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Sonntag, 01.03.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Studio LCB

    Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
    Lesung: Thomas Hettche
    Gesprächspartner: Katharina Schultens und Philipp Theisohn
    Moderation: Maike Albath

    Was hat Liebe mit Blicken und dem Sehvermögen zu tun? Offenkundig einiges, so jedenfalls legt dies der neue Roman von Thomas Hettche nahe. Sein Held Max ist ausgerechnet Okularist, fertigt also künstliche Augen an und erlebt einen Gefühlssturm, mit dem er so spät im Leben nicht mehr gerechnet hätte. Mit seiner abgeklärten Haltung macht Anna, die allerdings ihrerseits gebunden ist, kurzen Prozess. Es entspinnt sich ein kompliziertes Beziehungsgewebe. Nach seiner poetischen Inbesitznahme der Augsburger Puppenkiste in „Herzfaden“ und der novellenartig zugespitzten Geschichte über eine von Naturkatastrophen gezeichnete Bergwelt in „Sinkende Sterne“ wendet sich der 1964 geborene Schriftsteller und Essayist Thomas Hettche in seinem neuen Roman „Liebe“ jetzt einem Thema zu, das seit der Antike in der Literatur verhandelt wird. Im Studio LCB diskutiert Thomas Hettche mit der Schriftstellerin Katharina Schultens und dem Literaturwissenschaftler Philipp Theisohn über das Wagnis, große Gefühle zum Gegenstand von Literatur zu machen.

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • Am Mikrofon: Soziologe und Autor Heinz Bude
    (Wdh. v. Deutschlandfunk)

  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Urban
    Moderation: Oliver Schwesig

    04:00 Uhr  
    Nachrichten
    05:00 Uhr  
    Nachrichten
    06:00 Uhr  
    Nachrichten
  • Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Weniger ist mehr!
    Was ich von "Hans im Glück" gelernt habe
    Von Joachim Opahle
    Katholische Kirche

  • Welche Regeln gelten bei euch zu Hause?
    Von Regina Voss
    Moderation: Fabian Schmitz

    Jede Familie ist eigen, jede Familie ist anders, und in jeder Familie gelten andere Regeln, gibt es unterschiedliche Familienrituale. Darf ich mit dem Handy an den Tisch? Warten mit dem Essen, bis alle was auf dem Teller haben? Wer macht was in der Küche? Welche Regeln gelten bei euch?

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel und Geschichten
    Moderation: Fabian Schmitz

    Philo will fliegen
    Von Rusalka Reh
    Ab 6 Jahre
    Deutschlandfunk Kultur 2025

    Messie
    Von Frauke Angel
    Ab 6 Jahre
    Deutschlandfunk Kultur 2017

    Philo ist ein Fisch, der merkwürdigerweise im Botanischen Garten wohnt und fliegen lernt. Und nach einem Besuch auf der Messe "Gesund und Fit" ändert Mama ihr Leben. Aber anders, als von Oma erhofft.

    Philo ist ein Papageienbuntbarsch, der im Vivarium im botanischen Garten lebt und mit seinen bald 20 Jahren eher schon ein älterer Herr unter den Fischen ist. Doch ausgerechnet ihn sucht sich Wendi aus, um ihn zu trainieren. Sie bringt Philo bei, auf dem Rücken zu schwimmen, mit ihr Schnappball zu spielen und sogar durch einen kleinen Reifen zu springen.

    Regelmäßig machen Oma, Mama und Enkelkind einen Ladys-Tag. Meist gehen sie auf irgendwelche Messen. Denn Oma und Mama lieben Messen. Wobei es für sie keine Rolle spielt, welche Art von Messe sie besuchen. Ob Heizungsbau- oder Hochzeitsmesse, Buch- oder Spielemesse, ihrer Ansicht nach kann man auf jeder Messe Spaß haben. Doch auf der „Gesund und Fit“ kommt es zwischen Mama und Oma zum Streit. Erst wegen Mamas Hackenschuhen, dann, weil Oma unbedingt Bungee-Jumping ausprobieren will und schließlich, weil Oma Mama vorwirft, dass sie das Leben viel zu ernst nehmen würde.

