Programm

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Sonntag, 10.12.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Gegenwart lesen
    Ausflüge in die Unendlichkeit
    Klaus Heinrich, der Berliner Religionsphilosoph, im Gespräch mit René Aguigah

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Uwe Golz

    Zu Gast im Studio sind heute Nacht das Duo The Birdhouse, Katja Hütte & Jochen Vogel, das mit keltischer Harfe, Slidegitarre und Nyckelharpa zwischen den musikalischen Welten pendelt. Lied, Folk und Jazz gehen bei ihnen eine Ehe der besonderen Art ein. Für das adventliche Lästern sorgt ein Urgestein der deutschen Satire, Hans Scheibner. Auch im Alter von 81 Jahren kann er das Lästern nicht lassen und fragt: "Warum auch?"

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Mathias Mauersberger

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Johannische Kirche

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Die Kraft der Erwartung
    Der Prophet Jesaja als idealer Wegbegleiter durch den Advent
    Von P. Norbert Cuypers
    Katholische Kirche

    Der alttestamentliche Prophet Jesaja gilt als Wegbegleiter durch den Advent. Obwohl er rund 800 Jahre vor Christus lebte. Wenn Jesaja heute sprechen würde: Was hätte er wohl zu sagen? Pater Norbert Cuypers begibt sich in die Rolle des berühmten Propheten und macht dabei deutlich, warum es sich lohnt, gerade im Advent dessen Stimme zu hören.

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Wenn Monster Weihnachten feiern
    Weihnachtsgedichte für Kinder
    Von Karin Hahn
    Mit Gedichten von James Krüss, Erwin Grosche, Anna Ritter, Heinz Erhardt, Rainer Maria Rilke u.a.
    Ab 6 Jahren
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
    (Ursendung)
    Moderation: Patricia Pantel

    Kinder haben sich mit alten und neuen Weihnachtsgedichten beschäftigt. Vergnügt, besinnlich, überraschend und festlich, einfach weihnachtlich.

    „Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehen …“ dichtete Anna Ritter. Heinz Erhard dagegen beginnt sein Weihnachtsgedicht mit „Tiefgefroren in der Truhe, liegt die Gans aus Dänemark …“ und „Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus …“ heißt es bei Joseph von Eichendorff. Weihnachtszeit ist Gedichtezeit. Karin Hahn hat zusammen mit Kindern alte und neue Weihnachtsgedichte gehört und gelesen. Besinnliche Klassiker, traditionelle Verse und frische Neulinge. Da könnte man glatt auf die Idee kommen, das eine oder andere Gedicht auswendig zu lernen, um es an Heiligabend mit der Familie zu teilen.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag
    Rapunzel
    Ein Märchen von den Brüdern Grimm
    Neu erzählt von Ute Kleeberg
    Ab 6 Jahren
    Idee und Realisation: Ute Kleeberg und Uwe Stoffel
    Musik: Johann Sebastian Bach, Marwan Akarjousli, alte syrische Weisen
    Mit: Eva Mattes
    Marwan Alkarjousli, Oud
    Konstanze von Gutzeit, Violoncello
    Produktion: See-Igel und SWR 2016
    Länge: 47'
    Moderation: Patricia Pantel

    Sprache und Musik erzählen gemeinsam das Märchen von Rapunzel.

    Es war einmal ein Mann, der kletterte für seine schwangere Frau in den Nachbarsgarten und pflückte dort frische Rapunzeln. Da erwischte ihn die Zauberin, der dieser Garten gehörte. Wütend verlangte sie das Kind, das bald zur Welt kommen sollte. Nur so könne der Mann sein Leben behalten. Am Tag der Geburt nahm die Zauberin das Mädchen mit sich und gab ihm den Namen Rapunzel. Es wuchs heran und wurde wunderschön. Als es 12 Jahre alt war versteckte sie die Zauberin in einem hohen Turm, zu dem nur sie Zugang hatte: „Rapunzel, Rapunzel, lass mir dein Haar herunter.” Aber eines Tages hört der Königssohn den herrlichen Gesang des Mädchens, sofort war er verliebt und schon bald fand er den Weg hinauf zu Rapunzel. Das entdeckte die Zauberin und zerstörte das Glück. Viele Jahre lang liefen die beiden durch die Welt und suchten einander, bis sie schließlich wieder vereint waren.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin
    Menschenrecht
    Moderation: Oliver Schwesig
    sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Im Dorf der anderen
    Willebadessen in Ostwestfalen
    Von Elke Vieth

    Ein Ort, in dem die Hälfte der Einwohner Ausländer sind und der dadurch ein extrem umtriebiger Migrationsschauplatz mitten in Deutschland ist.

