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Freitag, 19.09.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Phantom Orchard
    Elektronik: Ikue Mori
    Akustische und elektronische Harfe, Elektronik: Zeena Parkins
    Produktion: DAAD/Deutschlandradio Kultur 2014
    Aufzeichnung des Festivals 'mikromusik' vom 11.09.2014
    Länge: ca. 53‘30
    (Ursendung)

    Das elektronisch-akustische Musikerinnenduo „Phantom Orchard“ spielt zum ersten Mal in Berlin: Deutschlandradio Kultur sendet den Konzertmitschnitt vom „mikromusik“ Festival.

    Im Rahmen des Festivals mikromusik ist das elektronischakustische Duo Phantom Orchard, bestehend aus Zeena Parkins und Ikue Mori, zum ersten Mal in Berlin zu hören. Seit 1988 erkunden die beiden Musikerinnen Grenzbereiche zwischen Bewusstem, Unbewussten und Intermedialität. Das neue Stück von "Phantom Orchard" ist während eines Gastaufenthalts von Zeena Parkins beim Berliner Künstlerprogramm des DAAD entstanden. Deutschlandradio Kultur sendet einen Konzertmitschnitt vom 11. September 2014 aus der Villa Elisabeth, Berlin.

    Zeena Parkins, geboren 1956 in Detroit, Michigan, ist Multiinstrumentalistin, Komponistin, Performerin und Erfinderin einer speziellen elektronischen Harfe.

    Ikue Mori, geboren 1953 in der Präfektur Tokio, ist Performerin, Improvisatorin, Schlagzeugerin und Live-Elektronikerin.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Korbinian Frenzel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:23 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Melitta Müller-Hansen
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:50 Uhr
    Interview

    Zum Ausgang des Schottland-Referendums
    Bob Ross, Hornist, Dirigent, Entertainer

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Musikfest Berlin: Brahms / Schubert
    Berliner Philharmoniker
    Leitung: Sir Simon Rattle
    Gespräch mit Frederik Hanssen

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    Heinrich August Winkler "Geschichte des Westens. Vom Kalten Krieg zum Mauerfall.", C.H. Beck 2014
    Rezensiert von Dr. Harro Zimmermann

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Briefe als Medizin?
    Gespräch mit Stefan Berg, Journalist und Autor

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Jörg Magenau

    u.a.
    Der Schriftsteller, der sich in die Musik rettete - Leonard Cohen wird 80
    Gespräch mit Burkhard Spinnen

    Stalin-Nostalgie und Putin-Kult - ein deutscher Autor unterwegs in Sibirien
    Gespräch mit Fredy Gareis

    Nathan Larson "Boogie Man", aus dem Amerikanischen von Andrea Stumpf, Diaphanes, Zürich 2014
    Rezensiert von Marten Hahn

    Straßenkritik: "Der Weg des Schamanen" von Michael Harner, Heyne Verlag

    Buchhändler im Gespräch:
    Buchhandlung Almut Winter aus Berlin

    Florian Werner liest Musik: Jens Friebe, What will death be like"

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Vincent Neumann

    Zwei Tage vor seinem 80. Geburtstag veröffentlicht Leonard Cohen neues Album
    Von Uwe Wohlmacher

    "Götter und Menschen" - Das Festival Alte Musik Knechtsteden
    Von Max Hermann

    Das muss man gehört haben oder auch nicht
    Von Claudia Dasche

    Das "Dvořák-Experiment" - Ein ARD-Konzert macht Schule
    Von Ulrike Klobes

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Das Tor zur Freiheit
    Ein Museum für das Lager Friedland
    Von Ute Andres

    Das Grenzdurchgangslager Friedland in Südniedersachsen ist ein besonderer Ort: Seit seiner Gründung im September 1945 kamen mehr als 4,5 Millionen Menschen durch das Lager im Dreiländereck Hessen, Thüringen und Niedersachsen. Zuerst waren es Kriegsheimkehrer und Flüchtlinge aus den früheren Ostgebieten, dann Spätaussiedler, Ungarnflüchtlinge, Boat-People aus Vietnam, Verfolgte aus Chile. Heute kommen Flüchtlinge aus Syrien, Eritrea und Afghanistan. Das Land Niedersachsen will der bundesweit einmaligen Geschichte des Grenzdurchgangslagers Friedland und den damit verbundenen Lebensgeschichten ein Museum widmen. Heute wie damals kommen die Menschen mit wenig Gepäck, aber mit großen Hoffnungen auf eine gute Zukunft nach Friedland. Diese Hoffnung verbindet die Lebensgeschichten, egal, ob sie 1945 oder im Jahr 2014 spielen.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Stephan Karkowsky

    u.a.
    Ausstellungseröffnung
    Meschac Gaba - The Museum of Contemporary African Art
    Deutsche Bank Kunsthalle, Berlin

