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Samstag, 21.05.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Hinter den Mauern von San Quentin
    Eine Lange Nacht über das kalifornische Staatsgefängnis
    Von Arndt Peltner
    Regie: Rita Höhne

    Es ist das älteste Gefängnis in Kalifornien. 1852 wurde es am Rande der San Francisco Bay eröffnet. San Quentin ist reich an Geschichte und voller Geschichten. Sie handeln von Gangs, die sich auch hinter den Mauern einen brutalen Krieg liefern und dem kalifornischen Todestrakt. Hier spielte aber auch Johnny Cash in legendären Konzerten. Hier entstand eines der größten und beeindruckendsten Wandbilder im ganzen Land, verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit. Die Bastille by the Bay, wie San Quentin auch genannt wird, hat Künstler und Musiker ebenso gesehen wie notorische Gangbosse und Massenmörder. Dutzende von Programmen werden den Gefangenen in San Quentin angeboten, sie reichen von Sozial- und Kunstprogrammen, über eine Shakespeare Theatergruppe, eine eigene Zeitung bis hin zu einem seit 1920 bestehenden Baseballteam. Eine 'Lange Nacht' über das weltbekannte Gefängnis und seine Insassen.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Dmitrij Schostakowitsch
    "New Babylon"
    Basel Sinfonietta
    Leitung: Mark Fitz-Gerald

    Adam Peters
    "Savages"
    The Hollywood Studio Symphony
    Leitung: Nick Glennie-Smith

    Gabriel Yared u.a.
    "In the Land of Blood and Honey" (Liebe in Zeiten des Krieges)
    Leitung: Jeff Atmajian

    Alexandre Desplat
    "Argo"

    Moderation: Birgit Kahle

    Mutig und inspiriert, originell und ausgelassen kommt sie daher: Dimitri Schostakowitschs erste Filmmusik. Entstanden in einer Phase des künstlerischen Aufbruchs der jungen Sowjetunion im Jahr 1929 für Grigori Kozintsevs und Leonid Traubergs expressionistisches Stummfilm-Drama „Das neue Babylon“, in dem es um die Pariser Kommune des Jahres 1871 geht. Besonders amüsant: die Marseillaise kontrapunktisch verbunden mit dem Can-Can. - In seinem stilistisch gemischten, von Zynismus durchzogenem Thriller „Savages“ beschreibt Oliver Stone den Krieg zweier Freunde gegen ein mexikanisches Drogen-Kartell. Adam Peters schrieb die Musik und nahm in den Soundtrack viel Zeit- und Lokal-Kolorit in Form von Titeln bekannter Interpreten auf. - Für Angelia Jolies sehr engagiertes Regiedebüt „In the Land of Blood and Honey“, in dem es um den Balkan-Krieg geht, schuf Gabriel Yared die musikalische Begleitung, ebenfalls unter Einbeziehung von Songs und Interpreten aus der Region. - Ben Affleck erzählt in seinem politischen Drama „Argo“ die wahre Geschichte einer Zusammenarbeit der CIA mit Hollywood, - klug unterstützt von einer orientalisch geprägten Komposition von Alexandre Desplat.

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Zum 25. Jahrestag der Gründung Israels - Interview mit Ben Gurion
    RIAS 1973

    David Ben Gurion diskutiert mit Berliner Schülern
    RIAS 1968
    Vorgestellt von Michael Groth

    Ein Interview, wenige Monate vor dem Tod des Staatsmannes, und ein Schulklassengespräch: Erinnerungen an David Ben Gurion.

    Im Mai 1973, knapp sieben Monate vor seinem Tod, antwortete David Ben Gurion auf Fragen des RIAS-Redakteurs Horst-Jürgen Retzlaff. Rund fünf Jahre zuvor empfing der israelische Politiker eine Gruppe Berliner Schüler zum 'Schulklassengespräch'. Als Erinnerung an einen großen Staatsmann beide Sendungen, leicht gekürzt.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Julius Stucke

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Keine Panik! - Udo Lindenberg Tourstart in Gelsenkirchen
    Von Jan Tengeler

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Live mit Hörern
    0 08 00.22 54 22 54
    gespraech@deutschlandradiokultur.de

    Rechtsruck und Abschottung - Auslaufmodell Europa?
    Matthias Hanselmann im Gespräch mit der Publizistin Evelyn Roll, leitende Redakteurin der Süddeutschen Zeitung

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Ernst Rommeney

    Gespräch mit Jagoda Marinic
    über
    Made in Germany
    Was ist deutsch in Deutschland?
    Verlag Hoffman und Campe

    Gespräch mit Shahak Shapira
    über
    Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen!
    Wie ich der deutscheste Jude der Welt wurde
    Rowohlt Verlag Reinbek

    Patrick Kingsley
    Die neue Odyssee
    Eine Geschichte der europäischen Flüchtlingskrise
    Aus dem Englischen übersetzt von Hans Freundl und Werner Roller
    C.H.Beck Verlag München
    Rezensiert von Holger Heimann

    Gulwali Passarlay
    Am Himmel kein Licht
    Die lange Reise eines kleinen Jungen,
    der allein aus Afghanistan flieht
    Mitautor: Nadene Ghouri
    übersetzt von Jürgen Neubauer
    Piper Verlag München
    Rezensiert von Simone Schmollack

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  

  • Der Wochenrückblick
    Moderation: Andre Zantow

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: André Mumot

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Live von den Internationalen Filmfestspielen von Cannes
    Moderation: Susanne Burg

