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Mittwoch, 29.03.2023

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Musik von der Insel des göttlichen Taus
    Italienische Synagogalmusik aus 500 Jahren
    Moderation: Olga Hochweis

    „I-Tal-Yah” - „Insel des göttlichen Taus” wird Italien auf Hebräisch genannt. Seit der Renaissance war das Land ein Zufluchtsort für die jüdische Diaspora aus aller Welt. Eine reiche Koexistenz sephardischer und ashkenasischer Musiktraditionen konnte sich quer durch die Jahrhunderte in einem multikulturellen und kosmopolitischen Klima entwickeln. Die italienische Synagogalmusik schöpfte dabei auch aus den Traditionen (nicht-jüdischer) italienischer Volks- und Kunstmusik. Die vielfältigen Einflüsse reichen von Salomone Rossi (1570-1630) bis zum Belcanto Rossinis.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    05:50 Uhr
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Immer wieder gerne - 50 Jahre "Die Legende von Paul und Paula
    Gespräch mit Winfried Glatzeder, Schauspieler

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Mehr als nur Atome" von Sabine Hossenfelder
    Rezensiert von Volkart Wildermuth

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Designer Rolf Sachs im Gespräch mit Ulrike Timm
    Grenzgänger zwischen den Künsten

    Schräge Stühle, bewegte Photographien: Rolf Sachs‘ Kunst ist augenzwinkernd. Geboren wurde der Sohn von Gunter Sachs in der Schweiz, dort verbringt er auch die Winter „St. Moritz ist meine zweite Heimat. Eine erste habe ich nicht.“ Lange lebte er in London, nun Rom. Dort fühlt er sich „angekommen“.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Die Sprache der Vergangenheit - "Wahrscheinliche Herkünfte"
    Gespräch mit Ivna Zic

    Buchkritik - "Was Dich spaltet" von Bernadette Conrad
    Rezensiert von Sigrid Brinkmann

    "Sensitivity Reading" - Zensur oder Schutz vor Diskriminierung?
    Gespräch mit Ulrike Stenglin

    Ihr Buchhändler empfiehlt ...Hansen & Kröger aus Wiehl
    Gespräch mit Mike Altwicker

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Britische Krönungsmusiken: Charles III. zu Besuch in Berlin
    Gespräch mit Ruth Jarre

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Ulrich Habersetzer

    Echte Alternative? Was die neue Apple-App für klassische Musik taugt
    Gespräch mit Cornelia de Reese

    Album der Woche:
    Cécile McLorin Salvant und "Mélusine"
    Gespräch mit Matthias Wegner

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Albrecht von Lucke, Blätter für deutsche und internationale Politik
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Heidrun Wimmersberg

    Strukturwandel im Südharz - Nach der Kohle kommt der Gipsabbau
    Von Niklas Ottersbach

    Regierungsbildung in Berlin - Was die SPD-Basis von Schwarz-Rot hält
    Von Sebastian Engelbrecht

    Urlaub statt Ferien - Wie eine Dresdener Schule mit den Regeln bricht
    Von Alexandra Gerlach

    Ramadan - Warum auch Kinder schon fasten
    Von Murat Koyuncu

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

    Markenstreit: Warum Adidas gegen Black Lives Matter-Logo vorgeht
    Gespräch mit Mirko Derpmann

    Mythisches Gefängnis - im San Quentin Museum bei San Francisco
    Von Arndt Peltner

    Sequel nach 30 Jahren - Til Schweiger in "Manta, Manta 2"
    Gespräch mit Jochen Werner

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Vivian Perkovic

    Hendrik Otremba von Messer mit erstem Soloalbum

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Ulrich Habersetzer

    "Bloß keine Liebeslieder"
    Die Londoner Band Dry Cleaning im Gespräch

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Ulrich Habersetzer

    Newcomer der Woche: Noia aus Barcelona
    Von Christoph Möller

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Katrin Materna

    US-Einwanderungspolitik
    Junge Papierlose in Kalifornien
    Von Ana Radiæ

    In Kalifornien leben laut Schätzungen von Behörden und Thinktanks bis zu 2,5 Millionen Migrantinnen und Migranten ohne Visum, ohne Aufenthaltsgenehmigung. Trotzdem können sie hier ihren Führerschein machen oder sich in ärztliche Behandlung begeben. Der liberale Bundesstaat hat in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Gesetzen verabschiedet, die den so genannten Papierlosen zugutekommen: mehr Schutz, mehr Möglichkeiten, vor allem für die Jungen, eröffnen sie. Tausende von ihnen studieren inzwischen an kalifornischen Hochschulen. Doch ihre Bleibe-Perspektive ist ungewiss.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Kultur und Geschichte - Magazin
    Moderation: Lydia Heller

    Klima vs. Kunst: Theater recyclen Bühnenbilder
    Von Leonie Ziem

    Grüne Energie vor 100 Jahren: alte Utopien künftiger Stromerzeugung
    Von Günther Wessel

    Die Energie bestimmt, was wir sind
    Wie Energienutzung Gesellschaften prägt
    Von Manuel Waltz
     

    Prometheus gab in der griechischen Mythologie den Menschen das Feuer und war damit der Gründer der Zivilisation. Energie und ihre Nutzung formen seit jeher die Art des Wirtschaftens, politische Systeme und das Denken der Menschen: ob wir mit dem Eselkarren fahren oder mit dem Auto, eine Fabrik durch Wasserkraft angetrieben wird oder durch Kohle, die Wäsche am Bach gewaschen wird oder in der Maschine … Und: Eine Wirtschaft der erneuerbaren Energien wird eine andere sein als eine der fossilen. Energie prägt die jeweilige Gesellschaft, und Umbrüche sind gewaltig, manchmal revolutionär.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Kongresszentrum Zlín, Tschechien
    Aufzeichnung vom 22.03.2023

