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Mittwoch, 30.09.2020

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Chorgesang für Ost und West
    30 Jahre vokale deutsche Einheit
    Gast: Veronika Petzold, Deutscher Chorverband
    Moderation: Olga Hochweis

    1990 zählte der Deutsche Sängerbund zu den ersten Verbänden, die die praktische und organisatorische Wiedervereinigung in Sachen Chorgesang auf den Weg brachten. 2005 wurde aus diesem weltgrößten Laienchorverband der Deutsche Chorverband - mit aktuell einer Million singender und fördernder Mitglieder in rund 15.000 Chören. Wie zentral der Chorgesang als gesellschaftliches und politisches Thema ist, zeigt eine große Mitsing-Aktion quer durch die Republik zum 30. Tag der Wiedervereinigung: „3-oktober-deutschland-singt.de“

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Dirk Schneider

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Nach dem ersten TV-Duell zwischen Trump und Biden
    Gespräch mit Jackson Janes, Senior Fellow beim German Marshall Fund of US und Präsident Emeritus Johns Hopkins Universität

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Sinologe und Auswanderer Jürgen Braunbach im Gespräch mit Marco Schreyl

    Asien kennt er besser als Europa. Fast 30 Jahre arbeitet der Sinologe Jürgen Braunbach für den Logistikkonzern DB Schenker in China, Vietnam und Thailand. Er ist Zeuge atemberaubender Veränderungen. 2017 endet das Abenteuer: In der Ruhe der bayerischen Berge startet er neu.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    Mathias Greffrath liest ein Bild:
    Vor und nach dem TV-Duell Trump-Biden: Leerer Raum der Demokratie

    Die Tsantsa-Memoiren
    Geschichte aus der Sicht eines Schrumpfkopfes
    Gespräch mit dem Autor Jan Koneffke

    Mops des Monats September
    Von Hans von Trotha

    "Wiederlesen" mit Marko Martin
    "Der Liebhaber" von Marguerite Duras

    Buchkritik:
    "Margeritha"
    Gespräch mit Edelgard Abenstein

    Straßenkritik:
    "Carol" von Patricia Highsmith
    Von Maria Bonifer

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Lost in Translation?
    Wenn Songtexte übersetzt werden
    Heutiger Übersetzer-Tag
    Von Olga Hochweis

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
    Von Mascha Drost

    Gypsy Belcanto
    Das neue Album von Joseph Gautier "Zuzep"
    Von Martina Zimmermann

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Dr. Anna Sauerbrey, Der Tagesspiegel
    Moderation: Anke Schaefer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Heidrun Wimmersberg

    Die Tageszeitung kommt mit der Drohne
    Erste Tests in Thüringen
    Von Henry Bernhard

    Von Hongkong nach Hamburg
    Porträt der Aktivistin Glacier Kwong
    Von Axel Schröder

    Teures Hobby
    Privatleute renovieren Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
    Von Silke Hasselmann

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Dekadenz von den Römern bis zu Lisa Eckhart
    Arte-Dokumentation heute Abend
    Gespräch mit Wilfried Hauke

    Reichtum der Pfeffersäcke
    Hamburgs Kolonialgeschichte im Museum der Arbeit
    Von Anette Schneider

    Corona-Ticker
    Von Christian Berndt

    Fundstück 150:
    Brian Joseph Davis - Eula
    Von Paul Paulun

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Britische Kultband
    Ein letztes Album von den Pretty Things?
    Von Robert Rotifer

    Schon wieder ein neues Album von Sault
    Schon wieder ein Hit?
    Von Jumoke Olusanmi

    Deutschland singt am 3.Oktober
    Von Claus Fischer

    Podiumsdiskussion: Klimaneutrale Musiktourneen
    Gespräch mit Fine Sammnitz

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Andre Zantow

    Die Weltverbesserinnen
    Aus dem Todestrakt zur Lebensretterin
    Von Thomas Kruchem

