Seit 03:00 Uhr Nachrichten

Dienstag, 15.10.2019
 
Seit 03:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Sonntag, 8. September 2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Stunde 1 Labor

...man will zur Tür und kriegt das Fenster nicht zu ... und wo ist die Dritte Möglichkeit?
Von Christoph Ogiermann

Der Lauf der Geschichte ist vom Entweder-Oder geprägt. Dritte Möglichkeiten haben kaum eine Chance. Der Bremer Komponist Christoph Ogiermann ist damit nicht zufrieden.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Diskurs

Das Blaue Sofa zum 50. Jubiläum der Universität Bielefeld
Auf den Spuren von Humboldt und Neil Young
Thorsten Jantschek, Deutschlandfunk Kultur und Ariane Binder, 3sat-Kulturzeit sprachen mit der
Soziologin Elena Esposito, den Literaturwissenschaftlern Klaus-Michael Bogdal und Walter Erhart und der Historikerin Angelika Epple.

Es gibt Bielefeld wirklich. Das beweisen vier Wissenschaftlerinnen der Universität Bielefeld auf dem Blauen Sofa. Sie erklären, warum Neil Young einen Nobelpreis verdient hätte und der Geschichte der Sinti und Roma mehr Anerkennung gebührt.

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jörg Adamczak

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Carsten Rochow

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Eckankar

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Die Bürgerbewegung "Demokratie jetzt"
Gespräch mit Konrad Weiß
Von Pfarrerin Angelika Obert aus Berlin
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzählung
Meine Mama kann nicht lesen
Von Jenny Reinhardt
Gelesen von Inga Busch
Ab 6 Jahre
Produktion Deutschlandradio Kultur 2013
Moderation: Tim Wiese

Erst als Mathilde in die Schule kommt und lesen lernt, bemerkt sie, dass ihre Mama weder lesen noch schreiben kann. Sie beschließt: Das muss sich ändern.

Mathilde verstand zunächst nicht, warum ihre Mutter sich so freute, dass sie in der ersten Klasse beim Lesen lernen so schnell solche Fortschritte machte. Bis sie begreift, dass ihre Mutter selbst nicht lesen und schreiben kann. Doch dass Mathilde ihrer Mutter nun alles vorlesen soll, ist ihrer Meinung nach nicht der richtige Ausweg. Mama muss selbst lesen und schreiben können. Doch das geht nicht so leicht, wie Mathilde sich das vorstellt. Mama fällt das Lernen viel schwerer als ihr. Und dann ist da ja auch noch Ludwig, der neue Freund ihrer Mutter, der von all diesen Problemen nichts weiß.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Flummi-Bruder
Von Judith Ryuters
Ab 7 Jahre
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Komposition: Frank Merfort
Mit: Tino Mewes, Yunis Bickel, Jakob Abbas, Pauline Kröger, Winnie Böwe, Steffi Kühnert, Shorty Scheumann, Nele Rosetz, Wolfgang Condrus
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 40'57''
(Wdh. v. 01.10.2017)
Moderation: Tim Wiese

Endlich weiß Baltus, warum sein kleiner Bruder so nervt: Er ist nicht von hier! Also bringt Baltus ihn zurück.

Baltus hat einen kleinen Bruder, der ständig nervt, immer laut ist und nie macht, was man ihm sagt. Und endlich weiß Baltus, warum das so ist. Felix kommt aus einer anderen Welt, man muss ihn nur zurückbringen und dann ist alles für alle gut. In einem alten Abrisshaus weht durch einen Spalt ein ganz merkwürdiger Wind. Felix ist ganz verzaubert davon, und schwupps gleiten die beide Brüder hindurch und kommen ins Land der Fliobaren. Nur Felix stellt sich dumm an, er erkennt einfach nichts hier, und schon streiten die beiden wieder. Felix rennt wütend weg und den Aufpassern in diesem Land genau in die Arme. Noch ehe Baltus helfen kann, schleppen sie Felix auf eine Burg. So hatte sich Baltus den Ausflug nicht gedacht. Er setzt alles daran, seinen kleinen Bruder zu befreien.

