Seit 22:00 Uhr Nachrichten

Dienstag, 15.10.2019
 
Seit 22:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Montag, 11. September 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Freispiel

Dienstbare Geister (2/2)
Von Paul Plamper
Mitarbeit: Jelka Plate
Mit: Sandra Hüller, Olivier Djommou, Britta Hammelstein, Ainulla Nasari, Cepan Alrasul, Ulrich Ngoeyap, Marteza Maqsudi, Fabian Hinrichs, Marion Czogalla, Cristin König, Clarice Peter, Judith Lotter, Jacqueline Ekombo Itondo, Christine Nicod, Danny Bruder, Alvine Makuate, Richard Djif, Venant Ntiomo Nigounde, Françoise-Nicole Ndoume, Dr. Tobbit Dieudonné, Remco Schuurbiers, Bebek Welten, Pieterjan Jakobs
Regie: Paul Plamper
Produktionsleitung: Christine Nicod
Dramaturgische Beratung: Richard Djif, Péguy Takou Ndie
Übersetzungen ins Französische, Englische und Deutsche: Elise Graton, Ben Fergusson, Paul Plamper, Elena Zieser
Ton: Titus Maderlechner
Regieassistenz: Elena Zieser, Hans Broich-Wuttke
Produktion: WDR/BR/Deutschlandfunk Kultur/MDR/Ruhrtriennale/Maxim Gorki Theater 2017
Länge: 52'04
(Ursendung)

Europas koloniale Gewalt und die Folgen: 2015 bricht ein junger Mann aus Kamerun Richtung Deutschland auf. Er sieht keine Alternative zum Leben im reichen Europa. Durch Selbstausbeutung erkämpft er sich in Berlin eine Anstellung. Zunehmend verliert er die Verbindung zur ehemaligen Heimat. Doch eines Tages soll er gegen seinen Willen einen Auftrag in Kamerun übernehmen.

Paul Plamper. 1972 in Ulm geboren, Autor, Theater- und Hörspielregisseur. Er inszenierte u.a. am Berliner Ensemble und am Stadttheater Istanbul. Seit 1999 arbeitet er überwiegend für den WDR als Hörspielmacher. Für seine Werke erhielt er u.a. 2011 und 2002 den Prix Europa für "Tacet" und "Top Hit leicht gemacht", 2009 den Hörspielpreis der Kriegsblinden für "Ruhe 1", 2010 den Robert-Geisendörfer-Preis für "Der Assistent", sowie 2012/13 den Deutschen Hörbuchpreis und den Deutschen Hörspielpreis der ARD für "Der Kauf".
Seit 2005 entwickelt Plamper Arbeiten im Stadtraum, wie "Das Akustische Kleist Denkmal" am Kleinen Wannsee (seit 2011), sowie Audioinstallationen, u.a. gezeigt im Museum Ludwig Köln (2009), im ZKM Karlsruhe (2010). Zuletzt: "Die Schlange" im n.b.k. Berlin und "Future Dealers" im Museumsquartier Wien (2016). "Dienstbare Geister" wurde durch die Film- und Medienstiftung NRW gefördert.

Audioinstallation "Dienstbare Geister" im Rahmen der "Ruhrtriennale" in Essen und im Programm des "Herbstsalon" am Maxim Gorki Theater in Berlin:
Die Geschichten werden zeitgleich in zwei nebeneinander liegenden Räumen erzählt. Das Publikum teilt sich und wechselt nach dem ersten Durchlauf den Raum, um die andere Zeitebene zu hören. Der jeweilige Nebenraum macht sich immer wieder akustisch bemerkbar. Die Kolonialzeit greift wie ein Poltergeist ins Heute, umgekehrt hört man in der Kolonialgeschichte Vorboten einer Zukunft, die an heute erinnert.

