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Samstag, 03.09.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Das Flüstern der Dinge
    Eine Lange Nacht über die total vernetzte Welt
    Moderation: Christine Watty und Manfred Kloiber
    Regie: Monika Künzel

    Das Internet hat die Welt vernetzt. E-Mail, das World Wide Web oder soziale Netzwerke werden von Milliarden Menschen überall auf dem Globus genutzt. Die Folgen dieser Vernetzung sind allgegenwärtig: Arbeitsbedingungen werden globalisiert, soziale Strukturen verändern sich dramatisch. Aus dem Internet als einem Entwurf der Freiheit wurde inzwischen ein Instrument extremer staatlicher Überwachung. Mit Menschen allein gibt sich das Internet nicht zufrieden: Die IT-Industrie ist dabei, auch alle Dinge um uns herum zu vernetzen. Die Zukunft hat bereits begonnen. Im ‚Internet der Dinge‘ soll allem, was bisher auf menschliche Steuerung angewiesen war, ein Eigenleben eingehaucht werden. So entstehen einerseits neue hybride Produkte wie intelligente Zahnbürsten, die beim Putzen auf die Zeit und die Intensität der Pflege achten oder clevere Mülltonnen, die die Müllabfuhr rechtzeitig bestellen. Fitnessarmbänder, die unsere Gesundheitsdaten an eine App auf dem Handy senden, werden immer beliebter. In der Logistikbranche, wo Millionen von Gegenständen möglichst minutengenau bereitstehen müssen, sind solche Systeme gang und gäbe. Das Potential der intelligenten Dinge ist groß. Schätzungen bewegen sich im zweistelligen Billionenbereich. Durch die totale Kommunikation vernetzter Dinge werden die Menschen in ihrem Verhalten und ihren Sehnsüchten komplett durchleuchtet und kalkulierbar. Die Systeme wissen mehr als die Menschen, die sie berechnen. Doch anders als bei Goethes Zauberlehrling gibt es hier den alten Meister als regulierende Instanz nicht mehr. Online und Offline vermischen sich. Eine ‚Lange Nacht‘ über Chancen und Risiken in einer veränderten Lebenswelt.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Bronislau Kaper
    "Lord Jim"
    Leitung: Muir Mathieson

    Dario Marianelli
    "V for Vendetta" (V wie Vendetta)
    Leitung: Benjamin Wallfisch

    James Horner
    "Black Gold"

    Henry Mancini
    "The Great Race" (Das große Rennen rund um die Welt)

    Moderation: Birgit Kahle

    Bronislau Kaper schuf eine reichhaltige, ideenreiche, tiefgründige Partitur für Richard Brooks’ ehrgeizige Literatur-Adaption „Lord Jim“. Kapers Musik stellt eine reizvolle Mischung dar von konventioneller symphonischer Komposition für ein großes Orchester mit den Klängen einer Gruppe von Gamelan-Musikern. So begleitet Kaper Lord Jim hinaus in die Welt und hinein ins Schuld-beladene Ich. - Dario Marianelli unterstützte James McTeigues Comic-Verfilmung „V For Vendetta“ mit einer Musik, die charakterisiert ist durch Klangflächen und subtil ausgeführte Entwicklungen. ... für einen dystopischen, anarchischen Thriller. - Jean Jacques Annaud schuf mit „Black Gold“ ein bildgewaltiges Wüsten-Abenteuer, in dem es um zwei miteinander verfeindete Stammesfürsten auf der arabischen Halbinsel geht - und um den Beginn des globalen Ölhungers. James Horner fühlte sich ein in das Thema und die Stimmungen dieses sonnendurchfluteten Breitwand-Abenteuers. - Die größte Tortenschlacht der Filmgeschichte bietet Blake Edwards’ der Slapstick-Tradition von Laurel & Hardy huldigenden Produktion „The Great Race“ - musikalisch pointiert von Henry Mancini, der hier sein Talent für die Burleske beweist.

