Programm

Kalender
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So

Mittwoch, 26.06.2024

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Chor und Gesellschaft
    Aktuelle Gespräche, Hintergründe und Berichte
    Moderation: Olga Hochweis

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Vokal
    Moderation: Christoph Reimann

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Ute Welty

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Schriftstellerin Esther Dischereit im Gespräch mit Katrin Heise
    Schreiben gegen selektive Empathie

    Sie hat den NSU-Prozess literarisch begleitet, und den Betroffenen des Attentats von Halle ein Buch gewidmet. Selbst ihre Lyrik ist politisch. In einer Ausstellung erzählt die Autorin Esther Dischereit nun vom Überleben ihrer Mutter in der Nazizeit. 

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    "Das Buch der Schwestern": Neuer Roman der belgischen Bestseller-Autorin
    Gespräch mit Amelie Nothomb

    Porträt Xita Rubert: berührender Debütroman aus Barcelona über Demenz
    Von Tobias Wenzel

    Buchkritik:
    "Little Poland" von Emmanuelle Guattari
    Rezensiert von Peter Urban-Halle

    Buchhandlung Wassermann aus Hamburg
    Gespräch mit Pascal Mathéus

    Heute Abend beginnt der Bachmann-Wettbewerb: Darauf freut sich unsere Expertin
    Gespräch von Wiebke Porombka

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Südkoreanischer Indie-Pop: Yunmin macht dem K-Pop Konkurrenz
    Von Felix Lill

    Album der Woche: Emiliana Torrini mit dem Song "Dreamers"

    Neuheiten und Debüts: Die 15. Internationalen Schostakowitsch Tage in Gohrisch
    Gespräch mit Tobias Niederschlag

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
    Von Elisabeth Hahn

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Deutschlandfunk Kultur on tour
    Victoria Reichelt, Journalistin und Moderatorin
    Moderation: Korbinian Frenzel
    Live aus der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

    Wir bringen das Radio zu Ihnen! Und Sie bringen Ihre Perspektiven ein. Deutschlandfunk Kultur on tour ist mehr als eine Show, die gesendet wird. Sondern ein offenes Redaktionsgespräch. Über Themen, die uns bewegen, über die Rolle und Aufgabe von Journalismus. Bei Ihnen vor Ort.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Susanne Arlt

    BSW verdrängt Linkspartei - Auch in Ostberliner Hochburgen wie Lichtenberg
    Von Claudia van Laak

    Anklage wegen Volksverhetzung - Warum Bayerns AfD an Daniel Halemba festhält
    Von Michael Watzke

    Robotik in der Grundschule - Lesen, Schreiben, Programmieren
    Von Thomas Wagner

    Bildungsarmut in Duisburg - Ein Stadtteil kämpft dagegen an
    Von Vivien Leue

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Queer in Georgien - Mit (Sub-)Kultur gegen die Regierung (Podcast)
    Gespräch mit Henrik Schütz

    Das Kino und die EM - Kunstrasen, ein filmisches Public Viewing
    Von Agnes Bührig

    Reihe "Gute Orte" für Kultur - Die Club Manufaktur in Schorndorf
    Gespräch mit Andrea Kostka

    Fundstück 244 - Jun Togawa
    Von Paul Paulun

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Südkoreanischer Indie-Pop: Yunmin macht dem K-Pop Konkurrenz
    Von Felix Lill

    Vertrackt: Das Fusion Festival und der Israel-Palästina Konflikt
    Gespräch mit Nicholas Potter

    Goblins und das Gefühl, nichts zu wissen: Die Musikerin Mabe Fratti
    Von Christoph Möller

