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Sonntag, 29.03.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Studio LCB

    Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
    Lesung mit Tomer Gardi, Helene Hegemann, Tim Staffel
    Moderation: Katharina Teutsch
    Deutschlandfunk 2026

    Der Geist Berlins verändert sich: Unter anderem Häuserspekulation und hohe Mieten führen zu sozialen Spannungen, von denen die drei im LCB vorgestellten Gegenwartsromane handeln. „Liefern“ ist der dritte auf Deutsch erschienene Roman des Israelis Tomer Gardi, der für „Eine runde Sache“ 2022 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet worden ist. Gardi führt uns in einem globalen Arbeitsweltepos von Eritrea nach Tel Aviv weiter nach Berlin, Delhi, Istanbul und Buenos Aires in die Netzwerke der modernen Lieferservices. Und das kann schonmal tragikomisch werden. Denn der Erzähler verjubelt in der Türkei das Preisgeld, das er für einen einst gefeierten Roman erhalten hat. Könnte das autobiografisch sein? Dem eigenen Berliner Leben abgeschaut ist auch der Roman „Südstern“ von Tim Staffel, der in Kreuzberg spielt und den Polizisten Deniz auf die Drogendealerin Vanessa treffen lässt. Gemeinsam erleben die beiden eine Liebesgeschichte, die sämtliche Härten und Schönheiten dieser Stadt enthält. Zuletzt wird Helene Hegemann ihren Roman „Striker“ vorstellen, der von einer jungen Kampfsportlerin in Berlin handelt, die sich die Frage stellen muss, was es eigentlich zu verteidigen gilt im eigenen Leben und in einer Stadt, die immer mehr Menschen voneinander trennt, als sie miteinander verbindet. Der Abend im LCB soll der Frage gewidmet sein, was es bedeutet, ein Leben im globalisierten Großstadtkapitalismus zu führen.

  • 03:00 Uhr

    Umstellung MESZ

  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Urban
    Moderation: Martin Böttcher

    04:00 Uhr  
    Nachrichten
    05:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:00 Uhr  
    Nachrichten
  • Christliche Wissenschaft

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Von Palmen und Eseln
    Jesus zieht in Jerusalem ein
    Von Harald Schwillus, Halle an der Saale
    Katholische Kirche

  • Was hilft gegen die Angst vor Spinnen?
    Von Jessica Zeller
    Moderation: Fabian Schmitz

    Für das eine Kind ist eine Spinne ein tolles Haustier, dass sie gerne über die Hand laufen lassen und dem man gerne die behaarten Beine streichelt. Das andere Kind bekommt schon beim Anblick einer kleinen Spinne Herzrasen und Schweißausbrüche. Viele Menschen, egal ob groß oder klein, haben Angst vor Spinnen. Warum ist das so, und was können wir gegen diese Angst machen?

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel und Geschichten
    Moderation: Fabian Schmitz

    Juli und die Raupen
    Von Anna Böhm
    Ab 6 Jahre
    Deutschlandradio Kultur 2014

    Die Sache mit Ole
    Von Angela Bernhardt
    Ab 6 Jahre
    Deutschlandradio Kultur 2016

    Juli hat das Problem, dass jemand die Raupenbabys der Klasse 3a entführt hat, und Lenya bleibt mit dem größten Angeber der Klasse im Lift in der Bibliothek stecken.

    Die Klasse 3a züchtet in diesem Frühling Schmetterlinge. Die schüchterne Juli liebt ihre kleine Raupe, die sie Valentin genannt hat, sehr und beobachtet, wie sie sich verpuppt. Doch dann sind plötzlich alle Kokons verschwunden und die Klasse erhält ein Erpresserschreiben: Die Schmetterlingslarven wurden entführt, und nur gegen Zahlung eines hohen Lösegeldes sollen sie zurückgegeben werden. Bis die Schmetterlinge schlüpfen, bleiben nur noch wenige Stunden. Zum Glück hat Juli eine Idee.

    Lenya ist ein mutiges Mädchen, das sich nichts von den Jungen in ihrer Klasse sagen lässt. Auch nicht von Ole, obwohl der als der größte Angeber in der Klasse gilt. Ausgerechnet die beiden bleiben während der Bibliotheksführung zusammen im Lift stecken. Die Handys haben im Liftschacht keinen Empfang, der Notruf ist ohne Funktion. Und als wäre das nicht Stress genug, behauptet Ole auch noch unvermittelt, dass er Monstergeräusche hört. Nun stehen die beiden vor der Wahl: eine mögliche Rettung abzuwarten oder sich selbst einen Weg in die Freiheit zu suchen.

