Seit 15:05 Uhr Tonart
Dienstag, 20.04.2021
 
Seit 15:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Sonntag, 3. Januar 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Stunde 1 Labor

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Diskurs

Feindselige Gesellschaft?
Drei Geschichten über Wege aus dem Hass
Es diskutieren:
Hasnain Kazim, Journalist und Autor
Silvia Kugelmann, Bürgermeisterin
Jakob Springfeld, Schüler, Fridays-for-Future-Aktivist
Moderation: Alexander Moritz
- In Kooperation mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte
(Wdh. vom 08.03.2020)

Der öffentliche Diskurs verroht: Beleidigungen, Drohungen und tätliche Angriffe auf Menschen, die angeblich anders sind, die sich gesellschaftlich engagieren oder für eine offene Gesellschaft eintreten, nehmen zu. Was macht es mit Menschen, wenn sie solchen Aggressionen ausgesetzt sind? Wie wehren sie sich gegen die Anfeindungen? Was tun wir, damit sich die Grenzen des Sagbaren nicht weiter verschieben? Drei persönliche Geschichten über Wege aus dem Hass.

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Oliver Schwesig

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Moschee-Gemeinde (Ahmadiyya Lahore)

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Wie sie drei wurden.
Über die heiligen drei Könige
Von Gunnar Lammert-Türk, Berlin
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Der dreifache Erwin
Von Mario Göpfert
Gelesen von Fabian Busch
Ab 6 Jahre
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
Moderation: Patricia Pantel

Nur Karlas Opa kennt den dreifachen Erwin und nur er konnte ihn als junger Mann auf dem Eis springen.

Karlas neue Schlittschuhe sind ein Geburtstagsgeschenk von Opa Erwin. Bei den anderen Leuten sieht Schlittschuhlaufen so leicht aus, ärgert sie sich, als sie ihre ersten unbeholfenen Gehversuche auf dem Eis macht. Anastasia aus der Parallelklasse kann sogar den doppelten Lutz. „Der doppelte Lutz ist nichts Besonderes”, sagt Karlas Opa Erwin. „Als ich jung war, konnte ich den dreifachen Erwin.”

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Ikar - zu Wasser, zu Lande, in der Luft
Von Katrin Lange
Ab 8 Jahre
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Komposition: Frank Merfort
Mit: Monika Lennartz, Lars Rudolph, Falk Rockstroh, Götz Schulte, Karina Plachetka, Shorty Scheumann
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2007
Länge: 47’56
Moderation: Patricia Pantel

Ikar zieht in die Welt, um seinen Vater zu suchen. Er findet ihn auf der Insel Kritti, der Vater hat dort ein Labyrinth für ein Monster gebaut.

Vor vielen Jahren ist Ikars Vater in die Fremde gezogen, um Arbeit zu suchen. Doch weder Nachricht von ihm noch Geld gelangen nach Hause. Eines Tages entschließt sich Ikar, den Vater zu suchen. Auf der Insel Kritti findet er ihn. Er ist als Baumeister eines tyrannischen Königs angestellt und hat ein Labyrinth gebaut, in dem ein geheimnisvolles Monster gefangen gehalten wird. Ikar entdeckt, dass das Monster im Labyrinth mit einer bevorstehenden Katastrophe in Verbindung steht, von der der König nichts hören will. Verärgert sperrt er Ikar ein. In letzter Minute gelingt es dem Vater, den Sohn zu retten. Er hat große Flügel konstruiert, und die beiden fliegen davon.

Katrin Lange,geboren 1942 in Berlin, studierte Theaterwissenschaften in Leipzig, lebt als freie Autorin in Berlin. Schreibt Theaterstücke und Hörspiele für Kinder und Erwachsene.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Patricia Pantel
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Marianne Allweiss

12:30 Uhr

Die Reportage

Leben am Polarkreis
40 Grad. Minus.
Von Gesine Dornblüth
(Wdh. v. 17.02.2019)

Schnee bis Juni, Schnee wieder im September. Im Winter kaum Licht, Temperaturen unter 40 Grad minus, im kurzen Sommer Sumpf und unendlich viele Mücken. So ist das Leben in Nowyj Urengoj. Hier, am russischen Nordpolarkreis, liegt eines der größten Gasvorkommen der Welt. Wer herzieht, kommt der Arbeit wegen. Die Löhne sind höher als anderswo. Die Lebensfreude ist trotz der schwierigen Bedingungen ungebrochen. Ein wichtiger Grund dafür ist der solidarische Zusammenhalt unter den Bewohnern der Stadt am Polarkreis.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Simone Rosa Miller

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Kirsten Dietrich

Heilige Drei Könige postkolonial
Rassismusverdacht an der Krippe
Von Michael Hollenbach

Buddhismus in China
Gespräch mit Hans-Günter Wagner

Katharinenkloster im Sinai
Ein Rückzugsort digitalisiert seine Schätze
Von Susanna Petrin

Das French Hospital in Jerusalem
Heilung und Sterben über religiöse Grenzen hinweg
Von Brigitte Jünger

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Ein Ton voller Hitze und Glut
Die Geigerin Ida Haendel (1928-2020)
Gast: Harald Eggebrecht, Musikpublizist
Moderation: Ruth Jarre

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Marianne Allweiss

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Thorsten Jabs

Der Traum vom großen Sprung
Die Skispringerchen aus Reit im Winkl
Von Heinz Schindler

Altes bewahren, Neues erschaffen
Der Bury FC von 1885 kämpft um seine Zukunft
Von Hendrik Buchheister

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Puckjäger als Anker
Der Eishockeyverein aus Weißwasser gibt einer Region Halt
Von Stefan Osterhaus

Die Lausitzer Füchse sind eine Geschichte für sich. In der DDR gewann der Club, der einst Dynamo Weißwasser hieß, 25 Meistertitel im Eishockey - in der sogenannten kleinsten Meisterschaft der Welt gegen den ewigen Rivalen SC Dynamo Berlin. Mittlerweile spielen die Füchse zweitklassig, doch anders als mancher bayerischer Traditionsverein mit imposanter Titelsammlung vermag sich Weißwasser erfolgreich in der DEL 2 zu behaupten. Das ist umso erstaunlicher, da der Club in einem Umfeld zu Hause ist, das einen Strukturwandel meistern muss. Seit der Wende hat Weißwasser mehr als die Hälfte seiner ursprünglich 38.000 Einwohner verloren. Die Füchse sind geblieben und haben heute in der Lausitz mehr als eine rein sportliche Bedeutung.

18:30 Uhr

Hörspiel

Die Panne
Von Friedrich Dürrenmatt
Regie: Hans Knötzsch
Mit: Hans-Joachim Hanisch, Robert Johannsen, Otto Dierichs, Friedrich Links, Fritz Schlegel, Werner Kamenik, Werner Lierck
Ton und Technik: Heinz Sebastian, Gunhild Baudach
Produktion: Rundfunk der DDR 1962
Länge: 73'41

Dürrenmatts Hörspiel erzählt eine skurrile Geschichte über einen Durchschnittsmenschen, den Handelsvertreter Traps, der unvermutet mit einer Mordanklage konfrontiert wird. Eine Parabel über Schuld, Sühne und Gerechtigkeit.

Anschließend:
Ansprache von Friedrich Dürrenmatt 
anlässlich der Verleihung des Hörspielpreises
der Kriegsblinden für "Die Panne"
Von Klaus Händl
Produktion: NDR 1957
Länge: 5'27

Als das Auto des Textilvertreters Alfredo Traps in einem Dorf spät abends liegen bleibt, findet er dort kein freies Zimmer mehr. So verbringt er die Nacht im Haus eines pensionierten Richters und genießt mit weiteren Ruheständlern - Staatsanwalt Zorn, Verteidiger Kummer und Henker Pilet - ein üppiges Mahl. Die Einladung ist allerdings an eine Bedingung geknüpft: Traps soll in einem fiktiven Prozess, bei dem die Greise ihre alten Berufe spielen, die Rolle des Angeklagten übernehmen. Das Tischgespräch zeigt Traps als Karriere machenden Geschäftsmann, der die zum sozialen Aufstieg nötigen Mittel kennt und einsetzt. Zuerst noch stolz auf sein Leben, wird ihm klar, dass er sich bisher zwar im Rahmen der Legalität bewegt hat, aber einem wahrhaftigen Ethos nicht gefolgt ist. Staatsanwalt Zorn nimmt eine kurze Affäre von Traps mit der Frau seines vormaligen, früh verstorbenen Chefs zum Anlass, um ihn des Mordes anzuklagen.
Zum 100. Geburtstag von Friedrich Dürrenmatt am 5. Januar.

Friedrich Dürrenmatt (1921-1990), Schweizer Dramatiker, Erzähler, Essayist, Maler, Drehbuch- und Hörspielautor. Er wurde mit tragikomischen Theaterstücke bekannt, u.a. „Der Besuch der alten Dame“ (1956), „Die Physiker“ (1962), und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Georg-Büchner-Preis. Hörspiele u.a.: „Der Prozess um des Esels Schatten“ (1964), „Die Panne“ (NDR 1956, Hörspielpreis der Kriegsblinden), „Abendstunde im Spätherbst“ (ORF 1957, Prix Italia).

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Radiomusiken
mit dem Orchester der Staatsoperette Dresden
unter der Leitung von Ernst Theis

Walter Gronostay
"Mord. Ein Hörspiel" (1929)
(instrumentiert von Bart Visman, 1999)
Fabrikdirektor - Elmar Andree
Seine Frau - Elke Kottmair
Der Freund - Christian Grygas
Dienstmädchen - Inka Lange
1. Telefonistin - Tanja Höft
2. Telefonistin - Manja Freitag
Polizist - Hans-Jürgen Wiese
Sprecher - Marcus Günzel
Ansager - Wolfgang Schaller
Herrenchor der Staatsoperette Dresden

Mischa Spoliansky
"Charleston Caprice" für großes Orchester (1930)

Wilhelm Grosz
Bänkel und Balladen für mittlere Stimme und Kammerorchester op. 31 (1931)
Elke Kottmair, Sopran
Marcus Günzel, Bariton
Orchester der Staatsoperette Dresden
Leitung: Ernst Theis

Heinrich Sutermeister
"Jorinde und Joringel", Funkoper nach dem Märchen der Gebrüder Grimm (Ausschnitte)
Erzählerin - Dagmar Nick
Jorinde - Jessica Glatte
Joringel - Frank Ernst
Hexe - Inka Lange
Chor der Staatsoperette Dresden

Walter Braunfels
Divertimento für Radio-Orchester op. 42

Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010 und 2011 im Alten Schlachthof, Dresden

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Zum 100. Geburtstag von Friedrich Dürrenmatt
Vom Beobachten des Beobachters der Beobachter
Von Doris Kothe und Tobias Barth
(Wdh. v. 02.01.2001)

Friedrich Dürrenmatts späte Prosawerke und Zeichnungen stehen im Schatten seiner Theaterstücke.

Friedrich Dürrenmatt gilt als der wichtigste deutschsprachige Theaterautor der 1950er- und 1960er-Jahre. Die späten Texte und das zeichnerische Werk der Doppelbegabung fristen jedoch ein Schattendasein. Dabei schrieb Dürrenmatt, der am 5. Januar 100 Jahre alt geworden wäre, in den 1980er-Jahren eine sprachgewaltige Prosa, die er in den „Stoffe”-Bänden versammelte. Der Autor nahm sich Unvollendetes vor und überarbeitete es, ohne Theaterstücke daraus zu machen. Werke wie „Der Auftrag” oder „Minotaurus”, teilweise mit Zeichnungen des Autors versehen, wurden inspiriert durch die Filmemacherin Charlotte Kerr. Als gute Seele des „Centre Dürrenmatt” bemüht sie sich, das Spätwerk des Gedankenschlossers und seine Malerei bekannter zu machen.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Imagine (3) - Was ich unbedingt einmal ausstellen möchte:
Konzert der Sinne
Gespräch mit Prof. Dr. Stephan Weber

"Das Wikipedia-Versprechen - 20 Jahre Wissen für alle?“
Gespräch mit Matthias Dell

Zwei neue Museen für Washington
Gespräch mit Nikolaus Bernau

Drei-Dichter-Jahr
2021 feiert Frankreich Baudelaire, Proust & Flaubert
Gespräch mit Prof. Dr. Jürgen Ritte

Zeit für Arthouse und Dokus
Das Berliner Kino Union trotzt der Coronakrise
Von Thilo Schmidt

23:30 Kulturnachrichten

Von Nora Hoffbauer

23:50 Kulturpresseschau

Von Arno Orzessek

Januar 2021
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