Programm

Kalender
Mon
Tue
Wed
Thu
Fri
Sat
Sun

Sonntag, 15.08.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • Menstruation, Tabus und Periodenarmut
    Ein Gespräch über die „normalste Sache der Welt“

    Gemeinsam mit Franka Frei, der Autorin von „Periode ist politisch“, geht Charlotte Weinreich dem globalen Menstruationstabu auf den Grund. Vom Blick zurück in antike philosophische Schriften bis hin zu heutigen Werbebotschaften der Binden- und Tampon-Hersteller: In vielen Teilen der Welt ist die Menstruation mit dem Stigma der Scham und Unreinheit versehen. Das hat nicht nur weitreichende Konsequenzen für die Geschlechtergleichstellung, sondern auch für Wirtschaft, Wissenschaft und Umwelt.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Klimaschutz - Problem erkannt, woran hakt's bei der Umsetzung?

    Es diskutieren:
    - Prof. Philipp Lepenies, Direktor (interim) des Forschungszentrums für Umweltpolitik, Freie Universität Berlin
    - Prof. Karsten Neuhoff, Leiter der Abteilung Klimapolitik, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
    - Dr. Torsten Grothmann, Umweltpsychologe, Leitender Wissenschaftler am Lehrstuhl für Ökologische Ökonomie, Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg
    - Luisa Neubauer, Klimaschutzbewegung "Fridays for Future"
    Moderation: Gerhard Schröder
    (Wdh. vom 13.08.2021 - Wortwechsel)

    Der neuste Bericht des Weltklimarats ist alarmierend. Darin stellt der IPCC fest: Der Klimawandel ist menschengemacht und er sorgt vermehrt für Wetterextreme. Es gibt also keine Ausreden mehr, bei konsequentem Klimaschutz zu trödeln. Wirklich nicht?

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Wolfgang Meyering

    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Carsten Rochow

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Freiwillig in den Todesbunker
    Zum 80. Todestag von Maximilian Kolbe
    Von Christian Feldmann, Regensburg
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Wo ist das Meer bei Ebbe?
    Von Silvia Kurschus und Fabian Schmitz
    Moderation: Patricia Pantel

    An der Nordsee zieht sich das Meer alle paar Stunden zurück - und da, wo Wasser war, ist dann: Watt. Wat? Wo das herkommt, wo das Wasser hin ist und wie das alles überhaupt zustande kommt - davon erzählt diese Folge.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Deesje schafft das schon
    Von Mario Göpfert nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Joke van Leeuwen
    Ab 8 Jahre
    Regie: Klaus-Michael Klingsporn
    Komposition: Lexa A. Thomas
    Mit: Axel Wandtke, Larissa Melischek, Nadine Kompatzky, Nana Spier, Evelyn Meyka u. a.
    Ton: Bernd Friebel und Sylvia Milchmeyer
    Produktion: Deutschlandradio Berlin 2003
    Moderation: Patricia Pantel

    Deesje fährt in den Ferien allein zu ihrer Tante, aber am Bahnhof wird sie leider nicht abgeholt.

    Deesje soll in den Ferien allein zu ihrer Tante und ihrer Cousine fahren. Am Bahnhof will die Tante sie abholen, aber Deesje sieht die Tante nicht. Einen schwarz-weiß gestreiften Mantel wollte sie tragen. Außerdem hat Deesje im Zug ihr Portemonnaie mit der Adresse der Tante verloren. Nun steht sie ganz ratlos auf dem großen Bahnhof. Eine aufgeregte Frau kommt auf sie zu, zieht sie am Arm zu einem Bus mit vielen Kindern, die zu einem Gedichtwettbewerb fahren. Die Frau hat Deesje verwechselt. Damit wird das Durcheinander noch größer. Deesje erlebt noch viele Überraschungen, bis sie endlich vor der Tante steht.

    Joke van Leeuwen, geboren 1952 in Den Haag, schreibt Prosa und Theatertexte für Kinder und Erwachsene, für 'Deesje schafft das schon' erhielt sie 1988 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

    Mario Göpfert, geboren 1957, lebt als freier Autor in Dresden und schreibt seit 1984 Hörspiele und Erzählungen für Kinder.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Patricia Pantel
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Axel Flemming

  • Sterben auf Probe
    Selbstversuch bei einer Kunstperformance
    Von Florian Fricke  

    Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Tod ist wahrscheinlich so alt wie die Kunst selbst. Doch wie ist es, sich betrauern zu lassen, solange man noch lebt? Ändert sich damit die Perspektive aufs Leben? Reporter Florian Fricke hat es im Rahmen der Performance „Sterben in Oberhausen“ ausprobiert. Sein Fazit: Es ist gar nicht verkehrt, lebend betrauert zu werden. Denn wir feiern auf einer Trauerfeier auch immer das Leben.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Catherine Newmark

