Programm

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Montag, 12.04.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Philipp Quiring

    In der Romantik wurde es zu einem Trend, Geschichten mit Musik zu deuten. Franz Liszt war hier ein Vorreiter mit seinen Sinfonischen Dichtungen, mit denen er allerdings auch auf Kritik des berühmten Kritikers Eduard Hanslick stieß. Dieser bezeichnete eines seiner Werke als „gegeigtes und geblasenes Bilderbuch“. Doch die Entwicklung ließ sich nicht aufhalten. Liszts Vision war en Vogue. Modest Mussorgsky in Russland, Jean Sibelius in Finnland oder Leos Janácek in Tschechien sind da nur einige Namen. Janácek griff Märchen von Wassili Andréjewitsch Schukówski auf und übertrug sie in Instrumentalmusik für Cello und Klavier. Diese „Pohádka“ hat der Cellist Mathias Johansen zusammen mit dem Pianisten Andreas Hering eingespielt. Das Duo erzählt die Geschichte vom Zaren Berendej, der seit Jahren auf Nachwuchs hofft und in seiner Verzweiflung einen verhängnisvollen Deal mit einem Bösewicht eingeht, sodass sein späterer Sohn von Geburt an verflucht ist.
    Außerdem liegt ein weiterer Schwerpunkt auf französischen Liedern, die die Sopranistin Louise Alder eingesungen hat.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Stephan Karkowsky

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    "Ich muss raus"
    Der eigene Weg gegen innere und äußere Widerstände
    Gespräch mit Ulrike Folkerts, Schauspielerin

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Opernsänger und Regisseur Selcuk Cara im Gespräch mit Katrin Heise

    Selcuk Cara war erfolgreicher Opernsänger, doch das füllte ihn nicht aus. Nach einem schweren Bühnenunfall erfand sich der Sohn türkischer Migranten neu - als Regisseur und Autor. Sein wiederkehrendes Thema: NS-Zeit und Shoah. Und Richard Wagner.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    Entdeckt in der Gerichtsakte
    Neue, unerhörte Geschichten von Hans Fallada
    Gespräch mit Peter Walther

    "Transit" - Freiluft-Literaturaktion in Köln
    Von Nadja Baschek

    Straßenkritik:
    "Hey, hey, hey, Taxi!" von Saša Stanišić und Katja Spitzer
    Von Maria Bonifer

    Buchkritik:
    "Die Welt gegenüber" von Eva Schmidt
    Rezensiert von Samuel Hamen

    Porträt Nana Oforiatta Ayim
    Von Astrid Mayerle

    Hörbuch:
    "Der Fallmeister. Eine kurze Geschichte vom Töten" von Christoph Ransmay
    Von Georg Gruber

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    Ikone der französischen Pop-Musik
    Francoiz Breut und "Flux Flou de la Foule"
    Von Carsten Beyer

    Der verdrängte Knall: Die Brixton Riots 1981
    Von Laf Überland

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Club
    Von Martin Risel

    11:45 Uhr
    Rubrik: Jazz

    Auf den Spuren von Alice Coltrane
    Die Harfenistin Amanda Whiting
    Von Till Kober

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Friederike Sittler
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    16 Millionen kein Pappenstil
    Kommunen leiden unter Greensillpleite
    Von Thomas Wagner

    Top oder Flopp
    Modellregion Saarland
    Von Tonia Koch

    Rock your life
    Mentoring hilft Kids aus benachteiligten Verhältnissen
    Von Nora Bauer

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Massimo Maio

    Das Patriarchat der Dinge
    Warum die Welt Frauen nicht passt - Buch erscheint!
    Gespräch mit Rebekka Endler

    Was für ein Rumgenudel!
    Podcast "The Sporkful"
    Gespräch mit Gesa Ufer

    Hackathon zu sexualisierter Gewalt auf Festivals
    Von Esther Schelander

    Fundstück 206:
    Ghédalia Tazartès - Untitled
    Von Paul Paulun

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Der verdrängte Knall: Die Brixton Riots 1981
    Von Laf Überland

