Programm

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Mittwoch, 10.11.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Chor.com
    Hannover Congress Centrum (HCC)
    Aufzeichnung vom 26.09.2021

    In neuen Zeiten eine neue Rolle?
    Rundfunkchöre am Puls der Zeit

    Podiumsgespräch u.a. mit:
    Anna-Maria Torkel, NDR Vokalensemble
    Jenni Reineke, Chorwerk Ruhr, Capella Amsterdam u.a.
    Nicolas Fink, Chefdirigent WDR Rundfunkchor
    Moderation: Ruth Jarre

    00:55 Uhr
    Chor der Woche

    Voice in Fusion aus Bremen
    Vorgestellt von Kamila Dunajska und Jürgen Seifert

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Stephan Karkowsky

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Schweizer Kabarettist Ursus Wehrli im Gespräch mit Susanne Führer

    Künstler, Komiker, Kabarettist, Clown - all das ist der Schweizer Ursus Wehrli. Sein Buch „Kunst aufräumen“ wurde vor knapp 20 Jahren ein internationaler Bestseller; der vierte Band in der Reihe, gerade erschienen, zielt größer: „Welt aufräumen“. Außerdem ist Ursus Wehrli eine Hälfte des Duos „Ursus und Nadeschkin“, das seit 34 Jahren sehr erfolgreich clowneskes Kabarett auf die Bühne bringt.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Unter Neonazis in Thüringen: Der Roman "Herscht 07769"
    Gespräch mit Laszló Kraszahorkai

    Gustave Flauberts Kult-Roman "Salammbô"
    Ausstellung im MUCEM in Marseille
    Von Dirk Fuhrig

    Buchkritik:
    "Mr. Wilder und ich" von Jonathan Coe
    Rezensiert von Johannes Kaiser

    Straßenkritik:
    "Jakobs Mantel" von Eva Weaver
    Von Cornelia Wegerhoff

    "DAFUQ": Das Romandebüt von Kira Jarmisch, der Sprecherin von Nawalny
    Gespräch mit Sabine Adler

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    Die Frankfurter Sängerin und Songschreiberin FEE

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
    Von Elisabeth Hahn

    Laute Post-Punk Teens: Geese aus Brooklyn
    Von Dirk Schneider

    Das Französisch des Nordens?
    Alte und neue plattdeutsche Lieder
    Gespräch mit Wiebke Colmorgen

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ralf Fücks, Direktor des Zentrum Liberale Moderne
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Dostojewski und Baden-Baden
    Zuflucht für Russen und Spieler
    Von Constantin Eckner

    Das "russische Berlin" - Wolgadeutsche, Juden, Intellektuelle
    Von Gesine Dornblüth

    Berliner Senat gegen Immobilienfirmen
    BVerwG urteilt: kein Vorkaufsrecht
    Gespräch mit Dieter Nürnberger

    Hoffnung in Lützerath
    Entkommen vor den Braunkohlebaggern?
    Von Thomas Wenkert

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Ramona Westhof

    Was gibt's zu sehen bei der Duisburger Filmwoche 2021?
    Gespräch mit Alexander Scholz

    Comickritik:
    "Roter Schnee" von Susumu Katsumata
    Rezensiert von Barbara Buchholz

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Musikfilme und neue Trends - das Unerhört! Musikfilmfestival
    Gespräch mit Stefan Pethke

    Wie Literatur Rockmusik inspiriert: Buch "Rock’n’Read"
    Gespräch mit Thomas Kraft

    Newcomer*in der Woche: Eris Drew
    Gespräch mit Gesine Kühne

    Jon Hopkins veröffentlicht Album "Music For Psychedelic Therapy "
    Von Benedict Weskott

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Isabella Kolar

    Glasgow redet, Athen handelt
    Griechenland steigt aus der Kohle aus
    Von Verena Schälter

    Was Klimawandel bedeutet haben die Menschen auf der griechischen Insel Euböa in den vergangenen Jahren am eigenen Leib erfahren müssen: Hitzewellen, gewaltige Waldbrände und Überschwemmungen. Die Folgen: Menschen verlieren ihre Häuser und häufig auch ihre Lebensgrundlage - wie beispielsweise die zahlreichen Imker auf der Insel. Euböa steht dabei exemplarisch für die ökologischen und ökonomisch-en Folgen des Klimawandels im ganzen Land. Laut einer aktuellen Studie werden sich dessen Schäden in Griechenland bis zum Ende des Jahrhunderts auf etwa 700 Milliarden Euro belaufen - sofern die Emission von Treibhausgasen nicht deutlich eingeschränkt wird. Die Regierung hat deshalb ein ambitioniertes Klimagesetz auf den Weg gebracht. Ein Ziel: Ausstieg aus der Kohle bis spätestens 2028.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Kultur und Geschichte - Magazin

    Der überforderte Krisenmanager - "Bluthund" Gustav Noske
    Gespräch mit Prof. Dr. Christoph Kleßmann, Leiter des Zentrums für Zeithistorische Forschung

    100 Jahre politischer Mord in Deutschland (13): Jahrestag der Revolution
    Von Elke Kimmel

    Was damals passierte, soll nicht vergessen werden
    Erkundungen auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs in Frankreich
    Von Bettina Kaps

    Der Erste Weltkrieg ist seit über 100 Jahren Geschichte. Doch in Frankreich ist er bis heute gegenwärtig. Im Norden und Osten des Landes tobte der mörderische Stellungskrieg mancherorts vier Jahre lang. Davon zeugen die vielen offiziellen Erinnerungsorte: Friedhöfe, Kriegsdenkmäler, Museen.