    Es liegt im hügeligen Irgendwo zwischen Paderborn und Kassel: Willebadessen, ein Luftkurort mit 3200 Einwohnern, von denen die Hälfte aus Ländern wie Angola, China, Russland, Syrien oder der Türkei zugewandert ist. Die Schriftstellerin Judith Kuckart hat als Kind hier ihre Sommer bei der Großmutter Elisabeth verbracht, an die sie sich gern erinnert - und hat, angeregt durch ihre Zuneigung zu Ort und Oma, ein Theaterstück inszeniert. Mit Geschichten, die die Menschen heute in den Gassen Willebadessens erzählen. Sie hat mit vielen Freundschaft geschlossen, unter anderem mit der aus Angola geflüchteten Lehrerin Eugenia da Costa und der Russlanddeutschen Irina Derksen. Auch davon erzählt die ‚Deutschlandrundfahrt‘, die sich auf Spurensuche an einem extrem umtriebigen Migrationsschauplatz mitten in Deutschland begibt.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Nana Brink

  • NS-Mordanstalt Hadamar
    Verdrängt, versteckt, verheimlicht
    Von Ludger Fittkau

    Der Name Hadamar könnte in einer Reihe mit Dachau oder Sachsenhausen stehen. Aber Hadamar ist kein Ort, den man aus Geschichtsbüchern kennt. Dabei sind in der psychiatrischen Anstalt der hessischen Kleinstadt 15 000 Menschen brutal ermordet worden. Sie galten den Nazis als "unwertes Leben“. Die Gaskammer ist im Originalzustand zu besichtigen, die Psychiatrie ist heute noch der größte Arbeitgeber in Hadamar. Aber die Stadt tut sich schwer mit ihrem Erbe. Sie präsentiert sich als "historische Fürstenstadt“. Wer die Geschichte und die Gedenkstätte entdecken will, muss sich selbst auf die Suche begeben.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Adventskalender:
    "Die Datscha. 600 m² Glück" von Lew Rubinstein/ Evgeny Makarov
    Von Regina Voss

    Führt Political Correctness zu Infantilisierung?
    Gespräch mit Prof. Dr. Robert Pfaller, Universität für angewandte Kunst/Abteilung Philosophie in Wien

    Der philosophische Wochenkommentag
    Galgen als Kunst?
    Von Georg W. Bertram

    Kein Nebenwiderspruch: Die Feministin Frigga Haug im Portät
    Von Johanna Tirnthal

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Schwerpunkt: Ordensleben heute
    Moderation: Kirsten Dietrich

    Andacht im Touristentrubel
    Die Mönche vom Mont Saint Michel
    Von Peter Kaiser

    Die Letzte macht das Licht an?
    Die Zukunft der Orden
    Gespräch mit Sr. Katharina Kluitmann, Provinzoberin der Franziskannerinnen von Lüdingshausen  

    Zisterzienser im säkularen Brandenburg
    Das Kloster Neuzelle wird neu belebt
    Von Rocco Thiede

    Unter einem Dach
    Augustinermönche in Erfurt nutzen die evangelische Kirche
    Von Markus Wetterauer
     

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Heilige oder verfluchte Musik?
    Die "Petite messe solennelle“ von Gioacchino Rossini
    Moderation: Volker Hagedorn

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Nana Brink

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Frisches Blut für Olympia
    Brauchen die Spiele neue Sportarten?
    Von Günter Herkel

