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Freitag, 03.06.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Climactic Climate Remix
    Von Wave Farm
    Zusammenstellung: Andreas Hagelüken
    Mit: Quintron, Mark Vernon, Pauline Oliveros, Anna Ileggio, Zach Poff
    Produktion: ORF Kunstradio/Deutschlandradio Kultur 2015-2016
    Länge: 54'30

    Radiokunst über den Klimawandel

    Klima und Rundfunk haben eine Gemeinsamkeit: Sie spielen sich in der Atmosphäre ab. Diese Schnittmenge thematisierte die amerikanische Künstlerorganisation Wave Farm 2015 in einer fünfteiligen Reihe für das ORF Kunstradio. 'Climactic Climate' zeigt unter anderem die Sonifikationsskulptur 'Weather for the Blind' von Quintron, einen Baukasten für hausgemachte Wetterklänge von Mark Vernon und einen Radiodialog über die Geschichte der Sonne von Zach Poff.

    Die US-amerikanische Künstlerorganisation Wave Farm setzt sich mit der kreativen Nutzung von Medien und Radiowellen auseinander. Sie betreibt ein artist-in-residency Programm und eine freie Radiostation.

    Andreas Hagelüken ist Musikwissenschaftler und Radiopilot, Autor und Soundtüftler, schrieb und produzierte zahlreiche Hörstücke, Portraits und Feature für den ARD-Hörfunk und Deutschlandradio, realisierte Installationen und schrieb Kritiken und Rezensionen, unterrichtet u.a. an der Universität der Künste, Berlin in den Bereichen experimentelle Klanggestaltung und auditive Kultur. Er stellt gerne Geräuschen und Klangsituationen nach, um sie aufzunehmen, zu analysieren und in neuem Kontext wieder vorzuführen. Und er erforscht auditive Perspektiven, die sich als kulturelle, politische, soziale oder historische Erinnerung in Landschaften oder konkrete Ereignisse eingeschrieben haben, um sie in neuer Ordnung als Installation oder Hör-Weg wieder vorzustellen.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Olga Hochweis

    Mitschnitte vom Prager Khamoro-Festival für Roma-Musik bilden das Herzstück der Sendung. Zu hören sind Live-Konzerte bekannter Interpreten wie der rumänischen Mahala Rai Banda oder von hierzulande weniger bekannten Ensembles zwischen Slowenien und Russland. Außerdem gib es neue Songs aus Estland, wo in diesem Monat das Mittsommerfest den Höhepunkt des Jahres bildet. Außerdem gibt es weltmusikalische Neuerscheinungen zu hören von Großbritannien bis Griechenland.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pastoralreferentin Maria-Anna Immerz
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:50 Uhr
    Interview

    Twitter ein regel- und rechtsfreier Raum?
    Gespräch mit Prof. Christoph Neuberger, Kommunikationswissenschaftler, Ludwig-Maximilians-Universität München

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Berlin Biennale
    Von Barbara Wiegand

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Vom schwierigen Erbe, ein Strittmatter zu sein
    Ulrike Timm im Gespräch mit Erwin Berner, eigentlich Erwin Strittmatter, Autor und Schauspieler

    Erwin Berner legt großen Wert darauf, zwischen einem Schriftsteller und der dahinterstehenden Privatperson zu trennen - vor allem wenn es sich um die eigenen Eltern handelt. In seinem Fall waren es zwei der bekanntesten Schriftsteller der DDR: Erwin und Eva Strittmatter. Ihr Werk, sagt der Autor und Schauspieler Erwin Berner, könne aushalten, was er von seiner Kindheit zu berichten hat - von Züchtigungen, Lieblosigkeit und Verachtung, die er und seine Brüder auf dem elterlichen Hof in Brandenburg zu ertragen hatten. Für den 1953 in Ost-Berlin geborenen Erwin Berner, der den Namen seines Vaters schon als junger Mann abgelegt hat, war das Schauspiel der Weg heraus aus der familiären Enge. Mittlerweile hat er seine Karriere als Film- und Theaterschauspieler zugunsten des Schreibens aufgegeben und zuletzt mit "Erinnerungen an Schulzenhof" seine Sicht auf das Leben im Haus Strittmatter veröffentlicht.
    Warum Erwin Berner seine Zeugnisse fälschte, welche Rolle das Schauspiel in seinem Leben eingenommen hat und warum er sein Buch nicht als Abrechnung mit den Eltern verstanden wissen will - darüber spricht Ulrike Timm mit Erwin Berner bei der Sendung "Im Gespräch".