    Rusalka Reh, geboren in Australien, schreibt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und übersetzt zudem Bücher aus dem Englischen. Auch ihre eigenen Bücher wurden und werden in fremde Sprachen übersetzt

    Frauke Angel wurde 1974 geboren. Nach einer Schauspielausbildung spielt sie an deutschen Stadt- und Privattheatern und schreibt Bücher und Geschichten. Ihr Kakadu-Kinderhörspiel „Wir nannten ihn Tüte“ wurde mit dem MDR-Kinderhörspielpreis 2020 ausgezeichnet.

  • 09:04 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Fabian Schmitz
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    Von Mathematik zu Trauma-Therapie
    „Ich bin wirklich gut im Wiederaufstehen“

    Utz Dräger im Gespräch mit Kati Bohnet

    Traumatherapeutin Kati Bohnet fand als traumatisiertes Kind Halt in der Mathematik: „Das ist eine heile Welt, die ich verstehe und die mich auch nicht anlügt.“ Nach einer Karriere als Mathematikerin, erleidet sie einen Burnout und lässt sich zur Trauma-Therapeutin ausbilden. Bei PlusEins erzählt sie, wie sie Traumata „durch die Nervensystembrille“ betrachtet und Menschenleben verändert.


    „Charité Intensiv: Gegen die Zeit“
    Zähes Warten auf ein Spenderorgan
    (Wdh. v. 15.10.2023)

    Utz Dräger im Gespräch mit Carl Gierstorfer

    Nicole liegt mit akutem Leberversagen auf der Intensivstation. Wenn sie nicht schnell ein neues Organ bekommt, wird sie sterben. Um den zermürbenden Alltag von Kranken und Klinikpersonal geht es in der Doku „Charité intensiv: Gegen die Zeit“.

    11:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Stephanie Rohde

    Epstein-Files: Die philosophischen Stichwortgeber elitärer Selbstermächtigung
    Von David Lauer

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Anne Françoise Weber

    Witze übers eigene Kopftuch - muslimische Comedians gegen Humorlosigkeit
    Von Nabila Abdel Aziz

    In Karikaturen geht es um Wahrheit - trotz Übertreibung
    Gespräch mit dem Karikaturisten Gerhard Mester, der das Matthäus-Evangelium und Gleichnisse Jesu zeichnerisch kommentiert

    Ein Hitlerbild gegen Heimweh. Wie jüdischer Witz auf Antisemitismus reagiert
    Von Peter Kaiser

    In Turnschuhen übers Schwimmbecken. Jesus-Memes bringen Ironie ins Internet
    Von Gerd Brendel

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Quartett der Kritiker - zu Gast im Deutschlandfunk Kultur
    "Eine deutsche Wirklichkeit"
    Eine Diskussion über Hans Werner Henze und seine Sinfonien
    Philharmonie Berlin, Südfoyer
    Aufzeichnung vom 24.02.2025

    Mit:
    Helge Grünewald
    Kai Luehrs-Kaiser
    Nina Polaschegg
    Margarete Zander
    Moderation: Olaf Wilhelmer

    In Zusammenarbeit mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik

    Zehn Sinfonien hat Hans Werner Henze komponiert. 100 Jahre nach der Geburt des Komponisten kehrt der Rundfunkchor Berlin zur Neunten Sinfonie Henzes zurück, an deren Uraufführung er einst, 1997, mitgewirkt hat. Gemeinsam mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin interpretiert er Henzes großes Werk mit Gesangstexten nach Worten von Anna Seghers, „den Helden und Märtyrern des deutschen Antifaschismus gewidmet“. Zu Lebzeiten war der 2012 verstorbene Henze einer der prägenden deutschen Komponisten, der besonders in den klassischen Gattungen Sinfonik und Oper für Aufsehen sorgte. Was hat uns die flammende Bekenntnismusik Henzes heute zu sagen?