    Fehlfarben feiern Comeback
    Peter Hein über "Supergen"

    Keine Lust mehr auf das Retro-Etikett
    Nick Waterhouse und "Blue Promenade"
    Von Oliver Schwesig

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Club
    Von Martin Risel

    Soundscout: Der Könich aus Stadtlohn
    Von Martin Risel

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Julius Stucke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Katja Bigalke

    Diversitätsoffensive der Pariser Oper - „Wir sind kein Museum“
    Von Christiane Kaess

    „Du musst härter arbeiten als die Anderen - das ist normal.“ Diesen Satz hörte Christian Rodrigue Moungoungou am Anfang seiner Karriere. Später wurde er der erste schwarze Bariton im Chor der Pariser Oper - eine Welt, die von Werken geprägt ist, die den kolonialen Blickwinkel des 19. Jahrhunderts spiegeln. Nun bemüht sich das renommierte Haus um mehr Diversität. Keine leichte Aufgabe.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Annette Kammerer

    IS Kinder: Danisch will seine Tochter zurück
    Von Lisa Maria Hagen

    Wenn Verschwörungsmythen Familien entzweien
    Von Emely Riemer

    Zwischen Heimat und Heimweh
    Türkische Gastarbeiterinnen der ersten Generation
    Von Luise Sammann

    Mehr als 850.000 türkische Arbeiter kamen im Zuge des 1961 zwischen Deutschland und der Türkei geschlossenen Anwerbeabkommens in die Bundesrepublik. Dass gerade zu Beginn viele Frauen unter ihnen waren, die für bestimmte Arbeiten ganz gezielt angeworben wurden, findet im Rückblick nur wenig Beachtung. Ihre Geschichten von in der Heimat zurückgelassenen Ehemännern und Kindern, ihrer Sprach-, Orientierungs- und Rechtelosigkeit in Deutschland, aber auch von Stärke und Durchhaltevermögen, wurden bis heute kaum erzählt. Denn die meisten dieser Frauen lernten neben Arbeiten im Schichtdienst und Hausarbeit nie richtig Deutsch. Heute sind viele von ihnen über 80 Jahre alt. Die Zerrissenheit zwischen Deutschland und der Türkei prägt nicht nur ihre Erinnerungen sondern auch ihre Gegenwart und sogar ihre Auseinandersetzung mit dem Tod. Luise Sammann über die sogenannten Gastarbeiterinnen der ersten Generation.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    Molde Jazz
    Domkirke, Molde
    Aufzeichnung vom 16.07.2020

    Solveig Slettahjell & Band:
    Solveig Slettahjell, Gesang
    Andreas Ulvo, Piano
    Trygve Waldemar Fiske, Kontrabass
    Pal Hausken, Schlagzeug

    Moderation: Carsten Beyer

    Von Monk bis Waits - das Universum der Solveig Slettahjell.

    "Es muss nicht perfekt sein, aber besonders." - das ist das Motto von Solveig Slettahjell.
    Die norwegische Sängerin gehört zu den ganz großen Stimmen Skandinaviens. Bereits mit ihrem Debutalbum „Slow Motion Orchestra“ (2001) gelang ihr vor 20 Jahren der Durchbruch. Seitdem bewegt sie sich mit großer Selbstverständlichkeit zwischen Jazz, Pop und Folk hin und her, schreibt eigene Lieder und bearbeitet die Klassiker von Tom Waits bis Thelonius Monk. Doch was auch immer sie singt, ihre eigene Handschrift ist unverkennbar: Präzise intoniert sind ihre Songs, mit messerscharfer Phrasierung und gleichzeitig voller Wärme und Intimität. „Eine Stimme, warm wie ein alter Bollerofen“, schrieb Stefan Hentz in der Zeit und das US-amerikanische Billboard Magazin urteilte: "The biggest thing to happen in jazz since Diana Krall".

