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Samstag, 04.04.2026

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Kultur in Opposition!
    Eine Lange Nacht über "Das andere Ungarn"
    Von Wilhelm Droste und Terry Albrecht
    Regie: Terry Albrecht

    „Wenn ich kein Ungar wäre und mich anders entscheiden könnte, dann würde ich dennoch Ungarn wählen, weil ich keine andere derartig zerbrechliche und märchenhafte Sprache kenne wie das Ungarische.“ (László Krasznahorkai)
    Der aktuelle Ruf Ungarns im Ausland ist geprägt von Demokratiefeindlichkeit, Populismus und europäischen Blockaden. Dabei gibt es nicht nur in der Hauptstadt Budapest eine wunderbare Vitalität, die sich durch das politische System zwar stören, nicht aber aufhalten lässt. Seit Jahren wird in Ungarn an einer illiberalen Regierungsherrschaft gearbeitet. Gewalt wird nicht geteilt, sondern systematisch zentralisiert. Gerade in der Kunst gibt es aber ein sehr starkes, „ein anderes Ungarn“, nicht nur trotz, sondern auch jenseits aller Versuche der Regierung, jede Regung des Lebens dem Machtapparat zu unterwerfen. Ausgehend von einer Diskussionsrunde mit ungarischen Kunst- und Kulturschaffenden, wie der Filmemacherin Ildikó Enyedi und dem Schriftsteller und Melancholieforscher László Földényi, zeigt die „Lange Nacht“, dass sich eine große Vielfalt unabhängigen künstlerischen Arbeitens, sei es in der Bildenden Kunst, dem Theater und Film, der Medienarbeit, der Musik oder der Literatur Ungarns, erhalten und weiterentwickelt hat. Eine besondere Rolle spielen dabei sowohl eine große Verbundenheit mit dem deutschen Sprachraum als auch die einzigartige Sprache des Landes.

    01:00 Uhr  
    Nachrichten
    02:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Klassik reloaded
    Musikfest Bremen 2025
    Dom zu Verden
    Aufzeichnung vom 29.08.2025

    František Ignác Tùma
    "Stabat Mater"

    Wolfgang Amadeus Mozart
    "Requiem" d-Moll, KV 626

    Tereza Zimková, Sopran
    Henriette Gödde, Mezzosopran
    Krystian Adam, Tenor
    Tomáš Šelc, Bass
    Collegium Vocale 1704
    Collegium 1704
    Leitung: Václav Luks
    (Wdh. v. 24.03.2026)

  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Man zahlt einen hohen Preis
    Leben mit einem berühmten Gesicht
    Von Rosvita Krausz
    Deutschlandfunk 2002
    Vorgestellt von Isabella Kolar

    Die Leute meinen, Dich zu kennen, aber sie kennen Dich gar nicht - von Greta Garbo zu Marlene Dietrich, von Marilyn Monroe zu Romy Schneider. So erstrebenswert Ruhm an sich für viele sein mag, so kompliziert kann er sich im tagtäglichen Leben auswirken. Überall erkannt werden, Liebesbriefe von Fremden, unerwünschte Annäherung, Paparazzi, Menschen, die einen fotografieren und angaffen. Oder kann man auch seinen Spaß daran haben?

    Das Leben mit einem berühmten Gesicht im Rampenlicht ist ein zweischneidiges Schwert, geprägt von öffentlichem Interesse, das oft bis ins Privatleben reicht. Man steht auch die eigenen Beziehungen betreffend unter ständiger Beobachtung, was zu psychischen Belastungen führen kann. Die Schwierigkeit, ein normales Leben trotz Berühmtheit zu führen, ist ein häufiges Thema unter Prominenten. Die Herausforderung liegt im Umgang mit dem öffentlichen Bild, den Erwartungen und der Gratwanderung zwischen Karriere und Privatsphäre.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Mit Buchkritik
    Moderation: Ramona Westhof

    06:20 Uhr   Wort zum Tage

    Pfarrer Jörg Machel, Berlin
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr  
    Nachrichten
    07:00 Uhr  
    Nachrichten
    07:30 Uhr  
    Nachrichten
    08:00 Uhr  
    Nachrichten
    08:30 Uhr  
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Geduldsprobe - Vom Warten und warten lassen

    Gäste: Prof. Dr. Matthias Sutter, Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensökonomik in Bonn
    - und Ina Schmidt, Philosophin und Autorin

    Moderation: Gisela Steinhauer

    Live mit Hörerinnen und Hörern
    08 00 22 54 22 54
    gespraech@deutschlandfunkkultur.de

    Ein bis zwei Jahre unseres Lebens verbringen wir im Schnitt wartend: auf die Bahn, den Arzttermin, an der Ladenkasse. Das nervt. Aber es gibt auch das erwartungsfrohe Warten: auf ein Date, ein gutes Essen, den Urlaub. Geduld soll auch ein Schlüssel zum Erfolg sein! Diskutieren Sie mit!