Infos: https://www.ruhrtriennale.de/de/produktionen/dienstbare-geister
Maxim Gorki Theater, Berlin: Herbstsalon, Anfang November 2017

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Haino Rindler

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Christine Watty

u.a. Kalenderblatt
Vor 100 Jahren: Die britisch-amerikanische Schriftstellerin Jessica Mitford geboren

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Domprediger Michael Kösling
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Kann man Pegida mit Kunst bekämpfen?
Von Martin Tschechne

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Warum bekommen manche Staaten Autonomie und andere nicht?
Gespräch mit Ralph Janik, Politikwissenschaftler und Jurist

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Keine Lust auf weiter so" - Rezension des Wahlprogramms von "Die Linke"
Von Florian Werner

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Was können wir von Menschenaffen lernen?
Ulrike Timm im Gespräch mit Signe Preuschoft, Primatenforscherin

Es ist ein schmaler Grat, auf dem Signe Preuschoft wandelt: Wie viel Nähe darf man einem verwaisten Orang-Utan-Kind geben, wenn es gleichzeitig lernen soll, in der freien Wildbahn zurecht zu kommen? Es ist eine Frage, die sich der Primatenforscherin in ihrer alltäglichen Arbeit immer wieder stellt. Seit zehn Jahren leitet die studierte Psychologin und promovierte Biologin auf Borneo die "Orang-Utan-Akademie", in der sie ehemalige Hausäffchen oder Zirkustiere fit für das Leben im Urwald macht. Vorher hat sie die Mimik von Berberaffen erforscht und sich in Österreich um die Resozialisierung von einsamen Laborschimpansen gekümmert. Rund dreiviertel des Jahres verbringt Signe Preuschoft mittlerweile in Südostasien und setzt sich für die Rettung der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen ein. Über ihre Arbeit hat sie nun auch ein Buch geschrieben: "Meine wilden Kinder. Ein Leben für die letzten Orang-Utans".

Warum auch Orang-Utan-Kinder fremdeln, welchen Einfluss Jane Goodall und Bernhard Grzimek auf ihre Berufswahl hatten und wie sie den Kulturschock verkraftet hat, als Landkind in die Industriestadt Bochum zu ziehen - darüber unterhält sich Ulrike Timm mit Signe Preuschoft.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

Terror im Thriller und in der Wirklichkeit
Gespräch mit Yassin Musharbash, Autor und Journalist

Mundtot oder rebellisch? - Stimmen von der int. Moskauer Buchmesse
Von Thielko Grieß

Lesomat. Wir wählen Bücher! Gregor Gysi stimmt für Gusel Jachina
Von Elke Schlinsog

Buchkritik: "Die Kieferninseln" von Marion Poschmann
Rezensiert von Maike Albath

Straßenkritik: "Nora Webster" von Colm Toibin
Von Claas Christophersen

Die große Hörspiel Edition von Theodor Storm
Von Ralf Bei der Kellen

"Istanbul, Istanbul" - der Schriftsteller Burhan Sönmez
Von Constantin Hühn

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Musikfest Berlin: Eine Zwischenbilanz
Gespräch mit Holger Hettinger

Liebesbriefe als Inspiration:
Die Sängerin Lyambiko im Gespräch

11:30 Musiktipps

11:35 Jazz

Premiere für den ersten transkulturellen Jazzpreis: der "Achava"-Award
Von Henry Bernhard

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Nikolaus Blome, stellvertretender Chefredakteur Bild-Zeitung
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Nana Brink

Dramatische Entwicklung: Millionen fehlen für 10.000 Obdachlose in Berlin
Von Anja Nehls

Heidelberger Bündnis gegen Armut wirbt für die Beteiligung an Bundestagswahl
Von Anke Petermann

Jobcenter Gelsenkirchen: neues Programm gegen Langzeitarbeitslosigkeit
Von Moritz Küpper

Flop: Viel zu wenig Besucher bei Weltausstellung Wittenberg
Von Christoph Richter

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Stephan Karkowsky

"Kritisch-loyal": Offener Brief zur Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen
Gespräch mit Prof. Dr. Leonhard Dobusch, Mitglied im ZDF-Fernsehrat und BWL-Professr an der Uni Innsbruck