Judith Ruyters, geboren 1970, aufgewachsen in Ratingen/NRW, Studium der Germanistik und Anglistik, danach freie Redakteurin und Lektorin für verschiedenen Rundfunkstationen, seit 2006 zahlreiche Hörspielbearbeitungen.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Tim Wiese
08 00 22 54 22 54

u.a. von der Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA)

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

Moderation: Sonja Koppitz

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann

12:30 Uhr

Die Reportage

Der Schulweg
Kleine Schritte, große Ziele
Von Linda Staude, Andreas Boueke, Christine Westerhaus, Kerstin Zilm, u.a.
(Wdh. v. 24.06.2018)

Aufregend, beschwerlich, langweilig, gefährlich - der Schulweg ist für manche Kinder eine tägliche Herausforderung, für andere hingegen nur eine bequeme Fahrt auf dem Rücksitz von Papas Auto. Der Schulweg zeigt, wie unterschiedlich die Lebenswelten ungefähr gleichaltriger Kinder sind, je nachdem, wo sie zufällig geboren werden. Ob Kinder gute oder schlechte Bildungschancen haben, hängt auch vom Schulweg ab. Ist er zu lang oder zu gefährlich, bleibt der Schulbesuch oft auf wenige Jahre beschränkt. Die Kinder, die ihren Schulweg nur durch die Scheiben des Autos kennen, kommen sicher und ohne Schürfwunden an. Aber sie verpassen ein großartiges Gefühl: der Stolz, selbst einen Teil des Lebens gemeistert zu haben.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Simone Rosa Miller

u.a.:
Banane mit Strohhut: Vermenschlichung - Lösung oder Problem?

Philosophische Orte: Francis Hutcheson im nordirischen Killyleagh

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Anne Françoise Weber

Schwerpunkt: Religion und Nation

Martin Niemöller: Kirchenmann, Nationalist, Pazifist
Eine neue Biografie über den Mitgründer der Bekennenden Kirche fördert unbekannte Seiten der protestantischen Ikone zutage
Gespräch mit dem Autor Benjamin Ziemann

Rückkehr der früheren Staatsfeinde
Lange hatten Christen in der Türkei einen schweren Stand. Doch Staatspräsident Erdogan und seine AKP zeigen sich ihnen gegenüber toleranter als die früher regierenden Kemalisten.
Von Susanne Güsten

Die polnische Herkunft politisiert
Zwar will die katholische Kirche Weltkirche sein - aber nationale Kontexte spielen eine Rolle, auch in Litauen, wo viele polnischstämmige Menschen leben.
Von Berthold Forssman und Martin Sander

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Eine Frau mit vielen Gesichtern
Clara Schumann und ihr Klavierkonzert
Gast: Ragna Schirmer, Pianistin
Moderation: Beatrice Schwartner

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Birgit Kolkmann

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Begehrte Tortur
Paris-Brest-Paris - der älteste Radmarathon Europas
Von Fritz Schütte

Alle vier Jahre treffen sich tausende Radsportenthusiasten im Sommer in Paris. Sie fahren nach Brest und zurück, über 1.200 km, am Stück. Zu bewältigen in weniger als 90 Stunden: Reiner Paffrath fährt zum sechsten Mal mit. „Wenn der Hintern weh tut, hast du sicher etwas falsch gemacht“, sagt er. Paris-Brest-Paris, das älteste Radrennen der Welt. Bei der Premiere 1891 saß der Sieger fast drei Tage ununterbrochen im Sattel. Der Streckenrekord von 36 Stunden und 55 Minuten aus dem Jahre 1951 wird wahrscheinlich nie mehr unterboten, denn das Rennen ist aus dem Kalender der Profis gestrichen. Amateure jedoch halten an dem Klassiker fest. Alle Teilnehmer müssen nachweisen, dass sie innerhalb eines Jahres 200, 300, 400 und 600 Kilometer hintereinander gefahren sind. „Ich glaube, es gilt fürs Leben allgemein, dass man einfach sagt: ‚ich schaffe das‘“, sagt Paris-Brest-Paris Veteran Claus Czycholl aus Hamburg.

