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Sonntag, 07.11.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • Zwischen Vorgestern und Übermorgen
    Ein Besuch im Funkhaus Nalepastraße
    Von Jörg Degenhardt und Frank Ulbricht

    Eine kleine Stadt in der Stadt - Arbeitsort für über 3.500 Beschäftigte zu DDR-Zeiten: Das Funkhaus in der Nalepastraße in Berlin-Oberschöneweide. Mit Poliklinik, Friseur und Sauna. Und bis zum November 1989 mit festem Programmauftrag durch die staatstragende Partei. Ein Abstecher heute auf das geschichtsträchtige Areal direkt an der Spree lohnt, mag die Anreise mit Fähre oder Straßenbahn auch etwas umständlich sein. In die Geisterstadt der Nachwendezeit mit ihren imposanten roten, aber in die Jahre gekommenen Backsteingebäuden, ist Leben eingezogen. Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat das Potential der einstigen Brache längst entdeckt. Und Private Investoren haben Großes vor. Könnte hier am Spreeufer das weltweite größte Musikzentrum entstehen? Die Tonstudios in dem teilweise denkmalgeschützten Komplex sind weithin für ihre exzellente Aufnahmequalität bekannt. Der große Sendesaal im Block B begeistert Musikschaffende weltweit ob seiner Raumakustik.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Schöner Scheitern - Wie wir aus Misserfolgen lernen

    Es diskutieren:
    - Dr. René John, Institut für Sozialinnovation (ISInova), Berlin
    - Manuela Nikui, PR-Beraterin und Autorin, Ismaning
    - Dr. Sebastian Schuol, Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikation, Erlangen
    - Prof. Dr. Ewald Stübinger, Lehrstuhl für Evangelische Theologie, Universität der Bundeswehr Hamburg
    Moderation: Axel Rahmlow
    Kooperation mit der VolkswagenStiftung
    (Aufzeichnung vom 13.10.2021, Xplanatorium Schloss Herrenhausen)

    Menschen scheitern: verpatzen Prüfungen oder Vorstellungsgespräche, setzen Projekte in den Sand oder sprichwörtlich aufs falsche Pferd. So sehr Misserfolge Teil unseres Alltags ist, so wenig wird offen darüber gesprochen, Scheitern ist in unserer Gesellschaft noch immer ein Tabu-Thema.

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jürgen Liebing

    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Oliver Schwesig

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Dämonen, Schuld und Sühne
    Zu Dostojewskis 200. Geburtstag
    Von Gunnar Lammert-Türk, Berlin
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Warum sind manche Menschen so ein bisschen GAGA?
    Von Jennifer von Massow
    Moderation: Tim Wiese

    Es gibt Menschen, die ecken überall an, sagen Dinge, die niemand versteht oder verhalten sich immer wieder völlig anders, als wir es von ihnen erwartet haben. Wer das miterlebt, fragt sich womöglich, warum die das machen. Und ob diese Menschen nicht merken, dass sie andere irritieren. Leben die in einer völlig anderen Welt? Andererseits, wer beurteilt, wann jemand seltsam ist?

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
    Nach dem gleichnamigen Roman von Judith Kerr
    Von Christine Nagel
    Aus dem Englischen von Annemarie Böll
    Ab 9 Jahre
    Regie: Christine Nagel
    Komposition: Peter Ewald
    Mit: Imogen Kogge, Lotte Arnaszus, Leo Burkhardt, Conny Wolter, Felix von Manteuffel u.a.
    Ton und Technik: Thomas Monnerjahn und Frank Klein
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
    Länge: 53'11
    Moderation: Tim Wiese

    Anna und ihre Familie fliehen aus Nazideutschland und suchen in der Schweiz und in Frankreich ein neues Zuhause.

    Anfang des Jahres 1933 kommen in Deutschland die Nazis an die Macht. Anna flieht mit ihrer jüdischen Familie in die Schweiz. Sie muss all ihre Spielsachen zurücklassen. Zunächst wohnen sie in einem Gasthof am Zürichsee. Anna und ihr älterer Bruder Max freunden sich mit den Dorfkindern an. Die Eltern haben große Sorgen: Annas Vater, ein berühmter Journalist, kann seine Artikel in der Schweiz nicht mehr veröffentlichen. Sie haben sehr wenig Geld. Jeden Tag hören sie von anderen Flüchtlingen. In Deutschland werden viele verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Anna ist bedrückt. Auch ihr Vater wird von der deutschen Polizei gesucht. Die Eltern beschließen, nach Paris weiterzuziehen. In Frankreich versteht Anna zunächst kein Wort. Mühsam muss sie die französische Sprache lernen. Wenn nur Heimpi, ihr Kindermädchen hier wäre.

    Judith Kerr, geboren 1923 in Berlin, lebt als Schriftstellerin und Künstlerin in London, 1974 erhielt sie den Deutschen Jugendliteraturpreis für den Roman "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl". Der MDR-Rundfunkrat hat die Hörspielbearbeitung mit dem 2. Platz des Kinderhörspielpreises 2012 ausgezeichnet.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Tim Wiese
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

  • 11:59 Uhr

    Freiheitsglocke

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

  • Die Front in meinem Garten
    Alltag einer Krankenschwester in der Ostukraine 
    Von Rebecca Barth und Daniela Prugger

    In einem Dorf direkt an der Front in der Ostukraine hält die Krankenschwester Lilia Schwez die medizinische Versorgung der Bevölkerung aufrecht. Jeden Freitag fährt sie gemeinsam mit ihrem Mann die Frontlinie entlang, um auch die Menschen in den Nachbardörfern zu versorgen. Der Weg ist gefährlich, das Gebiet stark vermint, die von pro-russischen Separatisten kontrollierten Gebiete liegen in Sichtweite. Die Menschen in diesen Orten sind von Lilia Schwez abhängig. Die Krankenschwester hat die Menschen in sieben Jahren Krieg nie im Stich gelassen.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Christian Möller

    Stadt gegen Land
    Ein Konflikt, ja überhaupt ein Gegensatz?
    Gespräch mit Hilal Sezgin

    Kommentar zur Ampelkoalition: Kontingenz, Ökologie und Solidarität!
    Von Wolfram Eilenberger

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Anne Françoise Weber

    Zum Gottesdienst berufen - Geistliche und ihre Ausbildung

    Wer folgt auf den umtriebigen Heinrich Bedford-Strohm?
    Bei der EKD-Synode in Bremen wird ein neuer oder eine neue Ratsvorsitzende gewählt
    Gespräch mit Sandra Stalinski

    Gottesdienst für die Vertriebenen und Ermordeten
    Ein Pfarrer setzt sich in Kolumbien für Menschenrechte ein - trotz Einschüchterungsversuchen
    Von Christine Siebert

    Traditionsverbunden und modern
    Am Potsdamer Zacharias-Frankel-College werden Rabbiner und Rabbinerinnen der Masorti-Strömung ausgebildet
    Gespräch mit der Leiterin Sandra Anusiewicz-Baer

    Ökumenisch offene Theologen fehlen
    Vor 50 Jahren wurde das orthodoxe Priesterseminar im türkischen Halki geschlossen
    Von Susanne Güsten

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Pianistische Parallelen
    Die ungarischen Klaviermeister Géza Anda und György Cziffra
    Gast: Wolfgang Rathert, Musikwissenschaftler
    Moderation: Mascha Drost

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Thomas Wheeler

    Tischtennis gegen Parkinson
    Von Anja Röbekamp

    Der HSV-Erinnerungskoffer: "Reliquien" für Fans in Pflegeheimen
    Von Heinz Schindler

    Osteoporose und Sport
    Von Elmar Krämer

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Das Ohr trainieren
    Akustische Dimensionen des Sports
    Von Julian Kämper

    Die Schulung kognitiver Fähigkeiten zur taktisch klugen Entscheidungsfindung gehört bei den meisten Sportarten zum Trainingsprogramm. Ein verhältnismäßig geringer Stellenwert kommt dabei dem Hörsinn zu: Es wird kaum systematisch analysiert und trainiert, wie der Gegner klingt, welche Klänge mit bestimmten technischen Manövern verknüpft sind. Wie strategisch wird das Stöhnen beim Tennis eingesetzt? Welchen Rhythmus hat die gegnerische Attacke im Kampfsport? Wie komplex sind die akustischen Ebenen bei Mannschaftssportarten? Aus musikwissenschaftlicher Perspektive werden Gedankenspiele entwickelt, wie sich die sportliche Leistung optimieren ließe, wenn man genauer hinhören würde. Könnte die Etablierung von Gehörbildung nicht viele Athletinnen und Athleten weiterbringen?

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Die fremde Dame
    Nach der Erzählung „Die fremde Frau und der Mann unter dem Bett“
    Von Fjodor M. Dostojewski
    Bearbeitung: Max Gundermann
    Regie: Ulrich Lauterbach
    Mit: Willi Trenk-Trebitsch, Stefan Wigger, Manfred Meurer, Gisela Fackeldey, Klaus Herm, Josef Wilhelmi
    Ton: Klaus Krüger
    Produktion: RIAS Berlin/HR 1961
    Länge: 52'30

    Verwechslungen, Affären, Ausreden und seltsame Zufälle. „Die fremde Dame“ nach Dostojewski nimmt die Hörerinnen und Hörer mit auf eine rasante Odyssee durch das St. Petersburg des 19. Jahrhunderts.

    Anschließend:
    Ein ehrlicher Dieb
    aus den "Aufzeichnungen eines Unbekannten“
    Von Fjodor M. Dostojewski
    Übersetzung aus dem Russischen: E.K. Rashin
    Mit: Siegfried Schürenberg
    Regie: Rolf Purucker
    Produktion: RIAS Berlin 1962
    Länge: 34'07

    Es ist wenig bekannt, dass Dostojewski − der Autor von „Schuld und Sühne“, „Dämonen“ und „Erinnerungen aus einem Totenhaus“, der Dichter, welcher Leiden und Tragik des alten Russlands beschrieb und um eine Erneuerung im Glauben rang − auch heitere Erzählungen geschrieben hat. Elemente, die in einigen Figuren seiner großen Romane angelegt erscheinen, gewinnen hier Eigenleben, schaffen Gestalten, die an die Klassiker der russischen Groteske, an Gogol und Tschechow erinnern.
    In seiner Erzählung plagt den alten Schabrin die Eifersucht. Seine Frau Glafira ist auf Abwegen, dessen ist er sich sicher. Um seiner Qual ein Ende zu setzen, beschließt der gehörnte Ehemann, seine lebenslustige Ehefrau in flagranti zu ertappen. Doch seine Streifzüge münden stets in skurrile Situationen.

    Anlässlich des 200. Geburtstages von Fjodor M. Dostojewski am 11. November.

    Fjodor M. Dostojewski (1821−1881) wurde in Moskau geboren und starb in St. Petersburg. 1849 wurde er wegen angeblich staatsfeindlicher Aktivität zum Tode verurteilt, dann zu vier Jahren Zwangsarbeit in Sibirien begnadigt. 1859 kehrte er nach St. Petersburg zurück und schrieb seine bekannten Romane, darunter „Schuld und Sühne“, „Die Brüder Karamasow“ und „Der Idiot“.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 05.11.2021

    Francis Poulenc
    Auszüge aus "Les animaux modèles"

    Dmitrij Schostakowitsch
    Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107

    Sergej Prokofjew
    Suite aus dem Ballett "Cinderella"

    Gautier Capuçon, Violoncello
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Marie Jacquot

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    Same, same, but different?
    Klimaverhandlungen in Glasgow "schwierig"
    Gespräch mit Dr. Fritz Reusswig

    Corona und die 4. Welle
    Zählt jetzt bedingungsloser Zusammenhalt?
    Gespräch mit Prof. Dr. Stefan Gosepath

    Die Literatin Anne Weber hält die Marbacher Schillerrede
    Von Christian Gampert

    Michel Houellebecq liest Gedichte in Pariser Techno-Club
    Gespräch mit Christiane Kaess

    True Pictures?
    Zeitgenössische Fotografie aus den USA und Kanada in Hannover
    Gespräch mit Stefan Gronert, Sprengel Museum Hannover