Seit 10:05 Uhr Lesart

Dienstag, 15.10.2019
 
Seit 10:05 Uhr Lesart
Tagesprogramm Samstag, 24. Januar 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Wo der Fluss Geschichten schreibt
Eine Lange Nacht über Menschen und Musik im Mississippi-Delta
Von Michael Groth
Regie: Rita Höhne

Der Mississippi ist, gemeinsam mit seinem Hauptarm, dem Missouri, der längste Strom der Welt. Er windet sich von Norden nach Süden durch die USA. Nach rund zwei Dritteln seines 4.300 Meilen langen Wegs erreicht er Memphis - und wenig später das Delta. Mark Twain hat die Gegend bereist, Tennessee Williams verbrachte hier prägende Jugendjahre. Das Delta ist nicht die Gegend, in der der „Old Man River“ Fluss in den Golf von Mexiko mündet. Dieses Delta beschreibt einen Teil des Bundesstaates Mississippi - vom Fluss aus 80 Kilometer östlich ins Innere, auf einer Nord-Süd-Achse von rund 200 Kilometern. Im Delta steht die musikalische Wiege der Südstaaten - Musik, von den Sklaven aus Afrika mitgebracht, als Gospel in die Kirchen befördert und im Blues schließlich auf den Straßen und Klubs gelandet. Eine Lange Nacht über Orte, an denen diese Musik entstand; Begegnungen mit Menschen, die sich um ein Erbe kümmern, mit Musikern, die bis heute den Blues leben und spielen.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Andreas Müller

"Im Mittelpunkt steht diesmal das Quartett aus Trent Reznor, Tyler Bates, Atticus Ross und Marilyn Manson. Man kennt sich, hat zusammen gearbeitet und hat es vom Rockmusiker zum gefragten Soundtrack-Komponisten bzw. im Falle Mansons Schauspieler gebracht. Bates hat zudem Mansons neuestes Album The Pale Emperor als Co-Komponist bereichert. U.a. wird Musik aus den Filmen Gone Girl, 300 und John Wick zu hören sein."

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

„Keiner will die SED“
Die DDR im Januar 1990
Fundstücke aus der Wendezeit vorgestellt von Martin Hartwig

In Ostberlin wird die Stasi-Zentrale gestürmt, der Runde Tisch ruft Wahlen aus, und in Leipzig skandieren Tausende "Deutschland einig Vaterland" - Szenen aus dem Januar 1990. Wie geht es weiter in und mit der DDR? Das ist in den Tagen zwischen Mauerfall und erster freier Volkskammerwahl die zentrale Frage. Viel Zeit zur Beantwortung bleibt nicht, denn nach den Jahren der Stagnation überschlagen sich die Ereignisse. Davon zeugen die Berichte und Reportagen, die im RIAS, im Deutschlandfunk und im DDR-Rundfunk zu hören waren. Fortsetzung folgt: Bis Oktober blickt 'Aus den Archiven' einmal monatlich auf die Wendezeit zurück.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Christopher Ricke

Joachim Gauck wird 75

06:23 Wort zum Tage

Pfarrer Michael Becker
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

Ein fataler Fehler - EZB flutet Kapitalmärkte
Von Henning Krumrey

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Kultur als Mittel der Politik?
Gespräch mit Hamid Baroudi, Musiker

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Bilanz des Filmfestivals Max-Ophüls-Preis

08:30 Nachrichten

08:50 N/A

"Samba" von Delphine Coulin,
aus dem Französischen von Waltraud Schwarze,
Aufbau Verlag, Berlin 2014

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de

Dialog oder Distanz - Wie sollen wir mit "Pegida" reden?

Gespräch mit
Prof. Dr. Ulrike Ackermann, Politikwissenschaftlerin, John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung e.V., Heidelberg
und
Christian Hartmann, CDU-Politiker aus Dresden, Mitglied des Sächsischen Landtages

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Moderation: Florian-Felix Weyh

Gespräch mit Michael Kogon über:
Lieber Vati! Wie ist das Wetter bei Dir?
Erinnerungen an meinen Vater Eugen Kogon
Briefe aus dem KZ Buchenwald
Pattloch Verlag München

Sabine Pamperrien:
Helmut Schmidt und der Scheißkrieg
Die Biografie 1918 bis 1945
Piper Verlag München
und
René Freund:
Mein Vater, der Deserteur
Eine Familiengeschichte
Paul Zsolnay Verlag Wien
rezensiert von Sieglinde Geisel

Hans Keilson:
Tagebuch 1944
herausgegeben von Marita Keilson-Lauritz
S. Fischer Verlag Frankfurt
und
Melvin J. Lasky:
Und alles war still
Deutsches Tagebuch 1945
Rowohlt Berlin
rezensiert von Astrid von Friesen

Cornelius Ryan:
Der letzte Kampf
Berlin 1945
Konrad Theiss Verlag
und
Olaf Ihlau:
Der Bollerwagen
Unsere Flucht aus dem Osten
Siedler Verlag
und
Sonya Winterberg:
Besatzungskinder
Die vergessene Generation nach 1945
Rotbuch Verlag Berlin
rezensiert von Ute-Christine Krupp

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  
Moderation: Thorsten Jabs

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: Susanne Burkhardt

"Das Theater hat seinen Auftrag verloren"
Günther Rühles Theatergeschichte

Mut zum Bauch:
Die "Kassierer" proben die Punk-Operette "Häuptling Abendwind"

Geniale Stelle: Thomas Quasthoff über ...

