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Mittwoch, 26.04.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    Gartenglück
    Die Gartenbranche wächst und gedeiht
    Von Heike Sicconi
    Regie: Uta Reitz
    Mit: Janina Sachau, Claudia Mischke, Gregor Höppner und Stefko Hanushevsky
    Ton: Dirk Hülsenbusch
    Produktion: WDR 2016
    Länge: 53'09

    High-Tech-Anhänger, Selbstversorger oder Easy Gardener - welcher Gartentyp bin ich?

    Die deutschen Hobbygärtner geben im Jahr rund 18 Milliarden Euro für Pflanzen, Gartenmöbel und Zubehör aus - ein wahrhaft wachsender Markt. High-Tech-Anhänger lieben verkabelte Gartenlandschaften und steuern per Tastendruck Wasserfälle. Selbstversorger bauen auf Mietäckern Mangold und Biomöhren an. Easy Gardener lieben das pflegeleichte Gartenparadies und Freunde der Sharing Economy nehmen herrenlose Obstbäume ins Visier. Die Branche reagiert mit Sprechstunden bei Pflanzendoktoren, fair produzierten Geranien und elektrobetriebenen Mährobotern.

    Heike Sicconi, Radio-Journalistin, lebt in Köln. Arbeitet als Redakteurin und Moderatorin bei Domradio.de und ist Mitgründerin der Webseite Gartenradio.fm.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Carsten Beyer

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Angelika Scholte-Reh
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Darf man um Kunst feilschen?
    Messerundgang auf der Art Cologne
    Von Thorsten Jantschek

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Abschied von meinem Moskau - ein russischer Schriftsteller deutscher Zunge
    Matthias Hanselmann im Gespräch mit Wladimir Kaminer

    Seine Russendisko ist legendär, das gleichnamige Buch war sein schriftstellerisches Debüt. Inzwischen schreibt Wladimir Kaminer als deutscher Schriftsteller russischer Herkunft seit fast zwei Jahrzehnten humorvolle Abhandlungen seines und des Alltags seiner Familie, seiner Freunde und Nachbarn. Fast jedes Jahr veröffentlicht er seit der Jahrtausendwende ein Buch, nie langweilte er seine Leser. Nun hat er zum ersten Mal einen ernsten Text in die Buchhandlungen gebracht, in dem es um die Veränderungen der russischen Gegenwartsgesellschaft geht, das Verschwinden des Moskaus, das er kennt und seine Wehmut darüber. Seine Kritik an Putins Russland ist deutlich.
    Kaminer ist nach eigenen Angaben einer der wenigen Russen, der die Deutschen wegen all ihrer Macken und Eigenheiten so liebt, wie sie sind.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer
    Gast: Julia Franck, Schrifstellerin

    Blaues Licht - Julia Franck über ein verschollenes Bild

    Buchkritik:
    "Drift" von Anne Kuhlmeyer
    Rezensiert von Marten Hahn

    Straßenkritik:
    "Open: Das Selbstporträt" von Andre Agassi

    In Jacops Welt: Ein Friedhofsspaziergang mit Jostein Gaarder
    Von Irene Binal

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    Rockmusiker Thurston Moore: "Ich habe eine Schwäche für das Esoterische"
    Von Marcel Anders

    11:30 Uhr
    Chor der Woche

    Der Chor Arion Glesien
    Von Nicolas Hansen

    Auf einem Dachboden in Glesien, einem kleinen Ort außerhalb Leipzigs, wurde vor wenigen Jahren eine über 100 Jahre alte Fahne gefunden. Gesangverein Arion Glesien stand darauf. In und um Leipzig gab es einst mehrere Sängerschaften, die sich nach Arion von Lesbos, einer Gestalt der griechischen Mythologie benannten.
    In Glesien erinnerte sich niemand mehr an die Existenz des Chores, aber die Sängerinnen und Sänger des Gemischten Chores Glesien übernahmen den alten Namen. Der gemischte Chor mit seinen gut 30 Mitgliedern singt heute geistliche Werke aber auch Volkslieder und moderne Pop-Arrangements. In Zukunft wollen sie ein Netzwerk alter Arion Sängerschaften und Chöre ins Leben rufen.

    11:35 Uhr
    Tonart

    „Johnny's Cash and Charley's Pride“: Peter Coopers Essays über Countrymusic
    Gespräch mit Michael Groth

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Korbinian Frenzel

    Gast: Sergey Lagodinsky, Rechtsanwalt und Publizist

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Katja Bigalke

    Literatur gegen Brandsätze, oder wie lässt sich Demokratie lernen?

    Literatur gegen Brandsätze
    Von Karoline Knappe

    Mitmachen statt Mitmeckern
    Von Alexa Hennings

    Wie fragil ist unsere Demokratie?
    Gespräch mit Andreas Zick, Professor für Konflikt- und Gewaltforschung

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Christine Watty

    A Maze. International Independent Games and Playful Media Festival in Berlin
    Gespräch mit Jana Reinhardt, Spiele-Entwicklerin

    Kurzkritik:
    'Birgit' - Comic von Max Baitinger
    Rezensiert von Jule Hoffmann

    Vorgespult:
    'Gimme Danger', 'Siebzehn', 'Wrong Elements'
    Vorgestellt von Christian Berndt

    Das Lesen der Anderen: Spex Magazin
    Gespräch mit Arno Raffeiner, Chefredakteur

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Musiktag

    u.a. Klassik für Einsteiger
    Von Ulrike Timm
    Moderation: Patricia Pantel

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Carsten Rochow

    Ewiger Fixpunkt Johnny Cash. Wie geht es dem US-Country heute?
    Gespräch mit Alfred Soto

    Sängerin Flo: Italiens Antwort auf Zaz?
    Von Thorsten Bednarz

    Der US-amerikanische Rockmusiker Thurston Moore: "Ich habe eine Schwäche für das Esoterische"
    Von Marcel Anders

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Liane von Billerbeck und Hans-Joachim Wiese

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Trumps Mexiko-Pläne und die Realität - Job und Leben jenseits der Mauer
    Von Nicole Graaf

    Moderation: Isabella Kolar

    Etwa 180.000 Menschen pendeln täglich zwischen der mexikanischen Grenzstadt Tijuana und San Diego auf US Seite; Mexikaner, die in der Nachbarstadt arbeiten, weil die Löhne dort höher sind als in Mexiko. Der Grenzübergang von San Ysidro ist der am stärksten frequentierte der Welt, 24 Stunden geöffnet, mit etwa 90.000 Übertritten gen USA pro Tag. Nun will die Regierung von US-Präsident Trump eine Mauer bauen und die Grenzkontrollen verschärfen, was den täglichen Übertritt wesentlich komplizierter machen würde. Viele fürchten nun, ihre Jobs drüben in San Diego dann nicht mehr ausüben zu können, weil sie für den Weg zu lange brauchen würden.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    Zeitenwende? Das Deutsche Historische Museum unter neuer Leitung
    Von Christiane Habermalz

    Wie geht´s Amerika? Dritter Brief aus Charlottesville, Virginia
    Von Esther Dischereit

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Fremde Heimat
    Mit der Großfamilie auf Ostpreußentour
    Von Katrin Albinus

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Intonations - Jerusalem International Chamber Music Festival
    Jüdisches Museum Berlin
    Aufzeichnung vom 22.04.2017

    Galina Ustwolskaja
    Trio für Klarinette, Violine und Klavier

    Shirley Brill, Klarinette
    Mihaela Martin, Violine
    Elena Bashkirova, Klavier