    Neues vom Kompressor: Eine Austellungskritik der Automechanika 2014
    Messe für KFZ und Technik in Frankfurt am Main
    Von Rudolf Schmitz

    Berlin Art Week
    Von Thorsten Jantschek

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Kinder und Medien
    Versuch's mal ohne...
    Eine Woche ohne Computer, Internet und Smartphone
    Von Anne Müller
    Moderation: Patricia Pantel

    Wir wagen einen Selbstversuch: wie überlebt man eine Woche ohne den geliebten Computer, das allwissende Internet und das praktische Smartphone. Eine Woche ohne Internet? Unvorstellbar! Jedem von Euch fallen bestimmt sofort ganz viele Situationen ein, wo ihr absolut nicht auf den Computer verzichten könnt. Zwei Kinder versuchen es trotzdem. Wie werden sie sich mit ihren Freunden verabreden? Wo hören sie Musik oder gucken Videos? Wie recherchieren sie für ihre Hausaufgaben und wo, wenn nicht im Internet, kann man sich über Kinofilme und alles, was am Wochenende passiert, informieren? Was werden außerdem die Freunde sagen? Sind sie bereit, gemeinsame Zeit ohne Computer und Smartphone zu verbringen? (Und was macht man dann überhaupt zusammen? Wir sind gespannt, wie sich unsere mutigen Testkinder schlagen werden und ob das Leben ohne Internet wirklich so langweilig wird.)

    Anne Müller fing bereits während ihres Studiums an der Filmhochschule "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg an, für das Radio zu arbeiten. Das ist nun 10 Jahre her und in der Zwischenzeit arbeitet sie vor allem für die Kinder- und Kulturredaktionen. Da sie auch Kunstprojekte mit internationalen Partnern wie dem Goethe Institut und Kunstakademien weltweit entwickelt, bietet sich ab und an sogar die Gelegenheit, Sendungen aus dem Ausland für das Deutschlandradio zu produzieren.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    u.a.
    "Das Dvořák-Experiment - Ein ARD-Konzert macht Schule"
    Von Ulrike Klobes

    "Das Dvořák-Experiment" - Auswertung mit Stefan Lang

    Poem - Leonard Cohen in deutscher Sprache
    Gespräch mit Misha Schoeneberg, Künstler

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    Große Koalition forever oder auf zu neuen Bündnissen?
    Die deutsche Parteienlandschaft nach den Landtagswahlen
    Margaret Heckel, freie Journalistin
    Lukas Wallraff, taz
    Dr. Gero Neugebauer, Politologe
    Moderation: Heidrun Wimmersberg

    Nach Europawahl und drei Landtagswahlen ist Deutschlands Parteienlandschaft in Bewegung geraten. Die Union kann die Erfolge der AfD nicht mehr - wie bisher - einfach ignorieren, Sozialdemokraten müssen ihr Verhältnis zur Linken neu definieren. Den Liberalen bleibt nur noch die „gesichtswahrende“ Organisation der Selbstabwicklung - auch wenn sie es nicht „verstehen“, warum es dazu gekommen ist. Selbst Bündnis '90/Die Grünen werden die nach der verlorenen Bundestagswahl vermiedene Neuausrichtung der Partei jetzt auf ihre eigene Agenda setzen. Egal welche Landesregierungen - in welchen Konstellationen auch immer - sich in den nächsten Wochen bilden werden, die bundespolitischen Auswirkungen der jüngsten Wahlen in Deutschland sind schon jetzt zu spüren. Wie gehen die Parteien mit diesen Ergebnissen um? Wird die AfD ein kurzzeitiges Phänomen sein wie die Piraten? Werden sich CDU/CSU und SPD in Großen Koalitionen einmauern und die zurückgehenden Wahlbeteiligungen weiterhin völlig ausblenden?Diese und weitere Fragen diskutieren wir unter dem Titel „Große Koalition forever oder auf zu neuen Bündnissen? - Die deutsche Parteienlandschaft nach den Landtagswahlen“.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Jüdisches Selbstverständnis
    Leonard Cohen zum 80.Geburtstag am 21.9.14; Grundlage ist die soeben erschienene Biografie „Cohen“ von Thomas Kraft im Maro Verlag (10€)
    Von Julian Weber

    Gedenktafel für Marcel Reich-Ranicki
    Zum 1. Todestag enthüllte die Stadt Berlin am ehemaligen Wohnhaus des Literaturkritikers eine Gedenktafel
    Von Otto Langels

    Das Taharahaus in Olsztyn
    Erich Mendelsohns erstes Bauwerk und letztes Zeugnis jüdischen Lebens in Olsztyn, ehemals Allenstein
    Von Arkadiusz Luba

    Zum Schabbat: Kantor Adolphe Attia aus der Grande Synagogue de Paris mit „Ani maanim“ - ich glaube

    Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    „Leichter als Luft“
    Das flüchtige Element in der Poesie
    Von Carola Wiemers

    Vom Urstoff des Lebens in den Atem-Texturen von Goethe, Hölderlin, Rilke bis Celan, Enzensberger und Kling.