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Zum ersten Mal Hay: Das Literaturfestival in Wales im Selbstversuch
    Von Marten Hahn

    Star auf dem Poesiefestival
    Gespräch mit Charles Simic, einer der größten, zeitgenössischen Lyriker der USA und Pulitzerpreisträger

    "Kyra Kyralina" von Panait Istrati
    Rezensiert von Maike Albath

    Straßenkritik: "Mängelexemplar" von Sarah Kuttner
    Von Andi Hörmann

    Ihr Buchhändler empfiehlt: Buchhandlung am Moritzplatz
    Gespräch mit Ben von Rimscha

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Haino Rindler

    50 Jahre Musikmesse MIDEM (heute Eröffnung)
    Gespräch mit dem Moderator Horst Senker

    11:35 Uhr
    Tonart

    Matthias Goerne und seine Faszination für das Kunstlied
    Von Ulrike Henningsen

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Marianne Allweiss und André Hatting

    12:50 Uhr
    Mahlzeit

    Dickmacher. Süßstoff in der Muttermilch
    Von Udo Pollmer

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Paulinchen, Friederich + Rainald
    Rainald Grebe inszeniert den "Struwwelpeter" in Frankfurt am Main
    Von Anke Petermann

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Alexandra Mangel

    Berlin-Biennale eröffnet
    Gespräch mit Lauren Boyle und Marco Roso vom DIS-Kollektiv

    Berlin-Biennale im Praxistest - Drei Orte, drei Arbeiten
    Gespräch mit Simone Reber

    Die Utopie eines luxuriösen Kommunismus:
    Der Digital Bauhaus Summit in Weimar
    Gespräch mit den Kuratoren Philip Albers und Jule Hass

    Festival DEDICATIONS im KuLe Kunsthaus Berlin
    Von Andreas Baum

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Rauf und runter
    Wie gut, dass es Aufzüge gibt
    Von Annette Christine Hoch
    Moderation: Ulrike Jährling

    Einkäufe tragen, Möbel schleppen oder auch einfach nur faul vom Erdgeschoss in den fünften Stock … wie gut, dass es Aufzüge gibt! Jeden Tag erleichtern uns Lastenaufzüge, Paternoster, Schrägaufzüge, Treppenlifte, Möbelaufzüge, Glasaufzüge und alle andere Arten von Fahrstühlen das Leben. Wir fahren mit Turbogeschwindigkeit einmal durch die Welt der Lifte, machen einen Besuch auf der Baustelle vom höchsten Aufzug-Test-Turm Deutschlands, der Ende des Jahres eröffnen wird, reden mit Möbelpackern, Höhenängstlichen, Aufzugkonstrukteuren und anderen Leuten, die Interessantes in Sachen rauf und runter zu erzählen haben.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Wie funktioniert Festivalkultur im Jahr 2016?
    Am Wochenende: Rock am Ring/ im Park
    Gespräch mit Babette Kirchner, Lehrstuhl für Soziologie der TU Dortmund, Festivalforscherin

    Schluss mit den Rockklischees: The Kills veröffentlichen ihr fünftes Album
    Von Florian Fricke

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Anke Schaefer und Hans-Joachim Wiese

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    Milch und Fleisch zum Dumpingpreis - brauchen wir die die Agrarwende jetzt?
    Darüber diskutieren:
    Ludwig Börger, Referatsleiter Milch beim Deutschen Bauernverband
    Albert Deß, CSU Agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europaparlament
    Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen im Bundestag
    Prof. Achim Spiller, Professor für Agrarökomonie und Rurale Entwicklung, Universität Göttingen

    Moderation: Axel Flemming

    Land unter im Milchsee: In deutschen Ställen wird zu viel Milch und Fleisch produziert, die Preise sinken dramatisch - pro Liter Milch bekommen die Betriebe 18 Cent und weniger, pro Kilo Schweinefleisch € 1,40. Zugleich brechen Exportmärkte weg - in China und in Russland, wegen der EU-Sanktionen. Sind die beim Milchgipfel in Berlin versprochenen Hilfen für die Landwirte nur ein Tropfen auf den heißen Stein? Ist die Billigproduktion für den globalen Markt Ursache für neue Probleme - Regenwaldvernichtung für Futtermittel, kaputte Existenzen in Afrikas Landwirtschaft und neue Fluchtursachen? Sorgt die Turbo-Landwirtschaft auch für Höfe- und Artensterben bei uns? Steht der ungebremste Wachstumsdrang der Agrarindustrie für millionenfaches Tierleid und schlechte Ernährungsqualität für die Verbraucher? Wer ist verantwortlich für die Fehlentwicklung - nationale oder EU-Politik, die Gesetze des globalen Marktes oder wir alle als Verbraucher?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Rauchen erlaubt!
    Israels Vorreiterrolle bei der Entwicklung von medizinischem Cannabis
    Von Lissy Kaufmann