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Mr. Tambourine Man (1/8)
    Eine Annäherung an Bob Dylan
    Von Siegfried Schmidt-Joos
    RIAS 1982
    Vorgestellt von Michael Groth
    (Teil 2 am 01.10.2016)

    Am 24. Mai feierte Bob Dylan seinen 75. Geburtstag. Grund genug, den Mann zu feiern, der wie kein anderer die amerikanische Volksmusik der vergangenen 50 Jahre prägte. 1982 widmete der RIAS dem Singer und Songwriter eine Serie. 'Mr. Tambourine Man' nannte der Musikjournalist Siegfried Schmidt-Joos die Reihe. Er beginnt mit einer Reportage aus Bad Segeberg - dem Auftakt einer Deutschlandtour des Musikers im Jahr 1981.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Michael Kösling
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    In kriegerischen Zeiten - Friedensstifter im Einsatz
    Gespräch mit der Konfliktforscherin Thania Paffenholz

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Der isländische Musiker Junius Meyvant gestern in Berlin
    Von Vincent Neumann

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Länger leben - anders arbeiten?
    Prof. Dr. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
    Kerstin Bund, Journalistin
    Moderation: Matthias Hanselmann

    Wir werden immer älter; bereits heute sind 30 Prozent aller Bundesbürger über 60 Jahre, 4,5 Millionen sind älter als 85 Jahre - Tendenz steigend.  Wer länger lebt, muss auch länger arbeiten, so lautet eine Konsequenz aus dieser demografischen Entwicklung. Derzeit gehen die Arbeitenden noch mit 65 Jahren in Rente; ab 2029 wird das Rentenalter bei 67 Jahren liegen. Längst schwirren auch Altersgrenzen von 69 oder gar 70 Jahren durch die Diskussion.
    Wenn wir denn länger leben - und damit auch länger arbeiten - , sollten wir dann nicht auch unsere Arbeitsbiografie anders gestalten?

    Hörerinnen und Hörer können sich beteiligen.
    Telefonnummer: 00800 2254 2254
    E-mail unter: gespraech@deutschlandradiokultur.de
    Facebook und Twitter

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Gespräche mit dem Mitautor Peter Widmann
    über
    Fremdenfeinde und Wutbürger
    Verliert die demokratische Gesellschaft ihre Mitte?
    Wolfgang Benz (Hrsg.)
    Metropol Verlag

    Till Reiners:
    Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen
    Begegnungen mit besorgten Bürgern
    Rowohlt Verlag, 2016
    Rezensiert von Anselm Weidner

    Thomas Medicus:
    Verhängnisvoller Wandel
    Ansichten aus der Provinz 1933-1949
    Die Fotosammlung Biella
    Hamburger Edition
    Rezensert von Heike Tauch

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  
    Moderation: Axel Flemming

  • Der Wochenrückblick
    Moderation: Panajotis Gavrilis

    Merkel weist Gabriel-Kritik an Flüchtlingspolitik zurück
    Von Cecilia Reible

    Bundesregierung distanziert sich von Armenien-Resolution
    Von Angela Ulrich

    Dubiose Zahlungen - Schweizer ermitteln gegen Beckenbauer und Co
    Von Dietrich Karl Mäurer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Medien und digitale Kultur
    Moderation: Vera Linß und Marcus Richter

    Erbgut als Ware - Sind DNA-Daten das neue Öl?
    Gespräch mit dem Wissenschaftsjournalisten Michael Lange

    25 Jahre Linux
    Wie hat sich die Entwicklergemeinschaft verändert?
    Gespräch mit Jürgen Kuri, stellv. Chefredakteur v. C't/Heise Online

    Der BND und die Massenüberwachung
    Von Panajotis Gavrilis

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: André Mumot

    Nicht nur Nachwuchsregisseur des Jahres: Ersan Mondtag im Gespräch

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Susanne Burg

    Venedig: Wenders, Ford, Gianfrance - Venedig zeigt erste Oscarkandidaten
    Gespräch mit Anke Leweke und Patrick Wellinski

    Venedig: Ulrich Seidl "Safari"
    Gespräch mit dem Regisseur

    Vorgespult: "The Farmer And I", "Absolutely Fabulous" & "Die Stadt als Beute"
    Vorgestellt von Noemi Schneider

