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Freitag, 27.09.2019

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Stadt (Land Fluss)
    Von Daniel Kötter und Hannes Seidl
    Elektromagnetische Klänge: Christina Kubisch
    Musik: Sebastian Berweck, Martin Lorenz, Andrea Neumann
    Autorenproduktion 2017-2019
    Länge: ca. 50'00
    (Ursendung)

    Wie klingt die Stadt, wie könnte sie klingen? Wer hat das Recht, den Stadtraum zu gestalten, seine Grenzen zu definieren?
    Das Künstler-Duo beschäftigt sich mit verschiedenen Dichtegraden von Räumen und Netzwerken.

    Bulldozer planieren die Brache, Wohnviertel werden eingezäunt, Stromkabel durchziehen das Bauland, eine Menschenmenge besetzt den Mittelstreifen. ‚Stadt (Land Fluss)‘ macht die radikal vernetzte Stadt hörbar und die Auswirkungen ihrer permanenten Veränderung sinnlich erfahrbar. Welche soziale Dimension hat die Klanglichkeit einer Stadt? Wie klingt die Stadt, wie könnte sie klingen? Wer hat das Recht, den Stadtraum zu gestalten und seine Grenzen zu definieren?
    ‚Stadt (Land Fluss)‘ ist der erste Teil von drei abendfüllenden Werken, in denen sich das Künstler-Duo mit verschiedenen Dichtegraden von Räumen und Netzwerken beschäftigt.

    Bitte Kopfhörer bereithalten!

    Der dritte Teil „Fluss (Stadt Land)“ wird vom 26.-29. September beim Festival Kontakte in der Berliner Akademie der Künste gezeigt.

    Hannes Seidl wurde 1977 in Bremen geboren, lebt in Frankfurt als Komponist für neue Musik.
    Daniel Kötter, geboren 1975 in Bergisch Gladbach, lebt in Berlin. Er ist Videokünstler und Regisseur.

    Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: „Studio“ (2013).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Michael Becker, Kassel
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:50 Uhr
    Interview

    Zurück an die Basis?!
    Der DFB bekommt einen neuen Präsidenten
    Gegspräch mit René Jacobi, Confederation of Football e.V.

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Große Kunst für kleines Geld" von Erling Kagge
    Rezensiert von Eva Hepper

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Pianist Saleem Ashkar im Gespräch mit Tim Wiese

    Die Liebe zur klassischen Musik brachte Saleem Ashkar von Nazareth nach Europa. Jetzt spielt der palästinensische Pianist mit den besten Orchestern und gibt Solo-Konzerte in aller Welt - und engagiert sich musikalisch für geflüchtete Jugendliche.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Von Joachim Scholl

    "Child in time"
    Autobiographische Skizzen von Josef Haslinger
    Gespräch mit Prof. Dr. Josef Haslinger

    Buchkritik
    "Norwids Geliebte" von Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki
    Rezensiert von Nico Bleutge

    "Unzertrennlich, sorglos, verrückt"
    Chinesische Gedichte zum Thema Freundschaft
    Von Katharina Borchardt

    Straßenkritik
    Von Norbert Zeeb

    Ihr Buchhändler empfiehlt:
    Gespräch mit Dr. Guido Krey
    Buchladen Neusser Strasse, Köln

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    Zum Tod des Pianisten Paul Badura-Skoda
    Von Carola Malter

    Kritik zu Christiane Rösingers Musicalpremiere zur Wohnungsfrage
    Gespräch mit Gerd Brendel

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Claudia Gerth

    Zurückgespult - Die Woche in der Musik
    Von Ina Plodroch

    Rückblick auf den Enescu-Schwerpunkt des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin
    Gespräch mit Steffen Georgi

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Frank Bösch, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    Kölner Zentralmoschee
    Haus der Hoffnung oder Symbol der Macht?
    Von Moritz Küpper

    Familienzusammenführung
    Wo sind sie geblieben?
    Von Susanne Lettenbauer

    Kiel
    Eine Stadt hängt am Auto
    Von Johannes Kulms

    Der Bau ist pompös: 35 Meter hoch die Kuppel, daneben ragen zwei 55 Meter hohe Minarette in die Luft. Die Zentralmoschee der Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion, kurz DITIB, im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist ein Symbol - was jedoch unterschiedlich interpretiert wird. Für die einen ist der Bau ein Zeichen, dass die vielen türkischstämmigen Menschen endlich angekommen sind in Deutschland, hier ihre neue Heimat gefunden haben. Kritiker dagegen sehen in der mit rund 1.200 Plätzen großen Moschee eine reine Machtdemonstration und den verlängerten Arm des türkischen Staates. Vor einem Jahr wurde das umstrittene Bauwerk eröffnet. Was hat sich in dem Jahr getan? Eine Spurensuche im Schatten der Moschee in Köln-Ehrenfeld.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Gesprächsrunde mit Carsten Probst und Eva Meyer-Keller

    Von Beuys bis Eliasson
    Kunst mit Natur und Klima
    Von Simone Reber

    #artistsforfuture
    Kunst als Mittel zum Zweck?
    Gespräch mit Lena Seik

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    "Blues World"
    Heute erscheint ein neues John Coltrane-Album
    Gespräch mit Karl Lippegaus

