Programm

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Sonntag, 05.09.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Krieg und Frieden im 21. Jahrhundert
    Diskussion zum Antikriegstag über Menschenrechte, Klimawandel und die Notwendigkeit einer anderen Sicherheitspolitik
    - Kooperationprojekt des Gorki-Theater mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) -
    (Aufzeichnung vom 01.09.2021 - Gorki-Theater)

    Es diskutieren:
    - Dr. Pascal Delhom, Philosoph
    - Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender
    - Hannah Elisabeth Kurnoth, Analystin für Klimadiplomatie und Klimasicherheit bei adelphi
    - Olga Shparaga, Philosophin und Aktivistin
    Moderation: Christine Watty

    Die Hoffnung, dass der Fall des Eisernen Vorhangs in eine stabile globale Friedensordnung und multilaterale Kooperationen münden würde, hat sich nicht erfüllt. Die internationalen Beziehungen sind hochgradig fragil. Weltweit sind Autokraten auf dem Vormarsch. Krieg, Staatsterror, Missachtung der Menschenrechte und Auswirkungen des Klimawandels führen verstärkt zu Flucht und Exil. Wie kann trotzdem eine neue Sicherheitspolitik der Kooperation gelingen?

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jürgen Liebing

    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Christoph Reimann

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Eckankar

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Seenotrettung
    Mut zur Menschlichkeit oder Ermutigung für Schlepper?
    Von Pfarrer Markus Bräuer, Berlin
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Warum sind Pferdeäpfel rund und stinken nicht?
    Von Patricia Pantel
    Moderation: Patricia Pantel

    Zwar gibt es auch eine Gebäcksorte aus Großbritannien mit diesem Namen, doch grundsätzlich sind Pferdeäpfel, auch Rossknödel genannt, nichts, was man essen sollte. Denn Pferdeäpfel sind die Exkremente von Pferden. Alle 30 bis 120 Minuten äpfelt ein Pferd im Durchschnitt, und diese runden, meist braunen Kotkugeln werden von vielen Insekten wie Schmetterlingen, Fliegen, Mistkäfern usw. als Nahrung oder Brutstätte für die Larven genutzt. Pferdeäpfel sind darüber hinaus ein beliebter Dünger. Kein Wunder, dass früher, als die Menschen mit Pferdefuhrwerken unterwegs waren, die Pferdeäpfel von vielen Leuten von der Straße gesammelt wurden, um sie im eigenen Garten als Dünger zu verwenden.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Mr. Handicap
    Von Thilo Reffert
    Ab 8 Jahre
    Regie: Beatrix Ackers
    Komposition: Michael Rodach
    Mit: Axel Wandtke, Luis Simoes, Leo Knižka, Pauline Kröger, Levon Schlegel, Lenz Lengers, Hugo Kempter, Fae Faika, Florian Lukas, Timur Isik u.a.
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
    Länge: 49'53'
    Moderation: Patricia Pantel

    Mr. Handicap heißt Vincent und geht seit diesem Schuljahr in eine Inklusionsklasse.

    Wenn aus einer normalen Schulklasse eine i-Klasse, eine Inklusionsklasse wird, ist es normal, dass alles anders wird. Vincent leidet unter angeborener Gelenksteife und hat noch ein paar andere Handicaps. Seit diesem Schuljahr besucht er eine Regelschule, wo sich Lehrer und Kinder alle Mühe mit der Inklusion geben. Jedes Kind war schon einmal Pate für Vincent, jedes Kind - außer Hannes. Doch eines Tages erwischt es auch Hannes und er darf für eine Woche Vincents Pate sein. Anfangs sieht Hannes in Vincent nur die Behinderung. Doch dann entdeckt er an Vincent auch andere Seiten, einen total unbehinderten Humor zum Beispiel. Fast sieht es so aus, als könnten sie ziemlich gute Freunde werden.

    Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene, für den Kakadu schrieb er zuletzt das Kinderhörspiel "Fünf Gramm Glück", die Lebensgeschichte einer Brotdose.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Patricia Pantel
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

  • Esoterik in der Ostschweiz
    "Wer heilt, hat recht“
    Von Susanne von Schenk

    Sie pendeln, lassen Energien fließen und operieren die Aura: Die Schweiz, besonders das Appenzell, ist ein El Dorado für Heilerinnen und Heiler jedweder Coleur. Das Herstellen von geheimnisvollen Kräutersalben wie auch Besuche bei Aurachirurgen, Geist-und Gebetsheilern oder Hypnotiseuren haben dort eine lange Tradition. Schätzungen zufolge gibt es in der Alpenrepublik 30.000 bis 50.000 Menschen mit einer esoterischen Heilerausbildung. Angesiedelt habe sich viele von ihnen im Appenzell in der Ostschweiz.
    Susanne von Schenck war dort und hat sich sogar behandeln lassen.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Christian Möller

    Philosophische Orte IV: Tullia d'Aragona in Florenz
    Von Constantin Hühn

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Sandra Stalinski

    Schwerpunkt: 20 Jahre 9/11

    Krieg im Namen Gottes?
    Gespräch mit der Evangelischen Theologin Cornelia Füllkrug-Weitzel über christliche Hilfswerke in Afghanistan und die Instrumentalisierung von Religion in Zusammenhang mit 9/11

    Verfolgt, gehasst, getötet
    Sikh werden wegen ihres Turbans und Vollbarts häufig mit Muslimen verwechselt - und leiden seit 9/11 noch stärker unter Anfeindungen als zuvor
    Von Susanna Petrin

    Vom Orchideenfach zum Topseller
    Wie sich das Studienfach Islamwissenschaften nach 9/11 verändert hat
    Von Stefanie Oswalt

    Muslime, Christen und Juden Hand in Hand
    Wie Interfaith-Projekte sich seit den Anschlägen in San Francisco für mehr Verständigung einsetzen
    Von Arndt Peltner

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Protest gegen die gegenwärtigen Kompositionen"
    Die Vierte Sinfonie von Jean Sibelius
    Gast: Mathias Hansen, Musikwissenschaftler
    Moderation: Michael Dasche

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Bettina Ritter

    Khalida Popal kämpft für ihre afghanischen Fußballfrauen
    Von Jutta Heeß

    Chinas Dominanz bei den Paralympics
    Triumph über die westlichen Rivalen
    Von Ronny Blaschke

    Vor dem 100jährigen Jubiläum
    Das ISTAF und seine wechselvolle Geschichte
    Von Thomas Wheeler

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Die Lehre vom gesunden Gang
    Wie geht Gehen?
    Von Peter Kolakowski

    Gehen ist die häufigste und wichtigste Bewegung beim Sport und im Alltag und begleitet uns von Kindesbeinen an. Es regt Herz- und Kreislauf an, fördert die Koordination und Konzentration, stärkt Bänder, Sehnen, Knochen und Muskulatur und verbrennt Kalorien. Wir gehen allerdings insgesamt zu wenig. Nur - wie geht eigentlich richtiges Gehen, Laufen oder Joggen? Entspricht das sogenannte Abrollen von der Ferse auf den Ballen, wie es immer wieder gelehrt und kolportiert wird, der Anatomie? Was macht ein gutes Gangbild aus? Welche gesundheitlichen Probleme könnten durch falsches Gehen entstehen, vermieden oder gelindert werden, z.B. Schäden an Gelenken, Osteoporose, Herz- Kreislaufbeschwerden oder den klassischen Rückenschmerzen und Nackenverspannungen? Gibt es den gesunden Schuh? Warum werden das Gehen und gesunde Füße in der Medizin, in Präventions- und Rehasportkursen oder Rehakliniken bis hin zum Sportunterricht noch völlig vernachlässigt? Brauchen wir eine ganz andere Geh- und Gangkultur? Eine „Schritt für Schritt Anleitung“ für leichteres und gesünderes Fortbewegen.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Der Sturm
    Nach dem Theaterstück
    Von William Shakespeare
    Übersetzung aus dem Englischen: Michael Hamburger
    Bearbeitung: Peter Goslicki
    Regie: Fritz Göhler
    Mit: Siegfried Göhler, Ute Göring, Gert Gütschow, Waltraud Kramm, Wolf Goette, Fred Alexander, Wolfgang Jakob, Alfred Driesener-Tressin, Günter Grabbert, Hans-Joachim Hegewald, Fred Delmare, Hans Teuscher, Werner Godemann
    Komposition: Siegfried Matthus
    Ton und Technik: Erika Schüttauf, Margit Hahn
    Produktion: Rundfunk der DDR 1966
    Länge: 83'40