    "Dügün - Hochzeit auf Türkisch" - Familie ist alles!
    Gespräch mit den Filmemachern Ayse Kalmaz und Marcel Kolvenbach

    "Der Verlorene" - vor 65 Jahren einzigen Regiearbeit von Peter Lorre
    Von Laf Überland

    Nate Parker - "Birth of a nation"-Regisseur kämpft um seinen Ruf
    Von Nicole Markwald

    Kolumne Top Five: Fünf Filme über 9/11
    Von Hartwig Tegeler

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart

    Nicht nur für Kerle
    Von Matthias Finger

    Auf dem Klischeeparkett
    Von Julius Stucke

    Ziemlich beste Freunde
    Gespräch mit Tobias Rüther

    Überleben als Jungsmutter
    Von Jürgen Stratmann

    Serie: Mutti und ich, Folge 8
    Von Marietta Schwarz

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Axel Flemming

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    "Deutschland ist eine Klassengesellschaft"
    Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) stellt sich den Fragen von Susanne Führer

    Die Wirtschaft brummt, die Arbeitslosigkeit ist auf einem Rekordtief - aber Marcel Fratzscher, der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), sieht Deutschland trotzdem in einer schlechten Verfassung. Zum einen schrumpfe die Mittelschicht und zum anderen habe die soziale Mobilität abgenommen. "Das heißt, wenn Sie einmal in der Unterschicht gelandet sind, ist es ungleich schwerer, heute da herauszukommen. Und das ist, was mir als Ökonom, als Wissenschaftler, Sorgen macht: Die Menschen haben nicht mehr die gleichen Chancen, etwas aus ihren Möglichkeiten zu machen."

    Ist Ungleichheit in einer Gesellschaft immer schädlich? In welcher ökonomischen Verfassung befindet sich Deutschland heute? Welche Folgen hat es für die Gesellschaft, wenn es eine große Gruppe von dauerhaft Abgehängten gibt?

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Illegale Drogen töten
    Alternativen zum gescheiterten Prohibitionskrieg
    Von Christian Lerch
    Regie: der Autor
    Mit: Patrick Güldenberg, Mandy Rudski, Jörg Taszman und Christian Lerch
    Ton: Alexander Brennecke
    Produktion: Deutschlandradio Kultur/ORF 2016
    Länge: 53'44
    (Ursendung)

    Seit Jahrzehnten wird versucht, den Kokainhandel zu verhindern. Mit zahllosen Opfern, aber ohne Erfolg. Ist es Zeit umzudenken?

    Das Feature begleitet Kokain: von einer Hölle aus giftigen Pflanzenvernichtungsmitteln in Kolumbien über mexikanische Städte, wo der Drogenkrieg bislang über 70000 Tote forderte, und den Containerhafen Rotterdam, von wo aus der Stoff in die europäischen Zentren geschmuggelt wird. An jeder Nase Kokain, das eines der teuersten Güter der Welt ist, klebt das Blut, das der erfolglose Krieg gegen seine Verbreitung kostet. Was wäre, wenn die Droge legal wäre?

    Christian Lerch, geboren 1978 am Bodensee, Journalist und Feature-Autor. Zahlreiche Auszeichnungen, 2013 Fellow am European Journalism Fellowship der FU Berlin. Zuletzt: "Bi-Normal." (WDR/ORF 2015).

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Musikfest Berlin
    Live aus der Philharmonie Berlin

    Wolfgang Rihm
    "Tutuguri", Poème dansé in vier Bildern nach Antonin Artaud
    für großes Orchester, Schlagzeug, Chor vom Tonband und Sprecher

    ca. 20.30 Konzertpause

    Graham Forbes Valentine, Sprecher
    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    Leitung: Daniel Harding

    Surround Sound - Dolby Digital 5.1

  • Galina Ustwolskaja
    Sonaten für Klavier

    Antonii Baryshevskyi, Klavier

    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Abschlussbericht "Young Euro Classic"
    Von Rainer Clute

    Kulturpresseschau - Wochenrückblick
    Von Adelheid Wedel