Sonntagsrätsel Ausgabe Nr. 2967

    Setzen Sie sich bei Kopfschmerzen unter die Weide?

    Eine rothaarige Frau steht mit geschlossenen Aufgen im Sonnenuntergang unter einer Trauerweide, deren Blätter sanft über ihre Schultern fallen.
    Das Wort „Weide“ stammt vom althochdeutschen „wîda“, was „die Biegsame“ bedeutet. © Megan Ruth
    Moderation: Ralf bei der Kellen · 02.06.2024
    In dieser Rätsel-Ausgabe lassen wir den Wind durch die Weiden streichen und beschäftigen uns mit Musik, die von dieser Pflanzengattung inspiriert wurde.

    Gesucht wird: ein Substantiv bzw. ein Eigenname mit sieben Buchstaben und drei Silben.

    1. Frage

    Vermutlich 1895 entstand die Vertonung eines Gedichtes von Wilhelm Wackernagel mit dem Titel „Die Trauerweide“ bzw. „Ich grüne wie die Weide grünt". Der Komponist wurde am 13. September 1874 in Wien geboren; um seinen 150. Geburtstag werden Sie in diesem Jahr also nicht herumkommen. Das Lied zählt zu seinem Frühwerk, das vergleichsweise tonal ist. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts löste er sich aus dieser Tradition und entwickelte die Zwölftontechnik.
    Der erste Buchstabe aus dem Vornamen dieser Komponisten ist auch der erste des gesuchten Ratewortes.

    2. Frage

    Auch zu Musik Nummer zwei fahnden wir nach dem Komponisten. Geboren wurde er 1932 in Buenos Aires; einen Namen machte er sich vor allem als Schöpfer von Soundtracks zu Filmen wie „Bullitt“, „Dirty Harry“ oder „Mission: Impossible“. In der Sendung zu hören ist seine Komposition „Beneath A Weeping Willow Shade“ von 1966.
    Der erste Buchstabe aus seinem Familiennamen bringt Sie der Lösung einen Schritt näher.

    Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin, oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608.

    3. Frage

    Vermutlich 1603 schrieb William Shakespeare die Tragödie Othello. Darin singt Desdemona den auf einer alten englischen Ballade beruhenden „Willow Song“. Über 280 Jahre später machte ein italienischer Komponist aus dem Stoff eine Oper. In der Sendung zu hören ist Miriam Makeba mit ihrer Version des „Willow Song“.
    Aus dem Vornamen des Komponisten, der uns auch die Opern „Rigoletto“ und „Aida“ gab, finden und notieren Sie bitte: den sechsten oder den siebten Buchstaben.

    4. Frage

    1932 schrieb die Songwriterin Ann Ronell das Lied „Willow Weep For Me“, dass sie ihrem großen Vorbild George Gershwin widmete. Heute wird das Stück oft zum „Great American Songbook“ gezählt. Das Gros dieser Lieder entstand in der 28. Straße im New Yorker Stadtteil Manhattan, in der die großen Musikverlage angesiedelt waren. Und welchen „Spitznamen“ trug diese Straße? Angeblich stammte er vom ständigen Klimpern der billigen Klaviere, das dort zu hören war.
    Drei Wörter hat dieser Name, notiert werden soll: vom ersten Wort: der zweite Buchstabe.

    5. Frage

    1960 hatte das Musical „Greenwillow“ von Lesser Samuels und Frank Loesser am Broadway Premiere. Hier ist die Weide der Baum, unter dem sich das Liebespaar trifft. Das populärste Lied aus dem Musical war das Lied „Never Will I Marry“, das 1964 von Barbra Streisand aufgenommen wurde. Bereits ein Jahr zuvor hatte es eine 1931 in Paris geborene Italienerin mit deutschem Pass auf Platte herausgebracht.
    Aus dem Vornamen dieser Tochter einer Artistenfamilie sollen gleich zwei Buchstaben notiert werden: der fünfte und der sechste.

    6. Frage

    Im anglo-amerikanischen Sprachraum ist „Willow“ auch ein beliebter Vorname. So nannte z.B. der Schauspieler und Oscar-Ohrfeiger Will Smith seine Tochter, die mittlerweile einigen Erfolg als Sängerin hat. Nun stammt die melancholisch stimmende Trauerweide allerdings weder aus Großbritannien, noch aus den USA. Und in welchem Land war die Trauerweide ursprünglich heimisch, bevor sie dann entlang der Seidenstraße auch zu uns kam?
    Der vierte Buchstabe aus seinem Namen beschließt das diesmal gesuchte Ratewort.

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