Seit 09:05 Uhr Im Gespräch

Montag, 14.10.2019
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Tagesprogramm Freitag, 6. September 2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

Dzimudzangara: Spektrale Figuren aus archivierten Stimmen
Von Pungwe (Memory Biwa und Robert Machiri)
Mit: Jumoke Adeyanju und Pungwe
Ton: Michael Kube und Robert Machiri
Produktion: Deutschlandfunk Kultur / SAVVY Contemporary / DISK-CTM 2019
Mit freundlicher Unterstützung des Berliner Künstlerprogramms des DAAD
Länge: 53'
(Ursendung)

Dzimudzangara ist ein riesenhafter Geist, dessen Kopf mit dem Nachthimmel verschmilzt. Von seinem Namen ist der Begriff für „Radio“ abgeleitet: Dzangardzimu.
Ausgehend von dieser Figur durchstreift Pungwe unterschiedliche Archive mit Stimmen aus Afrika.

Ein Geist wandert durch die Nacht. Er ist so riesig, dass sein Kopf mit dem düsteren Himmel verschmilzt. Die Figur des Dzimudzangara ist ein häufig wiederkehrendes Motiv in der Mythologie der Shona im südlichen Afrika. Sein Name stand Pate, als die Shona einen Begriff für das neue Medium Radio suchten: Dzangardzimu.
Ausgehend von diesem Zusammenhang zwischen Spiritualität und Rundfunk durchstreift das Pungwe-Kollektiv Archive afrikanischer Musik. Mit Hilfe von Loops und Remixes lösen sie die Klänge von ihren Quellen ab und erstellen daraus vielschichtige akustische Assoziationsketten.

Memory Biwa lebt als Historikerin in Windhoek, Namibia. In ihrer Arbeit verbindet sie Erinnerung, Performance, Sound Studies und Archivtheorie. Sie forscht über Narrative und Re-Enactments von Gewalt und Widerstand im Kolonialkrieg und Genozid in Namibia und Südafrika.

Robert Machiri, geboren 1978 in Zimbabwe lebt als interdisziplinärer Künstler in Johannesburg. Seine Arbeiten präsentieren de-koloniale Diskurse durch Sound, Musik und Bildproduktion.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Olga Hochweis

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Andrea Wilke, Erfurt
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Wieviel ein Mensch zum Leben braucht
Von Dr. Andreas Aust

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50 Interview

100 Jahre Waldorfschule
Christian Füller, Journalist und Autor

08:00 Nachrichten

08:20 Neue Krimis

"Drei" von Dror Mishani

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Dopesick. Wie Ärzte und die Pharmaindustrie uns süchtig machen" von Beth Macy

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Autorin Claudia Hontschik im Gespräch mit Ulrike Timm

Claudia Hontschik leidet seit 30 Jahren an der chronischen Nervenkrankheit MS. Sie sitzt im Rollstuhl, ist behindert. Oder besser: Sie wird ständig behindert. Neben Treppenstufen, hohen Bordsteinkanten und fehlenden Fahrstühlen ist die Gedankenlosigkeit ihr größter Feind. In ihrem Buch "Frau C. hat MS" erzählt sie in kurzen, ergreifenden Geschichten, was wir über das Leben mit MS wissen sollten.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

u.a.:
Aus den Listen: "Es wird Zeit" von Ildikó von Kürthy

Themenfeld: Zur dauerhaften Attraktivität von Hannah Arendt

Buchkritik - "Von oben" von Sibylle Lewitscharoff

Straßenkritik: "Oskar und die Dame in Rosa" von Eric-Emmanuel Schmitt

Ihre Buchhändlerin empfiehlt... die "Librairie allemande" in Paris
Iris Mönch-Hahn

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Carsten Beyer

Von der Ars Elektronica in Linz

u.a.:
Neue Pop-Alben: Das muss man gehört haben ... oder auch nicht

Zurückgespult - Die Woche in der Musik

11:30 Musiktipps

11:45 Unsere roc-Ensembles

Abschluss der "französischen Trilogie" - neue CD des DSO Berlin
Gespräch mit dem Musikjournalisten Rainer Pöllmann

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Dr. Ursula Weidenfeld, Autorin, Journalistin, Kolumnistin
Moderation: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Nana Brink

Willlkommensklassen in Berlin und die Katholische Kirche und Klimawandel

Fußball geht auch ohne Sprache - Sportfest für Willkommensklassen in Berlin

Fußball geht auch ohne Sprache - Sportfest für Willkommensklassen in Berlin
Gespräch mit Prof. Juliane Karakayali, Evangelische Schule für Soziale Arbeit

Klimawandel und katholische Kirche - Weihbischof Lohmann und die Schöpfungsgeschichte

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Von der 40. Ars Electronica in Linz
Moderation: Gesa Ufer

u.a.:
Sound: "Radiosands"
KI-Kunst - Thom Kublis Installation "Radiosands"
Gespräch mit dem Künstler

DNA-Kunst - Charlotte Jarvis erschafft weibliches Sperma
Gespräch mit der Künstlerin

Midlife Crisis der Digital Revolution - Über Grenzgänger und Cross-Border-Worker
Gespräch mit Gerfried Stocker,Ars Electronica Linz GmbH und Prof. Dr. Herbert Franke, Science Fiction Autor in München / Höhlenforscher

Totale Optimierung? KI und musikalische Komposition

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Ausdruck von Freiheit: Iggy Pop und "Free"

Tonart-Livesession: Wanda

Amanda Palmer vor ihrem Konzert in Berlin
Gespräch mit der Künstlerin

Neue Pop-Alben: Das muss man gehört haben ... oder auch nicht

Zurückgespult - Die Woche in der Musik

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Wortwechsel

Regieren in Deutschland - Wie hat sich die politische Landschaft verändert?
Moderation: Monika van Bebber