  • 09:04 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Fabian Schmitz
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    11:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Expressives Klangtheater
    Der Dirigent Willem Mengelberg und die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach
    Moderation: Yvonne Petitpierre

    Bach in Amsterdam: Lange bevor die niederländische Originalklang-Bewegung Weltruhm erlangte, schufen Willem Mengelberg und das Concertgebouw-Orchester eine ganz eigene Bach-Tradition.

    Fünfzig Jahre lang leitet der Dirigent Willem Mengelberg (1871-1951) das Concertgebouw-Orchester in Amsterdam und verhilft dem Ensemble zu dauerhaftem Weltruhm. Neben der intensiven Förderung damals zeitgenössischer Komponisten wie Gustav Mahler und Richard Strauss etabliert er ab 1899 die jährliche Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach. Diese Tradition wird zu einem Monument der niederländischen Musikkultur. Überliefert ist aus Mengelbergs Zeit lediglich ein Live-Mitschnitt von 1939 mit überdimensionierter Besetzung von Chor und Orchester. Diese legendäre Aufführung liegt jetzt nach einer umfassenden digitalen Restaurierung als spektakuläre Neuauflage vor und dokumentiert Mengelbergs minutiös durchkalkulierte Interpretation.

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
    18:05 Uhr   Nachspiel. Feature

    Hoffen auf Heilung
    Wie Bewegung in die Hilfe für Long Covid-Betroffene kommt
    Von Sabine Lerche
     

    Die Corona-Pandemie ist für Millionen noch immer gegenwärtig. Sie leiden an Long Covid, den Langzeitfolgen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2. Die Symptome sind vielfältig und ihre Ursachen immer noch ungeklärt. Studien mit Patienten erarbeiten aber erste Hypothesen. In Selbsthilfegruppen versuchen Betroffene sich derweil gegenseitig zu unterstützen. Aber auch die Politik kommt jetzt in Bewegung: Mit der „Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen“ will die Bundesregierung
    500 Millionen Euro in die Forschung von ME/CFS und Long Covid investieren. Bewegungsmethoden bringen schon erste nachhaltige Erfolge. Kann eine dosierte Bewegungssteuerung in Zukunft vielleicht sogar den Wiedereinstieg in den Sport ermöglichen?

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Variationen über Narziss
    Nach den „Metamorphosen“ von Ovid
    Übersetzung aus dem Lateinischen: Erich Rösch
    Bearbeitung: Christina Crist, Werner Sprenger
    Regie: Christina Crist, Hansgünther Heyme
    Mit: Peter Kaghanovitch, Marina Matthias, Hansgünther Heyme und Sebastian Dominik
    Komposition: Diether de la Motte
    Ton und Technik: Frauke Schulz, Claudia Jira
    RB 1992
    Länge: 65'21

    Ovids Narziss-Mythos trifft auf einen narzisstisch gestörten Menschen der heutigen Zeit. Das Hörspiel verbindet die antike Sage mit Freuds Psychoanalyse und beschreibt die Unfähigkeit zu lieben - jenseits des Klischees vom Selbstverliebten.

    Anschließend:

    Hört ihr mich?
    Kurzhörspiel von Delia Lang
    Regie: die Autorin
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: ca. 15'

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 26.03.2026

    Giuseppe Verdi
    "Messa da Requiem" für Soli, Chor und Orchester

    Ewa Vesin, Sopran
    Monika Bohinec, Mezzosopran
    Carlo Cardoso, Tenor
    Insung Sim, Bass
    Rundfunkchor Berlin
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Oksana Lyniv

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Literatur

    Träumen KIs von automatischen Dichtern?
    Künstliche Intelligenz in der Science-Fiction
    Von Hartmut Kasper
    (Wdh. v. 05.05.2024)

    Der Mensch denkt, Gott lenkt, und die KI bereitet den Weg.

    Wie Aliens oder Zeitreisende, so gehört die künstliche Intelligenz zum festen Ensemble der Science-Fiction, jedenfalls seit es Computer gibt. Anders als frühere Kunstwesen - wie Hoffmanns Puppe Olimpia, Goethes Homunkulus oder Collodis Pinocchio - ist sie kein Androide, sondern nur Programm, ohne Leib, abstrakt. Für Autorinnen wie Autoren stellt sie daher eine erzählerische Herausforderung dar: Sie müssen ein technisches Artefakt darstellen, das intelligenter ist als sein Erfinder und eigentlich wesenlos, dennoch als Antagonist mehr Interesse weckt als andere Maschinen, als ein Fön etwa oder ein Toaster. Wir präsentieren die wegweisenden KIs der Science-Fiction: von Isaac Asimovs Positronengehirnen über Stanislaw Lems Golem bis zu Frank Schätzings Superintelligenz A.R.E.S. - ein literarisches Panoptikum von Zukunftsvisionen, die von der Realität beinahe schon eingeholt worden sind. Oder?

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage