Seit 15:05 Uhr Interpretationen

Sonntag, 20.09.2020
 
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Fazit

Sendung vom 19.09.2020

"Hexploitation" im Berliner HAUMaximale Selbstoffenbarung

Szenenfoto von "Hexploitation" des Performance-Kollektivs She She Pop. Drei Performer laufen über die dunkel gehaltene Bühne.  (Dorothea Tuch)

In ihrer neusten Performance "Hexploitation" im Berliner Hebbel am Ufer thematisiert das Kollektiv She She Pop die Angst vor der alternden Frau. Theaterkritiker André Mumot erlebte einen furiosen Abend über das Leben in den Wechseljahren.

Die ehemalige Richterin des Supreme Courts der USA, Ruth Bader Ginsburg, als Fotoplakat-Figur vor einer schwarzen Wand, auf der wiederholt in grellgrüner Schrift "Demand Justice" - "Fordert Gerechtigkeit" steht.  (imago images/Allison Dinner)

Nachruf auf Ruth Bader GinsburgBerüchtigte Kämpferin

Als Oberste Richterin kämpfte Ruth Bader Ginsburg für die Rechte aller Unterdrückten. Nun ist sie mit 87 Jahren gestorben. Der schon begonnene Kampf um ihre Nachfolge zeige, wie schwer sie zu ersetzen sein wird, sagt Susan Neiman.

Sendung vom 18.09.2020
Auf einer hellblau ausgeleuchteten Theaterbühne filmt ein Mann eine Frau aus gewisser Entfernung. Ihr Bild wird im Hintergrund an die Wand projiziert. (Björn Klein)

Thomas Melles "Die Lage" in StuttgartAlbtraum Wohnungssuche

Die Maklerin und der Wohnungssuchende stehen sich als Feinde gegenüber. Autor Thomas Melle hat die Situation am Wohnmarkt in all ihrer Hoffnungslosigkeit zugespitzt. "Die Lage" hatte nun Premiere in Stuttgart. Unser Kritiker Rainer Zerbst war dabei.

Sendung vom 17.09.2020
Bücherstapel der Exenplare von Xi Jinpings  "The Governance of China II". (imago images / Xinhua)

Chinesisches Buchsortiment bei ThaliaRegalmeter für Propaganda?

Bücher aus China – das bietet Thalia neuerdings in einigen Filialen. Dass das Sortiment von Chinas Führung ausgewählt wird, sei ungewöhnlich, sagt unser Kritiker - und ein Versuch der chinesischen Machthaber, im hiesigen Buchmarkt präsent zu werden.

Sendung vom 16.09.2020
Alexander Riemenschneider Alexander Riemenschneider und Christina Schulz Foto: Lars Nickel (Lars Nickel)

Theater an der Parkaue BerlinNeuanfang mit Doppelspitze

Nach Rassismusvorwürfen im vergangenen Jahr soll mit Christina Schulz und Alexander Riemenschneider am Theater an der Parkaue der Neuanfang gelingen. Eine gute Wahl, findet André Mumot. Auch weil beide wüssten, wie man Theater für junge Menschen attraktiv macht.

Sendung vom 15.09.2020Sendung vom 14.09.2020Sendung vom 13.09.2020
Eine Bundeswehrsoldatin ist schemenhaft hinter einem Flyer zu erkennen, auf dem steht: "Wir kämpfen für Freiheit, Sicherheit und Gleichberechtigung." (picture alliance/Paul Zinken/dpa)

Sprachpolitik bei der BundeswehrGendersternchen: Wegtreten!

Die Diskussion um das Gendern hat nun auch die Armee erreicht. Klaus Pokatzky hat nichts gegen Leutnantinnen und Majorinnen - auch wenn andere Themen eigentlich wichtiger seien. Sterne allerdings, findet er, gibt es bei der Truppe genug.

Sendung vom 12.09.2020Sendung vom 11.09.2020
Sebastian Blomberg im Rollstuhl, hinter ihm Holger Stockhaus im Nebel auf der Bühne. (Arno Declair)

"Reich des Todes" in HamburgDas Tribunal tagt

Am Hamburger Schauspielhaus beginnt die Spielzeit mit "Reich des Todes". Darin nimmt Rainald Goetz den "Krieg gegen den Terror" nach dem 11. September 2001 ins Visier. Ein fragmentiertes, redseliges und damit auch anstrengendes Werk.

Sendung vom 10.09.2020Sendung vom 09.09.2020Sendung vom 08.09.2020
Ein Bild von Enver Şimşek hängt an einem Absperrgitter während des NSU-Prozesses in München. (picture alliance / dpa / Inga Kjer)

NSU-MordeDie Perspektive der Opfer fehlt

Vor 20 Jahren wurde der Blumenhändler Enver Şimşek das erste Opfer des rechtsextremen NSU. Noch immer befasst sich die Gesellschaft viel zu wenig mit den Angehörigen, klagt Ibrahim Arslan. Er überlebte den Brandanschlag von Mölln im Jahr 1992.

Das Berliner Berghain wird zur temporären Ausstellungshalle. (picture alliance / AP Photo / Markus Schreiber)

"Studio Berlin" im BerghainEin Techno-Club als Kunsthalle

Die Clubs sind von den Pandemie-Maßnahmen wohl am schlimmsten bedroht. Wann wieder getanzt werden kann, weiß keiner. Der weltberühmte Techno-Club Berghain ist in der Not erfinderisch und wird solange zur temporären Ausstellungshalle "Studio Berlin".

Sendung vom 07.09.2020
Fünf Hände unterschiedlicher Hautfarbe auf einem Tisch (Unsplash / Clay Banks)

Zukunft von MuseenDie Vielfalt ist entscheidend

Wie könnten Museen öffentliche Kraftzentren für die Gesellschaft werden – etwa bei der Provenienzforschung oder dem Prozess der Dekolonisierung? Eine Lösung sei, die Diversität der Mitarbeiter zu verändern, sagt die Kuratorin Yvette Mutumba.

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20.09.2020, 23:05 Uhr Fazit
Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

Christoph Marthaler inszeniert in Zürich
„Das Wänen (Weinern)“ nach Dieter Roth
Gespräch mit Christian Gampert

Sachsen-Anhalts „Impuls“ vor dem Aus?
Musikfestival ist bedroht
Von Niklas Otterbach

Panafricanismus
Radical Solidarity Summit im MOCAA Museum
Von Leonie March

Oktoberfest -Phantom
Die Wiesn als Virtual-Reality Installation in München
Von Tobias Krone

Kulturpresseschau
Von Paul Stänner

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsGitarrengott vom anderen Stern
Jimi Hendrix steht beim Isle of Wight Festival in 1970 auf der Bühne und spielt Gitarre. (imago images / Philippe Gras / LexPictorium)

Als "göttliches Kind" huldigt Jochen Wagner in der "Welt" Jimi Hendrix zu dessen 50. Todestages. Dieser sei viel zu früh verstorben und mit ihm auch die Illusion "erlösender Musik". Sein Gitarrenspiel sei ein "Attentat aufs Leben nach Noten" gewesen.Mehr

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