    Schiffbruch, Herkunftsrätsel, Zauberei und Magie, überraschende Zufälle sowie eine unerwartete Liebe. Shakespeares „Sturm“ zieht auf und lässt auf einer abgelegenen Insel Könige, bizarre Geister und absonderliche Inselwesen aufeinandertreffen.

    „Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind“ - wohl der berühmteste Satz aus dem „Sturm“, jener nachdenklichen Komödie aus Shakespeares letzter Schaffensperiode, die in den vergangenen Jahren durch verschiedene Neuinszenierungen glanzvoll Wiederauferstehung feierte. Das Stück lebt durch seine Hauptfigur, den Zauberer Prospero. Gleich am Beginn steht der große Sturm, durch Zauberkraft von Prospero selbst entfacht, bei dem Alonso, König von Neapel, und Antonio, Herzog von Mailand, mit ihrem Gefolge Schiffbruch erleiden und auf einer einsamen Insel stranden. Prospero war vor zwölf Jahren selbst Herzog von Mailand gewesen, wurde aber von seinem intriganten Bruder Antonio entthront und zusammen mit seiner Tochter Miranda auf ebenjene Insel verbannt.

    William Shakespeare (1564-1616), englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler. Seine Komödien und Tragödien gehören zu den bedeutendsten Bühnenstücken der Weltliteratur und sind die am häufigsten aufgeführten und verfilmten.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Musikfest Berlin
    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 04.09.2021

    Igor Strawinsky  
    Symphonies d’instruments à vent 
    "Abraham und Isaak", Geistliche Ballade für Bariton und Kammerorchester, "Dem Volk des Staates Israel gewidmet"
    Konzert für Klavier und Blasinstrumente
    Variationen für Orchester in memoriam Aldous Huxley

    Paul Hindemith 
    Sinfonie "Mathis der Maler"

    Georg Nigl, Bariton
    Tamara Stefanovich, Klavier
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Vladimir Jurowski

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    Lyra und Lyrik
    Vom Dichten und Klingen
    Von André Hatting

    Lyrik kommt von Lyra - Dichten und Musizieren sind eng miteinander verwandt.

    „Ja sie werden durch Musiken gleich als wären sie entzückt“, schrieb die Barocklyrikerin Sybilla Schwarz über ihre Kolleginnen und Kollegen. Kein Zufall, denn Lyrik kommt von Lyra, und dieses Saiteninstrument steht schon im alten Griechenland für die Dichtung. Autorinnen und Autoren mit musikalisch-poetischen Doppelbegabungen gibt es in jeder Epoche. E.T.A. Hoffmann macht sie mit der Figur des Kapellmeisters Kreisler zum zentralen Thema seiner Literatur. Der Autor und Verleger Bertram Reinecke schreibt Texte zur Musik, und die Lyrikerin Mara Genschel zieht aus zeitgenössischen Kompositionen wichtige Impulse für ihre Live-Performances. Wie genau beeinflusst Musikalität die literarische Kreativität? Schreiben Dichterinnen und Dichter anders, wenn sie auch ein Instrument beherrschen?

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    "Hier spricht der Enkel"
    Neues Rezo-Video zur Klima-Katastrophe
    Gespräch mit Nadia Shehadeh

    Kult-Werk
    Mauricio Kagels "Staatstheater" im Luzerner Theater und draussen
    Gespräch mit Flroian Fuchs

    Viele Stars trotz Pandemie
    Das Wochende am Lido
    Gespräch mit Anke Leweke

    Recht auf Öffentlichkeit
    Symposium über die Zukunft der TV-Archive
    Von Matthias Dell