Seit 04:05 Uhr Tonart

Sonntag, 07.06.2020
 
Seit 04:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Mittwoch, 29. April 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Chormusik

Singen in Zeiten von Corona
Wie Chöre mit der Krise umgehen
Von Sara Walther und Haino Rindler
Moderation: Olga Hochweis

Die Kreativität von tausenden von Chören, die derzeit nicht miteinander proben können, ist riesengroß. Wir stellen einige Möglichkeiten der Krisenbewältigung vor.

Ob Online-Tutorials zum Mitmachen, Chorproben und sogar Vorsingen per Videokonferenzschaltung, hunderttausendfach geklickte Videos von Chören, die ihre eigenen Corona-Songs produzieren oder internationale Gemeinschafstprojekte, die momentan online jeder allein zu Hause verfolgt und die dann später in eine Großveranstaltung im echten Leben münden sollen. Die aktuellen Kontaktbeschränkungen fordern die Kreativität der Chorszene heraus. Und die nimmt die Herausforderung an. Sara Walther und Haino Rindler stellen vier Chöre bzw. Projekte vor. Fest steht: es wird weiter gesungen!

00:55 Chor der Woche

Schola Cantorum Leipzig
Von Nicolas Hansen

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Carsten Beyer

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Andrea Wilke, Arnstadt
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Wie sollte die deutsche Wirtschaft nach dem Shutdown wieder anlaufen?
Von Gustav Horn, Hans-Böckler-Stiftung

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Krisenzeiten - Innovationszeiten?
Lehren aus dem Corona-Lockdown
Gespräch mit Rafael Laguna, Direktor der Agentur für Springinnovationen

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Schöpfung ohne Krone" von Eileen Crist
Rezensiert von Johannes Kaiser

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Das Feuilleton im Radio - 9-12

Moderation: Frank Meyer

09:05 Im Gespräch

Kulturmanager und Recycling-Unternehmer Thilo Gollan im Gespräch mit Tim Wiese

Einstmals wurden hier Schiffe gebaut, heute gehören die Werfthallen in Lübeck zu einem der angesagtesten Kulturstandorte in Norddeutschland. "Kultur gibt unserer Firma einen neuen Inhalt", sagt Thilo Gollan. Sein Lebenstraum ist ein Kulturkiez für Kreative aller Art - auf 53 000 Quadratmetern.

10:00 Nachrichten

10:05 Lesart

Lyrikempfehlungen 2020
Gespräch mit André Hatting

"Halb Vogel bin ich, halb Baum"
Der irakische Dichter Umar Abdul Nasser
Von Cornelia Wegerhoff

Buch meines Lebens:
"Die Glasglocke" von Sylvia Plath
Von Nikola Richter

In Tschechien ist es Kult
Das Langgedicht "Mai" von Karel Hynek Macha
Gespräch mit Ondrej Cikan, Tschechischer Verleger

"Schlagabtausch" von Ivan Vladislavic
Gespräch mit Marko Martin

11:00 Nachrichten

11:05 Tonart

Legendär
Spiritual Jazz vom Label Steeple Chase
Gespräch mit Matthias Wegner

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
Von Rainer Pöllmann

Genesis
Virtual-Reality-Musik-Computerspiel des Komponisten Alexander Schubert
Von Leonie Reineke

Slow Leaves „Shelf Life“
Leben auf dem Küchenregal
Von Carsten Beyer

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Das Feuilleton im Radio - 12-16

Moderation: Nana Brink

12:05 Aktuelles

Prof. Sabine Hark

13:00 Nachrichten

13:05 Länderreport

Der Dorfladen in Angern
Comeback in der Corona-Krise?
Von Niklas Ottersbach

Man gewöhnt sich dran -
Einheimische Erntehelfer im Brandenburger Spargelfeld
Von Christoph Richter

Party is overi
Corona stürzt die Kreuzfahrtindustrie in tiefe Krise
Von Johannes Kulms

Autonomes Fahren
Roboterautos unterwegs auf dem Testfeld Niedersachsen
Von Alexander Budde

