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Mittwoch, 11.04.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    Wie ich lernte den Karpfen zu angeln
    Von Jan Schilling
    Regie: Andreas Meinetsberger
    Mit: Nico Holonics und Axel Thielmann
    Ton: André Lühr
    Produktion: MDR 2017
    Länge: 23'58

    Design your time!
    Von Johanna Rubinroth und Tanja Krüger
    Regie: Sven Stricker
    Mit: Carmen Maja Antoni, Karoline Schuch, Heikko Deutschmann, Fabian Busch und Felix von Manteuffel
    Ton: Bodo Pasternak
    Produktion: rbb 2016
    Länge: 29'45

    Minuten, die eine Ewigkeit dauern. Stunden, die im Flug vergehen. Menschen haben unterschiedlichste Methoden entwickelt, mit ihrer Zeit umzugehen. Zwei Features mit ganz besonderen Zeitansätzen.

    Jan Schilling hasste Sonntage. Und er hasste Fisch. Beides hing zusammen. Denn sonntags war Fischtag. Da kam der Karpfen auf den Tisch, den sein Großvater wochentags geangelt hatte: Ein muffiger Karpfen aus einem muffigen Gewässer. Der Großvater ist tot, der Ekel geblieben. Um das Kindheitstrauma zu überwinden wagt der Autor ein glibberiges Experiment: Wie wäre es, den Fisch selbst zu fangen? In Gummistiefeln am Wasserrand erfährt er vom Schmerz des Karpfens am Angelhaken, vom Trennungssport Angeln, von meditativer Weltflucht und Jagdtrieb.

    Jan Schilling, geboren 1976, arbeitet seit 2009 als Hörfunk- und Online-Journalist. Nach einer Lehre zum Maurer studierte er in Leipzig Germanistik und Geschichte. 2011 gründet er das Journalistenbüro summedia. Als Hörfunk-Autor beschäftigt er sich mit Umwelt- und Gesellschaftsthemen. Features u.a. "Mein Essen bau ich selbst an" (SWR 2016), "Die Helgoland im Süden, Hilfsgüter im Norden" (SWR 2014), "Ein Glaswerk für Haiphong - Solidarität der DDR mit Nordvietnam" (MDR 2014) und "Junges Europa" (mit Hanna Kappes und Matthias Winkelmann, SWR 2013).


    In Kursen und Bestsellern werden die Methoden des Zeitmanagements als einfach und effizient gepriesen. Helfen sie wirklich, Stress und Leistungsdruck abzubauen? Während der Coach in einem Kurs predigt, erleben wir die Gedanken der Teilnehmer: Agnes, eine in ihre Pflichten verstrickte Rentnerin, träumt von einer Reise in die Wüste, die Journalistin Hanna weiß trotz eifriger Suche nach der Work-Life-Balance nicht mehr, wo ihr der Kopf steht.

    Johanna Rubinroth, 1975 in Polen geboren, Autorin für Rundfunk und Fernsehen. Emigrierte 1984 mit ihren Eltern nach West-Berlin. Studierte Theaterwissenschaft, Schauspiel und Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Features zuletzt: "Die Oderflut in Polen" (Dlf 2013) und "Plötzlich Jüdin" (Dlf 2014).

    Tanja Krüger, geboren 1968 in Norddeutschland, seit 1989 in Berlin. Abgeschlossenes Grafik-Studium am Lette-Verein, später Diplom in Produkt-Design an der UdK. Neben ihrer Tätigkeit als Designerin arbeitet sie beim Fernsehen als Grafikerin, Kamerafrau und als Autorin für TV und Radio.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Christian Graf

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Stephan Karkowsky

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 50 Jahren: Der Studentenführer Rudi Dutschke wird bei einem Attentat schwer verletzt

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Florian Ihsen
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten

    “Europe en Marche”
    Je t’aime mois non plus: Berlin und Paris sind kein Europa-Paar mehr
    Von Ulrike Guérot, Politikwissenschaftlerin

    Wahre Liebe sieht anders aus: Egal, was Paris und Berlin einmal verbunden haben mag, das politische Paar steckt in der Krise. Und damit ganz Europa. Und deshalb geht Frankreichs Präsident Macron auch andernorts auf Partnersuche - für seine neue Bewegung „Europe en Marche“. Und was macht Deutschland aus dieser Chance für einen Neuanfang?