  • 21:30 Uhr

    Einstand

    Die Zukunft entwickeln
    Deutschlands jüngster Orgelprofessor Martin Sturm
    Von Claus Fischer

    Die Orgel ist das "Instrument des Jahres 2021". Und Komponisten wie Bach und Liszt revolutionierten die Orgel- und Musikwelt von Weimar aus. Dort will Martin Sturm als Deutschlands jüngster Orgelprofessor nun wieder mehr Freiräume für Visionen schaffen.

    Über Jahrzehnte war die Kunst der Orgelimprovisation aus der Mode gekommen. Heute ist sie wieder auf dem Weg, zur Königsdisziplin innerhalb der Kirchenmusikausbildung an deutschen Musikhochschulen zu werden. Einer der profiliertesten Vertreter dieser Kunst ist Martin Sturm, derzeit jüngster Orgelprofessor Deutschlands. Er stammt aus der bayerischen Oberpfalz, jener Region, aus der auch Max Reger kam. An der Hochschule für Musik „Franz Liszt” in Weimar vermittelt Martin Sturm u.a. das Erbe Johann Sebastian Bachs und Franz Liszts, die beide in der Stadt gewirkt haben und wahre Meister der Improvisation waren. In dieser Tradition möchte Sturm mehr Individualität fördern und Freiräume für neue Visionen schaffen.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • Kreuzeder und der Tote im Wald
    Von Jörg Graser
    Regie: Stefan Dutt
    Mit: Sigi Zimmerschied, Luise Kinseher, Michaela May, Christian Alexander Rogler, Martin Engler, Michal Sykora, Marian Funk, Wilfried Hochholdinger, Robert Frank, Felix von Manteuffel, Lena Vogt, Peter Weiß, Christian Gaul, Maria Peschek, Hermann Leppich
    Ton und Technik: Alexander Brennecke, Susanne Beyer
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012
    Länge: 56'20

    Als der ermittlungsmüde Kommissar Kreuzeder eine Leiche in Grenznähe findet, kommt ihm eine Idee: Er schleift den Toten auf die tschechische Seite, sollen die sich doch kümmern. Doch damit fangen die Probleme erst an.

    Polizeipsychologin März informiert Kriminalrat Kreuzeder, dass in der Nähe zur tschechischen Grenze eine Leiche gefunden wurde. Kreuzeder mag sich am Sonntag nicht mit einem Mord befassen. Außerdem leidet er mal wieder an den Auswirkungen eines Alkoholrausches. Um den Fall nicht bearbeiten zu müssen, schleppt er den Toten über die Grenze nach Tschechien. Doch das hilft ihm nicht. Die dortige Polizei bittet prompt um Amtshilfe, denn die Spuren führen nach Deutschland. Der Tote, Max Krobel, wurde mit einem Kopfschuss regelrecht hingerichtet. Er war Hausmeister einer Schule und wenig beliebt. Die Art und Weise, wie er ums Leben kam, spricht für einen Auftragsmord.

    Jörg Graser, 1951 in Heidelberg geboren, ist studierter Politologe und Absolvent der Münchner Filmhochschule. Er hat als Film- und Fernsehregisseur gearbeitet und schreibt Drehbücher, Theaterstücke und Hörspiele, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Deutschlandradio produzierte auch „Kreuzeder“ (2010), „Kreuzeder und die Kellnerin“ (2011) sowie „Kreuzeder und der Dschihad“ (2017). Der Autor lebt in München und im Bayerischen Wald.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Trotz Pandemie
    Architekturbiennale in Venedig hält an Eröffnung fest
    Gespräch mit Nikolaus Bernau

    Zweiter Ramadan in der Pandemie
    Vom Fasten in einer entbehrungsreichen Zeit
    Gespräch mit Melina Borčak

    Niederländer Hein Mulders wird neuer Intendant der Kölner Oper
    Gespräch mit Stefan Keim

    Endlich offen
    Große Claudia-Skoda-Designer-Strickmoden-Schau
    Gespräch mit Britta Bommert

    Selbstzensur nach starkem Druck
    Zum Nachhall des Artdoc-Festivals in Moskau
    Gespräch mit Sabine Adler