14:00 Nachrichten

14:05 Kompressor

Hessen stoppt Schul-Kooperation mit DITIB
Von Lidger Fittkau

Chronist der New Yorker Avantgarde
Die Tagebücher des Jonas Mekas
Gespräch mit Anne König, Spector Books

"IdentiKid" von Moa Romanova
Von Jule Hoffmann

Fundstück 176:
The Evolution Control Committee - I Don't Care
Von Paul Paulun

Corona-Ticker #5
Cannes vs. Venedig: die Zukunft der Festivals
Von Christian Berndt

15:00 Nachrichten

15:05 Tonart

Cure-Keyboarder Roger O'Donnell mit Solo-Album "2 Ravens"
Von Marcel Anders

Erinnerungen an den Komponisten Claus Ogerman
Von Sky Nonhoff

Entspannungsmusik für Corona-Zeiten
John Carroll Kirbys Album "My garden"
Von Oliver Schwesig

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Das Feuilleton im Radio - 16-20

Moderation: Julius Stucke

16:05 Aktuelles

17:00 Nachrichten

17:05 Tonart

Abstand!
Sänger in Zeiten von Corona
Gespräch mit Heinz-Rudolf Kunze

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
Von Rainer Pöllmann

18:00 Nachrichten

18:05 Tonart

18:15 Podcast: Coronavirus – Alltag einer Pandemie

18:30 Weltzeit

Moderation: Tina Hüttl

Digitalisierung in Ghana
Wunsch oder Wirklichkeit?
Von Roland Jodin

Digitalisierung ist in Ghana ein Staatsziel, die Regierung erhofft sich in erster Linie Steuereinnahmen. Denn bis heute arbeiten die meisten Ghanaer im informellen Sektor - als Tagelöhner, Straßenhändler, Imbissbetreiber. Derzeit sprießen im Land überall Start-Ups wie eine App, über die man den den Abtransport des Plastikmülls ordern kann. Auch wenn es um Internetnutzung geht, ist Ghana im oberen Drittel Afrikas: Über 40 Prozent der Bevölkerung sind täglich online. Doch auf Ghanas Weg in die digitale Zukunft gibt es noch viele Probleme: Handys und Computer sind für viele zu teuer. Und es hapert immer wieder an der Stromversorgung und Netzabdeckung sowie an Computerkenntnissen.

19:00 Nachrichten

19:05 Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

Nach Hitlers Tod
Von Winfried Sträter und Anke Schäfer

19:30 Zeitfragen. Feature

Drittgrößte Stadt der Welt
Wie aus Berlin 1920 Groß-Berlin wurde
Von Adolf Stock

Erst nach dem Untergang des Kaiserreiches gelang es, Berlin zu einer großen Stadt zu machen. Für die Entwicklung der Stadt war das ein Befreiungsschlag.

Am 27. April 1920 beschließt der Berliner Magistrat die Gründung von Groß-Berlin - zwei Tage, nachdem die Preußische Landesversammlung mit knapper Mehrheit dafür grünes Licht gegeben hatte. Die dicht besiedelte, aber räumlich kleine deutsche Hauptstadt vergrößerte sich von 66 auf 878 Quadratkilometer. Nach Los Angeles wurde Berlin flächenmäßig zur zweitgrößten Stadt der Welt. Mehr Einwohner hatten damals nur London und New York. Zuvor waren bereits Initiativen zur Stadterweiterung gescheitert, doch zu Beginn der Weimarer Republik gab es politisch einen kurzen Moment, der Groß-Berlin ermöglicht hat. Es war ein Krimi mit Happy End. Eine neue Stadt-, Verkehrs- und Grünplanung wurde möglich. Und, was 1920 niemand ahnen konnte: Als Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg in Ost und West geteilt wurde, war die Stadt groß genug für das Überleben von West-Berlin. Schwierig ist allerdings bis heute die Frage nach dem Verhältnis zwischen der Stadt und ihren Teilen, den einzelnen Bezirken.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Vatroslav Lisinski Konzertsaal, Zagreb
Aufzeichnungen vom 18.04. und 19.09.2019

