Programm

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Samstag, 15.02.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Das Leben ist ein Schnapsglas
    Die Lange Nacht der mexikanischen Cantinas
    Von Stefan Wimmer
    Regie: Rita Höhne

    Die mexikanische Cantina - für die Liebhaber der wohl schönste Ort der Welt, sich zu betrinken. Ein kulinarisches Reich, wie man es sonst nur aus der Welt der Märchen kennt. Ein Ort der Ekstase, des Genusses und der Feierlaune... Und gleichzeitig auch ein Ort, an dem man leicht sein Leben verlieren kann - durch Pistolenkugeln und Machetenhiebe! Frauen waren in Cantinas lange Zeit verboten und auch ausländische Touristen haben sich kaum in sie verirrt, zu abschreckend wirkte das feurige Ambiente. Doch richtige Mexikaner verehren diese Saufpaläste mit erstaunlicher Hingabe. Wer sich als Fremder einmal mit Cantinas eingelassen hat, wird auch deshalb vielleicht ein Leben lang Sehnsucht nach Mexiko verspüren. Eine "Lange Nacht" über eine Institution, in der Genuss und Tod, Liebe und Tragik, Kater und Wiederauferstehung eng beieinanderliegen.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Moderation: Vincent Neumann

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

    05:45 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 450 Jahren: Der italienische Philosoph und Naturforscher Galileo Galilei geboren

    05:50 Uhr
    Presseschau
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:15 Uhr
    Länderreport

    Porträt Reinhard Spieler, Direktor des Sprengelmuseums in Hannover
    Von Alexander Budde

    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:20 Uhr
    Kommentar

    Schweizer Eigenarten
    Von Casper Selg
      

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Reportage

    Hilfe zur Selbständigkeit - Vormund für minderjährige Flüchtlinge
    Von Svenja Pelzel

    Jedes Jahr kommen um die 4000 minderjährige Flüchtlinge allein, ohne ihre Eltern nach Deutschland. In der Regel übernimmt das Jugendamt oder ein Amtsgericht die Vormundschaft für diese Kinder und Jugendlichen. Oft ist eine Behörde für 200 bis 300 Mündel zuständig - zu viele, um sich wirklich um die jungen Menschen zu kümmern. Neben den Amtsgerichten und Ämtern können deshalb auch Privatpersonen die Vormundschaft für minderjährige Flüchtlinge übernehmen. Svenja Pelzel hat für ihre Reportage einen jungen Mann aus Guinea und seine gesetzliche Vertreterin begleitet.

    08:50 Uhr
    Kulturtipp

    Kunsthalle Kiel: Corinne Wasmuth
    Von Anette Schneider

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Live mit Hörern
    0 08 00.22 54 22 54
    gespraech@deutschlandradiokultur.de
    Thema: Kinder-Küche-Karriere? Der aufreibende Spagat zwischen Familie und Beruf
    Gäste: Volker Baisch, Geschäftsführer der "Väter gGmbH" und Maya Dähne, Journalistin und Autorin

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Fledermausforschung auf der Insel Barro Colorado
    Wissenschaftsreportage von Katharina Nickoleit

    11:50 Uhr
    Mahlzeit

    Versteckter Zucker
    Von und mit Udo Pollmer, Ernährungsexperte

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Ortszeit

  • Der Wochenrückblick
    Moderation: Axel Rahmlow

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Tacheles

    "Selbstbestimmt leben, fremdbestimmt sterben - Wer entscheidet am Schluss über Leben und Tod?"
    Andre Zantow und Ulrich Ziegler im Gespräch mit Michael Brand, MdB, CDU, Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe

    Eine gesetzliche Neuregelung der Sterbehilfe rückt näher. Die Union will die bislang straffreie Beihilfe zur Selbsttötung unterbinden. Und das, obwohl nach einer aktuellen Forsa-Umfrage rund 70 Prozent der Deutschen ein Recht auf einen selbstbestimmten Tod befürworten. In den nächsten Monaten sollen auf Initiative der CDU mit allen Fraktionen Gespräche geführt werden, um eine fraktionsübergreifende Mehrheit im Bundestag für ein Verbot jeglicher Form der organisierten Suizidhilfe zu erhalten.
    Warum eine Debatte über Sterbehilfe zum jetzigen Zeitpunkt, wo es beispielsweise in der Pflege so viele ungelöste Probleme gibt? Was soll am Ende der Debatte im Vergleich zu der heute gängigen Praxis anders, besser sein? Welche ethischen Fragen müssen beantwortet werden? Und warum gibt es bei unseren europäischen Nachbarn so unterschiedliche Lösungen?

  • 13:30 Uhr

    Kakadu

    Entdeckertag für Kinder
    Die Vermessung des Himmels
    Über Galileo Galilei
    Von Kati Obermann
    Moderation: Elmar Krämer

    Als der kleine Galileo Galilei 1564 in Pisa geboren wird, ist das Universum für die Gelehrten seiner Zeit längst kein Geheimnis mehr. Die Erde ist der Mittelpunkt des Alls und wird von Sonne und Sternen umkreist - da sind sich die Experten sicher. Es gibt zwar ein paar verrückte Sternengucker, die tatsächlich behaupten, es wäre genau anders herum. Aber denen schenkt damals keiner Beachtung. Fast keiner. Denn der mathematisch hochbegabte Galileo erkennt bald, dass sie Recht haben. In Wahrheit kreist die Erde nämlich um die Sonne. Eine gefährliche Entdeckung. Denn damit legt sich Galileo mit dem mächtigsten Gegner seiner Zeit an: mit dem Papst.