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Margarete Wohlan

    Ungarn und die EU
    Ein Blockierer als Vorsitzender
    Von Silke Hahne

    Am 1. Juli übernimmt Ungarn die EU-Ratspräsidentschaft, ein Land, das seit 20 Jahren Mitglied ist. Gleichzeitig ist es ein Land, das seine Nähe zum Kreml zur Schau stellt und das auch wiederkehrend den Rechtsstaat missachtet, weshalb es EU-Zuschüsse nicht ausgezahlt bekommt. Außerdem blockiert es viele Entscheidungen der EU zum Thema Ukraine und verhöhnt sowohl die Institutionen als auch Repräsentanten der Europäischen Union. Zuletzt hat der Europäische Gerichtshof finanzielle Sanktionen gegen Ungarn wegen dessen Asylpolitik verhängt. Was ist von so einem Land in den kommenden sechs Monaten EU-Ratspräsidentschaft zu erwarten? Und könnte Ungarn die EU-Agenda für eigene Zwecke missbrauchen?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Kultur und Geschichte - Magazin
    Moderation: Martin Hartwig

    Turul & Pfeilkreuzler: Wie Ungarn sein Nazi-Erbe aufarbeitet
    Von Caspar Leder

    KnockOut51: Warum rechter Terrorismus oft nicht erkannt wird
    Von Nils Kremer

  • Kein Strom hat mehr als ein Flussbett nötig
    Zur Geschichte der Flussbegradigungen in Deutschland
    Von Günther Wessel
    (Wdh. v. 12.07.2023)

    Ab Frühjahr 1817 trugen Arbeiter und Soldaten Inseln ab und legten Durchstiche an: Der Rhein wurde zwischen Basel und Worms um mehr als 80 Kilometer verkürzt, in ein einziges Flussbett von 200 bis 250 Metern Breite gezwungen, begradigt, vertieft und eingedämmt. Aus den sumpfigen Flussauen wurden Wiesen, aus feuchten Wiesen wurden Felder. Mit den Auen verschwanden auch die Anopheles-Mücken, die Malariaüberträger, weil sie ihre Brutstätten verloren, und Zehntausende Hektar neues fruchtbares Ackerland wurden gewonnen.
    Flussbegradigung bedeutete Zivilisation, Handel, stabile Lebens­verhältnisse, Schaffung von Rechtsordnung und Staatsgrenzen. Staatsbildung wurde an Rhein, Elbe und Oder auf Umweltbeherrschung aufgebaut. Sie bedeutete aber auch Naturverlust. Heute versuchen wir Flüsse zu renaturieren. Um Hochwassergefahren einzudämmen, die mit schneller fließenden Flüssen verbunden sind, um Trockenheit zu begegnen, um bedrohte Arten zu schützen. Und doch: Wir schaffen keine neue Natur, sondern eine Landschaft, in der wir natur­nahe Prozesse ermöglichen.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Historisches Funkhaus Nalepastraße, Berlin
    Aufzeichnung vom 15.06.2024

    Forumkonzert - Memories and Imagination

    John Tavener
    Magnificat

    Tomás Luis de Victoria
    "Credo" aus: Missa "Ave Maris Stella"

    Anton Bruckner
    "Os Justi"

    Giacomo Carissimi
    "Plorate, filii Israel" aus: "Jephte"

    Robert White
    "Christe qui lux es et Dies"

    Gustav Holst
    "Ave Maria"

    Alec Roth
    Sol Justitiae

    Peter Cornelius
    Requiem

    RIAS Kammerchor Berlin
    Leitung: Justin Doyle

  • 21:30 Uhr

    Alte Musik

    Wurzeln himmlischer Klänge
    Mittelalterliche Byzantinische Musik
    Von Magdalene Melchers
    (Wdh. v. 05.11.2013)

    Byzantinische Musik ebnet den Weg in eine Zeit, als christlicher Glaube und Kultur untrennbar verwoben waren. Der Gesang der byzantinischen Liturgie basierte nicht nur auf der Bibel, sondern gleichermaßen auf einem facettenreichen Repertoire religiöser Dichtungen und führte zu einer Blüte sakraler Poesie bis etwa zum 11. Jahrhundert. Eine der renommiertesten Künstlerinnen der Zeit ist Kassia, geboren 810 in Konstantinopel und gestorben zwischen 843 und 867. Sie agierte im Zentrum des intellektuellen und künstlerischen Lebens der Metropole am Bosporus, gründete ein Kloster, wurde Äbtissin, verfasste geistliche wie weltliche Schriften und komponierte - die erste namentlich bekannte Komponistin des Abendlandes. Das Ensemble voca me hält die Musiksprache dieser Künstlerin lebendig. Enge politische, kirchenpolitische und kulturelle Beziehungen zwischen Byzanz und dem lateinisch-christlichen Abendland spiegeln sich in bemerkenswerter Weise auch in der Musik wider: Zwischen gregorianischem Choral und byzantinischer Kirchenmusik lassen sich erstaunliche Gemeinsamkeiten entdecken.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Hörspiel