Stöhn: Neue Cinephile und verbotene Spiele auf der Schulbank
Gespräch mit dem Filmkritiker Lukas Foerster

Ars Electronica 2017: Von Plastikhunden und Haut-Gehirnen
Von Philip Artelt

Game meets Feuilleton:
Das literarische Quartett der Computerspiele
Gespräch mit dem Journalisten Stefan Mesch

App "Jodel": Twittern wie im Dorfe
Von Narin-Sevin Dogan

14:30 Kulturnachrichten

Von Cora Knoblauch

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Infotag

Moderation: Patricia Pantel

Kinderreporter zur Bundestagswahl: Der Wahlkampf
Von Annette Bäßler

Bodenforscher
Von Antje Sieb

Internationaler Tag der Wohnungslosen
Von Elmar Krämer

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Kalkuliertes Chaos beim Lollapalooza-Festival
Von Trika Ahmia

Dirk Schneider im Gespräch mit Ariel Pink

Balkanik-Festival Bukarest: Heimkehr der Balkan-Musik
Von Grit Friedrich

Unfreiwilliger Zeuge einer kaputten Welt
Alex Camerons Album "Forced Witness"
Von Christoph Möller

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Cora Knoblauch

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Susanne Arlt

Klimawandel in Alaska - Die letzten Tage von Shishmaref
Von Thilo Kößler

US-Präsident Donald Trump hält den Klimawandel für eine Erfindung. Seine Haltung sorgt weltweit für Kopfschütteln. Für die Bewohner der Insel Shishmaref in Alaska könnte Trumps Ignoranz allerdings gravierende Folgen haben. Denn ihnen reißt der Klimawandel buchstäblich den Boden unter den Füßen weg. Ein Großteil der Strände wurde vom Ozean weggespült, neues Bauland für die wachsende Bevölkerung kann nicht mehr gewonnen werden. Neben Shishmaref sind 31 weitere Ortschaften in Alaska betroffen. Nirgendwo sind die Folgen des Klimawandels dramatischer zu spüren als in der Arktis. Der Bundestaat Alaska erwärmt sich dreimal schneller als der Rest Amerikas.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Politik und Soziales

Magazin

19:30 Zeitfragen. Feature

Erst Worte, dann Taten
Wo fängt Rechtsterrorismus an?
Von Philipp Schnee

Der Bundeswehrsoldat Franco A. hortet mit seinen Komplizen Waffen und führt eine Todesliste potenzieller Anschlagsopfer. Die Gruppe Freital verabredet sich zu Angriffen auf Flüchtlinge und politische Gegner über WhatsApp. Büros von Politikern und zivilgesellschaftlichen Gruppen werden mit Steinen beworfen, beschmiert, beschossen, Hunderte Flüchtlingsunterkünfte attackiert. Rechte Cliquen terrorisieren ganze Nachbarschaften. Aber ist das schon Terror? Freizeit- und Feierabend-Terrorismus? Was ist Rechtsterrorismus genau? Sicherheitsbehörden, die Öffentlichkeit und selbst antifaschistische Kreise tun sich schwer mit der Beantwortung dieser Frage. Die Übergänge von spontaner Straßengewalt hin zum terroristischen Akt sind in der rechten Szene fließend. Philipp Schnee hat sich auf die Spuren rechter Gewalt begeben.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

27. Rudolstadt-Festival
Heine-Park
Aufzeichnung vom 09.07.2017

Ani DiFranco and Band
Moderation: Holger Beythien

Das einzige Deutschlandkonzert der US-amerikanischen Folksängerin.