    Kati Obermann lebt als freie Autorin und Rundfunk-Journalistin in Berlin und Leipzig. Für den Kakadu hat sie bereits zahlreiche Erzählungen und Features produziert. Zuletzt: Die Leipziger Völkerschlacht

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Breitband

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Von Baltrum bis nach Zellerfeld
    Live aus der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover
    Mit Miriam Rossius und Gästen

    Zweite Station auf der diesjährigen Reise der Deutschlandrundfahrt durch die Landeshauptstädte ist Hannover. Seit 20 Jahren ist das Deutschlandradio der Sender der Länder, seit fast zwei Jahrzehnten spürt die Deutschlandrundfahrt dem Besonderen, dem Beispielhaften, dem Bemerkenswerten in deutschen Städten und Regionen nach. Auch in Niedersachen war die Sendung oft zu Besuch, hat interessante Menschen und Projekte vorgestellt, hat Musikern die Chance gegeben, bundesweit gehört zu werden. Eine Auswahl herausragender Niedersachsen wird in dieser Sendung noch einmal vorgestellt werden. Berühmt müssen sie nicht sein, aber sie müssen etwas zu sagen haben oder uns mit ihrer Musik berühren.

  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Religionen

    „Wir nähren uns von Hoffnung“
    Ein Interview mit dem Kuratoriumsmitglied der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, dem Publizisten Jan Feddersen, über die Kämpfe von Homosexuellen um Anerkennung in Gesellschaft und Kirche
    Von Philipp Gessler

    Maria - Retterin der Schwulen
    Die bunte Wallfahrt zum Kerzenfest in der Abtei von Montevergine nahe Neapel
    Von Michael Braun

    Religion als Gegenkultur
    Der Historiker Cheikh Anta Mbacke Babou deutet als Fellow des Berliner Wissenschaftskollegs den religiösen Charakter des afrikanischen Widerstands gegen die Kolonialmächte
    Von Étienne Roeder

    Der Film muss bewegen
    Die ökumenische Jury der Berlinale schaut auf eine 60-jährige Tradition zurück
    Von Wolfgang Martin Hamdorf

    Auf dem Weg zur Jesus-Moschee
    Wie aus einer verlassenen Kirche in Hamburg ein schmuckes neues Gotteshaus für Muslime wird
    Von Christian Find

    Moderation: Philipp Gessler

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages mit Sport

  • 17:30 Uhr

    Lesung

    Aus "Stoner" von John Williams
    Gelesen von Jörg Hartmann

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    "Rot ist die Liebe, rot ist das Blut, rot ist der Teufel in seiner Wut."
    Von Mahmoud Lamine und Judith Müller
    Regie: Mahmoud Lamine
    Ton: Martin Todt
    Produktion: ORF 2013
    Länge: 53‘50

    Ein Dramatiker, ein Maler und ein Aktionskünstler philosophieren über ihre gemeinsame Lieblingsfarbe Rot.

    Peter Turrini, Ernst Fuchs und Hermann Nitsch philosophieren zusammen über die Farbe Rot. Der Dramatiker, der Maler und der Aktionskünstler haben eines gemeinsam: Rot ist ihre Lieblingsfarbe. Schon sehr früh hat sich Turrini für die Farbe der Liebe entschieden: "Ich trink wahnsinnig gern einen Himbeersaft, schon als Kind". Hermann Nitsch hingegen liebt Blut und Blutwurst. Der Maler des Phantastischen Realismus', Fuchs, hätte eigentlich die Farbe Rot hassen müssen: "Ein Rothaariger sein und einen Juden zum Vater zu haben, na, mehr hast du nicht gebraucht im Tausendjährigen Reich".

    Mahmoud Lamine, geboren 1943 in Tunesien, studierte Medizin, Sozialwissenschaft, Psychoanalyse. Autor und Regisseur. Lebt in Wien.

    Judith Müller, geboren 1963, Pädagogin, Radioautorin. Lebt in Wien.

    Zuletzt von beiden Autoren: "Der Funke im Pulverfass - Mohamed Bouazizi und die tunesische Revolution" (ORF 2011).

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:03 Uhr

    Konzert

    Oper in deutschen Ländern
    Nationaltheater Mannheim
    Aufzeichnung vom 12.01.2014

    Mieczysław Weinberg
    "Der Idiot"

    Fürst Leo Nikolajewitsch Myschkin - Juhan Tralla
    Nastassja Filippowna - Ludmila Slepneva
    Parfion Rogoschin - Steven Scheschareg
    Lebedjew - Lars Möller
    Iwan Fjodorowitsch Jepantschin - Bartosz Urbanowicz
    Jelisaweta Prokofjewna - Elzbieta Ardam
    Aglaja - Anne-Theresa Möller
    Alexandra - Tamara Banjesevic
    Adelaida - Diana Matthess
    Ganja - Uwe Eikötter
    Warwara - Tatjana Rjasanova
    Afanassij Iwanowitsch Tozkij - Bryan Boyce
    Chor und Orchester des Nationaltheaters Mannheim
    Leitung: Thomas Sanderling

    ca. 21.00 Pause mit Nachrichten

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten