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Sonntag, 09.08.2015

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Lyriksommer
    Literatur im Gespräch
    "Ich bin niemand. Wer bist Du?"
    Zur ersten vollständigen, zweisprachigen Ausgabe der Gedichte von Emily Dickinson
    Mit Gunhild Kübler und Heinz Ickstadt
    Moderation: Dorothea Westphal

    Gut 150 Jahre sind ihre Gedichte alt - und gelten auch heute noch als kühn, modern und rätselhaft. Deshalb senden wir die Langfassung des Gesprächs mit Gedichtbeispielen.

    150 Jahre sind ihre Gedichte alt - und sind doch modern. Dafür sorgen der knappe, präzise und äußerst unkonventionelle Umgang mit der Sprache, die überraschenden Gedanken, die darin aufblitzen sowie die Vielfalt der Themen. Emily Dickinson, 1830 geboren und mit 56 Jahren in Massachussets gestorben, hatte zu Lebzeiten auf die Veröffentlichung ihrer Gedichte und damit auf möglichen Ruhm verzichtet. Nur 10 wurden anonym und ohne ihre Zustimmung in Zeitungen abgedruckt. Dickinson schrieb ihre Gedichte in Notizbücher, die sie in einer Kiste aufbewahrte. Sie gilt längst als eine der berühmtesten amerikanischen Dichterinnen - und ist für viele doch immer noch ein Geheimtipp geblieben. Die erste vollständige, zweisprachige Ausgabe ihrer Gedichte könnte das ändern. Die Übersetzungen geben neue Einblicke in ein Werk, das immer noch viele Überraschungen birgt.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jürgen Liebing

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Oliver Schwesig

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Christliche Wissenschaft

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Die Bibel als gesprochenes Wort
    Von Pfarrer Jörg Machel
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Nicobobinus (6/8)
    Die Stadt der Schreie
    Von Terry Jones
    Ab 6 Jahren
    Produktion: WDR/DLR 1996
    (Teil 7 am 16.8.2015)
    Moderation: Ulrike Jährling

    Nicobobinus und seine Freundin Rosie erleben auf ihrer Reise ins Land der Drachen die unglaublichsten Abenteuer. Eine humorvolle fantastische Kinderhörspielserie in acht Teilen.

    Nicobobinus und Rosi segeln mit einem Rhabarberblatt und dem weißen Wind über eine große Mauer in die Stadt der Schreie. Dort werden sie vom König freundlich begrüßt und dann im Palast eingesperrt. Der König ist begeistert von Nicobobinus’ goldenen Füßen. Nun ist er reich, die Kinder werden verwöhnt, doch sie langweilen sich in dem prächtigen Palast.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag
    Prinzessin Knöpfchen (2/2)
    Von Sybille Hein
    Ab 7 Jahren
    Regie: Christiane Ohaus
    Komposition: Falk Effenberger
    Mit: Winnie Böwe
    Produktion: Radio Bremen 2009
    Länge: 50'29
    (Wdh. v. 08.08.2010)
    Moderation: Ulrike Jährling

    Prinzessin Knöpfchen will herausfinden, warum die Erde unter ihrem Schloss wackelt.

    Prinzessin Knöpfchen ist aus dem Schloss Perlmutt davongelaufen und will herausfinden, warum die Erde unter dem Schloss plötzlich anfing zu beben. Sie schaut sich in der Welt um und sucht Gefährten, die sie begleiten. Allein wäre das auch nur der halbe Spaß. Sie trifft einen Drachen, der auf den schönen Namen Pfeife hört. Kurz bevor er Feuer spuckt, gibt er einen Teekesselpfiff von sich, so als wolle er rufen "Achtung, das Wasser ist heiß!". Also Feuerspucken mit Ansage! Dann kommt Wölfi noch dazu, der sich wunderbar darauf versteht, den Mond anzusingen, und eine finstere Räuberbande mit Kehlenschlitz, dem Oberräuber. Aber alle sind nicht so gefährlich, wie die kleine Hexe mit Dutt und Kochlöffel, die harmlos tut und doch alle Fäden zusammenhält. Die eingeschworene Wandergemeinschaft um Prinzessin Knöpfchen jedoch ist clever genug, um ihre Hinterlist zu durchschauen. Und dabei finden sie auch heraus, warum die Erde unter dem Königreich von Papa und Mama manchmal wackelt.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin
    Moderation: Matthias Hanselmann

