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Samstag, 25.08.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Klimasünder oder Rohstoff mit Zukunft?
    Die Lange Nacht über Braunkohle
    Von Heinz-Jörg Graf
    Regie: Rita Höhne
    (Neubearbeitung der Sendung vom 03./04.11.2007)

    Einst war die Braunkohle der wichtigste Energieträger in der DDR. Nach der Wende wurden die meisten Tagebaue stillgelegt. Heute scheint die Braunkohle ein Comeback zu erleben - im Osten wie im Westen der Republik. Obwohl sie ein Klimasünder erster Güte ist. Die ‚Lange Nacht‘ taucht zunächst in die Historie ein. Erzählt, wie der Braunkohletagebau in der DDR Landschaften verwüstete und die Luft verpestete. Schildert dann die vielfältigen Bemühungen nach der Wende, die Wunden wieder zu heilen. Inzwischen erobert sich die Natur vielerorts ihren Raum zurück. Manchmal auf spektakuläre Art und Weise. Berichtet schließlich über das erstaunliche Comeback der Braunkohle heute. Wofür ausgerechnet die Energiewende der Auslöser ist. Diese verläuft langsamer als geplant. Ohne Braunkohle, so argumentieren Energiekonzerne wie auch manche Politiker, sei zu wenig Strom da. Und deshalb die Versorgungssicherheit im Lande nicht gewährleistet. Kritiker bezweifeln das. Der Braunkohletagebau ruft vor allem im rheinischen Revier Protest hervor. In Nordrhein-Westfalen z.B. ist der Hambacher Forst endgültig bedroht. Er liegt westlich von Köln und soll dem Braunkohletagebau weichen. Umweltaktivisten halten den Wald besetzt. Auch davon erzählt diese ‚Lange Nacht‘.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Moderation: Vincent Neumann

    Zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein
    Von "West Side Story" bis "On the Waterfront - Die Faust im Nacken"

    Neue Musik aus Disneys "Christopher Robin", "Blackkklansman" von Spike Lee - und Alexander Scheer spielt und singt "Gundermann"

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Der Prager Frühling 1968
    Von der Reform zur Invasion
    Von Angela Nackem, Eduard Neumaier und James Polk
    RIAS Berlin 1978

    "Es war für uns alle ein Schock"
    Eduard Neumaier im Gespräch mit dem exillierten tschechischen Politologen Zdenek Mlynar
    RIAS Berlin 1978

    Vorgestellt von Michael Groth

    In der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 beendete der Einmarsch von Truppen aus fünf Warschauer-Pakt-Staaten den sogenannten Prager Frühling. Zwei Erinnerungen an jene dramatischen Tage in unserem Nachbarland.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Detlef Ziegler
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Biedenkopf, Tillich, jetzt Kretschmer: Wohin steuert die sächsiche Politik?
    Gespräch mit Marina Münkler, Lehrstuhl für Ältere und frühneuzeitliche Literatur und Kultur, Technische Universität Dresden

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Live mit Hörern
    Was tun gegen den Lehrermangel?
    Gäste:
    Prof. Dr. Jörg Ramseger, Bildungsforscher und
    Kerstin Ruthenschröer, Bundesvorsitzende der jungen Lehrer in der Bildungsgewerkschaft VBE
    Moderation: Katrin Heise

    "Lehrer verzweifelt gesucht!“ Zu Beginn des neuen Schuljahres fehlen bundesweit fast 40.000 Pädagogen, meldet der Deutsche Lehrerverband. Um die Lücken zu schließen, werden die Stellen kurzfristig mit Quereinsteigern und pädagogischen Laien besetzt, Pensionäre reaktiviert, Junglehrer mit Prämien und der Aussicht auf Verbeamtung gelockt. Behoben ist das Problem damit nicht.