Rudolf Matz
Elegie und Humoreske für Violoncello und Orchester

Bruno Bjelinski
Konzert für Violoncello und Orchester

Dora Pejačević
Sinfonie fis-Moll op. 41

Monika Leskovar, Violoncello
Kroatisches Rundfunksinfonieorchester
Leitung: Enrico Dindo

21:30 Uhr

Alte Musik

"...der Welt zu zeigen, dass ich Einsicht und Vernunft habe“
Leopold Mozart: Künstler, Wissenschaftler, Pädagoge
Von Martin Hoffmann
(Wdh. v. 18.09.2018)

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Hörspiel

Die Arbeit der Nacht
Von Thomas Glavinic
Hörspielbearbeitung und Regie: Ursula Scheidle
Mit: Markus Hering, Dorothee Hartinger, Bibiana Zeller, Hans Piesbergen
Komposition: Hans Platzgumer
Ton: Elmar Peinelt
Produktion: NDR / ORF 2014
Länge: 56'

Ein Mann wacht mitten in der Nacht auf und entdeckt, dass er vollkommen allein ist. Allein in Wien, allein im Land, allein auf der Welt. Auf der Suche nach anderen Menschen bricht er auf zu einer Reise durch ein ausgestorbenes Europa.

Kann ein Mensch leben, wenn alle anderen Menschen verschwunden sind? Ihre Welt und ihre Dinge existieren noch: Straßen, Supermärkte, Bahnhöfe, alles leer. Jonas erlebt das. Er wacht nachts auf und entdeckt schrittweise, dass er vollkommen allein ist, nicht nur in Wien, der Stadt, die ihm vertraut ist, sondern womöglich überall. Allein auf der Welt!? Auch die Tiere sind verschwunden. Ist er der einzige Überlebende einer Katastrophe? Während er schlief muss etwas passiert sein. Auf der Suche nach Lebenszeichen anderer Menschen bricht er zu einer Reise durch ein ausgestorbenes Europa auf. Unendliche Einsamkeit. Ein Höllentrip ins eigene Ich.

Thomas Glavinic, 1972 in Graz geboren, Autor. Er war als Werbetexter und Taxifahrer tätig und schreibt seit 1991 Romane, Essays, Erzählungen, Hörspiele und Reportagen. Er erhielt u.a. 2002 Friedrich-Glauser Preis, 2006 den Österreichischen Förderungspreis für Literatur. Sein Roman „Das bin doch ich“ gelangte 2007 auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises. 2007 „Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar“ für „Die Arbeit der Nacht“. 2010 Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. 2012 Poetik-Professur an der Universität Bamberg. 2014 Sepp-Schellhorn-Stipendium. Romane zuletzt: „Der Jonaskomplex“ (2016), „Gebrauchsanweisung zur Selbstverteidigung“ (2017). Er lebt in Wien und Rom.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Andrea Gerk

Die Kunsthistorikerin Nadine Oberste-Hetbleck leitet das documenta-Archiv

Bund erweitert Kultur-Hilfe-Programm
Um Gelder und einen Strukturfond
Gespräch mit Christine Habermalz

Botschafter italienischer Gegenwartskunst
Germano Celant gestorben
Gespräch mit Carsten Probst

Nach 26 Jahren: Direktor der Buchenwald-Stiftung
Volkhard Knigge geht in Rente
Von Henry Bernhard

Kino oder Streaming?
Heftiger Streit um Corona-Strategien auf dem Filmmarkt
Gespräch mit Susanne Burg

Radiokunst im Aufnahmezustand
Regelwerke 3: Selbstachtung
Von Simona Pfister

Kulturpresseschau
Von Klaus Pokatzky

23:30 Kulturnachrichten

Von Frederick Wyrwich

April 2020
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Wege zu BeethovenDie Messe C-Dur op. 86
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Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

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Urbanistin Noa HaDie Stadt vom Kolonialismus befreien
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