Sonntagsrätsel Ausgabe Nr. 2968

    Braucht man als römischer Kaiser unbedingt!?

    Auf dem Bild ist eine Büste des Kaisers Nero abgebildet.
    Nero ist bekannt für seine Förderung der Künste und seine tyrannische Herrschaft. © picture alliance / imageBROKER | Helmut Meyer zur Capellen
    Moderation: Ralf bei der Kellen · 09.06.2024
    Der 9. Juni 68 war das Ende vom Lied für den sangesbegeisterten römischen Kaiser Nero. An diesem Tag schied der vom Senat zum Staatsfeind erklärte Herrscher eigenhändig aus dem Leben. Wir blicken in dieser Rätselausgabe auf seine Rolle in der Musik.

    Gesucht wird: ein Substantiv mit sechs Buchstaben

    1. Frage

    Zum ersten Stück suchen wir den Sänger und Pianisten. In dem 1936 aufgenommenen Lied „Nero“ verbreitet er die altbekannte Legende, dass Nero auf seiner Leier (bzw. seiner Geige) gespielt habe, während Rom brannte – er erwähnt aber auch die historische Tatsache, dass Nero sich zu diesem Zeitpunkt gar nicht in der Stadt befand. Seine größten Erfolge feierte der gesuchte Künstler im Team mit dem Dichter Andy Razaf; gemeinsam schrieben sie Jazzstandards wie „Honeysuckle Rose“ oder „Ain’t Misbehavin‘“.

    Aus dem Familiennamen dieses 1904 in Harlem geborenen gewichtigen Stride-Pianisten soll gefunden und aufgeschrieben werden: der dritte oder der vierte Buchstabe.

    2. Frage

    1996 nahmen der Trompeter Oscar Klein und der Pianist Romano Mussolini eine Hommage an den Schauspieler Franco Nero auf. Romano war der jüngste Sohn eines Nachfolgers von Nero, nämlich dem Faschistenführer Benito Mussolini. Und wie liess der sich von seinen Anhängern nennen?

    Aus diesem Titel mit vier Buchstaben notieren Sie bitte: den letzten.

    3. Frage

    Jazzmusiker haben es nicht leicht, wenn sie von ihrer Kunst leben wollen. Dass erkannte in den 1960er Jahren auch ein deutscher Saxophonist und wandte sich deshalb der Unterhaltungsmusik zu. Im Gegensatz zu älteren Kollegen wir Paul Kuhn legte er sich dafür ein Pseudonym zu, das in diesem Fall „Paul Nero“ lautete. In der Sendung zu hören ist er mit den „Paul Nero Sounds“ und dem Stück „Yeh Yeh“ (mit Ingfried Hoffmann an der Hammondorgel). 1970 nahm er die Titelmelodie der Krimi-Serie „Tatort“ auf; kurz darauf gründete er die Gruppe „Passport“; 1981 schrieb er die Musik zu dem Film „Das Boot“.

    Aus dem Familiennamen dieses 1936 in Berlin geborenen Musikers notieren Sie bitte: den siebten Buchstaben.

    Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin, oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608.

    4. Frage

    Die Geschichte des angeblich so größenwahnsinnigen wie unmoralischen Kaisers lieferte Stoff für gleich mehrere Opern. Vermutlich 1642 wurde in Venedig „L’incoronazione di Poppea“, also „Die Krönung der Poppea“, uraufgeführt. Und Poppea bzw. Poppaea Sabina war Neros Frau. In der Sendung zu hören ist das Schlussduett von Nero und Poppea „Pur ti miro – pur ti godo“. Gesucht wird: der Komponist, der auch die Opern „Orpheus“ und „Die Heimkehr des Odysseus“ schuf.

    Den gesuchten Buchstaben finden sie im bekannten Vornamen dieses Opernpioniers an vorletzter und in seinem Familiennamen an letzter Position.

    5. Frage

    Der bekannteste Film über Nero dürfte der Monumentalstreifen „Quo vadis?“ von 1951 sein. Wir suchen: den Schauspieler, der Nero in diesem Film verkörperte. Nebenbei war der mehrsprachige Mann auch als Schriftsteller und Regisseur tätig.

    Den gesuchten Buchstaben finden Sie im russischen Familiennamen dieses zweifachen Oscarpreisträgers an sechster Stelle. (Musikalisch untermalt wird die Frage in der Sendung von dem Stück „Nero’s Nocturne“ aus der Feder von Chilly Gonzales.)

    6. Frage

    Auf italienisch bedeutet Nero schlicht „schwarz“. 1966 nahm die Sängerin Caterina Caselli unter dem Titel „Tutto Nero“ eine italienische Fassung des Stones-Klassikers „Paint It, Black“ auf. Zur Musik gesucht wird: der Lehrer Neros. Er war Politiker, Philosoph und Schriftsteller; von ihm stammen u.a. die Tragödien „Medea“ und „Ödipus“. Im Jahr 65 musste er sich auf Geheiß seines ehemaligen Schülers selbst töten.

    Der dritte Buchstabe aus seinem Nachnamen beschließt das gesuchte Ratewort.

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