    Hörerinnen und Hörer können sich beteiligen:
    Telefon: 0800 2254 2254
    mail: gespraech@deutschlandfunkkultur.de
    sowie Facebook und Twitter

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Christian Rabhansl

    „Ich bin eine befreite Frau. Peggy Guggenheim“
    Gespräch mit der Autorin Annette Seemann

    Buchkritik
    "Franziska zu Reventlow" von Kerstin Decker
    Rezensiert von Bettina Baltschev

    kurz & kritisch:
    "Frauenwahlrecht. Demokratisierung der Demokratie in Deutschland und Europa"
    von Hedwig Richter und Kerstin Wolff
    Rezensiert von Shelly Kupferberg

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Margaret Heckel, Journalistin
    Moderation: Julius Stucke

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Medien und digitale Kultur
    Moderation: Vera Linß

    Das deutsche Fluggastdatengesetz
    Wie funktioniert "Passenger Name Record"?
    Von Philip Banse

    Bedroht die Automatisierung der Grenzkontrollen die Demokratie?
    Gespräch mit Peter Schaar, Europäische Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz

    Was kann der Digitalrat der Bundesregierung bewegen?
    Kommentar von Falk Steiner

    Gamescom in Köln:
    Zum aktuellen Stand der Mensch-Maschine-Kommunikation
    Gespräch mit Fabian Hemmert, Design Research Lab, UDK Berlin

    Rückblick auf die Gamescom
    Von Marcus Richter

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: Janis El-Bira

    Der Streit von Weimar:
    Suse Wächter bringt das Bauhaus auf die Theaterbühne
    Gespräch mit der Puppenspielerin Suse Wächter

    Theater im Pornokino: Besuch der Wiesbaden-Biennale
    Von Tobi Müller

    Die geniale Stelle:
    Volker Lechtenbrink über einen britischen "Lear"

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Susanne Burg

    Großstadtdatingstress in "Safari - Match Me if you can"
    Gespräch mit dem Regisseur Rudi Gaul

    Vorgespult: "Bad Spies", "Gorillas", "Kindeswohl"
    Mit Christian Bernd

    Aufstieg eines Pragmatikers in "Following Habeck"
    Gespräch mit dem Filmregisseur Malte Blockhaus

    Ukrainische Propaganda? Realitycheck von Loznitsas "Donbass"
    Gespräch mit Sabine Adler

    Süße Lügen in der Provinz in der Serie "Sharp Objects"
    Von Anna Wollner

    Detektivarbeit im Archiv:
    Die Restaurierung von Golem und Der Geiger von Florenz
    Gespräch mit der Restauratorin Anke Wilkening

    Top Five: 60 Jahre Tim Burton
    Von Hartwig Tegeler

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Die Wildnis
    Moderation: Marietta Schwarz

    "Wir hier draußen. Eine Familie zieht in den Wald"
    Gespräch mit der Autorin Andrea Hejlskov

    Mein Leben als Dachs
    Selbstexperiment eines britischen Forschers
    Von Ruth Rach

    Mehr Wildnis in der U-Bahn!
    Eine Künstlerin wirbt für den Verzicht aufs Deo
    Von Katja Bigalke

    Auf der Flucht vor dem Hai
    Freiwasserschwimmen in der San Francisco Bay
    Von Martin Böttcher

    Serie - Analoge Meditationen:
    1. Ein Feuer entfachen
    Von Julie Bräuning

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Julius Stucke

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Von Apartheid bis Pegida
    Die Renaissance des Rassismus
    Susanne Führer im Gespräch mit dem Historiker Prof. Dr. Christian Geulen von der Universität Koblenz-Landau

    Kaum jemand spricht heute noch von menschlichen Rassen - dem Erfolg der rassistischen Ideologie aber tut das keinen Abbruch. Rassismus ist eine von Menschen geschaffene Ideologie, die die Welt erklären und zugleich verändern will. Warum ist der Rassismus über die Jahrhunderte so erfolgreich? Wie erklärt sich der aktuelle Zulauf zu rassistischen Bewegungen?

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Nicht mit uns!
    Mittelamerikanische Musikerinnen wehren sich gegen den Machismo
    Von Erika Harzer
    Regie: Friederike Wigger
    Mit: Ursina Lardi, Uta Prelle, Inka Löwendorf, Marina Frenk, Bettina Kurth und Monika Oschek
    Ton: Martin Eichberg
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
    Länge: 54'30
    (Ursendung)

    Machismo gehört in vielen Ländern Lateinamerikas zum Alltag. Im Privaten wie in der Politik gilt frauenverachtende Politik und sexualisierte Gewalt als normal. Doch immer mehr Frauen organisieren und wehren sich. Darunter Künstlerinnen, die auf der Bühne mit ihrer Musik Widerstand proben. Engagiert, humorvoll, mitreißend. Unsere Autorin trifft Sängerinnen unterschiedlicher Generationen in Guatemala, Honduras und Nicaragua und spricht mit Betroffenen von erlebter (Machismo-) Gewalt.