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Flora und Fauna
    Moderation: Susanne Balthasar

    Unter Bäumen - Gespräch mit der Schriftstellerin Zora del Buono

    bloom on - Schnittblumen erobern Hipsterevents
    Von Marietta Schwarz

    Schafsdarm und Pfötchensuppe - die Rückkehr der Innereien
    Von Liuse Sammann

    Live on Tape: Barcelona's Sittiche
    Von Julia Macher

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Die Ungleichheit in Deutschland wächst
    Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel stellt sich den Fragen von Martin Steinhage

    Seit einiger Zeit wird - wieder einmal - kontrovers über die Frage diskutiert, wie es um die soziale Gerechtigkeit in Deutschland steht: Wie sind Einkommen und Vermögen verteilt, was ist mit der Chancengleichheit, etwa beim Zugang zu Bildung?
    Während nicht nur eine Reihe von Ökonomen der Überzeugung sind, der Sozialstaat funktioniere gut und sorge für ausreichende Verteilungsgerechtigkeit, vertreten andere die Auffassung, die Ungleichheit in Deutschland nehme immer weiter zu. Dieser Meinung ist auch der Politikwissenschaftler und Demokratieforscher Wolfgang Merkel vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Er sagt über die deutsche Gesellschaft, „ein Drittel ist uns weggebrochen“ - mit gefährlichen Folgen für die Demokratie.

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Durch Osteuropa
    Das Modell von Érpatak
    Wie ein rechtsextremer Bürgermeister Ungarn verändert
    Von Keno Verseck
    Regie: Alexander Schuhmacher
    Mit: Andreas Szerda, Sebastian Schwab u.a.
    Ton: Johanna Fegert
    Produktion: SWR 2014
    Länge: 54’32

    Mihály Orosz führte im Dorf das “Modell von Érpatak“ ein und etablierte es als verbindliches Wertemodell.

    Érpatak, ein winziges Dorf im Nordosten Ungarns, war bis 2005 ziemlich bedeutungslos - bis Mihály Zoltán Orosz zum Bürgermeister gewählt wurde. Der bekennende Rechtsextreme, Ordnungsfanatiker, Antisemit und Romahasser führte im Dorf das "Modell von Érpatak" ein und etablierte es als verbindliches Wertemodell. Die Regeln lauten: Ordnung, Arbeits- und Gemeinschaftssinn, nationale Brauchtumspflege. Wer die Regeln nicht einhält, dem droht Kürzung der Sozialhilfe, Ausgrenzung, sogar Vertreibung aus dem Dorf.

    Keno Verseck, geboren 1967 in Rostock, seit 1991 freiberuflicher Journalist mit Schwerpunkt Mittel- und Südosteuropa.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Oper in deutschen Ländern
    Foroni aus Verona, ein Italiener in Schweden
    Annäherungen an den Komponisten Jacopo Foroni und seine Oper Cristina

    19.30
    Live aus dem Oldenburgischen Staatstheater

    Jacopo Foroni
    "Cristina, Regina di Svezia"
    Dramma storico-lirico in drei Akten
    Libretto: Giovanni Carlo Casanova

    Cristina, Königin von Schweden - Miriam Clark
    Maria Eufrosina - Melanie Lang
    Oxenstierna - Ill-Houng Choung
    Erik - Alexander Murashov
    Gabriele de la Gardie - Paulo Ferreira
    Carlo Gustavo - Daniel Moon
    Arnold Messenius - Tomasz Wija
    Johan / Voce interna - Philipp Kapeller
    Voce interna - Anna Avakian
    Opern- und Extrachor des Oldenburgischen Staatstheaters
    Oldenburgisches Staatsorchester
    Leitung: Vito Cristófaro

    Foronis Oper spielt wenige Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg. Liebe, Zurückweisung und Eifersucht bilden ihren Kern. Königin Christine liebt Gabriel de la Gardie, dieser jedoch hat allein Gefühle für Königin Christines Cousine Maria, die wiederum von Erik, dem Sohn des Kanzlers, umworben wird. Königin Christine lässt all ihre Macht spielen, muss aber ohnmächtig zusehen, wie ihr alles entgleitet, so dass sie abdankt. Foroni hatte im Jahr 1848 am Aufstand in Mailand teilgenommen und sich anschließend nach Schweden in Sicherheit gebracht, wo er als Dirigent einer italienischen Operntruppe wirkte. 1849 erlebte seine Oper 'Cristina, regina di Svezia' dort ihre umjubelte Uraufführung, die dazu führte, dass Foroni als Chefdirigent an die Königliche Oper berufen und in den folgenden Jahren zu einer der wichtigsten Persönlichkeiten des schwedischen Musiklebens wurde. Ebenso wie ihr Schöpfer geriet auch die Oper viel zu schnell in Vergessenheit. 2007 wurde sie beim Vadstena Summer Opera Festival erstmals wieder aufgeführt und 2013 beim Wexford-Festival als Entdeckung des Jahres gefeiert. Das Oldenburgische Staatstheater zeigt nun die deutsche Erstaufführung dieses grandiosen Werkes. 

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Anke Schaefer

    Was liest Du? Estland
    Von Matthias Burghardt

    "Kultur öffnet Welten" - Verleihung neuer Sonderpreis im DHM
    Von Jochen Stöckmann

    One day in life - Daniel Libeskind entwirft Konzert-Event
    Von Rudolf Schmitz

    Kulturpresseschau - Wochenrückblick
    Von Adelheid Wedel