18:30 Uhr

Hörspiel

Nadja Étoilée
Von André Breton
Übersetzung: Friedhelm Kemp
Bearbeitung: André Almuro
Regie: Jean-Jacques Vierne, Marcel Wall
Mit: Brigitte Horney, Heinz Klingenberg, Walter Andreas Schwarz, Erik Schumann, Ursula Langrock, Edith Heerdegen, Robert Rathke, Hanns Bernhardt, Ernst Ehlert, Wilhelm Kürten, Friedrich von Bülow, Henriette Peters
Komposition: Maurice Jarre
Ton: Franz Wagner
Produktion: SWF / NDR 1959
Länge: 71'48

André Bretons experimenteller Roman „Nadja“: Die Begegnung mit einer jungen Frau, deren Schönheit und geheimnisvolle Aura faszinieren. Für den Surrealisten bleibt sie Verkörperung seiner Sehnsucht, unantastbar.

Anschließend:
Auszug aus „‚Ich suche das Gold der Zeit‘ - Lange Nacht über André Breton
Von Manfred Brauschulte
Bearbeitung: Beate Dürrschnabel
Regie: Stefan Hilsbecher
Mit: Peter Fricke, Hans-Peter Bögel, Achim Hall und Caroline Junghanns
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
Länge: 13'06

André Bretons „Nadja Étoilée“, eine Mischung aus Traktat, Tagebuch und Erzählung, erschien im Jahre 1928. Assoziativ verknüpft Breton eigene Erlebnisse, die alle mit einer jungen Frau verbunden sind: Nadja, die von einer Aura des Seltsamen und Poetischen umgeben ist.
Das Hörspiel vereinigt die wesentlichen Szenen des gleichnamigen Buches, sowie einige Verse Baudelaires, Zitate aus anderen Schriften Bretons und eine Litanei zur Verherrlichung des weiblichen Körpers aus der Gedichtsammlung „Le revolver à cheveux blancs“.

André Breton (1896-1966), französischer Dichter, verfasste 1924 das „Manifeste du surréalisme“, in dem er die „écriture automatique“ als experimentelle Technik zur Produktion von Bildern und Texten definierte.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Musikfest Berlin
Live aus der Philharmonie Berlin

Peter Eötvös
"Alhambra“, Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 (Deutsche Erstaufführung)

ca. 20.30 Konzertpause

Iannis Xenakis
"Shaar" für großes Streichorchester

Edgard Varèse
"Amériques“ (1. Fassung 1918-22)

Isabelle Faust, Violine
Berliner Philharmoniker
Leitung: Peter Eötvös

Dolby Digital 5.0

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Der nordamerikanische Alptraum
Die Grenze in der mexikanischen Literatur
Von Tini von Poser

Sie schreiben über Waffen- und Drogenhandel. Über Menschenhandel, Korruption und Organhandel. Über Menschen, die ihr Land verlassen und in den USA ihr Glück suchen. Sie schreiben über furchtbare Erlebnisse auf dieser Reise und den kulturellen Schock, den das ersehnte Ausland nicht selten auslöst. Die meisten Romane und Sachbücher mexikanischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller behandeln in irgendeiner Form die Grenze zu den USA und die Beziehung zum nördlichen Nachbarn. Einige können über die Provokationen des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump nur lachen, andere erfüllen sie mit Schmerz, zumal jene, deren Verwandte oder Freunde in den USA leben. Die mexikanischen Autoren wollen Brücken bauen statt Mauern. Sie wollen Dialog statt Abschottung. Und zwar mit Literatur, Musik und allen Künsten, die Mexiko zu bieten hat.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

„Ausweitung der Kampfzone“ nach Houellebecq am Deutschen Theater Berlin
Gespräch mit André Mumot

Im westukrainischen Czernowitz findet zum 10. Mal das Literaturfestival statt
Von Sabine Adler

"Macht des Schicksals"
Frank Castorf inszeniert an der Deutschen Oper Verdi
Gespräch mit Jürgen Liebing

Stiller Chronist
Der litauische Fotograf Antanas Sutkus
Von Johannes Halder

Umstritten
Ausstellung über Design im Dritten Reich in 's Hertogenbosch
Von Werner Bloch

Kulturpresseschau
Von Adelheid Wedel

September 2019
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