Es diskutieren:
Prof. Dr. Karl Rudolf Korte, Politikwissenschaftler, Uni Duisburg-Essen
Dr. Ulf Poschardt, Chefredakteur "Die Welt"
Bettina Gaus, politische Korrespondentin "tageszeitung" taz

Volksparteien, die diesen Namen kaum noch verdienen, und die AfD als zweitstärkste Kraft - die Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen hatten es in sich. Zum Regieren braucht es nun bunte Dreier-Koalitionen. Politische Kreativität ist gefragt.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

Heute wäre er Blogger
Theodor Fontane nutzte als Autor und Journalist moderne Arbeitsmethoden
Von Vanja Budde

Fontanes Schreibstil war von der aufkommenden Moderne geprägt. Würde er heute leben, hätte er sicher einen Facebook-Account und würde auf Instagram posten.

Der Apothekersohn Theodor Fontane (1819-1898) hat sein umfang- und erfolgreichstes Werk zwar ‚Wanderungen durch die Mark Brandenburg‘ genannt, gewandert ist er aber selten und ungern. Nein:
Der Dichter und Romancier nutzte die modernsten Verkehrsmittel seiner Zeit, die sich gerade neu entwickelnden Eisenbahnverbindungen, Pferdebusse und Mietdroschken. Auch sein Schreibstil und seine Arbeitsweise waren von der aufkommenden Moderne geprägt:
Fontane arbeitete Zeit seines Lebens als Journalist. Als Korrespondent in London lernte er den nicht mehr nur belehrenden, sondern auch unterhaltsamen Journalismus kennen. Zurück in Berlin nutzte er für seine literarischen Reisebeschreibungen, später aber auch die berühmten Romane wie ‚Effie Briest‘ und ‚Der Stechlin‘, einen Zettelkasten, wie die Autoren heutzutage ihren Computer:
Figurenentwürfe, Dialogzeilen, Handlungsideen sammelte er und setzte sie je nach Projekt und Bedarf immer neu zusammen. Ohne Vermögen und Stellung musste Theodor Fontane vom Schreiben leben, sich geschmeidig immer wieder dem Markt anpassen, auf Trends reagieren, Marktlücken erkennen. Würde er heute leben, hätte Fontane sicher einen Blog, einen Facebook-Account und würde auf Instagram posten.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Beethovenfest Bonn
Live aus dem World Conference Center Bonn

Ludwig van Beethoven
Sinfonia Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale"

Frank Martin
Concerto für sieben Blasinstrumente, Pauken, Schlagzeug und Streicher

Béla Bartók
"Der wunderbare Mandarin", Suite für Orchester op. 19

Philharmonia Zürich
Leitung: Jukka-Pekka Saraste

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Musikfeuilleton

Friedrich Wiecks Welt
Der Musikhistoriker Tomi Mäkelä im Gespräch mit Christine Anderson

Friedrich Wieck, Vater und Lehrer von Clara Schumann, war ein wacher Zeitgenosse, der regen Anteil am Musikleben seiner Epoche nahm.

Wie gelingt der Tagesablauf eines Kindes so, dass es sowohl für die schulische Ausbildung als auch für die Musik genügend Zeit hat? Welche Säle eignen sich für Konzerte am besten - und warum? Wie sieht Musikdidaktik in der Praxis aus? Für dies und vieles mehr - etwa für das Verhältnis von Begabung und pädagogischem Einfluss - zeigte Friedrich Wieck (1785-1873) leidenschaftliches Interesse. Der Vater und einzige Lehrer Clara Schumanns wirkte mit seinem künstlerischen und pädagogischen Sendungsbewusstsein ansteckend. Im Gespräch mit Prof. Tomi Mäkelä, dem Herausgeber des Buches "Friedrich Wieck - Gesammelte Schriften über Musik und Musiker", wird der Vater und Lehrer als prägende Gestalt hinter der jungen Clara Schumann deutlich.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

Finale
Der 90jährige Bernard Haitink verabschiedet sich am Pult in Lucern
Gespräch mit Jörn Florian Fuchs

Tabula Rasa
Die kolumbianische Künstlerin Doris Salcedo in Lübeck
Von Burkhard Birke

Alternder Held
Falk Richter inszeniert Houellebeqs "Serontonin" in Hamburg
Gespräch mit Heide Soltau

Männliche Allmacht
Ersan Mondtag inszeniert "Baal" im Berliner Ensemble
Gespräch mit André Mumot

NSU-Prozess ein Jahr danach
Gespräche mit den Nebenklägerinnen im Haus der Kulturen der Welt
Von Tomas Fritzel

Kulturpresseschau
Von Arno Orzessek

23:30 Kulturnachrichten

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SPD-Regionalkonferenzen Mehr Slogans als Inhalte
Die Kandidaten für den Parteivorsitz der SPD stehen bei der letzten Regionalkonferenz auf der Bühne und halten übergroße Ballons mit der Aufschrift "#UnsereSPD". Bei der Konferenz geht es um die Nachfolge für die zurückgetretene Parteivorsitzende Nahles. (Lino Mirgeler/dpa/Picture-alliance)

Sechs Kandidatenduos stellen sich den SPD-Mitgliedern zur Wahl für den Parteivorsitz. Der "Spiegel"-Journalist Markus Feldenkirchen lobt den bisherigen Wettstreit als Möglichkeit der Mitwirkung. Dennoch sei das Verfahren zu starr ausgefallen.Mehr

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