    Auch auf den Feldern lagerten nach 1918 noch die Überreste der brutalen Kämpfe. Inzwischen sind sie weitgehend beseitigt. Nur hier und da sind doch noch authentische Spuren vorhanden, in einzelnen Feldern, Wäldern oder Stollen. Privat engagierte Frauen und Männer setzen viel Zeit, Mühe und auch ihr eigenes Geld ein, um die Zeugnisse des Krieges an nachfolgende Generationen weiter zu geben. Die Erinnerung an „la Grande Guerre“, den „Großen Krieg“, ist für sie Teil ihrer persönlichen und auch der örtlichen Identität.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Studio Babelsberg
    Aufzeichnung vom 17.10.2021

    Ursula Mamlok
    "Grasshoppers", sechs Humoresken für großes Orchester

    Erich Walter Steinberg
    "Mein Volk", fünf Lieder nach Gedichten von Else Lasker-Schüler für Sopran und Orchester

    Rosy Wertheim
    "Die Insel der Vergessenheit" für Sopran und Orchester
    "Er rauscht und rauscht" für Sopran und Orchester

    Mimit Sheffer, Sopran
    Deutsches Filmorchester Babelsberg
    Leitung: Robert Reimer

  • 21:30 Uhr

    Alte Musik

    „Dem Organist Bachen aus Weymar zur Abfertigung“
    Johann Sebastian Bach, der Gothaer Hof und Gottfried Heinrich Stölzel
    Von Andreas Glöckner

    Im Unterschied zu vielen seiner Zeitgenossen hat Bach keine Bildungs- oder Gastspielreisen ins Ausland unternehmen können, denn er verfügte nicht über betuchte Gönner. Bachs weiteste Reisen gingen nach Lübeck und Hamburg sowie nach Kassel und Karlsbad. Die übrigen privaten oder dienstlichen Aufenthalte beschränkten sich fast alle auf den mitteldeutschen Raum.
    Dennoch nutzte Bach jede Gelegenheit, seinen geistigen Horizont zu erweitern, musikalische und kulturelle Erfahrungen zu sammeln oder den Austausch mit exzellenten Musikern zu pflegen. Seine Gastspiele am Gothaer Hof waren der Forschung lange Zeit unbekannt.
    Bereits im November 1711 führte Bach eine erste Reise in die thüringische Residenzstadt. Eine zweite folgte um Ostern 1717. Dabei kam es in der Kirche von Schloss Friedenstein offensichtlich zur Aufführung seiner ersten Passionsmusik, die als verschollen gilt.
    Neuere Quellenfunde belegen, dass Bach eine ganze Serie von Werken des Gothaer Hofkapellmeisters Gottfried Heinrich Stölzel auch dargeboten hat. Ein vermeintlich spätes Kantatenfragment Bachs (BWV 200) entpuppte sich erst vor wenigen Jahren als dessen Bearbeitung einer Passions-Arie des hochgeschätzten Gothaer Kollegen.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Hörspiel

    türken, feuer
    Von Özlem Özgül Dündar
    Regie: Claudia Johanna Leist
    Mit: Lilay Huser, Marina Galic, Johanna Gastdorf, Ansgar Sauren, Kathleen Morgeneyer, Francesco Schramm, Tula Rilinger
    Komposition: Schneider TM
    Ton und Technik: Rike Wiebelitz und Sebastian Nohl
    Produktion: WDR 2020
    Länge: 53'28

    Perspektiven eines Anschlags: 1993 sterben in Solingen fünf Menschen türkischer Abstammung bei einem Brandanschlag. Wir hören Opfer und die Mutter des Verdächtigen in einem Hörspiel, das sein brisantes Thema künstlerisch herausragend verhandelt.

    In der Nacht zum 29. Mai 1993 starben Gürsün İnce (27), Hatice Genç (18), Gülüstan Öztürk (12), Hülya Genç (11) und Saime Genç (4) bei einem rassistischen Brandanschlag. 14 weitere Familienmitglieder erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen.
    Gürsün İnce opferte sich für ihre dreijährige Tochter, als sie mit ihr aus dem Fenster sprang. Das Hörspiel gibt ihr und drei weiteren Frauen eine Stimme: einer Überlebenden, einer weiteren Toten und der Mutter eines mutmaßlichen Täters. In Gedanken kreisen sie alle um die Katastrophe. Die Frauen bleiben in ihrem Erleben gefangen und suchen trotzdem nach Begegnung und der Möglichkeit eines Gesprächs über das Leben mit dem Schmerz.

    Özlem Özgül Dündar, geboren 1983 in Solingen, Schriftstellerin, Übersetzerin. Sie studierte Literatur und Philosophie in Wuppertal und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2018 erhielt sie den Kelag-Preis in Klagenfurt und das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium. „Guter Rat − Dokumentarische Serie um die Entstehung des Grundgesetzes“, Folge 7 und 8 (WDR 2019), wurde als Hörspiel des Monats Mai 2019 ausgezeichnet. 2021 war sie Stipendiatin der Casa Baldi.
    „türken, feuer" wurde von der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats April 2020 und schließlich auch zum Hörspiel des Jahres 2020 gewählt.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Sind Menschenrechte doch verhandelbar?
    Lukaschenkos Kriegsführung gegen die EU
    Gespräch mit Katja Artsiomenka

    TV-Total ohne Stefan Raab - kann das funktionieren?
    Gespräch mit Matthias Kalle

    Ein Land empfängt seine Kunst
    Benin und die Rückgaben aus Paris
    Von Jens Borchers

    Gesichtslos. Frauen in der Prostitution. Ausstellung in Mannheim
    Gespräch mit Julia Wege

    Filme der Woche:
    Lieber Thomas / Finch
    Gespräch mit Anke Leweke