    Die Luft wurde von den Menschen erst spät als Element wahr genommen. Unsichtbar, gilt es neben den Elementen Wasser, Feuer und Erde als das flüchtigste und beweglichste. Der griechische Philosoph Anaximenes (ca. 585 v. Chr.-28 v. Chr.) erklärte die Luft erstmals in ihrer Erscheinungsvielfalt zur fundamentalen Substanz - zu einem Urstoff, der überall anwesend ist. Anaximenes war es auch, der in der eingeatmeten Luft - den Atem - ein alles belebendes Prinzip sah und auf die ständige Veränderbarkeit des Stoffes verwies. Seitdem Otto von Guericke im 17. Jahrhundert mit seinem Experiment der "Magdeburger Halbkugeln" nicht nur den Luftdruck, sondern auch die Abwesenheit von Luft - das Vakuum - nachwies und der Naturforscher Robert Boyles zeitgleich das erste Gasgesetz erkannte, ist das Element immer mehr zu einem lukrativen Forschungsobjekt geworden. Ihr elementarer wie kreativer Charakter wurde in der Literatur, in der Kunst und Musik bewahrt. Schließlich bliebe die Poesie ohne Luft ein unbeweglicher, stummer Buchstabenkörper, ein seelenloses Totes. Das Feature lädt zu poetischen Höhenflügen der besonderen Art ein - angeregt durch Atem-Texturen von Goethe und Friedrich Hölderlin, R.M. Rilke, Christine Lavant, Hans Magnus Enzensberger, Paul Celan, Thomas Kling.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Musikfest Erzgebirge
    Live aus der St. Marienkirche in Marienberg

    British Views

    William Byrd
    Anthem "Sing joyfully"

    Henry Purcell
    Hymne (Psalm 122) "I was glad"

    Thomas Tallis
    Motette "Suscipe quaeso, Domine" aus: Cantiones sacrae

    Henry Purcell
    Motette "Jeohova, quam multi sund hostes mei"

    Herbert Norman Howells
    "Master Tallis' Testament" für Orgel

    Sir Charles Hubert Hastings
    Song "Lord, let me know mine end" aus: Songs of Farewell

    Charles Villiers Stanford
    "A Song of Wisdom" aus: Bible Songs and Six Hymns

    Benjamin Britten
    "Hymn to St. Cecilia"

    in der Konzertpause: Festivalimpressionen

    Heinrich Schütz
    Motette "Also hat Gott die Welt geliebt" aus: Geistliche Chor-Music 1648

    Johann Hermann Schein
    Geistliches Madrigal "Die mit Tränen säen" aus: Israelsbrünnlein

    Felix Mendelssohn Bartholdy
    Orgelwerk

    Josef Gabriel Rheinberger
    Kyrie und Gloria aus: Messe für Doppelchor Es-Dur "Cantus Missae"

    Johannes Brahms
    Motette "Schaffe in mir, Gott, ein rein Herz"

    Choir of King's College Cambridge
    Leitung: Stephen Cleobury

    Vor knapp 250 Jahren reiste der Engländer Charles Burney gleich zweimal in Richtung Festland und erkundete die Musik zahlreicher europäischer Länder - unter anderem kam er von Böhmen über Prag nach Dresden und streifte dabei das Erzgebirge. Seine dann veröffentlichten Reisebeschreibungen sind heute ein wertvolles Dokument der kulturellen Auseinandersetzung Englands mit dem ›continent‹. Und heute? Gibt es einen speziellen englischen Blick auf die mitteldeutsche Musikgeschichte? Was passiert, wenn die jahrhundertealte Knabenchortradition Englands auf das wertvolle kulturelle Erbe des Erzgebirges und Mitteldeutschlands trifft? Wir werden es erleben, wenn einer der weltweit berühmtesten Knabenchöre Werke u.a. von Heinrich Schütz und Felix Mendelssohn Bartholdy interpretiert und sie mit der englischen Chormusik des 16. bis 20. Jahrhunderts von Byrd bis Britten verknüpft.

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    Das Dvořák-Experiment
    Die Sinfonie 'Aus der Neuen Welt' im Klassenzimmer

    Ein Bericht über Deutschlands größtes Musikvermittlungsprojekt

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    u.a.
    „Baselitz - Damals, dazwischen und heute", München, Haus der Kunst
    Von Astrid Mayerle

    Gespräche mit Roma: Volker Lösch inszeniert in Essen "Die Odyssee..."
    Von Hartmut Krug

    1. Bundeskongress deutscher Straßenkinder
    Gespräch mit Jim Rakete, Fotograf