    "Philosophie war immer politisch"
    Margherita von Brentano im Interview (1975)

    Wochenkommentar
    Von Prof. Arnd Pollmann

    Philosophische Orte I: Johannes Kepler in Weil
    Von Gerd Michalek

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Anne Françoise Weber

    Maria - Tempeldienerin und Prophetin
    Der katholische Theologe Klaus von Stosch erklärt im Gespräch, warum das Bild der Mutter Jesu im Koran auch für Christinnen und Christen inspirierend sein kann

    Das Kopftuch nach fränkischer Tradition gebunden
    Auf Instagram erzählen junge Frauen, die zum Islam konvertiert sind, von ihrer Identitätssuche
    Von Julia Ley

    Für Energiewende und Traditionserhalt
    Jadwiga Mahling bewahrt als evangelische Pfarrerin das sorbische Erbe in der Oberlausitz - und stellt sich aktuellen Fragen
    Von Michael Hollenbach

    Umstritten, aber erfolgreich
    Hindu-Priesterinnen sind in Indien immer noch die Ausnahme - aber die Nachfrage steigt
    Von Antje Stiebitz

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Zu End' ewiges Wissen"
    Richard Wagners "Götterdämmerung"
    Gast: Marek Janowski, Dirigent
    Moderation: Uwe Friedrich
    (Wdh. v. 14.08.2016)

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Axel Flemming

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Thomas Jaedicke

    Die Tennis-Bundesliga zwischen Wimbledon und Tokio
    Neuanfang nach Corona-Pause
    Von Heinz Schindler

    Vermarktung der Tennis-Bundesliga
    Gespräch mit DTB-Vize Dirk Hordorff

    Indiens Weg zu einer Sportnation
    Wo steht das zweitgrößte Land der Erde?
    Gespräch mit Antje Stiebitz

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Die Fahrstuhlmannschaft ist zurück
    Der VfL Bochum spielt wieder erstklassig
    Von Tom Noga

    Der VfL Bochum ist nicht irgendein Club. 22 Jahre lang, von 1971 bis 1993, gehörte er zum Inventar der Bundesliga: als graue Maus nie besser platziert als auf Platz fünf, meist bis zum letzten Spieltag gezittert. Aber wenigstens dies: unabsteigbar - auf diese Wortschöpfung waren sie in Bochum ebenso stolz wie auf die vielen bestandenen Abstiegskämpfe. Meist gelang die Rückkehr im ersten Anlauf. Zuletzt verweilte der VfL aber elf Jahre in der zweiten Bundesliga.
    Der erste Aufstieg des VfL 1971 symbolisierte den Aufbruch Bochums nach dem Kohle-Zeitalter: Opel und Nokia versprachen sichere Arbeitsplätze, Star-Regisseure wie Peter Zadek und Claus Peymann führten das Schauspielhaus in die erste Liga der deutschen Theater, mit der Illustrierten „Prinz“ und der Zeche, einer renommierten Konzerthalle, wurde Bochum Medienstadt. Das alles ist Geschichte. Denn auch die jahrelange Zweitklassigkeit spiegelte den Niedergang Bochums: Opel und Nokia stillgelegt, der kulturelle Aufbruch versandet. Nur das Schauspielhaus trotzt den Gezeiten.
    Wohin führt der Weg des VfL? Und was bedeutet der Aufstieg für die Stadt? Diesen Fragen geht Tom Noga, gebürtiger Bochumer und VfL-Fan seit Kindesbeinen, in einer sehr persönlichen Tour de Ruhr nach.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Madame Bovary (2/3)
    Nach dem Roman
    Von Gustave Flaubert
    Übersetzung aus dem Französischen: Maria Dessauer
    Bearbeitung: Valerie Stiegele
    Regie: Christiane Ohaus
    Mit: Friedhelm Ptok, Chris Pichler, Bernhard Schütz, Dietmar Mues, Angela Schmid, Dieter Hufschmidt, Ilja Roßbander, Erika Skrotzki, Peter Franke
    Komposition: Michael Riessler
    Ton und Technik: Peter Nielsen, Klaus Schumann, Kristine Rockstroh
    Produktion: HR / RB / Deutschlandradio Kultur 2005
    Länge: 81'12
    (Teil 3 am 05.09.2021)

    Das Hörspiel „Madame Bovary“, nach dem 1856 erschienenen Roman von Gustave Flaubert, ist die tragische Geschichte einer Ehebrecherin und einer der wichtigsten Romane des Realismus. Ein Klassiker der Weltliteratur.