    10:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Kampf ums Klima: Wie Politik scheitert - und Städte trotzdem vorangehen

    Gäste: Claudia Kemfert ("Kurzschluss. Wie wir unsere Energiezukunft verspielen") und Claudia Acklin ("Grüne Städte. Wo die Transformation bereits gelingt")
    Moderation: Christian Rabhansl

    Café Central, Grillo-Theater, Essen
    Aufzeichnung vom 31.03.2026

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Caroline Fetscher, Tagesspiegel
    Moderation: Julius Stucke

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Digitales Leben
    Moderation: Vera Linß

    Urteil gegen Meta und Youtube: Plattformen sind schlecht für mentale Gesundheit
    Gespräch mit Dennis Kogel

    Um eine Minute zu sparen: Staat will Biometrie-Daten an Fluggesellschaften geben
    Gespräch mit Matthias Marx

    Vibecoding: Macht KI jeden zum Programmierer?
    Gespräch mit Aida Baghernejad

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: André Mumot

    "Deutsch, Du Schuft": In Hannover fühlen Jugendliche der Sprache auf den Zahn
    Gespräch mit Vera Mahne

    Alarm in Sachsen: Immer mehr Theater kommen an ihre finanziellen Grenzen
    Von Alexander Moritz

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Susanne Burg

    Der Mann, der Putins Welt inszenierte: "Der Magier im Kreml"
    Gespräch mit Paul Dano

    Zwischen Körperhorror und Erinnerung: Julia Ducourneaus "Alpha“
    Von Patrick Heidmann

    Wer erzählt? Diversität und Macht im Film und Fernsehen
    Gespräch mit Bettina Schoeller

    Diversität im Film: Fortschritt, Konflikt, Backlash
    Gespräch mit Bettina Schoeller-Bouju

    Der globale Diversitätscheck: Film und Fernsehen im Wandel
    Voin Christian Berndt

    Jodie Foster zwischen Therapiesitzung und Tätersuche: "Paris Murder Mystery"
    Gespräch mit Rebecca Zlotowski

    15:00 Uhr  
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Mioderation: Martin Böttcher

    Von Männermedizin bis Nährstoffhype: Gesundheit für alle!

    Live on Tape:
    Gesünder kiffen? Medizinisches Cannabis aus dem Onlineshop
    Gespräch mit Oranus Mahmoodi

    Alle so erschöpft! Wie Nährstoffe helfen können
    Von Katharina Parsons

    Männermedizin: Vom Penis zum Herzen
    Gespräch mit Prof. Dr. Frank Sommer

    Gestrickte Brüste: Krebskranke Kenianerinnen machen ihre Prothesen selbst
    Von Rachel Patt

    Die Frau in Blau 21 - Haarinfarkt
    Von Mariola Brillowska

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • Themen des Tages
    Moderation: Julius Stucke

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Asylreform - Wie Migration in Zukunft gesteuert werden soll

    Hakan Demir, Abgeordneter der SPD im Deutschen Bundestag, im Gespräch mit Anna Hoffmeister

    Lange wurde über die europäische Asylreform diskutiert. Ab Sommer tritt nun das geplante Gesetzespaket des Bundestages in Kraft. Asylverfahren sollen demnach schneller und die Migration von Schutzsuchenden weiter begrenzt werden.

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Iolanda
    Adaption des gleichnamigen sardischen Features "Iolanda mi nant de nòmini"
    Von Giorgia Cadeddu und Vittoria Soddu
    Übersetzung, Bearbeitung und Regie: Christian Lerch und Ingo Kottkamp
    Mit: Imogen Kogge und Franziska Krol
    Ton: Christoph Richter
    Regie der Originalfassung: die Autorinnen
    Deutschlandfunk/SWR Kultur 2026
    Länge: 52‘01

    Angaben zur Originalfassung
    Iolanda mi nant de nòmini - Studiolanda 2021
    Hördoku auf Sardisch und Italienisch, 31 Minuten
    Von Giorgia Cadeddu und Vittoria Soddu - Studiolanda
    Entstanden im Rahmen des Programms YASS! You are so sound
    Kuratiert von Radio Papese (Ilaria Gadenz und Carola Haupt)
    Mentorin: Rikke Houd
    Mit: Orlanda Sassu
    Stimmen: Roberta Porceddu, Valentina Pusceddu, Roberto Maccioni, Giorgia Cadeddu, Lidia Sanna, Carlo Virdis, Marzia und Michele Sioscia
    Stimmenarchiv Sassu-Porceddu: Efisio Sanna, Vitalia, Antonietta Porcu, Rafaella, Touristen in Iolandas und Efisios Baumhütte zwischen 1969 und 2014
    Digitalisierung des Sassu-Porceddu-Soundarchivs: Soundscape Recordings
    Mastering: Luigi Frassetto
    Dank an Roberta Porceddu, Allessio Lisci, Associazione antincendio Gentilis und Iganzio Nurra

    Wer die Stimme von Orlanda Sassu (1924 - 2015) gehört hat, vergisst sie nicht. Zum Glück hat die sardische Poetin, Sängerin und Ökologin ihr Leben auf Kassetten aufgezeichnet. Wiedergehört und neu montiert entsteht eine Zeitreise durch Sardinien.

    Kassetten als Zeitmaschinen. Orlanda Sassu, genannt Iolanda, war eine sardische Dichterin und frühe Öko-Aktivistin (1924 - 2015). Auf Tonbändern archivierte sie zeitlebens ihre Erinnerung. Die Lieder, Gedichte und Begegnungen der Poetin beschwören eine einzigartige Lebenswelt und Sprachkultur herauf, die auf der Insel allmählich verschwindet. Ihre Stimme durchbricht Zeitgrenzen und führt zu den Orten ihres Lebens: zum Fluss, in die Kleinstadt Guspini, ans Meer, in die Sanddünen zur Baumhütte, die sie mit ihrem Gefährten Efisio zum Schutz eines jahrhundertealten Wacholderbaums errichtet hatte. Unübersetzte sardische O-Töne entziehen sich dem eindeutigen Verständnis: Die deutsche Adaption lässt deren Klang für sich sprechen. Iolandas Stimme reist über Jahrzehnte hinweg und trifft uns - atmend, kratzig, ungebrochen lebendig.

    Das Künstlerinnenduo Studiolanda, angesiedelt in Sardinien, sucht nach einem eigenständigen künstlerischen Umgang mit Archiven und Traditionen. Giorgia Cadeddu und Vittoria Soddu kommen aus den Bereichen Design und Bildende Kunst. Die erzählerischen Formen von Studiolanda bringen unterschiedliche Disziplinen und künstlerische Praktiken zusammen: Dokumentation, Film, Sound und vor allem Zuhören.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Oper

    Slowenisches Nationaltheater Maribor
    Aufzeichnung vom 14.02.2026

    Léo Delibes
    "Lakmé", Oper in drei Akten
    Libretto: Edmond Gondinet und Philippe Gille

    Lakmé - Nina Dominko, Sopran
    Gérald - Martin Sušnik, Tenor
    Frédéric - Jaki Jurgec, Bariton
    Mallika - Irena Petkova, Mezzosopran
    u.a.

    Chor und Sinfonieorchester des Slowenischen Nationaltheaters Maribor
    Leitung: Mojca Lavrenčič

  • Leokadiya Kashperova

    Konzert für Klavier und Orchester op. 2
    Sinfonie op. 4

    Oliver Triendl, Klavier
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Anna Skryleva

    Produktion: Deutschlandfunk Kultur / Capriccio 2026

    "Igor Strawinskys Klavierlehrerin": Diese biografische Fußnote war jahrzehntelang die einzige Rolle, die Leokadiya Alexandrovna Kashperova in der Musikgeschichte einnehmen durfte. Diese Produktion präsentiert zwei große Werke als Ersteinspielung.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Mahnung zum Frieden: Wem gehört Picassos "Guernica"?
    Gespräch mit Julia Macher

    Alarm in Sachsen: Immer mehr Theater kommen an ihre finanziellen Grenzen
    Von Alexander Moritz

    Vorbild Irland? Könnte es auch bei uns ein Grundeinkommen für Künstler geben
    Gespräch mit Miriam Witz

    Aufbegehrens im öffentlichen Raum: Ausstellung "Under the Milky Way" in Hannover
    Gespräch mit Carsten Probst

    Schräge Sounds II: Billiger als Therapie: Der Tuneless Choir Vauxhall
    Von Christine Heuer

    Wagner in Ramallah? Musik und Politik in der Osterzeit
    Gespräch mit Anna-Sophie Brüning