Ani DiFranco gehört zu jenen US-amerikanischen Singer/Songwriterinnen, die ihre politischen Überzeugungen nicht nur in ihre Songs einfließen lassen, sondern als Aktivisten auch abseits der Konzertbühnen in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen. Songs gegen Rassismus, Sexismus oder Homophobie brachten die Künstlerin genauso ins Gespräch, wie ihr Engagement für das Recht auf Abtreibung, gegen Armut und Krieg. Eine polarisierende und streitbare Künstlerin, die im Interesse ihrer wirtschaftlichen und künstlerischen Unabhängigkeit bereits als 18-Jährige ein eigenes Plattenlabel (Righteous Babe Records) gründete. Bis heute hat sie hier 20 eigene Platten veröffentlicht. Alben, die im Rückblick das enorme musikalische Spektrum der gitarrenbesessenen Musikerin dokumentieren. Folk, Punk, Funk, Soul - immer wieder spürte die 1980 geborene (New-)Folkmusikerin neuen Einflüssen nach und stellte zuletzt auf ihrem im Juni erschienenen 20. Album „Binary" von Soul und Funk geprägte Songs vor. Die standen im Mittelpunkt ihres einzigen Deutschlandkonzerts, das Ani DiFranco im eher folkigen Gewand zum Abschluss des diesjährigen Rudolstadt-Festivals gab. Und das, wie unsere Kollegin Kerstin Poppendieck schrieb, mit einer „Musik, die so intensiv war, dass man sie im Bauch spürte“.

21:30 Uhr

Kriminalhörspiel

Sprich mir nach
Von Nadja Küchenmeister und Norbert Hummelt
Regie: Ulrich Lampen
Mit: Tino Mewes, Niklas Kohrt, Sebastian Urzendowsky, Cristin König, Rainer Bock, Claude de Demo, Sheila Eckhardt, Nico Holonics, Camille Schäfermeyer, Markus Löchner, Claudia Jahn, Vincent Leittersdorf, Barbara Stoll, Klemens Lachnicht, Isabelle Demey
Ton: Daniel Senger
Produktion: SWR 2014
Länge: 52'49

Ulla sympathisiert mit den Terroristen, ihre Eltern lehnen das Vorgehen der RAF ab. Als Ullas kleiner Bruder verschwindet, wird die Bedrohungslage konkret.

Deutschland im Herbst 1977: Arbeitgeberpräsident Schleyer wurde von der Roten Armee Fraktion entführt. Auch in der katholischen Familie Dohmen werden die Ereignisse diskutiert. Tochter Ulla sympathisiert mit den Terroristen, ihre Eltern lehnen das Vorgehen der RAF strikt ab. Als Robert, Ullas 14-jähriger Bruder, verschwindet, fühlt sich die Familie von der politischen Lage persönlich bedroht. Was wissen Roberts Freunde, der schüchterne Georg und der gewaltbereite Adrian?

Nadja Küchenmeister, geboren 1981 in Berlin, lebt dort als Schriftstellerin. Sie schreibt Hörspiele und Features. Im Herbst 2014 erschien ihr zweiter Gedichtband "Unter dem Wacholder".

Norbert Hummelt, 1962 in Neuss geboren, studierte Germanistik und Anglistik, er schreibt Lyrik und Essays und übersetzt Lyrik aus dem Englischen und Dänischen. Er lebt in Berlin.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Hans-Joachim Wiese

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Dichter im Kahn - das deutsch-französische Literatur-Schiff
Von Susanne von Schenck

Die letzte Station: Das documenta-Radio in Beirut
Von Paul Paulun

Kulturpresseschau
Von Paul Stänner

23:30 Kulturnachrichten

Von Elena Gorgis

September 2017
MO DI MI DO FR SA SO
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 1

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

NordsyrienWie der IS auf den türkischen Einmarsch reagiert
Syrien, Tell Abiad: Soldaten der türkisch unterstützten syrischen Nationalarmee gestikulieren nach Zusammenstößen mit Kurdischen Kämpfern. In ihrem erbitterten Kampf gegen türkischen Truppen erhalten die Kurdenmilizen in Nordsyrien Unterstützung der Regierung von Präsident Baschar al-Assad.  ( Anas Alkharboutli/dpa)

Bisher hätten sich die Medienstellen des IS nicht offiziell zur Flucht hunderter Angehöriger von IS-Kämpfern geäußert, so Christoph Günther. Der Experte für Dschihadismus im Netz sieht darin ein mögliches Zeichen, dass größere Operationen bevorstehen.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur