gesammelt hatte. Dabei bezog er jedoch nicht nur ungarische, sondern auch rumänische und arabische Quellen mit ein: „Meine eigentliche Idee [...] ist die Verbrüderung der Völker, eine Verbrüderung trotz allem Krieg und Hader“. Auch wenn sich Máté Bella, ein Protegé seines berühmten Landsmannes Péter Eötvös, eher als europäischer und weniger als ungarischer Komponist versteht, so liegen seine musikalischen Wurzeln dennoch in seiner Heimat. Das Konzert für Zymbal und Orchester, eigens für dieses Programm in Auftrag gegeben, ist der tönende Beweis dafür.

22:00 Uhr

Alte Musik

Meister des Minnesangs
Frauenlob alias Heinrich von Meissen 
Von Magdalene Melchers

Heinrich von Meissen (* zwischen 1250-1260 in Meißen; † 29.11.1318 in Mainz) - genannt Frauenlob - zählt neben Walter von der Vogelweide und Wolfram von Eschenbach zu den berühmtesten der ‚zwölf alten Meister’ des deutschen Minnesangs. Seine Herkunft aus der Stadt Meissen und seine Ausbildung an der Meissner Domschule werden allgemein als gesichert angenommen, auch wenn direkte Beweise dafür fehlen. Im Gefolge von Königen, Fürsten und Bischöfen zog der Sangspruchdichter zunächst in der Mark Meissen und in Böhmen, später auch in Österreich, in Norddeutschland und am Niederrhein von Hof zu Hof, von Stadt zu Stadt. Da eine zeitgenössische Biografie nicht überliefert ist, kann ‚Frauenlobs‘ Leben nur bruchstückhaft aus den Texten seiner eigenen Werke und aus Erwähnungen in Sangsprüchen seiner Zeitgenossen rekonstruiert werden, vieles bleibt im Dunkeln. Der Legende nach ließ sich Heinrich von Meissen in hohem Alter in der Stadt Mainz nieder, wo er die erste Meistersingerschule gründete. Die Meistersinger waren es schließlich, die sein Liedgut über mehrere Jahrhunderte pflegten und in zahlreichen Abschriften überlieferten. In den wenigen Zeitzeugnissen wird ‚Frauenlob‘ als hoch gelehrter und geachteter Meister der Sangesdichtung geschildert, berühmt, ein aufgrund sprachlicher Kühnheiten und seiner Parteinahme für die Frauen aber auch kontrovers diskutierter Künstler. Eine Begegnung mit diesem Künstler aus vergangener Zeit.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Marianne Allweiss

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

Leere Vitrinen?
Ein Besuch im Pariser Museum Quai Branly nach der Savoy-Sarr-Studie
Von Barbara Kostolnik

Gar nicht so revolutionär?
Reaktionen auf die Studie von Savoy und Sarr
Gespräch mit Prof. Dr. Wiebke Ahrndt

"Deutschland keine Kolonialmacht?"
Reaktionen auf Prof. Horst Bredekamp-Interview
Gespräch mit dem Historiker Prof. Dr. Jürgen Zimmerer

Hans Haackes documenta Banner ruft in Sachsen zu Solidarität auf
Gespräch mit Hans Haacke, Rektor der Kunsthochschule Dresden

Nach der "Stille" kommt das "Gehen"
Erling Kagge im Porträt
Von Andrea Gerk

Kulturpresseschau
Von Hans von Trotha

23:30 Kulturnachrichten

Von Michael Leverkus

November 2018
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"German Zero"Wie ein Bürgerrat das Klima retten will
Berber sitzt im Wuestensand, Marokko, Merzouga. (imago images / blickwinkel / M. Woike)

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