Sonntagsrätsel Nr. 3068

    Aus einer Familie von Flaschen?

    29:42 Minuten
    Ein Tablett voller gefüllter Sektgläser.
    Nicht nur zu Silvester: Sekt wird zu vielen feierlichen Anlässen konsumiert. © IMAGO / Sven Simon
    Moderation: Ralf bei der Kellen |
    Am zweiten Sonntag im Mai ist Muttertag. Hierzulande wurde er 1923 vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber etabliert. 1998 erklärten hiesige Sektkellereien den Sonnabend davor zum „Deutschen Sekt-Tag“. Also geht es diesmal um Sekt & Co.

    Gesucht wird: ein Substantiv mit sieben Buchstaben und drei Silben

    1. Frage

    Den Auftakt macht eine Komposition von Johann Strauß Vater. Ihr Titel besteht aus dem Wort „Champagner“ und einem zweiten Wort, das sowohl einen schnellen Rundtanz im 2/4-Takt wie auch eine Gangart bei Pferden beschreibt.

    Aus diesem Wort notieren Sie bitte: den fünften oder den sechsten Buchstaben.

    2. Frage

    1927 sang Fritzi Massary das Lied „Gebt mir Opium, Kokain, gebt mir kiloweis' Morphin nur nicht Sekt“ aus der Operette „Die Königin“ von Oscar Straus. Und seit welchem deutsch-französischen Friedensvertrag von 1919 darf sich deutscher Qualitätsschaumwein hierzulande nicht mehr Champagner, sondern nur noch „Sekt“ nennen? Benannt ist dieser Vertrag nach einer französischen Stadt (und dem dazugehörigen Schloss).

    Und aus deren Namen soll gefunden und aufgeschrieben werden: der sechste Buchstabe.

    3. Frage

    1964 hatte eine britische Sängerin mit dem Lied „Downtown“ den größten Hit ihrer Karriere. Im selben Jahr erschien auch das Stück „Un doigt de champagne“, was so viel bedeutet wie “Ein fingerbreit Champagner“. Und wie heißt diese Sängerin? 1967 widmete ihr ausgerechnet der Pianist Glenn Gould einen Radio-Essay.

    Bitte finden Sie: aus ihrem Familiennamen: den ersten Buchstaben. Und den notieren Sie bitte in doppelter Ausführung.

    Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin, oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608.

    4. Frage

    1960 nahm Anita O‘Day (das Original Riot Girl des Jazz) ihre Version des Liedes „Blue Champagne“ auf. 1925 wurde „Sekt“ zur amtlichen Bezeichnung für deutschen Qualitätsschaumwein. Noch 100 Jahre zuvor war „Sekt“ die Bezeichnung für Sherry gewesen. Seinen Ursprung hat das Wort in einem lateinischen Adjektiv (von dem sich auch der „Prosecco“ ableitet).

    Und aus dessen deutscher Entsprechung mit sieben Buchstaben notieren Sie bitte: den dritten.

    5. Frage

    Zu Musik No. fünf suchen wir: einen 1948 in Bad Reichenhall geborenen Mediziner. 1987 gewann er den Salzburger Stier; 1993 hängte der Kardiologe sein Herz ganz an die Musik. 1992 erschien auf seinem Album „Vogelwild“ das Lied „Sekt“.

    Gesucht wird: aus dem Familiennamen dieses Künstlers: der letzte Buchstabe.

    6. Frage

    2007 warnte uns eine 1977 in Havelberg geborene Sängerin in dem Lied „Das alles wär‘ nie passiert“ vom Album „Das Optimale Leben“ vor den Auswirkungen eines Bruders des Sekts, nämlich des Prosecco.

    Der zweite Buchstabe aus dem Künstlernachnamen dieser Sängerin (die auch schon als Zuckerwatte auftrat) beschließt den diesmal gesuchten Ratebegriff.
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