    Das Internationale Olympische Komitee will sich jungen Sportarten öffnen. Erklärtes Ziel der Programmreform für die nächsten Spiele ist es, mehr junge Menschen zu erreichen. Mit der Aufnahme von sogenannten Trendsportarten soll zugleich auf die Urbanisierung des Sports reagiert werden. Unter den fünf neuen Disziplinen, die bei den Sommerspielen in Tokio 2020 erstmals dabei sind, befinden sich folglich auch Skateboarding, Surfen und Sportklettern. Nicht alle sind begeistert über diese Entwicklung. Teile der Skateboard-Szene z.B. lehnen die Einbindung ihrer Sportart in Vereins- und Verbandstrukturen ab. Mit der Aufnahme in die olympische Familie, so die Begründung, werde ein hipper Trendsport in ein veraltetes Nationendenken gezwängt. Zudem seien die Kulturen des Skateboards und verwandter Disziplinen alles andere als wettkampforientiert.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Der Gesang der Schildkröten
    Von Javier Tomeo
    Übersetzung aus dem Spanischen: Fritz Rudolf Fries
    Bearbeitung und Regie: Barbara Liebster
    Mit: Matthias Walter, Horst Bollmann, Axel Wandtke, Kathrin Angerer, Christian Gaul, Maximilian Wigger, Rolf Marnitz, Fred Grätz
    Ton: Thomas Monnerjahn, Barbara Zwirner
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2003
    Länge: 73'13
    (Wdh. v. 01.01.2004)

    Ein Mann redet mit den Tieren. Ist er einsam?

    Im Frühling muss er hinaus an die frische Luft und mit den Tieren sprechen. In einem Dorf auf dem kargen spanischen Land hat er ein Haus geerbt. Die Gespräche mit den Tieren und die Zeichen des Frühlings hält er im Tagebuch fest. Seltsame Wahrnehmung: Die Tiere und Menschen behaupten, es sei Winter. - Die Dorfbewohner wenden sich ab von ihrem Nachbarn, nur der Schmied Juan bleibt ein treuer Besucher.

    Barbara Liebster, geboren 1958 in Brno/Tschechien, freie Regisseurin und Dozentin an den Hochschulen für Theater, Gestaltung und Kunst in Zürich. Zahlreiche Hörspielbearbeitungen und -inszenierungen, für Deutschlandradio Kultur adaptierte und inszenierte sie "Mein erster Sony" nach Benny Barbasch, "Ich küsse Dich so ganz - aber so von weit weg und fern und kalt" nach Andreas Walser (2004), "Das mörderische Leben" (2006) nach Félix Vallotton, "Das böse Spielzeug" (2011) nach Roberto Arlt und zuletzt "Die Schuld der anderen" nach Gila Lustiger (2016).

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Konzerthaus Berlin
    Aufzeichnung vom 09.12.2017

    Jean Sibelius
    "En Saga“, Sinfonische Dichtung op. 9

    Carl Nielsen
    Konzert für Violine und Orchester op. 33

    Jean Sibelius
    Sinfonie Nr. 3 C-Dur op. 52

    Alina Pogostkina, Violine
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Osmo Vänskä

  • Am Anfang war die Taucherente
    Eine musikalische Reise in Finnlands Mythenwelt
    Von Hildburg Heider

    Finnische Künstler lassen sich bis heute von der Sagenwelt des alten Finnland inspirieren, wie es im Nationalepos ‚Kalevala‘ heraufbeschworen wird. Es geht um die Entstehung der Welt, um Geschicke von Götterhelden, um Liebe, Lust und Leid. Am Anfang war die Taucherente. Sie legte goldene Eier und schuf daraus das Universum. Runengesänge der jahrhundertelang mündlich überlieferten Volkspoesie hat im 19. Jahrhundert der Arzt Elias Lönnrot gesammelt und aufgeschrieben. Sie nährten das finnische Nationalbewusstsein und das Streben nach politischer Unabhängigkeit, die am 6. Dezember 1917 Wirklichkeit wurde. Der Deutsche Karl Müller-Berghaus hatte wenige Jahrzehnte zuvor die erste Kalevala-Oper komponiert: ‚Die Kalewainen in Pochjola‘ . Sie wurde von der Wiener Musikwissenschaftlerin Elke Albrecht wiederentdeckt. Mit Kalevala-Vertonungen begann und beendete Jean Sibelius seine Karriere, und auch die nachfolgenden Musikergenerationen brachten die Mythen und Legenden in ihre Werke ein: in Tondichtungen, Liedern, Opern, bis hin zu Jazz, Rock und Folk.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Utopieschleuder:
    Showcase Beat le Mot: “Super Collider” im Hebbel am Ufer Berlin
    Von André Mumot

    Adventskalende:
    "Die Datscha. 600 m² Glück" von Lew Rubinstein/ Evgeny Makarov
    Von Regina Voss

    Kulturpresseschau
    Von Paul Stänner