    Am 1. Oktober verleiht die Right-Livelihood-Award-Stiftung wieder die „Alternativen Nobelpreise“ an Menschen, die praktische und beispielhafte Antworten liefern für die Gestaltung einer besseren Welt. Wir haben selbst Ausschau gehalten nach Weltverbesserinnen, die mal Erfolge feiern und mal scheitern. So landete Susan Kigula aus Uganda erst im Gefängnis mit der Aussicht auf die Todesstrafe, lernte dort Lesen und Schreiben, studierte Jura, machte 2018 ihren Abschluss und setzt sich nun für die Rechte von Gefangenen ein und gilt als bedeutende Gefängnis-Reformerin. Ganz andere Verbesserungen streben Margarita Monforte und Leslie Field an.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Susanne Arlt

    Land ohne Identität?
    Sachsen-Anhalt wird 30!
    Von Niklas Ottersbach

    Senftenberg-Porträt Folge 13:
    Heidi Winter (ehemals Vorsitz. des Elternaktivs)
    Von Günter Jeschonnek

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Drittgrößte Stadt der Welt
    Wie aus Berlin 1920 Groß-Berlin wurde
    Von Adolf Stock
    (Wdh. v. 29.04.2020)

    Am 27. April 1920 beschließt der Berliner Magistrat die Gründung von Groß-Berlin, zwei Tage, nachdem die Preußische Landesversammlung mit knapper Mehrheit dafür grünes Licht gegeben hatte. Am 1. Oktober tritt das Gesetz in Kraft. Die dicht besiedelte, aber räumlich kleine deutsche Hauptstadt vergrößerte sich von 66 auf 878 Quadratkilometer. Nach Los Angeles wurde Berlin flächenmäßig zur zweitgrößten Stadt der Welt. Mehr Einwohner hatten damals nur London und New York. Zuvor waren bereits Initiativen zur Stadterweiterung gescheitert, doch zu Beginn der Weimarer Republik gab es politisch einen kurzen Moment, der Groß-Berlin ermöglicht hat. Es war ein Krimi mit Happy End. Eine neue Stadt-, Verkehrs- und Grünplanung wurde möglich. Und, was 1920 niemand ahnen konnte: Als Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg in Ost und West geteilt wurde, war die Stadt groß genug für das Überleben von West-Berlin. Schwierig ist allerdings bis heute die Frage nach dem Verhältnis zwischen der Stadt und ihren Teilen, den einzelnen Bezirken.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    30 Jahre Deutsche Einheit
    Live aus dem Konzerthaus Berlin

    Dietrich Zöllner
    "Poco Insanimus"

    Ney Rosauro
    Konzert für Marimbafon und Streichorchester

    Dmitrij Schostakowitsch
    Kammersinfonie op. 110a

    Ludwig van Beethoven
    "Lento assai, cantante e tranquillo" aus dem Streichquartett F-Dur op.135

    Alexej Gerassimez, Percussion
    Deutsche Streicherphilharmonie
    Leitung: Wolfgang Hentrich

  • 21:30 Uhr

    Alte Musik

    Bernini, Borromini, Barberini & Co
    Girolamo Frescobaldi und seine Freunde
    Von Martin Hoffmann

    Girolamo Frescobaldi (1583-1643) hat als Organist der Cappella Giulia einen maßgeblichen Anteil an der atemberaubenden Barockisierung Roms unter dem Pontifikat von Urban VIII. Kann man also, um die sinnlichen Dimensionen in Frescobaldis Toccaten zu fassen, ästhetische Parallelen zu den architektonischen Konzepten Berninis und Borrominis ziehen? Kann man Frescobaldis Toccaten als Architekturen mit konvexen und konkaven Elementen beschreiben? Zweifellos ist es verlockend, den Kongruenzen zwischen Borrominis Fassaden, Berninis Raumkonzepten und Frescobaldis Toccaten nachzuspüren. Denn diese römisch-barocken Artefakte sind in ihren verschiedenen Ausformungen immer Teil einer im Geiste der Gegenreformation multimedial inszenierten Überwältigungsstrategie. In diesem Sinne ist die Musik Frescobaldis überbordend, exzentrisch und barock, weil sie mit ihren „affetti“ individuelle Gemütserregungen hervorruft und dadurch die musikalische Welt am Beginn des 17. Jahrhunderts in Ekstase versetzt.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Hörspiel

    Tote Winkel
    Von Hermann Bohlen
    Regie und Ton: der Autor
    Mit: Annemarie Cordes, Hermann Bohlen, Kriminalkommissar Hegenbarth, Thomas Bensler, Hamze Bytyci, Peter Galle, Andrea Gerk, Rita Grundmann, Erhard Grundmann, Max Hoppe, Hartmut Hoppe, Sophia Littkopf, Judith Lorentz, Theo Lorentz, Hanni Lux, Arne Meissner, Matthias Pätsch, Oliver Posener, Andreas Schwiede, Veli Veli, Dominik Wollenweber
    Musik: Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden, Berlin
    Posaune und Klavier: Moritz von Woellwarth, Hermann Bohlen
    Produktion: WDR 2019
    Länge: 51'20

    Ob zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto - auf der Straße reißt die dünne Schicht der Zivilisation. Auf dem Weg von A nach B geschieht mehr mit uns als nur ein Ortswechsel. Aus dem toten Winkel bricht der blanke Hass hervor.

    Während Polizisten auf dem Behindertenparkplatz ihren Döner verputzen, begehen kultivierte Menschen Ordnungswidrigkeiten im Minutentakt. Sie verwandeln sich in spuckende, hasserfüllte Personen, denen das Schimpfwort nicht roh und verletzend genug sein kann. Das Machtgefälle zwischen den Verkehrsteilnehmern fördert Emotionen zutage, die wir sonst nie so unverhohlen zeigen: Wut, Lebensangst und Verachtung. Wo es kracht, kommt es nicht nur zu Lackschäden an der Karosserie, der dünne Firnis unserer Zivilisation wird brüchig. Gibt es einen Ausweg aus dem tobenden Gegeneinander hin zu mehr rücksichtsvollem Miteinander? Bevor die Frage mit einem entschiedenen Nein beantwortet werden kann, gehen Autos massenhaft in Flammen auf - die Fiktion sprüht Funken.

    Hermann Bohlen, geboren 1963 in Celle, Hörspielautor und -produzent. 1997 erhielt er den Hörspielpreis der Akademie der Künste für „Prozedur 7.7.0“ (SFB 1996), außerdem mehrfach die Auszeichnung der Darmstädter Akademie der darstellenden Künste „Hörspiel des Monats“, 2012 den Deutschen Hörspielpreis der ARD für „Alfred C. - Aus dem Leben eines Getreidehändlers“ (DKultur/HR 2012). 2009 wurde er zum Mitglied der Akademie der Künste ernannt. Für Deutschlandfunk Kultur realisierte er auch „Wurfsendungen“ und zuletzt das Hörspiel: „Schweine-Heinz“ (Dlf Kultur 2017).

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Johannes Nichelmann

    Berlinale-Gründungsdirektor Alfred Bauer
    Vergangenheit bewusst verschleiert
    Gespräch mit Tobias Hof

    Restitutionsdebatte
    Prozess gegen Aktivist Diyabanza beginnt in Paris
    Gespräch mit Romy Straßenburg

    Filme der Woche:
    Enfant Terrible / Niemals Selten Manchmal Immer
    Von Hartwig Tegeler

    Ich sehe was, was Du nicht siehst
    Ausstellung über Rassismus und Widerstand
    Von Ludger Fittkau

    Mit Dagmar Manzel
    Neuer Schönberg/Beckett-Abend in Komischer Oper Berlin
    Von Uwe Friedrich

    Kulturpresseschau
    Von Ulrike Timm