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Sonntag, 03.01.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Feindselige Gesellschaft?
    Drei Geschichten über Wege aus dem Hass
    Es diskutieren:
    Hasnain Kazim, Journalist und Autor
    Silvia Kugelmann, Bürgermeisterin
    Jakob Springfeld, Schüler, Fridays-for-Future-Aktivist
    Moderation: Alexander Moritz
    - In Kooperation mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte
    (Wdh. vom 08.03.2020)

    Der öffentliche Diskurs verroht: Beleidigungen, Drohungen und tätliche Angriffe auf Menschen, die angeblich anders sind, die sich gesellschaftlich engagieren oder für eine offene Gesellschaft eintreten, nehmen zu. Was macht es mit Menschen, wenn sie solchen Aggressionen ausgesetzt sind? Wie wehren sie sich gegen die Anfeindungen? Was tun wir, damit sich die Grenzen des Sagbaren nicht weiter verschieben? Drei persönliche Geschichten über Wege aus dem Hass.

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jürgen Liebing

    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Oliver Schwesig

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Wie sie drei wurden.
    Über die heiligen drei Könige
    Von Gunnar Lammert-Türk, Berlin
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Der dreifache Erwin
    Von Mario Göpfert
    Gelesen von Fabian Busch
    Ab 6 Jahre
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
    Moderation: Patricia Pantel

    Nur Karlas Opa kennt den dreifachen Erwin und nur er konnte ihn als junger Mann auf dem Eis springen.

    Karlas neue Schlittschuhe sind ein Geburtstagsgeschenk von Opa Erwin. Bei den anderen Leuten sieht Schlittschuhlaufen so leicht aus, ärgert sie sich, als sie ihre ersten unbeholfenen Gehversuche auf dem Eis macht. Anastasia aus der Parallelklasse kann sogar den doppelten Lutz. „Der doppelte Lutz ist nichts Besonderes”, sagt Karlas Opa Erwin. „Als ich jung war, konnte ich den dreifachen Erwin.”

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Ikar - zu Wasser, zu Lande, in der Luft
    Von Katrin Lange
    Ab 8 Jahre
    Regie: Wolfgang Rindfleisch
    Komposition: Frank Merfort
    Mit: Monika Lennartz, Lars Rudolph, Falk Rockstroh, Götz Schulte, Karina Plachetka, Shorty Scheumann
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2007
    Länge: 47’56
    Moderation: Patricia Pantel

    Ikar zieht in die Welt, um seinen Vater zu suchen. Er findet ihn auf der Insel Kritti, der Vater hat dort ein Labyrinth für ein Monster gebaut.

    Vor vielen Jahren ist Ikars Vater in die Fremde gezogen, um Arbeit zu suchen. Doch weder Nachricht von ihm noch Geld gelangen nach Hause. Eines Tages entschließt sich Ikar, den Vater zu suchen. Auf der Insel Kritti findet er ihn. Er ist als Baumeister eines tyrannischen Königs angestellt und hat ein Labyrinth gebaut, in dem ein geheimnisvolles Monster gefangen gehalten wird. Ikar entdeckt, dass das Monster im Labyrinth mit einer bevorstehenden Katastrophe in Verbindung steht, von der der König nichts hören will. Verärgert sperrt er Ikar ein. In letzter Minute gelingt es dem Vater, den Sohn zu retten. Er hat große Flügel konstruiert, und die beiden fliegen davon.

    Katrin Lange,geboren 1942 in Berlin, studierte Theaterwissenschaften in Leipzig, lebt als freie Autorin in Berlin. Schreibt Theaterstücke und Hörspiele für Kinder und Erwachsene.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Patricia Pantel
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Marianne Allweiss

  • Leben am Polarkreis
    40 Grad. Minus.
    Von Gesine Dornblüth
    (Wdh. v. 17.02.2019)

    Schnee bis Juni, Schnee wieder im September. Im Winter kaum Licht, Temperaturen unter 40 Grad minus, im kurzen Sommer Sumpf und unendlich viele Mücken. So ist das Leben in Nowyj Urengoj. Hier, am russischen Nordpolarkreis, liegt eines der größten Gasvorkommen der Welt. Wer herzieht, kommt der Arbeit wegen. Die Löhne sind höher als anderswo. Die Lebensfreude ist trotz der schwierigen Bedingungen ungebrochen. Ein wichtiger Grund dafür ist der solidarische Zusammenhalt unter den Bewohnern der Stadt am Polarkreis.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Simone Rosa Miller

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Kirsten Dietrich

    Heilige Drei Könige postkolonial
    Rassismusverdacht an der Krippe
    Von Michael Hollenbach

    Buddhismus in China
    Gespräch mit Hans-Günter Wagner

    Katharinenkloster im Sinai
    Ein Rückzugsort digitalisiert seine Schätze
    Von Susanna Petrin

    Das French Hospital in Jerusalem
    Heilung und Sterben über religiöse Grenzen hinweg
    Von Brigitte Jünger

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ein Ton voller Hitze und Glut
    Die Geigerin Ida Haendel (1928-2020)
    Gast: Harald Eggebrecht, Musikpublizist
    Moderation: Ruth Jarre

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Marianne Allweiss

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Thorsten Jabs

    Der Traum vom großen Sprung
    Die Skispringerchen aus Reit im Winkl
    Von Heinz Schindler

    Altes bewahren, Neues erschaffen
    Der Bury FC von 1885 kämpft um seine Zukunft
    Von Hendrik Buchheister

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Puckjäger als Anker
    Der Eishockeyverein aus Weißwasser gibt einer Region Halt
    Von Stefan Osterhaus

    Die Lausitzer Füchse sind eine Geschichte für sich. In der DDR gewann der Club, der einst Dynamo Weißwasser hieß, 25 Meistertitel im Eishockey - in der sogenannten kleinsten Meisterschaft der Welt gegen den ewigen Rivalen SC Dynamo Berlin. Mittlerweile spielen die Füchse zweitklassig, doch anders als mancher bayerischer Traditionsverein mit imposanter Titelsammlung vermag sich Weißwasser erfolgreich in der DEL 2 zu behaupten. Das ist umso erstaunlicher, da der Club in einem Umfeld zu Hause ist, das einen Strukturwandel meistern muss. Seit der Wende hat Weißwasser mehr als die Hälfte seiner ursprünglich 38.000 Einwohner verloren. Die Füchse sind geblieben und haben heute in der Lausitz mehr als eine rein sportliche Bedeutung.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Die Panne
    Von Friedrich Dürrenmatt
    Regie: Hans Knötzsch
    Mit: Hans-Joachim Hanisch, Robert Johannsen, Otto Dierichs, Friedrich Links, Fritz Schlegel, Werner Kamenik, Werner Lierck
    Ton und Technik: Heinz Sebastian, Gunhild Baudach
    Produktion: Rundfunk der DDR 1962
    Länge: 73'41

    Dürrenmatts Hörspiel erzählt eine skurrile Geschichte über einen Durchschnittsmenschen, den Handelsvertreter Traps, der unvermutet mit einer Mordanklage konfrontiert wird. Eine Parabel über Schuld, Sühne und Gerechtigkeit.

    Anschließend:
    Ansprache von Friedrich Dürrenmatt 
    anlässlich der Verleihung des Hörspielpreises
    der Kriegsblinden für "Die Panne"
    Von Klaus Händl
    Produktion: NDR 1957
    Länge: 5'27

    Als das Auto des Textilvertreters Alfredo Traps in einem Dorf spät abends liegen bleibt, findet er dort kein freies Zimmer mehr. So verbringt er die Nacht im Haus eines pensionierten Richters und genießt mit weiteren Ruheständlern - Staatsanwalt Zorn, Verteidiger Kummer und Henker Pilet - ein üppiges Mahl. Die Einladung ist allerdings an eine Bedingung geknüpft: Traps soll in einem fiktiven Prozess, bei dem die Greise ihre alten Berufe spielen, die Rolle des Angeklagten übernehmen. Das Tischgespräch zeigt Traps als Karriere machenden Geschäftsmann, der die zum sozialen Aufstieg nötigen Mittel kennt und einsetzt. Zuerst noch stolz auf sein Leben, wird ihm klar, dass er sich bisher zwar im Rahmen der Legalität bewegt hat, aber einem wahrhaftigen Ethos nicht gefolgt ist. Staatsanwalt Zorn nimmt eine kurze Affäre von Traps mit der Frau seines vormaligen, früh verstorbenen Chefs zum Anlass, um ihn des Mordes anzuklagen.
    Zum 100. Geburtstag von Friedrich Dürrenmatt am 5. Januar.

    Friedrich Dürrenmatt (1921-1990), Schweizer Dramatiker, Erzähler, Essayist, Maler, Drehbuch- und Hörspielautor. Er wurde mit tragikomischen Theaterstücke bekannt, u.a. „Der Besuch der alten Dame“ (1956), „Die Physiker“ (1962), und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Georg-Büchner-Preis. Hörspiele u.a.: „Der Prozess um des Esels Schatten“ (1964), „Die Panne“ (NDR 1956, Hörspielpreis der Kriegsblinden), „Abendstunde im Spätherbst“ (ORF 1957, Prix Italia).

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Radiomusiken
    mit dem Orchester der Staatsoperette Dresden
    unter der Leitung von Ernst Theis

    Walter Gronostay
    "Mord. Ein Hörspiel" (1929)
    (instrumentiert von Bart Visman, 1999)
    Fabrikdirektor - Elmar Andree
    Seine Frau - Elke Kottmair
    Der Freund - Christian Grygas
    Dienstmädchen - Inka Lange
    1. Telefonistin - Tanja Höft
    2. Telefonistin - Manja Freitag
    Polizist - Hans-Jürgen Wiese
    Sprecher - Marcus Günzel
    Ansager - Wolfgang Schaller
    Herrenchor der Staatsoperette Dresden

    Mischa Spoliansky
    "Charleston Caprice" für großes Orchester (1930)

    Wilhelm Grosz
    Bänkel und Balladen für mittlere Stimme und Kammerorchester op. 31 (1931)
    Elke Kottmair, Sopran
    Marcus Günzel, Bariton
    Orchester der Staatsoperette Dresden
    Leitung: Ernst Theis

    Heinrich Sutermeister
    "Jorinde und Joringel", Funkoper nach dem Märchen der Gebrüder Grimm (Ausschnitte)
    Erzählerin - Dagmar Nick
    Jorinde - Jessica Glatte
    Joringel - Frank Ernst
    Hexe - Inka Lange
    Chor der Staatsoperette Dresden

    Walter Braunfels
    Divertimento für Radio-Orchester op. 42

    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010 und 2011 im Alten Schlachthof, Dresden

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    Zum 100. Geburtstag von Friedrich Dürrenmatt
    Vom Beobachten des Beobachters der Beobachter
    Von Doris Kothe und Tobias Barth
    (Wdh. v. 02.01.2001)

    Friedrich Dürrenmatts späte Prosawerke und Zeichnungen stehen im Schatten seiner Theaterstücke.

    Friedrich Dürrenmatt gilt als der wichtigste deutschsprachige Theaterautor der 1950er- und 1960er-Jahre. Die späten Texte und das zeichnerische Werk der Doppelbegabung fristen jedoch ein Schattendasein. Dabei schrieb Dürrenmatt, der am 5. Januar 100 Jahre alt geworden wäre, in den 1980er-Jahren eine sprachgewaltige Prosa, die er in den „Stoffe”-Bänden versammelte. Der Autor nahm sich Unvollendetes vor und überarbeitete es, ohne Theaterstücke daraus zu machen. Werke wie „Der Auftrag” oder „Minotaurus”, teilweise mit Zeichnungen des Autors versehen, wurden inspiriert durch die Filmemacherin Charlotte Kerr. Als gute Seele des „Centre Dürrenmatt” bemüht sie sich, das Spätwerk des Gedankenschlossers und seine Malerei bekannter zu machen.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Imagine (3) - Was ich unbedingt einmal ausstellen möchte:
    Konzert der Sinne
    Gespräch mit Prof. Dr. Stephan Weber

    "Das Wikipedia-Versprechen - 20 Jahre Wissen für alle?“
    Gespräch mit Matthias Dell

    Zwei neue Museen für Washington
    Gespräch mit Nikolaus Bernau

    Drei-Dichter-Jahr
    2021 feiert Frankreich Baudelaire, Proust & Flaubert
    Gespräch mit Prof. Dr. Jürgen Ritte

    Zeit für Arthouse und Dokus
    Das Berliner Kino Union trotzt der Coronakrise
    Von Thilo Schmidt