    Erika Harzer, geboren in Süddeutschland. Ausbildung zur Diplom-Sozialpädagogin. Autorin und Regisseurin zahlreicher Radiofeatures, Dokumentarfilme und Printreportagen. Ihr Feature "Wenn Kinder nur noch weg wollen" (BR/Deutschlandfunk/WDR 2015) wurde mit dem Peter Scholl-Latour Preis 2016 und dem Medienpreis 2016 der Kindernothilfe ausgezeichnet). Für Deutschlandradio zuletzt: "Geschichten vom Verschwinden - lassen" (Deutschlandradio Kultur 2016). Lebt in Schleswig-Holstein.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Musikfest Bremen
    Live aus dem Konzerthaus Die Glocke, aus der Kirche Unser Lieben Frauen, dem Bremer Rathaus und dem Atlantic Grand Hotel

    Eine große Nachtmusik

    Teodor Currentzis und musicAeterna mit Beethoven

    "Woodspirit"
    Martynas Levickis spielt auf dem Akkordeon Volksmusik aus der litauischen Heimat und Werke von Jean Sibelius und Mikalojus Konstantinas Ciurlionis

    Jos van Immerseel und Anima Eterna Brugge mit Klassikern und Ausgefallenem

    "Caravaggios Rom"
    Geistliche und weltliche Musik um 1600 mit dem Concerto Romano und Alessandro Quarta

    Richard Bona Group im Innenhof des Landgerichtes

    Drei aus 27 - das ist das Motto der ‚Großen Nachtmusik‘, mit der das Musikfest Bremen eröffnet wird. Drei Konzerte aus insgesamt 27 Veranstaltungen übertragen wir live. Alte Musik steht wie selbstverständlich neben Zeitgenössischem, Orchestrales neben Kammermusik, Oper neben Jazz und Weltmusik.

  • Leonard Bernstein zum 100. Geburtstag
    LB - ein Künstler-Psychogramm
    Der Bernstein-Biograf Sven-Oliver Müller im Gespräch mit Haino Rindler

    "Ich kenne keinen Menschen, der so viel Glück hatte wie ich“, bekannte Leonard Bernstein zum Ende seines Lebens. Und doch ist sein Erfolg nicht allein durch Glück zu erklären. Er war ein musikalisches Universalgenie, den manche mit Mozart verglichen. Darüber hinaus war er ein durchaus mit Fehlern behafteter Mensch, der seine Eitelkeiten und Ausfälle über die Belange anderer stellte. Er wurde von seinen Fans ebenso fanatisch geliebt wie von seinen Feinden abgründig gehasst. Er war ein Charismatiker, der seine Umwelt zu beeinflussen wusste. Warum? Weil er geliebt werden wollte für das, was er tat und was er war als Musiker. Der Historiker Sven-Oliver Müller ist für seine im Frühjahr erschienene Bernstein-Biographie der Frage nachgegangen, wie die Faszination für Bernstein aus seiner Biographie heraus zu erklären ist. Dabei hat er auch die Abgründe dieses Lebens, Alkoholismus, erotische Exzesse und Zigaretten nicht ausgespart. Haino Rindler hat mit dem Autor gesprochen.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Andrea Gerk

    #WOD: Wie begegnet Dresden dem Identitären-Festival "Europa Nostra"?
    Gespräch mit Jan Vogler, Intendant der Dresdner Musikfestspiele

    Im Japanfieber
    Das Arp Museum zeigt den Einfluss Japans bis zur Popkultur
    Gespräch mit mit Oliver Kornhoff, Direktor des Arp Museums Bahnhof Rolandeck

    Dirigieren mit einer Augenbraue
    Zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein
    Von Georg Schwarte

    Nachhaltig und schonend - Bauen mit Holz in Schweden
    Ausstellung bei Aedes Architekturforum, Berlin
    Von Nikolaus Bernau

    Township in Durban:
    Constanza Macras bei Tanz im August mit "Chatsworth"
    Gespräch mit Elisabeth Nehring

    Kulturpresseschau
    Von Arno Orzessek