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Live vom 36. Filmfestival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken
Moderation: Patrick Wellinski und Susanne Burg

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Thorsten Jabs

17:30 Uhr

Tacheles

„In den Kreisen, in denen ich verkehre, hat niemand Angst"
Cilly Kugelmann, Programmdirektorin und stellvertretende Leiterin des Jüdischen Museums Berlin, stellt sich den Fragen von Margarete Wohlan

Aus Sicht von Cilly Kugelmann, der Programmdirektorin und stellvertretenden Leiterin des Jüdischen Museums Berlin, sind die in der deutschen Hauptstadt lebenden Jüdinnen und Juden nicht besonders beunruhigt angesichts des islamistischen Terrorismus in Frankreich und der antisemitischen Tendenzen auch in Deutschland. In der Sendung „Tacheles“ von Deutschlandradio Kultur sagte die in Deutschland geborene Jüdin: „In den Kreisen, in denen ich mich bewege, hat niemand Angst und fühlt sich bedroht und meint, er bräuchte Schutz.“

Die Situation der Juden in Deutschland sei „völlig anders“ als die im Nachbarland: „Hier hat es zwar auch den einen oder anderen antisemitischen und antijüdisch eingefärbten Anschlag gegeben, aber es ist keine grundsätzliche Bedrohungssituation wie in Frankreich.“ In Deutschland gebe es „diesen allgemeinen, alltäglichen ressentimentgeladenen Antisemitismus, den es überall gibt.“ Dazu müsse man sich politisch verhalten, aber von dieser Form des Antisemitismus gehe keine Lebensgefahr aus.

Auf die Pegida-Bewegung reagiert Cilly Kugelmann ebenfalls gelassen: „Die machen mir auch keine Angst. Es ist ein Sammelbecken von ressentimentgeladener Dummheit.“ Pegida und auch die Alternative für Deutschland (AfD) seien eher ein soziales Phänomen als eine politische Gefahr.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Beyond Privacy
Überwachungsalltag in den USA
Von Simone Hamm
Regie: Thomas Wolfertz
Mit: Simone Hamm, Simon Roden, Ann Kuohn, Robert Dölle u.a.
Ton: Gerd Nesgen
Produktion: WDR 2014
Länge: 50‘36

Die NSA hört mit - das ist inzwischen bekannt. Dass aber amerikanische Arbeitgeber regelmäßig ihre Mitarbeiter ausspähen, erfährt die Autorin am eigenen Leib.

Die NSA hört mit - das ist inzwischen bekannt. Dass aber amerikanische Arbeitgeber regelmäßig ihre Mitarbeiter ausspähen, Telefonate mithören, E-Mails mitlesen, jede Bewegung am PC auswerten dürfen, das ist weit weniger bekannt. Als die Autorin Simone Hamm nach New York zieht, um in den USA als Journalistin zu arbeiten, staunt sie: über die inquisitorischen Fragen des Wohnungsmaklers, über Bekannte, die von ihren Arbeitgebern rund um die Uhr abgehört werden, über Multimillionäre, die sich mit Abhörtechniken eine goldene Nase verdienen, über Handyfunktionen, mit denen man ausspioniert werden kann. Warum geben ausgerechnet die Bewohner des 'land of the free' so bereitwillig ihre Privatsphäre auf?

Simone Hamm, geboren in Bonn, studierte Literaturwissenschaften, Philosophie und Chinesisch in Bonn und Peking, lebt, nach Stationen in Köln und Brüssel, in New York. Feature-Autorin für die ARD, zuletzt: 'Walde Huth - die Dichterin mit der Kamera' (DLF 2014).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Konzert

Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik
Hebbel am Ufer Berlin, HAU 2
Aufzeichnung vom 23.01.2015

Porträtkonzert Michael Pelzel

"… along 101 … " für Ensemble (2008)
"… sentiers tortueux …" für Ensemble (2007)
"Sempiternal Lockin" für Ensemble (2012-2014) (Uraufführung)

Klangforum Wien
Leitung: Johannes Kalitzke

21.00
Live aus dem Radialsystem V, Berlin

Nikolaus Brass
"Sommertag" (2013)
Kammermusiktheater nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Jon Fosse
Konzeption und Textfassung: Nikolaus Brass

Neue Vocalsolisten Stuttgart:
Sarah Maria Sun, Sopran
Truike van der Poel, Mezzosopran
Susanne Leitz-Lorey, Sopran
Martin Nagy, Tenor
Andreas Fischer Bass

Instrumentalsolisten:
Oliver Klenk, Klarinette/Bassklarinette
Felix K. Weber, Violine
Gunter Pretzel, Viola
Stephan Lanius, Kontrabass
Kai Wangler, Akkordeon
Fabian Strauß, Schlagzeug

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

Wer kriegt die Preise?
Eine Bilanz des Max-Ophüls-Festivals Saarbrücken

Stück zur Stunde
Christian Stückl inszeniert "Nathan der Weise" in München

Alfred Polgar über Marlene Dietrich
Eine bislang unveröffentlichte Biografie

Doktor Schiwago in Regensburg:
Uraufführung einer neuen Oper von Anton Lubchenko

Leben mit Künstlernachlässen
Akademie der Künste verabschiedet Archivdirektor Wolfgang Trautwein

23:30 Kulturnachrichten

Januar 2015
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