Programm

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Sonntag, 26.10.2014

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Holger Beythien

    Heute Nacht ist es wieder soweit: Die Uhren werden um 3.00 Uhr MESZ auf 2.00 Uhr MEZ um eine Stunde zurückgestellt. Das bedeutet für die 'Tonart Chansons und Balladen' eine Stunde mehr Sendezeit. Und in dieser zusätzlichen Stunde geht es folgerichtig um zeitlose Lieder und Chansons über die Zeit, wie sie beispielsweise Thomas Pigor, Herman van Veen oder Léo Ferré gesungen haben, aber auch Michael Heltau, Angelo Branduardi oder die Gruppe Lift. In der ersten und zweiten Stunde stehen neue CDs im Mittelpunkt - u.a. von Los Santos, Coralie Clement, Mick Flannery und Ylja - und wir erinnern an das historische Liedermacheralbum "Traurige Indianer - unfreundliche Kellner", das vor 30 Jahren der österreichische Schauspieler, Sänger und Songschreiber Ludwig Hirsch veröffentlicht hat. Und in der vierten Stunde hören wir in die Top Ten der aktuellen Liederbestenliste hinein mit Liedern von Niels Frevert, Stoppok, Christian Redl, der Gruppe Kalüün und anderen ... .

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Oliver Schwesig

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Bahá'í

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Ich habe nichts falsch gemacht."
    Johannes Fest (1889 - 1960)
    Von Hans-Peter Theurich
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Wolfsmädchen
    Von Jenny Reinhardt
    Ab 6 Jahren
    Gelesen von Katharina Burowa
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2009
    Moderation: Paulus Müller

    Ein neugieriges Wolfsmädchen erkundet seine Umwelt.

    "Mama nennt sie Wom. Papa nennt sie Wom …" Die kleine Wölfin wächst behütet mit ihren Geschwistern auf, bewacht vom Rudel. Sie ist viel neugieriger als die anderen. Ein Sonnenstrahl lockt sie zu früh aus der Höhle und das Mädchen Wilma streichelt über ihren Rücken. Woms Sehnsucht nach den Menschen wächst. Dann kommt der Tag des Jahres, an dem die Sonne am längsten scheint. Ein Tag, der jeden verwandeln kann, wenn die Natur es will, ob Mensch oder Tier.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kakadus Reisen
    Nach Ulm und um Ulm herum
    Moderation: Tim Wiese

    Einmal möchte Kakadu auf dem höchsten Kirchturm der Welt landen, also auf nach Ulm und rauf auf den Turm. Von dort oben haben wir einen guten Überblick und können dorthin gehen, wo es Kindern in Ulm gefällt: vielleicht ins Donauaquarium, zu Hechten, Rotaugen und Flussbarschen. Oder ins Kindermuseum, dort ist Anfassen und Ausprobieren ausdrücklich erlaubt. Im Botanischen Garten lädt eine Schokoladenwerkstatt ein. Und 12 Kilometer südlich von Ulm wollen wir Schüler einer Grundschule besuchen. 'Fit mit Stil' war ihr Motto; Lesehelfer und Streitschlichter waren am Start, und so wurden sie in diesem Jahr als Weltethos-Schule ausgezeichnet. Wir gratulieren und fragen nach, was anders in dieser Schule ist. Zurück in Ulm müssen wir noch unbedingt ins Rathaus. Dort hängt im Treppenhaus eine Kopie des Fluggerätes, mit dem der Schneider von Ulm vor 200 Jahren von der Spitze des Kirchturms das Fliegen üben wollte.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin

    10:00 Uhr
    Nachrichten
    10:30 Uhr
    Sonntagsrätsel

    Moderation: Uwe Wohlmacher
    sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Wild und paradiesisch
    Klepelshagen im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns
    Von Margarete Wohlan