    Johannes Brahms
    Schicksalslied op. 54

    Petr Fiala
    "Stabat Mater" für Viola, gemischten Chor und Orchester (Uraufführung)

    Antonín Dvořák
    "Te Deum" op. 103

    Kristina Fialová, Viola
    Jana Sibera, Sopran
    Lukáš Bařák, Bariton
    Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn
    Einstudierung: Petr Fiala
    Bohuslav-Martinů-Philharmonie Zlín
    Leitung: Robert Kružík

    Der Tschechische Philharmonische Chor Brünn gehört zu den besten Ensembles dieser Art in Europa. Sein Direktor Petr Fiala wird dieses Jahr 80 Jahre alt und stellt sich in diesem Konzert in der osttschechischen Stadt Zlín auch als Komponist vor. Sein "Stabat Mater" korrespondiert mit dem "Te Deum" Antonín Dvořáks und mit Johannes Brahms' "Schicksalslied" auf einen Text von Hölderlin.

  • 21:30 Uhr

    Alte Musik

    Musikalische Affekte zwischen Venedig und Brüssel
    Biagio Marini, Europas erster Stargeiger
    Von Bernd Heyder
    (Wdh. v. 30.05.2017)

    Zu Beginn des 17. Jahrhunderts tat sich in der Musik Italiens Großes: Man entwickelte die Monodie, das freie melodische Singen und Spielen über dem harmonischen Fundament des Generalbasses, zur neuen Ausdruckskunst. Ein Zentrum dieser Entwicklungen war Venedig - spätestens seitdem Claudio Monteverdi Kapellmeister am Markusdom war. Von hier aus trug ein fulminanter Geiger den neuen Musizierstil in den Norden: Biagio Marini. Zu verdanken war das den kulturellen Ambitionen des Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm aus Neuburg an der Donau, der den Italiener zu seinem Konzertmeister machte. Die erhaltenen Dokumente und nicht zuletzt die Kompositionen Marinis zeichnen das Bild eines selbstbewussten Künstlers, der als Stammvater aller reisenden Violinvirtuosen gelten kann.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Hörspiel

    Bitte nicht stören
    Basierend auf Interviews mit Reinigungskräften in Hotels
    Von werkgruppe2
    Regie: Silke Merzhäuser, Insa Rudolph
    Mit: Vernesa Berbo
    Komposition: Insa Rudolph
    Ton und Technik: Jan Fraune und Eugenie Kleesattel
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022
    Länge: 53'35
    (Ursendung)

    Lautlos und unsichtbar bewegt sich das Zimmermädchen durch die Hotelzimmer, lässt verschwinden, was der letzte Gast hinterlassen hat, bezieht die Betten neu und lässt für den Nächsten das Zimmer unberührt aussehen − eine Illusion, die ihren Preis hat.

    Zimmermädchen arbeiten hinter den Kulissen, lautlos, unsichtbar. Sie eliminieren, was hinterlassen wurde, beziehen Betten frisch, entfernen Haare vom Badezimmerboden und schaffen eine Illusion: Für jeden neuen Hotelgast soll das Zimmer erscheinen, als sei er oder sie der erste Gast.
    Wer sind die, die die Zimmer reinigen und dabei zumeist unbekannt bleiben? Das Hörspiel basiert auf Interviews mit Reinigungskräften in deutschen Hotels. Sie beschreiben ihre Arbeit, die unter hohem Zeitdruck, in Eigenverantwortung, mit großer körperlicher Anstrengung und voller Diskretion getan wird. Was unterscheidet die Reinigung des Hotelzimmers von der in der eigenen Wohnung? Intimitätsgrenzen überschneiden und verschieben sich.

    werkgruppe2 sind Julia Roesler, Insa Rudolph, Isabel Robson und Silke Merzhäuser. Sie entwickeln dokumentarische Projekte, in denen soziale Wirklichkeit mittels persönlicher Lebensberichte beschrieben wird. In ausführlichen Interviews werden Menschen als „Expert:innen ihrer selbst“ befragt und das Interviewmaterial ausschließlich wortwörtlich genutzt. Auf der Bühne fungieren Schauspieler:innen als Stellvertreter:innen. Bei allen Projekten werden durch Live-Musik und Neu-Kompositionen die Grenzen zwischen Schauspiel und Musiktheater zunehmend aufgehoben. Neben Theaterinszenierungen realisiert werkgruppe2 auch Filmprojekte und digitale Formate. Zuletzt das Hörspiel „Überleben“ (Oldenburgisches Staatstheater, gefördert durch die Stiftung Niedersachsen 2022, urgesendet im Programm von Deutschlandfunk Kultur 2022).

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Komikmeister Herbert Fritsch mit "Die gefesselte Phantasie" im Burgtheater Wien
    Gespräch mit Martin Thomas Pesl

    Diskussion: Vorläufiges Verbot der AdK-Literaturzeitschrift "Sinn und Form"
    Gespräch mit Jörg Plath

    Gegen Rom*nja-Klischees: Antiziganismus in der medialen Kommunikation
    Gespräch mit Andrea Wierich

    Pendant zum Goethe-Institut? In Berlin eröffnet heute das Ukrainische Institut
    Gespräch mit Dr. Kateryna Rietz-Rakul

    Filme der Woche:
    Maigret / Kill Bolsoon
    Gespräch mit Jörg Taszman