Sonntagsrätsel Ausgabe Nr. 2868

    Gesucht wurde: BITTER

    Vier Orangen hängen nah beieinander an einem Ast eines Orangenbaumes.
    Goethe nannte die Farbe noch rotgelb oder gelbrot. Erst mit dem zunehmenden Import der runden Zitrusfrucht nach Deutschland wurde der Farbton zunehmend mit orange bezeichnet. © Imago / Panthermedia / francescomoufotografo
    Moderation: Ralf bei der Kellen · 10.07.2022
    Das Adjektiv „bitter“ bezeichnet einen bis ins Unangenehme herben Geschmack. Aus der Bitterorange lässt sich allerdings hervorragende Orangenmarmelade herstellen. Als Substantiv ist das Wort eine Kurzform für den Magenbitter, einen Kräuterlikör.

    Gesucht wird: ein Adjektiv bzw. ein Substantiv mit sechs Buchstaben und zwei Silben

    1. Frage

    Das Lied „Bei Schenkung eines Flügels“ wird nach seiner ersten Zeile auch „Die Orange und Myrthe hier“ genannt. Den Text schrieb der gesuchte Komponist 1840, die Musik 1853; Anlass war jeweils das Geschenk eines neuen Flügels an seine Frau Clara. Kinderszenen, Dichterliebe, Rheinische Sinfonie – die Liste seiner „Greatest Hits“ ist lang. Den Auftaktbuchstaben zum Rätselwort finden Sie in seinem Vornamen an dritter Stelle.
    B – Robert Schumann

    2. Frage

    1988 veröffentlichte die Band R.E.M. ihr Album „Green“. Auf diesem befindet sich das Lied „Orange Crush“. Und das ist nicht – wie man vermuten könnte – der Name eines Cocktails; vielmehr besingt Frontman Michael Stipe hier einen Krieg, an dem sein Vater teilnahm, und in dem die USA das Entlaubungsmittel „Agent Orange“ einsetzten. Und in welchem Krieg kam dieses nicht nur für Pflanzen schädliche Mittel zu Anwendung? Der zweite Buchstabe aus seinem Namen, bzw. dem Namen des Landes, in dem dieser Krieg geführt wurde, bringt Sie der Lösung einen Schritt näher.
    I – Vietnam(krieg)

    3. Frage

    Auch Lied Nummer drei hat einen (gesellschafts)politischen Hintergrund. In dem 1964 veröffentlichten Chanson „L’Orange“ wird ein Mann bezichtigt, einem Händler eine Orange gestohlen zu haben. Der Mann verneint, der Chor beharrt: nur er könne der Dieb sein, man verdächtige ihn schon seit längerem, schließlich sähe er ja auch verdächtig aus. Mit dem Stück wendet sich der Sänger gegen Stereotypisierung und Vorverurteilung – wohl nicht zuletzt von Menschen algerischer Herkunft. Den Text verfasste Pierre Delanoë. Und wer schrieb die Musik und sang das Lied? In Westdeutschland war es die B-Seite seiner Erfolgssingle „Nathalie“. Zielführend ist hier der letzte Buchstabe aus dem Vornamen des Sängers.
    T – Gilbert Becaud

    Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin, oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608.

    4. Frage

    1950 sang Betty Hutton ihre ganz eigene, sehr expressive Version des Liedes „Orange Coloured Sky“. Dazu fällt einigen vielleicht das Bild „Impression, Sonnenaufgang“ ein, das 1872 von einem französischen Impressionisten gemalte wurde. Auf ihm sieht man eine orangefarbene Sonne in einem bläulich-orangenen Himmel. Und wie heißt dieser Künstler? Orangene Himmel waren bei ihm keine Seltenheit. Noch lieber malte er allerdings Seerosen. Gefunden und notiert werden soll der letzte Buchstabe aus seinem Familiennamen.
    T – Claude Monet

    5. Frage

    Am 30. Dezember 1921 wurde die Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“ in Chicago uraufgeführt – obwohl der Komponist russischer bzw. sowjetischer Herkunft war. Und wie heißt der Mann? Den rätselrelevanten Buchstaben finden Sie in seinem Vornamen an zweiter und fünfter Stelle; in seinem Familiennamen ist es: der vorletzte. In der Sendung zu hören ist der Marsch aus dem zweiten Akt in einer Bearbeitung für Violine und Klavier, gespielt von Jascha Heifetz und Brooks Smith.
    E – Sergei (Sergejewitsch) Prokofjew

    6. Frage

    Orangen wecken aber nicht nur positive Assoziationen – man denke nur an ihre Haut. Es sei denn, man ist selbstbewusst genug. Oder, wie im letzten Lied des Rätsels: Frau. Die zu hörende Künstlerin ist Jahrgang 1965 – und weiß daher vermutlich, wovon sie singt. Wenn diese Sängerin nicht grade in der Altonaer Kneipe „Zum Schellfischposten“ die Nacht zum Tag macht, schreibt sie ganz passable Texte. Der letzte Buchstabe aus dem Familiennamen dieser Moderatorin und Buchautorin ist auch der letzte des diesmal gesuchten Rätselwortes.
    R – Ina Müller

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