Gesucht wird: ein Substantiv mit sieben Buchstaben
Machen Sie Werbung für Ihre Religion oder wollen Sie zum Mars?
30:47 Minuten

Am 3. Mai 1978 wurde über das Arpanet die erste unangeforderte kommerzielle elektronische Massenwerbung verschickt. Es war die Geburtsstunde der Spam-Mail. Deshalb steht diesmal die Werbung im Mittelpunkt des Rätsels.
1. Frage
Zu den ältesten Formen der Werbung gehört die Marktschreierei. Vor Erfindung des Buchdrucks hatte derjenige, der seine Waren am laustesten oder am kreativsten anpries, die besten Chancen, sie unter’s Volk zu bringen. Heute sind solche Veranstaltungen vor allem touristische Attraktionen – wie z.B,. der berühmteste Fischmarkt Deutschlands, der (vermutlich) auch der Ausgangspunkt des gleichnamigen Liedes der Gruppe Torfrock ist.
Wir suchen: die Stadt, in der er stattfindet und aus ihrem Namen: den dritten Buchstaben.
Wir suchen: die Stadt, in der er stattfindet und aus ihrem Namen: den dritten Buchstaben.
2. Frage
Später wurde Werbung dann vor allem in Zeitungen gemacht. 1854 bekam ein Drucker die Genehmigung für eine „Annoncier-Säule“. Da er Ernst Litfaß hieß, wurden diese Objekte bald „Litfaß-Säulen“ genannt. Und in welcher Stadt stand die erste dieser Säulen?
Aus ihrem Namen benötigen Sie: den fünften Buchstaben. (In der Sendung zu hören ist Eva Busch mit dem „Litfaß-Lied“.)
Aus ihrem Namen benötigen Sie: den fünften Buchstaben. (In der Sendung zu hören ist Eva Busch mit dem „Litfaß-Lied“.)
3. Frage
Später wurde Werbung auch im Radio, im Fernsehen und in den Kinos gemacht. Im Land der unbegrenzten Marktmöglichkeiten, sprich: den USA, machten seit den 1930er Jahren eigentlich alle großen Stars Werbung. 1963 ließ sich z.B. ein Soul-Sänger von Coca Cola einkaufen.
Aus dem bekannten Namen dieses blinden Pianisten notieren Sie bitte: den letzten Buchstaben – und das gleich doppelt.
Aus dem bekannten Namen dieses blinden Pianisten notieren Sie bitte: den letzten Buchstaben – und das gleich doppelt.
Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin, oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608.
4. Frage
1998 veröffentlichte eine in Leipzig geborene Sängerin das Album „In eigener Sache“. Auf ihm befindet sich das Lied „Werbung“. Zu DDR-Zeiten veröffentlichte sie LPs wie „Was fang‘ ich mit mir an“ oder „Die Kinder der Nacht“.
Aus ihrem Familiennamen mit acht Buchstaben ist zielführend: der siebte.
Aus ihrem Familiennamen mit acht Buchstaben ist zielführend: der siebte.
5. Frage
1967 veröffentlichte eine britische Band das Album „Sell Out“, auf dem sie zwischen den Liedern selbstgespielte Werbejingles eingestreut hatte. In dem Lied „I Can See For Miles” attestierte sich Roger Daltrey (der heute noch immer Sänger der Band ist) eine Art metaphysische Weitsichtigkeit.
Lösungsorientiert ist hier: der letzte Buchstabe aus dem Namen der Gruppe.
Lösungsorientiert ist hier: der letzte Buchstabe aus dem Namen der Gruppe.
6. Frage
Zum Schluss singt Doc Watson ein Lied über eine Plakatwand, die der Sturm zerzaust hat und die nun eine merkwürdige Mischung aller jemals auf ihr aufgebrachten Werbung präsentiert. Zur Musik gesucht wird: ein US-amerikanischer Industrieller. Ihm wird u.a. der Satz zugeschrieben: „Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebensogut die Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“
Der dritte Buchstabe aus dem Vornamen dieses Mannes, der Autos am laufenden Band herstellte, beschließt den diesmal gesuchten Ratebegriff.
Der dritte Buchstabe aus dem Vornamen dieses Mannes, der Autos am laufenden Band herstellte, beschließt den diesmal gesuchten Ratebegriff.