    Alexander Mossolow
    Vier Zeitungsannoncen op. 21

    Elena Bashkirova, Klavier und Rezitation

    Galina Ustwolskaja
    Sonate für Klavier Nr. 5

    Elena Bashkirova, Klavier

    Peter Tschaikowsky
    Klaviertrio a-Moll op. 50

    Elisabeth Leonskaja, Klavier
    Guy Braunstein, Violine
    Edgar Moreau, Violoncello

    Eine Person steht als Alma Mater hinter dem "Jerusalem International Chamber Music Festival" und dem Berliner Ableger "Intonations" im Jüdischen Museum: Die in Berlin lebende Pianistin Elena Bashkirova. Auch zum sechsten Jahrgang der überaus erfolgreichen "Intonations" versammeln sich wieder international renommierte Vokalisten und Musiker - auf Einladung Elena Bashkirovasund eines Freundeskreises. Wir haben in diesem Jahr zwei Konzerte mitgeschnitten - nicht ganz zufällig im Jubiläumsjahr der Revolutionen liegt bei diesen Programmen der Schwerpunkt auf der russischen und sowjetischen Moderne.

  • 21:30 Uhr

    Hörspiel

    2 Uhr 14
    Von David Paquet
    Übersetzung: Frank Weigand
    Regie: Anouschka Trocker
    Mit: Marietta Méguid, Matthias Brandt, Tilla Kratochwil, Markus Meyer, Jennipher Antoni, Jens Harzer, Stefan Roschy, Florian von Manteuffel, Pia Podgornik, Anna Windmüller, Martin Leutgeb, Rainer Philippi, Shari Crosson, Stephanie Biesolt, Henrike Hahn, Jonathan Hutter und Benjamin Janssen
    Ton: Beate Böhler
    Produktion: SR/NDR 2011
    Länge: 51'55

    Ein Schüler läuft Amok. Eine Mutter erinnert sich.

    Um 2 Uhr 13 hält Charles’ Mutter die Uhren an. Es erinnert sie an die Zeit, als sie ihr Kind noch hatte. Und die anderen ihre Kinder. Columbine, Erfurt, Winnenden, Montréal. Eindringlich, kraftvoll und skurril erzählt Paquet nicht die Geschichte eines Amokläufers, sondern die Geschichte einer Mutter, hin- und hergerissen zwischen Mutterliebe und Entsetzen über die Tat des Sohns. Und er erzählt die Geschichten der fünf Todesopfer, der Schüler und Lehrer in ihrem Streben nach Glück, ihrer Sehnsucht nach Gleichgesinnten.
    Amokläufer Charles reißt fünf Menschen mit sich in den Tod: Mitschüler François, der sich in eine alte Frau verliebt. Kathrina, die sich tätowieren lässt, um ihre Aggressionen loszuwerden. Berthier, der sich Mädchen nur in Verkleidung eines Blinden nähert. Jade, die sich einen Bandwurm zulegt, um abzunehmen. Und Französischlehrer Denis, für den plötzlich alles nach Sand schmeckt.

    David Paquet, geboren 1978 in Québec, studierte Szenisches Schreiben, Literatur- und Filmwissenschaft in Montréal, wo er auch lebt. Für sein erstes Theaterstück "Stachelschweine" erhielt er 2010 den Preis des Generalgouverneurs von Kanada. "2 Uhr 14" erhielt 2014 den Prix Sony Labou Tansi der Francophonie. Es wurde im Auftrag des Saarländischen Rundfunks übersetzt und feierte 2015 seine deutsche Erstaufführung am Theater der Jungen Welt, Leipzig.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Oliver Thoma

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    Von Virtual Reality bis Smartphone-Daddeln
    Der deutsche Computerspielpreis
    Gespräch mit Marcus Richter

    Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse im Städel Museum
    Von Rudolf Schmitz

    Bühnencomic für Erwachsene: "Kafka im Wonderland" in Düsseldorf
    Gespräch mit Stefan Keim

    Filme der Woche: 'Der traumhafte Weg', 'Siebzehn'
    Rezensiert von Anke Leweke

    Kulturpresseschau
    Von Arno Orzessek