    Witzig!
    Von Tino Kühn, Falk Rößler, Nils Weishaupt
    Regie: die Autoren
    Mit: Tino Kühn, Falk Rößler, Nils Weishaupt
    Ton und Technik: Thomas Monnerjahn und Gunda Herke
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021
    Länge: 56'28

    Als Kinder schauten wir Late-Night-Shows und wollten so wie die Comedians sein: unangreifbar und bereit, jeder Situation einen Witz abzuringen. Tino Kühn, Falk Rößler und Nils Weishaupt stellen fest: Diese Zeit ist vorbei!

    Drei weiße Männer, heute Mitte 30. Sie wuchsen mit Trickfilmserien am Samstagmorgen, Sitcoms im Vorabendprogramm und Hollywood-Blockbustern um 20.15 Uhr auf − und später liefen die deutschen und US-amerikanischen Late-Night-Shows in den Nachwendewohnzimmern. Gecoacht von den witzigen Helden der Popkultur wurden sie ironisch erwachsen und wussten, wie sie der Welt zu begegnen hatten. Das war um die Jahrtausendwende. Inzwischen sind Comedians nicht mehr über jede Kritik erhaben − das öffentlich zunehmende Bewusstsein von Ungerechtigkeiten und Privilegierungen in der Sprache macht auch ihre Position angreifbar. Worüber kann, will und darf man heute lachen? Die Autoren wagen eine Standortbestimmung zwischen gestern, heute und morgen.

    Falk Rößler, geboren 1983 in Frankfurt (Oder), Regisseur, Performer, Komponist und Musiker in den Bereichen Theater, Performance und Tanz. Er bewegt sich sowohl in der Freien Szene als auch im Stadt- und Staatstheaterbereich. Mit seiner Theatergruppe FUX (mit Nele Stuhler und Stephan Dorn) wurde er 2014 und 2016 als bester deutschsprachiger Nachwuchskünstler in der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Theater heute“ nominiert. 2016 Ponto Performance Preis. Weitere Hörspiele für Deutschlandfunk Kultur: „FUX gewinnt 4/3“ (2017) und „Gute Onkels“ (2019).

    Tino Kühn, geboren in Frankfurt (Oder), Schauspieler, Autor, Performer und Musiker, u.a. für die freie Gruppe FUX. Mit FUX zuletzt auf der Bühne im Schauspielhaus Wien mit „EISBÄREN − Dramolette zum Alleinesein” (2023). Hörspiel: „Krach” (SWR 2021). Er lebt in Leipzig.

    Nils Michael Weishaupt, geboren in Gotha, Komponist, Musiker, Performer und Sounddesigner, arbeitet häufig mit den Performance-Gruppen FUX und KGI. Er ist Mitglied der Band „Makroplastik“ und lebt in Dresden.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Bachmann-Wettbewerb: In Klagenfurt beginnt das öffentliche Wettlesen
    Gespräch mit Wiebke Porombka

    Minderwertige Gerechtigkeit für Assange
    Gespräch mit Deniz Yücel vom PEN Berlin

    Fördermittel-Affäre: Ministerin Stark-Watzinger sagt im Bundestag aus
    Gespräch mit Vladimir Balzer

    Filme der Woche:
    Die Gleichung ihres Lebens / Diabolik ist nicht zu fassen
    Gespräch mit Jörg Taszman

    Bilder unter Verdacht: Diskussion zu forensischen Lektüren im KI-Zeitalter
    Gespräch mit Roland Meyer

    Andy Warhol und Keith Haring: Party of Life
    Von Tobias Krone