    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    50 Jahre nach dem Dutschke-Attentat:
    Wäre eine 68er-Bewegung heute möglich?
    Mit Philippe Lorenz, Stiftung Neue Verantwortung

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Syrien: Grab der Menschlichkeit
    Ulrike Timm im Gespräch mit Kristin Helberg, Syrienkennerin und Buchautorin

    Seit sieben Jahren herrscht in Syrien Krieg, nahezu täglich erreichen uns die Bilder von zerbombten Städten, verzweifelten Zivilisten und Flüchtlingen. Bilder, die Kristin Helberg immer mehr empören. Die Journalistin hat von 2001 bis 2008 in Syrien gelebt und als Auslandskorrespondentin von dort berichtet. Lange Zeit war sie die einzige offiziell akkreditierte westliche Journalistin. Als sie anfing, war der junge Bashar al-Assad gerade Präsident geworden; er galt als Hoffnungsträger - auch für eine Öffnung des Landes. Im Laufe der Jahre erlebte sie mit, wie das Assad-Regime immer rigider wurde, wie Andersdenkende unterdrückt und verfolgt wurden. Und heute? "Für mich ist Syrien das System von neuer Weltunordnung, weil ich glaube, dass die Weltgemeinschaft hier komplett versagt", sagt die Autorin mehrerer Bücher, in denen sie - neben der politischen Analyse - auch immer über die Menschen in Syrien berichtet. Und da sie als Ehefrau eines syrischen Arztes auch Kontakt zu Geflüchteten in Deutschland hat, wurde sie von der "Syrien-Expertin" zur "Expertin für Syrer".

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    "Gar alles"
    Martin Walser hat seinen neuen Roman in München vorgestellt
    Von Noemi Schneider

    Aufarbeitung und Aufbegehren:
    Literarischer Umgang mit Diktaturen in Südamerika
    Gespräch mit Martin Marko

    „Weiblichkeit im Aufbruch“ - die ägyptische Autorin Nora Amin
    Von Cornelia Wegerhoff

    Buchkritik:
    "Wenn es Frühling wird in Wien" von Petra Hartlieb
    Rezensiert von Manuela Reichart

    Straßenkritik
    "Der Junge auf dem Berg" von John Boyne
    Von Norbert Zeeb

    10 Jahre Rotopol Press
    Von Jule Hoffmann

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Die Gruppe 'Frei.Wild' gestern in München
    Gespräch mit Bernhard Jurgel

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht
    Von Jan Tengeler

    11:45 Uhr
    Rubrik: Folk

    Von der Schwierigkeit, sich mitzuteilen - Das Debüt der Schwedin Anna Leone
    Gespräch mit der Musikerin

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Marek Dutschke
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Susanne Arlt

    Im Visier - EU-Ermittler rügen Sachsen-Anhalts Förderpraxis
    Von Christoph D. Richter

    Haben Orte ein Gedächtnis? - Flüchtlinge und Vertriebene nach 1945 und heute
    Von Ofer Waldman

    Muslimische Initiative gegen antisemitisches Mobbing
    Von Claudia van Laak

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Frage des Tages:
    Computerspielpreis: Wie innovativ ist 'Wich it'?
    Gespräch mit Christian Schiffer

    Automatisierung kulturell diskutieren
    Das Trolleyproblem beim selbstfahrenden Auto
    Gespräch mit Enno Park, Publizist und Gründer von Cyborg Deutschland e.V.

    Die Simpsons reagieren auf "The Problem with Apu"
    Dokumentarfilm von Michael Melamedoff
    Gespräch mit Stefan Mesch

    Fundstück 117:
    M.A. Numminen - Song VI: Wovon man nicht sprechen kann ...
    Von Paul Paulun

    Vorgespult!
    'A Quiet Place', 'Wildes Herz' und 'Layla M.'
    Vorgestellt von Christian Berndt

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Musiktag

    Das "Händel-Experiment"
    Von Ulrike Jährling
    Moderation: Fabian Schmitz

    Das "Händel-Experiment" macht Musikunterricht zum kreativen Komponisten-Workshop. Erstmals wird den Teilnehmern dabei auch eine moderne, intuitiv nutzbare Software zur Musikproduktion angeboten. Die Aktion startet in allen Bundesländern jeweils zum Schuljahresbeginn 2017/18. Eine Jury wählt drei der interessantesten Kompositionen aus und stellt den betreffenden Schulklassen professionelle Arrangeure an die Seite. Gemeinsam werden die Werke veredelt und zur Aufführungsreife gebracht.