    16:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Thomas Wheeler

    "King Bomber Karl " - Karl-Heinz Granitza, eine Fußballkarriere in den USA
    Von Knut Benzner

    Herzschläger e.V. - Sport als Lebenshilfe
    Von Werner Nording

    Die Stadt ist der Sport - Städte in Bewegung , Ausstellung in Frankfurt
    Von Christoph Scheffer

    18:00 Uhr  
    Nachrichten
    18:05 Uhr   Nachspiel. Feature

    Wintersport für wenige?
    Wenn ein Freizeitspaß zur sozialen Frage wird
    Von Benedikt Kaninski

    Wintersport ist längst mehr als ein Freizeitvergnügen in der kalten Jahreszeit. Früher sind Menschen auf Holzbrettern die Berge hinabgerutscht, haben in klapprigen Liften gefroren und dafür vergleichsweise wenig Geld bezahlt. Heute sind die Skipisten und Wintersportorte zur Bühne für Luxus und Status geworden. Von bescheidenen Anfängen in Bergdörfern in den Alpen aus ist der Wintersport zu einem Hochglanzprodukt geworden. Aber wie kam es zu der nicht enden wollenden Elitisierung? Welche Rolle spielen dabei Tourismus, Sponsoren und Profisportler? Und wird die Entwicklung des Wintersports auch vor dem Hintergrund des Klimawandels in Zukunft immer teurer?

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Das Tier der Zeit
    Von Valère Novarina
    Übersetzung, Funkeinrichtung und Regie: Leopold von Verschuer
    Mit: Jens Harzer und Valère Novarina
    Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Philipp Adelmann und Sonja Rebel
    Regieassistenz: Anke Beims
    Deutschlandradio Kultur 2016
    Länge: 83'18

    In diesem poetischen Hörspiel wird der Mensch zum "Irrtum, der lebt" - gefangen zwischen Löchern und Grabinschriften, zwischen Sinn und Absurdität. Eine surreale Rede an die Tiere über Existenz und Identität.

    Valère Novarina führt in eine fragmentarische Welt, in der die Grenzen zwischen Leben und Tod, Mensch und Tier verschwimmen. Das „Loch“ wird zum allgegenwärtigen Symbol - als Grab, als Leere im Inneren, als Öffnung zur Welt. Zwischen surrealen Sprachbildern entsteht ein Kosmos, der Gewissheiten über Identität und Sein grundlegend infrage stellt.

    Valère Novarina, geboren 1947 bei Genf, französisch-schweizerischer Autor, Regisseur und bildender Künstler. Seit seinem Debüt „L’Atelier volant“ (1974) prägt er die internationale Bühne mit sprachspielerischen Theatertexten, die vielfach ausgezeichnet wurden, zuletzt mit dem Ganzo Poetry Prize (2020).

  • 20:00 Uhr

    Konzert

    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 24.02.2026

    Ludwig van Beethoven
    Ouvertüre "Leonore" Nr. 1 C-Dur op. 138

    Johannes Brahms
    "Schicksalslied" für Chor und Orchester op. 54

    Hans Werner Henze
    "Sinfonia N. 9" für Chor und Orchester

    Rundfunkchor Berlin
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Vladimir Jurowski

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:05 Uhr

    Literatur

    Vom Schweigen in der Literatur
    Die Kunst, keine Worte zu machen
    Von Andreas Schäfer
    (Wdh. v. 16.06.2024)

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Auch in der Literatur?

    Das Schweigen und die Stille gehören schon immer zur Literatur. Figuren in Romanen schweigen oft und viel - aus Scham, Wut oder inniger Liebe. Um Protest zu bekunden, Widerstand zu leisten oder um zu strafen. Um zu verführen, zu täuschen oder zurückzuweisen. „Schweigen ist eine Waffe“, konstatierte Marcel Proust. Schweigen hat unzählige Facetten und Bedeutungen. Manche liegen auf der Hand, andere bleiben in geheimnisvollem Dunkel. Die Dichterin Ilma Rakusa hält Schweigen für eine „schöpferische Ursubstanz“ und die Voraussetzung allen Schreibens. Und sucht die Literatur nicht seit jeher nach Wegen, um vom Unsagbaren zu erzählen, also davon, wovon nach Ludwig Wittgenstein geschwiegen werden soll? Das Schweigen in der Literatur ist ein weites Feld. Der Schriftsteller Andreas Schäfer begibt sich auf die Reise.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    Tatjana Gürbaca inszeniert in Frankfurt a.M. George Benjamins "Written on skin"
    Gespräch mit Jörn Florian Fuchs

    Mehr Geld! Georges Perecs "Die Gehaltserhöhung" am Schauspielhaus Bochum
    Gespräch mit Michael Laages