    Ein Eichhörnchen im Baum, das grasende Reh auf der Wiese oder ein röhrender Rothirsch, der mit seinen brunftigen Artgenossen um die Wette balzt. Dazu ein Märchenwald mit Mooren, Lichtungen, Farnen und Moosen. Dieses Wildtierparadies existiert tatsächlich - im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns, rund um das Gutsdorf Klepelshagen. Ein Eldorado für Jäger, Naturfreunde und Gourmets. Neben Rehen, Wildschweinen und Rothirschen werden hier auch Weiderinder und Landschweine artgerecht gehalten - und ein kleiner, exquisiter Fleischverarbeitungsbetrieb, der bundesweit vertreibt, schließt den Kreislauf. 2200 Hektar, die der Deutschen Wildtier Stiftung gehören. Geschenkt vom Hamburger Unternehmer und Naturschützer Haymo G. Rethwisch, der sich mit diesem Landstrich einen Kindheitstraum erfüllte. Doch das ist nur die halbe Geschichte des Ortes. Die andere Hälfte reicht in die Zeit vor der Wende zurück, als die Gegend um Klepelshagen noch geheimnisumwittert war. Sie diente der Staatsjagd und nur, wer auserwählt war, durfte hinein. Dafür war die Natur hier paradiesisch - was sich nach der Wende als Glücksfall erwies. Und doch waren die Einheimischen eher skeptisch, als der reiche Hamburger Unternehmer begann, das Land aufzukaufen. Die 'Deutschlandrundfahrt' auf Spurensuche nach dem alten und dem neuen Klepelshagen.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • Lebendige Erinnerung - Deutsche Freiwillige in den Ruinen von Oradour-sur-Glane
    Von Bettina Kaps

    Deutsche Stimmen in den Ruinen von Oradour: Wo vor 70 Jahren auf Deutsch befohlen wurde, alle Einwohner zu ermorden, arbeiten jetzt freiwillige Helfer gegen den Zerfall der Mauern an. Dieses Jahr hat der Verein "Aktion Sühnezeichen Friedensdienste" erstmals ein Sommerlager in Oradour-sur-Glane organisiert. Das Ruinenfeld steht als Symbol für deutsche Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg. In dem französischen Dorf hatte die Waffen-SS am 10. Juni 1944 alle Bewohner, die sie ergreifen konnte, erschossen oder lebendig verbrannt, 642 Männer, Frauen, Kinder, anschließend brannten die Soldaten alle Häuser nieder. Ob Befehlshaber oder Ausführende - in der Bundesrepublik wurde kein einziger Täter ernsthaft behelligt: Die bundesdeutsche Justiz hat es jahrzehntelang versäumt, das Verbrechen aufzuklären und den Verantwortlichen den Prozeß zu machen. Aber jetzt, wo nur noch ganz wenige mutmaßliche Täter am Leben sind, wird intensiv ermittelt. Gegen einen 89-jährigen Mann wurde sogar Anklage erhoben.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Catherine Newmark

    u.a.
    15 Jahre Nietzsche Kolleg - in Weimar geht Philosophie in die Stadt
    Von Jochen Stöckmann

    Drei Fragen an Dieter Kosslick

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Mehr Rechte für Hindus
    Zu Besuch beim Welthindurat
    Von Antje Stiebitz

    Rezension „Luthers Juden“ von Thomas Kaufmann
    Von Christian Röther

    100 Jahre nach dem Genozid: Armenien und die schwierige Suche nach dem Frieden
    Kirsten Dietrich spricht mit Prof. Thomas Bremer, Ostkirchenkundler an der Universität Münster

    Kriegsgefangene als Kirchenbauer -
    Die Heilandskapelle in Frankfurt/Oder
    Von Gunnar Lammert-Türk

    Moderation: Kirsten Dietrich

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Wo liegt der Orient?
    Nikolai Rimski-Korsakows „Scheherazade“
    Moderation: Jan Brachmann
    (Wh 20.1.2013)

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Soweit Spitzbergens Asphalt reicht
    Der nördlichste Straßenmarathon der Welt
    Von Kerstin Hildebrandt

    Für viele ist der New-York-Marathon am kommenden Wochenende das große Ziel. Weit mehr als 50000 Läuferinnen und Läufer versuchen hier, die rund 42 Kilometer zu schaffen. Doch Massenveranstaltungen wie diese lassen nicht jedes Läuferherz höher schlagen. Das völlige Gegenteil zu New York ist Spitzbergen: Beim nördlichsten Straßen-Marathon der Welt, der Anfang Juni bereits zum 20. Mal stattfand, gingen nur 60 Männer und Frauen an den Start. Dabei ist die Strecke einzigartig: Sie verläuft durch spektakuläre Natur, vorbei an alten Bergbau-Stationen und Eiderenten-Kolonien. Streckenposten halten mit Gewehren bewaffnet nach Eisbären Ausschau und in der Ruhe der Arktis bleibt viel Zeit, um über das Laufen zu philosophieren.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Krieg und Traumata
    Ich bin einer, ich bin keiner
    Von Wolfgang Weyrauch
    Regie: Heinz Hostnig
    Mit: Klaus Sichler, Volkmar Eckard, Harry Naumann u.v.a.
    Ton: Eduard Kramer
    Produktion: SR/BR/SWF 1967
    Länge: 48'27

    Ein Mann im Garten, eben dabei, die Blumen zu retten und Schnecken zu vernichten, wird bedrängt von den Stimmen im Vietnamkrieg gefallener Soldaten. (Ein frühes Stereophonie-Hörspiel).