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Spaziergänge mit Prominenten
    Olaf Kosert unterwegs mit der Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin Maren Kroymann durch Tübingen
    (Wdh. v. 01.03.2014)

    Die Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin Maren Kroymann zeigt uns die Stadt, in der sie aufwuchs: Tübingen. Geboren wurde sie 1949 im niedersächsischen Walsrode, doch noch im selben Jahr erhielt ihr Vater, der Philologe Jürgen Kroymann, eine Dozentenstelle an der Universität Tübingen. Schon früh prägte Musik ihr Leben: die fröhlich singende Mutter, die sonntäglichen Auftritte des Posaunenchores in der Tübinger Stiftskirche, das Geläut der Kirchenglocken und die Platzkonzerte auf der Neckarinsel, bei denen ab Ende der 50er-Jahre auch schon einmal Dixieland gespielt wurde. Das Radio blieb im Kroymannschen Akademikerhaushalt zwar gewöhnlich dem Wort, den Nachrichten, den 'Insulanern' und dem Fußball vorbehalten, das Dienstmädchen jedoch liebte leichte musikalische Kost und fand in der kleinen Maren eine Verbündete. "Boogie-Woogie", erinnert sich Maren Kroymann, verhieß etwas "Schnelles, Schickes, Freches … und war so gar nicht kirchlich". Dann entdeckte Bruder Burkhard den AFN und den Rock'n'Roll. Während die Eltern diesem Phänomen fassungslos gegenüberstanden, schwärmte Maren fortan für Fats Domino, Chuck Berry und natürlich Elvis Presley. Diese und andere Geschichten aus ihrer Jugend erzählt Maren Kroymann bei einem ganz persönlichen Stadtrundgang mit Olaf Kosert durch ihre Stadt - Tübingen.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • Horror Haarausfall
    Vom Kampf gegen die Glatze
    Von Heiner Kiesel

    Fast die Hälfte aller deutschen Männer leidet unter genetisch bedingtem Haarausfall. Die einen rasieren sich die Haare gleich ganz ab und tragen selbstbewusst eine Vollglatze. Die anderen verteilen großflächig die verbliebenen Reste auf dem Kopf und helfen mit allerlei Mittelchen nach. Die dritten entschließen sich zur Haartransplantation, weil sie die alltägliche Schmach vor dem Spiegel nicht mehr ertragen. Haarverlust bedeutet gleichzeitig Verlust von Vitalität, von Jugendlichkeit. Der Kampf gegen das Älterwerden wird an vielen Fronten geführt, besonders von Frauen. Heiner Kiesel hat sich ganz auf die Männerdomäne "Haupthaar" konzentriert.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Thorsten Jantschek

    Kleine Leute, große Fragen: Woher kommt das Wissen?
    Von Regina Voss

    Der philosophische Wetterbericht (2):
    Hitze. Warum man im Warmen nicht denken kann - oder muss
    Von David Lauer

    Philosophisches Kopfkino: Teil 2:
    Der Geist auf der Festplatte - "Transcendence" mit Johnny Depp und das Streben nach Unsterblichkeit
    Von Jan Drees

    Drei Fragen an den Schriftsteller Ulrich Peltzer

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Philipp Gessler

    Auf den Spuren des Heiligen Martin
    Wer war eigentlich Martin Luther? Wie bereitet sich Deutschland auf das Lutherjubiläum 2017 vor? Und was und mit wem wollen wir feiern, wenn der Reformator wieder einmal im Rampenlicht steht?
    Von Adolf Stock

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • „…nicht das Ergebnis eines Unvermögens, sondern der Ausdruck eines festen Willens…“
    Die Klavierstücke op. 11 von Arnold Schönberg
    Gast: Steffen Schleiermacher
    Moderation: Olaf Wilhelmer

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Von Flandern an den Bosporus
    Das wahrscheinlich härteste Radrennen der Welt
    Von Oliver Ramme

