Sonntagsrätsel Nr. 3063

    Reine Seele, reines Gewissen?

    30:08 Minuten
    Szene aus der biblischen Geschichte, Der Kuss des Judas, Judaskuss, authentische Reproduktion eines Schulwandbildes, historisch, um 1900.
    Im Zeichen des Kusses vollzieht sich der Verrat – und im selben Atem erwacht im Verborgenen die leise, unausweichliche Stimme der Schuld, die fortan nicht mehr schweigen wird. © IMAGO / H. Tschanz-Hofmann / IMAGO / H.Tschanz-Hofmann
    Moderation: Ralf bei der Kellen |
    Zum Internationalen Tag des Gewissens steht diesmal eben jenes im Mittelpunkt des Rätsels.

    Gesucht wird: ein Substantiv mit sechs Buchstaben und zwei Silben

    1. Frage

    Den Auftakt macht die Vertonung des Gedichts von Christian Fürchtegott Gellert „Das Glück eines guten Gewissens“ (gesungen von Dorothee Mields, am Klavier begleitet von Ludger Rèmy). Geschrieben wurde es 1758 von einem Komponisten, der einen großen Familiennamen trug. Aus dem Schatten seines berühmten Vaters trat er nie wirklich heraus. Wo letzterer zwei Vornamen besaß, hatte der Sohn gleich drei (von denen oft nur die Anfangsbuchstaben angegeben werden).

    Aus dem zweiten davon soll gefunden und notiert werden: der erste, der sechste oder der letzte Buchstabe.

    2. Frage

    2019 veröffentlichte Rainhard Fendrich ein Lied mit dem Titel „Der Rest von Dein' Gewissen“. Und mit welchem Begriff bezeichnet man die populäre Musik Österreichs seit den 1960er Jahren?

    Zielführend ist hier: der dritte Buchstabe.

    3. Frage

    1961 nahm Mary Wells das Lied „Let Your Conscience Be Your Guide“ für eine LP auf, die beim Label Motown erschien. Der Komponist dieses Liedes (der auch der Co-Autor von Klassikern wie „Money (That's What I Want)“ oder „Reet Petite“ ist) war auch der Gründer von Motown Records.

    Zielführend ist: der jeweils letzte Buchstabe aus seinem Vor- oder seinem Familiennamen. 

    Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin, oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608.

    4. Frage

    1955 gründeten zwei Gitarristen ein Duo; die B-Seite ihrer Debut-Single war das Lied „Guilty Conscience“. Beide trugen denselben Familiennamen – der eine hieß mit Vornamen Hank, der andere Edward, genannt Eddie. Letzterer hatte später noch große Hits mit Liedern wie „Summertime Blues“ und „C'mon Everybody“.

    Aus dem Familiennamen dieser beiden soll identifiziert, isoliert und notiert werden: der erste oder der dritte Buchstabe. 

    5. Frage

    1946 nahm die Sängerin Ella Mae Morse mit dem Orchester Freddie Slack das Lied “Your Conscience Tells You So” auf. Zur Musik gesucht wird: der Mann, der viele Wörter, die wir heute ganz selbstverständlich benutzten – darunter auch das “Gewissen” – in ihrer aktuellen Bedeutung in der deutschen Sprache verankerte. Geboren wurde er 1483 in Eisleben.

    Zielführend ist hier: der vierte Buchstabe aus seinem Familiennamen.

    6. Frage

    1982 veröffentlichte die Hagener Band Din-A-4 ihre einzige LP. Auf ihr sang Birgit Krause das Lied „Gewissen“. Und wie nennt man die philosophische Disziplin, die sich mit dem sittlichen Verhalten des Menschen beschäftigt – und damit auch für das Gewissen zuständig ist? Früher bezeichnete man sie auch als „Sittlichkeitslehre“.

    Der erste Buchstabe aus ihrem aus dem Griechischen stammenden Namen beschließt den diesmal gesuchten Ratebegriff.
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