Sonntagsrätsel Nr. 3065

    Wunde oder Wunder?

    30:19 Minuten
    Lazarus tritt aus der Gruft hervor. Vor ihm steht Jesus, auf dem Boden staunende Menschen.
    Lazarus tritt aus dem Grab – ein Wunder, das die Ordnung der Welt erschüttert und im Schatten der Ewigkeit von einer Macht jenseits des Begreifbaren kündet. © IMAGO / imagebroker
    Moderation: Ralf bei der Kellen |
    Am 19. April 1506 kam es in Lissabon zu einem Massaker an sog. Neuchristen. Einer von ihnen soll sich über die Wundergläubigkeit der „alten“ Christen mokiert haben, die ihn daraufhin ganz unchristlich erschlugen. Deshalb geht es diesmal um Wunder.

    Gesucht wird: ein Substantiv mit sechs Buchstaben und zwei Silben

    1. Frage

    1981 nahm der Pianist Ernst-August Quelle den UFA-Schlager „Wie ein Wunder kam die Liebe über Nacht“ im Stil von Frédéric Chopin auf. Passend zum Familiennamen des Pianisten suchen wir: eine südfranzösische Kleinstadt, die einer der bekanntesten Wallfahrtsorte der Welt ist. Dort sollen Marienerscheinungen stattgefunden haben; zudem steht das Wasser der dortigen Quelle in dem Ruf, Wunderheilungen zu bewirken.

    Aus dem Namen dieses Ortes notieren Sie bitte: den letzten Buchstaben.

    2. Frage

    1870 wurde in Gardelegen ein Varieté-Künstler geboren, der vor allem als Coupletsänger bekannt wurde. Seine bekanntesten Werke tragen Titel wie „In fünfzig Jahren ist alles vorbei“ oder „Ick wunder mir über jarnischt mehr“. In der Sendung zu hören ist letzteres in der Interpretation von Dagmar Manzel.

    Gefunden und notiert werden soll: derjenige Buchstabe, der am häufigsten im Namen dieses Mannes vorkommt.

    3. Frage

    1946 erschien in Argentinien eine Schellackplatte mit dem Lied „El Milagro“, also: das Wunder. Der Sänger Aldo Campoamor wurde dabei vom Orquesta Tipica begleitet. Wir suchen: dessen Bandoneon-Spieler. Er wurde als Erfinder des Tango Nuevo weltbekannt; seine bekannteste Komposition dürfte der „Libertango“ sein.

    Aus seinem Familienamen ist zielführend: der zweite Buchstabe.

    Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin, oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608.

    4. Frage

    Wunder No. vier ist das Wirtschaftswunder. Zu dessen akustischer Illustration wird oft das Lied der Wolfgangs Neuss und Müller herangezogen; es gibt aber auch noch andere. Zum Beispiel ein Stück des österreichischen Duos Pirron und Knapp. Der zur Musik gesuchte Mann stammt aber aus Deutschland. Dieser Politiker gilt allgemein als der „Vater des Wirtschaftswunders“.

    Aus dem Vornamen dieses Mannes, der später der vielleicht erste Kanzler ohne Parteibuch war, wird gesucht: der letzte Buchstabe.

    5. Frage

    1970 sang Katja Ebstein beim Eurovision Song Contest ein Lied, mit dem sie den dritten Platz belegte. Im selben Jahr erschien es auf Spanisch als „Siempre hay algun milagro”.

    Aus seinem wundervollen deutschen Titel notieren Sie bitte: vom vierten Wort den zweiten oder den dritten Buchstaben.

    6. Frage

    2001 veröffentlichte Farin Urlaub das Lied „Wunderbar“. Der Mann mit den meisten Wundern ist ganz klar: Jesus. Zu den großen sieben seiner Wunder gehört auch die Auferweckung eines Freundes von den Toten. Und wie hieß dieser Mann?

    Sieben Buchstaben hat sein Name; der zweite oder der vierte davon beschließt den diesmal gesuchten Ratebegriff.
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