    Der Höhepunkt ist das Finalkonzert mit dem renommierten MDR Sinfonieorchester. Der Termin steht schon fest: Am 3. Mai 2018 in Halle an der Saale. Hier erleben die Schüler, wie ihre musikalischen Ideen klingen, wenn ein erstklassiges Sinfonieorchester sie spielt. Dazu gibt es natürlich viel Händel zu hören. Das Konzert wird live übertragen, von ARD-Sendern deutschlandweit im Radio sowie als Video-Stream im Internet.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Studiogast: Dessa, US-amerikanische Sängerin, Rapperin und Songwriterin

    Wie funktioniert die "Frei.Wild Formel"?
    Gespräch mit Dr. Thorsten Hindrichs, Universität Mainz

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht
    Von Jan Tengeler

    Newcomer der Woche: Cosmo Sheldrake
    Von Kerstin Poppendieck

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    1968 und die Folgen weltweit (3/4)
    Moderation: Margarete Wohlan
    (Teil 4 am 12.04.2018)

    1968 für Tschechien - Was bleibt vom Prager Frühling?
    Von Peter Lange

    1968 für Kuba - Letzte Spuren vom Prager Frühling?
    Gespräch mit Burkhard Birke

    1968 für Tschechien - Was bleibt vom Prager Frühling?
    Der Prager Frühling war das prägende Ereignis in Osteuropa 1968 - es läutete den Beginn eines Epochenwechsels ein. Alexander Dubèek versuchte sich am „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ und die Welt hörte zu. Der Aufbruch wurde im August mit dem Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppe abrupt beendet. Was ist bei den Menschen und in der Stadt, die dem Ereignis ihren Namen gab, heute noch davon zu spüren? Und was ist bis heute wirksam vom Prager Frühling?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    "Wallonen raus!"
    Leuven in Belgien - die etwas andere 68er Geschichte
    Gespräch mit Mathias von Lieben

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Die Dutschkes aus Luckenwalde
    Eine deutsche Familiengeschichte
    Von Thomas Jaedicke

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Rudolfinum Prag
    Aufzeichnung vom 26.03.2018

    Alexander von Zemlinsky
    Prolog zur Märchenoper "Es war einmal…" für Orchester
    Sechs Gesänge nach Gedichten von Maurice Maeterlinck für Mezzosopran und Orchester op. 13

    Leoš Janáček
    Suite aus der Oper "Jenůfa", arrangiert von Tomáš Ille

    Richard Strauss
    "Tod und Verklärung", Tondichtung für großes Orchester op. 24

    Stefanie Irányi, Mezzosopran
    Prager Radio-Sinfonieorchester
    Leitung: Alexander Liebreich

  • 21:30 Uhr

    Hörspiel

    Die Mondscheinbraut
    Von Anna Pein
    Regie: Oliver Sturm
    Mit: Vanessa Loibl, Karin Neuhäuser, Anne Moll, Swetlana Schönfeld, Peter Lohmeyer, Peter Gilbert Cotton, Jonas Frank, Christopher Heisler, Jan Kuhlmann, Wolf-Dietrich Sprenger, Tarek Youzbachi, Anouk Geske, Luana Heine, Lea Stammer, Emily Stößer und Philine Zippel
    Komposition: Sabine Worthmann
    Ton: Corinna Gathmann
    Produktion: NDR / hr 2016
    Länge: 48'53

    Tapfer kämpft sich eine Achtjährige durch ein Universum aus Zweifeln.

    "Weißt Du, woran ich glaube? Dass immer genau das, was ein Mensch glaubt oder nicht glaubt, Wirklichkeit ist." Heidi ist ein Kind und die Welt ein magischer Raum, in dem Realität und Traum ineinanderfließen. Es sind die 1960er-Jahre. Der Fernseher erobert die deutschen Wohnzimmer, die Amerikaner den Mond und John F. Kennedy die Herzen der Frauen. Auch Heidi ist in ihn verliebt. Nächtens besucht sie ihn auf dem Mond. Heidi wird älter. Irgendwann stellt sie Gott auf die Probe.

    Anna Pein, geboren 1957, studierte Visuelle Kommunikation an der HfbK Hamburg. Schreibt Drehbücher, Theaterstücke und Hörspiele: "Mädchenzimmer mit Soldaten" (WDR 2006), "Potenzielle Freunde" (mit Stefanie Schütz, WDR 2007)‚ "Liebesbriefe ans Personal" (WDR 2013). Lebt und arbeitet in Berlin.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Streit um Echo-Nominierte - ist der Preis am Ende?
    Kommentar von Jenni Zylka

    Großes Haus, große Probleme
    Max Hollein geht ans Metropolitan Museum of Art
    Von Kai Clement

    Filme der Woche:
    "Spielmacher" und "Layla M."
    Vorgestellt von Anke Leweke

    Beutekunst - Ergebnisse des deutsch-russischen Restaurierungs- und Forschungsprojektes
    Von Christiane Habermalz

    "Fair enough?" - Deutsch-Israelische Literaturtage in Berlin
    Gespräch mit dem Schriftsteller Nicol Ljubic

    Kulturpresseschau
    Von Arno Orzessek