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Mittwoch, 29.09.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Spiegel der Seele
    Die menschliche Stimme
    Moderation: Olga Hochweis

    Was sagen unsere Stimmen über uns aus? Wie können wir sie gesund erhalten? Fragen und Antworten von Expertinnen des Medical Voice Center in Hamburg.

    Mimik und Gestik kann man verstellen, eine Stimme nur sehr schwer. Sie gibt unmittelbaren Einblick in die Gefühlslage eines Menschen - zittert, wenn man Lampenfieber hat oder bricht bei tiefer Verzweiflung. Wir sind im Gespräch mit der Sängerin und Stimmpädagogin Jale Papila und der Logopädin, Sprech- und Stimmtrainerin Kim Gutowski vom Hamburger Medical Voice Center. Das dort seit 2016 jährlich abgehaltene interdisziplinäre Hamburger Stimmsymposium mit Medizinern, Therapeuten und Gesangspädagogen musste zwar pandemiebedingt auf April 2022 verschoben werden, aber die Planung läuft. Schwerpunkt-Themen: „Transgender und Stimme“ sowie „Psyche und Stimme“. Und wir fragen, wie gute Stimmbildung im Chor aussehen kann - nicht zuletzt, damit die individuelle Stimme organisch mit dem kollektiven Klang verschmelzen kann.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Thorsten Bednarz

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Stephan Karkowsky

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Samuel-Kim Schwope, Dresden
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Tänzerin Heide-Marie Härtel im Gespräch mit Britta Bürger

    Sie leitet das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen, eine in Europa beispiellose Institution. Früher tanzte sie in der Kompanie Johann Kresniks, engagierte sich politisch und begann, Tanztheaterstücke mit der Kamera filmisch zu dokumentieren. Jetzt erhält sie für ihr Lebenswerk den deutschen Tanzpreis.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    Aufklärung auf der Alm
    "Bauer und Bobo. Wie aus Wut Freundschaft wurde"
    Gespräch mit Florian Klenk, Falter, Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung

    Buchkritik:
    "Nur zu Besuch" von Christopher Isherwood
    Rezensiert von Ingo Arend

    Salon der Grafischen Literatur - Präsentation in Berlin
    Gespräch mit Filip Kolek, Avant-Verlag / Reprodukt-Verlag

    Straßenkritik:
    "Ostfriesenwut" von Klaus-Peter Wolf
    Von Andi Hörmann

    Buchmesse-Vorschau
    Gespräch mit Stephanie von Oppen

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    40 Jahre JARO Medien
    Gespräch mit Ulrich Balss

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
    Von Rainer Pöllmann

    Meister an der Hammond-Orgel
    Zum Tod von Dr. Lonnie Smith
    Von Matthas Wegner

    11:45 Uhr
    Rubrik: Folk

    Zeit für das Opus Magnum
    Geoff Muldaur und "His last Letter"
    Von Harald Mönkedieck

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Dr. Hannah Bethke, Neue Zürcher Zeitung
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Heidrun Wimmersburg

    AfD-Hochburg in Sachsen
    Eine Reportage von vor Ort
    Von Alexander Moritz

    Überbrückungshilfe III im Saarland
    Corona-Schäden begrenzen
    Von Tonia Koch

    Zurück nach Neubrandenburg
    Schauspielerin mit Kunst für Ostdeutsche
    Von Silke Hasselmann

    Pendeln in Berlin und Brandenburg
    Von Christoph Richter

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Christine Watty

    Die Popkulturisierung der Politik
    Was sagt uns das Selfie von Grünen / FDP?
    Gespräch mit Prof. Dr. Daniel Hornuff, Kunsthochschule in der Universität Kassel

    Kein Schlussstrich
    Was Kunst für die NSU-Erinnerung leisten kann
    Gespräch mit Ayşe Güleç

    Netflix-Doku über Britney Spears
    Nur was für Britney-Ultras
    Gespräch mit Caren Miesenberger

    Top Five:
    Macho, Playboy, traumatisierter Killer - die Bond-Helden
    Von Hartwig Tegeler

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Prog-Rocker Yes mit Album "The Quest"
    Betriebsanleitung für ein besseres Leben
    Von Marcel Anders

    Komische Käuze (3/5): Arthur Russell
    Von Juliane Reil

    Sibirische Entdeckung
    Yanka Djagileva, die russische Janis Joplin
    Gespräch mit Jan Müller

    Newcomerin der Woche:
    Lin mit Debütalbum "Colours"
    Gespräch mit Linda Bender

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Ellen Häring

    Mexikos indigenes Design in der Mode
    Alles nur geklaut?
    Von Wolf-Dieter Vogel

    Große internationale Modefirmen wie „Zara“ nutzen gerne indigenen Designs in ihren Kollektionen, denn die sind gerade angesagt. Allerdings stellt sich die Frage, wo die Grenze zwischen Inspiration und schlichtem Diebstahl liegt. Die mexikanische Kulturministerin protestiert gegen die Aneignung indigener Kultur und fordert eine Einbeziehung der Kunsthandwerkerinnen in das Geschäft mit ihren Motiven. Mit dem Protest hat Mexiko eine Debatte angestoßen, die überfällig ist und längst nicht nur „Zara“ betrifft. Die indigenen Urheberinnen der Web- und Stickkunst haben nichts gegen die Verbreitung ihrer Kultur, im Gegenteil, aber sie wollen auf Augenhöhe behandelt werden.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Stephanie Rohde

    Entfremdete Jugend
    Hippies in der Sowjetunion
    Von Tim Schleinitz

    100 Jahre politischer Mord (7)
    Polizeipräsident schützt Attentäter
    Von Elke Kimmel

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
    Simultankonzerte in Buchenwald, Jerusalem, Berlin und Jena

    Pēteris Vasks
    „Tālā gaisma - Fernes Licht“
    Konzert für Violine und Streichorchester

    Marc Sinan
    "Gleißendes Licht - ein musikalisches Ritual des Erinnerns"
    (Uraufführung)

    Berlin: Michael Wendeberg, Klavier
    Buchenwald: Knabenchor der Jenaer Philharmonie und Blechbläser der Staatskapelle Weimar
    Jerusalem: Hadar Dimand, Sprecherin
    Jena: Rosa Donata Milton, Violine
    Katia Guedes und Johanna Vargas, Sopran
    Johanna Krödel, Alt
    Andreas Fischer, Bass
    AuditivVokal, Dresden
    Jenaer Philharmonie
    Leitung: Simon Gaudenz, Andrea Molino und Berit Walther

    Das Projekt „Gleißendes Licht“ des türkisch-deutschen Komponisten Marc Sinan versucht im Hier und Jetzt, die Impulse von Schmerz und Klage, von Vergeltung und Rache musikalisch zu befragen. „Gleißendes Licht“ bindet das Gestern und das Heute, ist Verneigung vor den Opfern, ist bittere Anklage und radikaler Ruf nach einer Gerechtigkeit, die nicht mehr warten will und kann. „Gleißendes Licht“ verbindet vier Orte: Auf dem Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald erklingt ein Knabenchor. Begleitet von der Staatskapelle Weimar, sendet er einen Impuls nach Jena, den die Jenaer Philharmoniker gemeinsam mit dem Dresdner Chor AuditivVokal und vier Solistinnen und Solisten zu einem Oratorium steigern. Weitere Brücken nach Jena schlagen die junge israelische Schauspielerin Hadar Dimand in Jerusalem mit Texten von Batsheva Dagan, die als junge Frau Auschwitz überlebte. Der Pianist Michael Wendeberg wird auf dem Berliner Bebelplatz ein Konzert mit Teilen aus Sinans multilokaler Komposition und weiteren Werken von Beethoven, Schubert, Schumann u.a. spielen. Im Jenaer Volkshaus wird „Gleißendes Licht“ programmatisch durch Stücke von Peteris Vasks und Arvo Pärt ergänzt.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Hörspiel

    bin pleite ohne mich
    Von Gesche Piening
    Regie: die Autorin
    Mit: Stefan Bissmeier, Katja Bürkle, Martin Feifel, Julia Gräfner, Raphaela Möst, Andreas Neumann, Murali Perumal, Nina Steils, Cathrin Störme
    Komposition: Mathis Nitschke
    Musiker:
    Leonhard Schilde, Kontrabass
    Erik Kosta, Schlagzeug
    Ton und Technik: Michael Krogmann, Adele Kurdziel
    Produktion: BR / Deutschlandfunk Kultur 2021
    Länge: 53'15
    (Ursendung)

    Pleite sein, bankrottgehen, hochverschuldet leben, Privatinsolvenz anmelden - das sind Bedrohungen, die wir uns lieber nicht so genau ausmalen und schon gar nicht selbst erleben möchten. Aber was, wenn es doch passiert?

    Hier spricht das erschütterte Selbstwertgefühl jener, die nicht mehr mithalten können. Das Hörspiel zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der auch die Chancen auf Rehabilitierung unterschiedlich verteilt sind: Für die eine ist die Privatinsolvenz „das Problem ihres Lebens“, für den anderen nur ein Problem in einer Kette von Problemen, die es ein Leben lang abzuarbeiten gilt. Die Autorin beschäftigt sich mit Formen gesellschaftlicher Ungleichheit und den damit verbundenen Lebensrealitäten: „Durch zahlreiche Interviews mit Betroffenen verschiedener sozialer Milieus habe ich festgestellt: Selbst pleite sind nicht alle gleich … soziale, wirtschaftliche und psychologische Ungleichheiten perpetuieren sich im finanziellen Ruin.“

    Gesche Piening, geb.1978, Schauspielerin, Regisseurin, Autorin und Dozentin, bundesweit interdisziplinäre Kunstproduktionen in Theaterhäusern und auf Festivals, mehrere preisgekrönte Feature, Ödön-von-Horváth-Förderpreis 2016 für ihr bisheriges Werk. Recherchestipendium im Rahmen von Neustart Kultur des Fonds Daku/Take Care für „bin pleite ohne mich“. Für den BR Radioarbeiten, u.a. „Besser ist nicht gut genug. Leben in der atemlosen Gesellschaft“ (2016), „Heute mit beschränkter Haftung? Keine Gesellschaft ohne Zukunft“ (2017), „Einsam stirbt öfter. Ein Requiem“ (2020). Die Recherchen zu „bin pleite ohne mich“ wurden gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    "Anbiederung an die Jugend"
    Was das FDP/Grünen-Selfie über Politikkultur verrät
    Gespräch mit Jagoda Marinic

    Stimmen von der Bond-Premiere gestern in London
    Von Gabi Biesinger

    Filme der Woche:
    Keine Zeit zu Sterben / Bis an die Grenze
    Gespräch mit Hartwig Tegeler

    Von den Alten Meistern bis Beyoncé
    "Mutter!" in der Kunsthalle Mannheim
    Von Rudolf Schmitz

    Zusammenhalten!
    Kai Voges zeigt in Wien Gerhard Hauptmanns "Einsame Menschen"
    Gespräch mit Martin Thomas Pesl