    Anschließend:
    In Erinnerung an den Schauspieler und Regisseur Guntram Brattia, der am 19. September 2014 mit seinem Motorrad tödlich verunglückte.
    Die Träumenden Knaben
    von Oskar Kokoschka
    Bearbeitung/Regie/Komposition: Klaus Buhlert
    Darsteller: Thomas Holtzmann, Guntram Brattia, Marie Brassard, Olda Kokoschka
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin / Bayerischer und Österreichischer Rundfunk 1997
    Länge: 38‘35

    Ich bin einer, ich bin keiner:
    Ein Hörbild von engagierter Zeitgenossenschaft während des Vietnamkrieges. 'Ich bin einer, ich bin keiner' gehört zu den Pionierwerken der Stereophonie: Im Hörspiel sprechen die Stimmen der toten, in Vietnam gefallenen Soldaten. Ein Mann im Garten, eben dabei, die Blumen zu retten und die Schnecken zu vernichten, ein 'Wohlstandsspießer', hört die Toten und reagiert abwehrend auf deren Signale. Dazwischen die Funksprüche der Bomberpiloten.

    Wolfgang Weyrauch (1904-1980), schrieb nicht nur Hörspiele. Er war Schauspieler, Lektor, Journalist und machte sich vor allem als Lyriker einen Namen. Für sein Hörspiel 'Totentanz' (NDR/BR) erhielt er 1961 den Hörspielpreis der Kriegsblinden. 'Ich bin einer, ich bin keiner' wurde mit dem Stereopreis der deutschen Rundfunkindustrie ausgezeichnet.

    Die Träumenden Knaben:
    Eigentlich sollte Kokoschka im Auftrag der Wiener Werkstätte (1907/08) ein Kinderbuch gestalten, doch "nur im ersten Blatt hielt ich mich an die Aufgabe. Die anderen Blätter entstanden dann mit meinen Versen als freie Bilddichtung... eine Art Bericht... über meinen damaligen Seelenzustand."
    In seiner Realisation der "Träumenden Knaben" spannt Klaus Buhlert in Wort und Musik einen Bogen zwischen Jugendbild und Alterssicht. Inspiriert von Kokoschkas expressiver Lyrik, seinen Illustrationen und Briefberichten entstehen Motive, die visionäre und rückschauende Momente aufgreifen.

    Oskar Kokoschka (1886-1980) österreichischer Maler, Graphiker, Schriftsteller.

    Klaus Buhlert, 1950 geboren, studierte Musik, Akustik und Informatik. Arbeitet als freier Regisseur und Komponist.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus der Philharmonie Berlin

    Richard Wagner
    „Siegfried-Idyll“ für kleines Orchester E-Dur

    Béla Bartók
    Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta

    ca. 21.00 Konzertpause

    Matthias Pintscher
    „Reflections on Narcissus“ für Violoncello und Orchester

    Alban Gerhardt, Violoncello
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Matthias Pintscher

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Kirsten Lemke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelke

    u.a.
    Berlin, Volksbühne: Patti Smith & Soundwalk Collective & Lillevan "Killer Road"
    Von Jenni Zylka

    Hofer Filmtage: Fazit von Waltraud Tschirner

    WOMEX - Bilanz der weltgrößten Musikmesse in Santiago de Compostela
    Von Kartin Wilke

    Kulturpresseschau
    Von Gregor Sander

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Freispiel

    Kurzstrecke 31
    Feature, Hörspiel, Klangkunst
    Zusammenstellung: Jan Rohlf, Barbara Gerland, Ingo Kottkamp
    Produktion: Autorenprod./Deutschlandradio Kultur 2014
    Länge: 57'43
    (Ursendung)
    (Wdh. am 12.11.2014)

    Und irgendwo laichten die Lachse
    Von Nicolai Busch
    Kann man sagen, wie ein Mensch war, bevor er gestorben ist?

    „Wir wollen keine Asylantenheime!“
    Von Nadine Bonengel
    Manchmal lohnt es sich, zweimal hinzusehen.

    Unwritten
    Von Martin Daske
    Eine Komposition von hunderten von Schreibgeräuschen (von der Feder bis zur Tastatur, vom Radiergummi bis zum Schredder), angereichert mit Gästen (eine Fliege, ein Wolf) und ergänzt um Akkordeon und Bassklarinette.

    Außerdem: Neues aus der Wurfsendung mit Julia Tieke

    Kurz und ungewöhnlich: Autorenproduktionen zwischen Feature, Hörspiel und Klangkunst.