    Start ist in Belgien, das Ziel ist die Türkei. Dazwischen liegen rund 4000 Kilometer. Das Trans-Continental-Race (TCR) ist damit nicht nur länger als die Tour de France, es birgt auch einige zusätzliche Härten. So sind die Radrennfahrer während des gesamten Verlaufs auf sich gestellt. Kein Servicewagen begleitet sie und kein Hotel erwartet die Fahrer am Ende einer Etappe. Die meisten legen sich in den Schlafsack - am Straßenrand. Lediglich vier Kontrollpunkte müssen passiert werden. Die Fahrer entscheiden selbst, welchen Weg sie nach Istanbul nehmen. Wichtig sind Kondition, Navigationsgeschick und vor allem die Kenntnis des eigenen Körpers - und dessen Grenzen. Die Besten dieses Abenteuers brauchen etwa acht Tage, das bedeutet 500 Kilometer täglich auf dem Sattel. Und das alles für Ruhm und Ehre, denn mehr gibt es nicht beim TCR.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Spielregeln
    Das Tierspiel - Spiel für Sieben
    Von Paul Pörtner
    Regie: der Autor
    Ton: Günter Hildebrandt
    Produktion: BR 1975
    Länge: 55‘04

    Wähle ein Tier, das du sein möchtest: Beschreibe, wie es aussieht, wie es lebt, sich zu anderen verhält. Fühle und handle wie das erwählte Tier.

    Anschließend: Arbeit und Spiel (Länge: 30'05)

    Sieben Personen, die sich nicht kennen, verbringen ein gemeinsames Wochenende. Sie lernen sich in Gruppensitzungen kennen und erkunden - teils spontan, teils angeregt durch Spielvorschläge des Psychologen Martin Siems - Formen der zwischenmenschlichen Aktion. Die Anweisung zu einem der Gruppenspiele lautete: Wähle ein Tier, das du sein möchtest; beschreibe, wie es aussieht, wie es lebt, wie es sich zu anderen verhält; stelle dir vor, du bist dieses Tier; fühle dich ein, handle, wie du als Tier handeln würdest. Die Tonaufzeichnungen dieses 48-stündigen Spielexperiments wurden von Paul Pörtner zu einem Hörspiel montiert.

    Paul Pörtner (1925-1984) war Schriftsteller, Übersetzer, Theater- und Hörspielautor, Dramaturg, Regisseur und Redakteur beim NDR. Karl-Sczuka-Preis 1968 für 'Was sagen Sie zu Erwin Mauss?' (NDR 1968).

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Bachwoche Ansbach
    Orangerie der Residenz Ansbach
    Aufzeichnung vom 07.08.2015

    Johann Sebastian Bach
    Brandenburgisches Konzert Nr. 2 BWV 1047
    Kantate BWV 51 "Jauchzet Gott in allen Landen"

    Johann Ludwig Bach
    Ouvertüre G-Dur für Streicher und Basso continuo

    Johann Rosenmüller
    "O felicissimus paradysi aspectus"
    Geistliches Konzert für Sopran, Trompete und Streicher

    Wilhelm Fridemann Bach
    Sinfonie d-Moll

    Felix Mendelssohn Bartholdy
    Sinfoniesatz c-Moll MWV N 14

    Dorothee Mields, Sopran
    Reinhold Friedrich, Trompete
    Mendelssohn-Kammerorchester Leipzig

  • Ein Raum - offen für jedes Gefühl
    Musiktherapie in der Psychiatrie
    Von Eva Blaskewitz
    (Wdh. v. 28.03.2010)

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Miriam Rossius

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Elena Gorgis

    Merseburg: 1000 Jahre Kaiserdom
    Von Gerald Felber

    Arnie und andere Monster - das Fantasy Filmfest tourt
    Von Stefan Keim

    Alpines Sommertheater - die Tiroler Volksschauspiele Telfs
    Von Bernhard Doppler

    Der iranische Film "Paradise" beim Filmfestival in Locarno
    Gespräch mit Anke Leweke

    Kulturpresseschau
    Von Adelheid Wedel