    Emma Bovary ist eine der faszinierendsten literarischen Frauengestalten der Weltliteratur. Sie lebt in der Provinz und träumt von großer Leidenschaft, großer Liebe und großem Leben. Gelangweilt von ihrer Ehe mit dem Landarzt Charles, sucht sie die ersehnten Gefühlswallungen bald im Ehebruch, doch sie scheitert an ihrem Verlangen und ihrer Umwelt. Als das Buch 1857 in Frankreich erschien, wurde Flaubert wegen „Unmoral“ der Prozess gemacht. Zugleich begann sein Ruhm als Schöpfer eines der vollkommensten Romane der Geschichte und Gründungswerks der literarischen Moderne.

    Gustave Flaubert (1821-1880) gehört neben Balzac und Stendhal zu den großen Realisten der französischen Literatur und beeinflusste mit seinem Werk die Entwicklung des europäischen Romans entscheidend mit. „Madame Bovary“ verursachte einen literarischen Skandal wegen angeblich anstößiger Passagen und war zugleich Flauberts größter Publikumserfolg. Zu seinen bekanntesten Romanen gehören zudem „Salammbô“ (1863) und „L'éducation sentimentale“ (1869). Hörspieladaptionen u.a. „Felicitas“ (HR 1961), „Die Legende von St. Julian dem Gastfreien“ (SR 1965), „Bouvard und Pécuchet“ (DLR Berlin/SWF 1994).

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Philharmonic Hall, Liverpool
    Aufzeichnung vom 17.06.2021

    Igor Strawinsky
    Bläseroktett

    Dani Howard
    Posaunenkonzert (Uraufführung)

    Maurice Ravel
    Le Tombeau de Couperin

    Sergej Prokofjew
    Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 ("Klassische")

    Peter Moore, Posaune
    Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
    Leitung: Domingo Hindoyan

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    Reihe: Lyriksommer
    Die Kuh auf der Wiese oder das Steak auf dem Teller?
    Die Kunst, ein Gedicht zu übersetzen
    Von Insa Wilke

    Lyrik zu übersetzen, war nie einfach. Diskussionen über Rassismus und Postkolonialismus lassen manches in neuem Licht erscheinen.

    Literatur zu übersetzen bedeute, eine wunderschöne lebende Kuh zu einem Steak zu verarbeiten. So sagt es der Übersetzer John Woods: Das Steak sei herrlich saftig, aber die Kuh trotzdem tot. Woods übersetzt Prosa. Wie muss es dann erst denjenigen gehen, die Gedichte übersetzen? Unmöglich sei das, hörte man schon oft. Zuletzt von Kritikern der offiziellen deutschen Übersetzung von Amanda Gormans sofort weltberühmtem Gedicht „The Hill We Climb“. Was bedeutet es, in Zeiten Lyrik zu übersetzen, in denen neu nachgedacht wird über den Einfluss der Sprache auf Gleichheit und Gerechtigkeit? Nach dem Glück dieser Arbeit, nach Konflikten, Berührungsängsten und Visionen fragt Insa Wilke Gormans deutsches Übersetzerinnen-Team Hadija Haruna-Oelker, Kübra Gümüsay und Uda Strätling. Mit den Übersetzerinnen, Dichterinnen und Essayisten Steffen Popp, Uljana Wolf, Katharina Narbutovic, Lea Schneider und Stefan Weidner spricht sie darüber, was für sie schon vor der Gorman-Diskussion selbstverständlich war und was sie heute doch auch anders sehen. Kuh oder Steak: Durch die Welten der Übersetzung lässt es sich wandeln wie durch die unterschiedlichsten Landschaften eines reichen Planeten.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Hilferuf für afghanische Medienmitarbeiter
    Offener Brief an Merkel und Maas
    Von Christian Mihr

    Flucht und Migration
    Syrer und Afghanen in der Türkei
    Von Hilal Alkan

    Bählamms Fest: Ausschnitt aus der Musik
    Von Olga Neuwirth

    Dead Center inszeniert "Bählamms Fest" von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek
    Gespräch mit Stefan Keim

    Postkoloniale Geister: eine Zwischenbilanz des Festivals Tanz im August
    Gespräch mit Elisabeth Nehring

    Politisch: Jan Lauwers inszeniert Luigi Nonos "Intolleranza 1960" in Salzburg
    Gespräch mit Jörn Florian Fuchs

    Digitalisierung mit diskriminierenden Denkmustern
    Symposion in Hamburg
    Von Anne Roth