    Chaverim heißt Freunde
    Der Norderstedter Verein "Chaverim - Freundschaft mit Israel" wurde von der Israelischen  Botschaft als einziger Kleinverein für seine Aktivitäten ausgezeichnet
    Von Igal Avidan 

    Zum Schabbat: Kantorin Roslyn Barak aus San Fransisco

    Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Das zweite Buch ist immer das schwerste
    Über ein hartnäckiges Gerücht im Literaturbetrieb
    Von Ulrich Rüdenauer

    Das zweite Buch gilt als Herausforderung. Ist es der Gradmesser dafür, ob aus dem Debütanten tatsächlich ein Autor wird?

    Im ersten Buch steckt alles drin. Das ganze bisherige Leben. Das zweite Buch aber gilt als schwierig - es ist der Gradmesser dafür, ob aus dem Debütanten tatsächlich ein Autor wird, jemand, der die Erwartungen, die sich an einen Erstling geknüpft haben, auch erfüllen kann. Wilhelm Genazino veröffentlichte 1965 mit gerade mal 22 Jahren den Roman ‚Laslinstraße‘ - sein zweites Buch aber erschien erst 12 Jahre später. Bei Harper Lee lagen sogar 55 Jahre zwischen dem ersten und dem zweiten Roman. Was war in der Zwischenzeit passiert? Schreibkrise? Sinnkrise? Hat das profane Leben ins Schreiben gepfuscht?

    Ganz anders der Fall bei Reinhard Jirgl: Er hat zu DDR-Zeiten sein erstes Buch geschrieben, das es aber durch keine Zensurbehörde geschafft hat und nicht veröffentlich wurde. Trotzdem schrieb er weiter, ein zweites Buch. Und sogar ein drittes. Prominent ist der Fall von Judith Hermann: Ihr Debüt wurde überschwänglich gelobt und zu einem riesigen Bestseller. Dann kam erst einmal nichts, lange Jahre warteten die Fans und die Presse auf den Nachfolger. Der berühmte Writer’s Block hatte die Autorin am Wickel; und der Druck der Öffentlichkeit war enorm. Als ihr zweiter Erzählband schließlich doch erschien, machte sich das Feuilleton über die Autorin her. Das zweite Buch ist tatsächlich eine Herausforderung. Wer diese Hürde überspringt, ist angekommen in der literarischen Welt. Oder steht er doch nur vor der nächsten Prüfung - dem dritten Buch?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Staatstheater Saarbrücken
    Aufzeichnung vom 29.05.2016

    Jörg Widmann
    "Con brio", Konzertouvertüre

    William Walton
    Konzert für Violoncello und Orchester op. 68

    Ludwig van Beethoven
    Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

    Wolfgang Emanuel Schmidt, Violoncello
    Saarländisches Staatsorchester
    Leitung: Dirk Kaftan

    Widmann bezieht sich auf Beethoven - das ist die Klammer des Abends, dazwischen ein Cellokonzert vollkommener Gelassenheit.

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    Im Geist von Paganini
    Der Geiger Roman Kim
    Von Julia Smilga

    Die Musik ist für Roman Kim ein großes Experiment. Tschaikowsky, Glasunow und Brahms spielt der junge Geiger. Jimi Hendrix ist sein Vorbild, der Teufelsgeiger Niccolò Paganini ist seine größte Inspirationsquelle. Als 16-Jähriger kam Roman Kim aus Moskau zum Studium nach Köln. Mit seiner Virtuosität und seiner unbändigen Energie verzaubert der inzwischen 24-Jährige die User von Youtube genauso wie die Konzertbesucher: „Kein Konkurrent dürfte in fünf Minuten mehr Töne und Schikanen schaffen“, schrieb der Kölner Stadt-Anzeiger.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vladimir Balzer

    "Teilen und Tauschen" in Weimar - Abschlussbericht Kultursymposium
    von Henry Bernhard

    "Impuls Zukunft" - die Nacht der Ideen im Institut Français Berlin
    Von Etienne Roeder

    Kulturpresseschau
    Von Arno Orzessek