    Gespräch zur 5.Pop-Dekadentagung
    Gespräch mit Deltlef Diedrichsen

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop
    Von Claudia Gerth

    Zurückgespult - Die Woche in der Musik
    Von Ina Plodroch

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

    Forum Frauenkirche
    "Denk ich an Deutschland in der Nacht ...“ - Reden wir über Heimat!
    Es diskutieren:
    Thea Dorn, Schriftstellerin, Literaturkritikerin und Moderatorin
    Romina Barth, Oberbürgermeisterin von Torgau
    Octavian Ursu, Oberbürgermeister von Görlitz
    Joachim Klement, Intendant des Staatsschauspiels Dresden
    Moderation: Alexandra Gerlach, Deutschlandfunk Kultur
    Aufzeichnung vom 24.09.2019 aus der Frauenkirche Dresden

    Der Gedanke an die Heimat bringt zwar nicht mehr viele Menschen um den Schlaf, wie einst den Dichter Heinrich Heine im Exil. Aber leicht tun wir Deutschen uns immer noch nicht mit unserer Heimat. Lange war der Begriff verdächtig, belastet durch seinen Missbrauch in der NS-Zeit. Heute ist Heimat in aller Munde, gibt es sogar einen Bundesminister für Heimat.
    Aber was meinen wir, wenn wir "Heimat“ sagen? Deutschland, Europa - oder nur den Wohnort, die eigene Nachbarschaft? Ist Heimat vor allem Erinnerung an vermeintlich bessere Zeiten oder auch Hoffnung für die Zukunft? Was bleibt von der Heimat, wenn die Menschen fort ziehen, weil es keine Arbeit mehr gibt? Was wird aus der Heimat, wenn Migranten und Flüchtende kommen, die ihre eigenen Heimaten mitbringen?
    Stiftet der Gedanke an Heimat Identität und Zusammengehörigkeit oder trennt er - die von hier gegen die von draußen? Kann ein Mensch mehrere Heimaten haben? Brauchen wir eine neue Definition von Heimat? Gibt es ein deutsches Heimatgefühl West und eines Ost? Wie können wir verhindern, dass Heimat zum politischen Kampfbegriff wird? Ist Heimat verhandelbar? Und macht die Globalisierung der Heimat nicht sowieso früher oder später den Garaus?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    „Es braucht eine ganze Weile, ehe man zum Indianer wird“
    Günter Kunert und die Kunst des Sinnierens
    Von Carsten Hueck
    (Wdh. v. 01.03.2019)

    Am vergangenen Samstag ist der große Dichter Günter Kunert gestorben.

    Früh schon erwirbt sich der 1929 in Berlin geborene Günter Kunert in der DDR Ruhm als Lyriker und Prosaautor. Indoktrination und Kadergehorsam aber hasst er. Raffiniert, subtil, ironisch und skeptisch sind seine Texte, kein literarisches Genre ist ihm fremd. Mit 50 verlässt Kunert, in Folge der Ausbürgerung seines Freundes Wolf Biermann, die DDR. Seitdem lebt und schreibt er in der holsteinischen Provinz. Scharfsinnig, am Schnittpunkt von Ich und Außenwelt, analysiert er die Verirrungen des Zeitgeists, Dummheit und Überheblichkeit des Menschen. Er ist ein Unbestechlicher, der Spontaneität ebenso zugetan wie der Resignation, einer, der sich schreibend an den Verhältnissen reibt, um die Welt zu erhalten. Am vergangenen Samstag ist Günter Kunert gestorben. Die Begegnung mit Kunert, die dieser Sendung zugrund liegt, fand Anfang des Jahres statt.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Usedomer Musikfest
    Kraftwerk des Museums Peenemünde
    Aufzeichnung vom 21.09.2019

    Johann Sebastian Bach
    Chaconne (für Orchester bearbeitet von Arman Tigranyan)

    Philip Glass
    Klavierkonzert Nr. 3

    Steve Reich
    Music for Ensemble and Orchestra

    Georg Friedrich Händel / Kristjan Järvi
    "Too hot to Handel", Concerti grossi Suite
    (eingerichtet von Kristjan Järvi)

    Simone Dinnerstein, Klavier
    Baltic Sea Philharmonic
    Leitung: Kristjan Järvi

    Philipp Glass und Steve Reich zwischen Händel und Bach? Das neue Programm des Baltic Sea Philharmonic sucht eine Symmetrie zwischen den Zeiten, eine Geometrie der Zeiten: Bach und Händel als musikalische Hauptfiguren eines hanseatischen Nordens, Reich und Glass als die Klassiker des amerikanischen Minimalismus. Es wird eine energiegeladene Begegnung werden, bei der sich Welten und Zeiten durchdringen. Steve Reichs neues Werk wurde vom Baltic Sea Philharmonic zusammen mit dem New York Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, San Francisco Symphony, London Symphony Orchestra und Sydney Symphony Orchestra in Auftrag gegeben.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • Danke, Bach!
    Zu Besuch bei dem niederländischen Cembalisten, Organisten und Dirigenten Ton Koopman
    Von Michael Arntz
    (Wdh. v. 28.09.2014)

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    Armin Petras inszeniert in Dresden "Mutter Courage" - mit Ursula Werner
    Gespräch mit Eberhard Spreng

    EU ohne Kulturkommissar
    Hauptstadtpolitiker kritisieren neue EU-Kommission
    Von Vladimir Balzer

    Memory is the Weapon
    Der südafrikanische Künstler Robin Rhode in Wolfsburg
    Von Simone Reber

    Kunst als ziviler Widerstand
    Feministische Künstlerin Andrea Bowers in Bremen
    Von Anette Schneider

    Kulturpresseschau
    Von Tobias Wenzel