Seit 15:05 Uhr Tonart
Freitag, 04.12.2020
 
Seit 15:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Samstag, 25. Juli 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Eine Sprache der Verbindung
Die Lange Nacht über Gewaltfreie Kommunikation
Von Barbara Leitner
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 27./28.05.2017)

Wer kennt das nicht? Gerade war alles noch in Ordnung, dann ein Blick, ein Satz, ein Wort und die Beziehung gerät ins Wanken, mit dem Liebsten, dem Kind, mit Freunden oder Kollegen. Was nährt Verbindung und Verstehen? Wodurch fühlen sich Menschen verletzt und einsam? Diese Fragen bewegten den amerikanischen Psychologen Marshall Rosenberg. In den 70er-Jahren entwickelte er sein Modell der Gewaltfreien Kommunikation als eine Sprache der Verbindung. Dabei geht es darum, sich aufrichtig mitzuteilen und einander wirklich zuzuhören. Beide Seiten sollen Konflikte lösen, ohne dass es Gewinner und Verlierer gibt. Vor 30 Jahren kam dieser Ansatz in den deutschsprachigen Raum und er verbreitet sich hier seitdem, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Heute gilt die Gewaltfreie Kommunikation als einer der meistgenutzten Trainingsansätze. Mindestens eine Million Menschen in Deutschland sind mit dieser Art der verbindlichen, empathischen Kommunikation vertraut und üben, diese Sprache des Herzens zu sprechen.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Pinsel und Schnorchel
Kabarettistische Reihe mit Erich Kestin und Friedrich Steig
RIAS Berlin 1951- 1953, 1957
Vorgestellt von Michael Groth

In fiktiven Kneipengesprächen zweier DDR-Funktionäre geht es u.a. um eine Abstimmung über die Re-Militarisierung, die Lebensmittelproduktion und Proteste gegen leere Regale sowie um den Geburtstag Walter Ulbrichts.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

06:20 Wort zum Tage

Domkapitular Ulrich Beckwermert, Osnabrück
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Droht Australiens Tierwelt der Exodus?
Anne Hanschke, Biologin, Artenschutz-Expertin des WWF

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Das zweitbeste Leben" von Tayari Jones
Rezension von Rainer Moritz

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Schulbeginn in Zeiten von Corona

Gäste: Prof. Dr. Ingeborg Krägeloh-Mann, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin - und
Ralf Treptow, Leiter des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in Berlin
Moderation: Katrin Heise

Live mit Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de

Noch sind Ferien, aber das nächste Schuljahr naht. Und auch dieses wird von Corona überschattet. Wie bereiten sich Schulen vor? Droht uns wieder das Homeschooling? Wie hoch ist das Infektionsrisiko von Kindern und Jugendlichen? Diskutieren Sie mit!

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Moderation: Christian Rabhansl

„Geschlossene Gesellschaft. Das Gefängnis als Sozialversuch" von Annelie Ramsbrock
Gespräch mit der Autorin

Buchkritik:
„Weggesperrt. Warum Gefängnisse niemandem nützen" von Thomas Galli
Rezension von Peggy Fiebig

„Hass. Macht. Gewalt. Ein Ex-Nazi und Rotlicht-Rocker packt aus“ von Philip Schlaffer
Vom Ex-Nazi zum Antigewalt-Trainer?
Gespräch mit dem Autor

"Der Auschwitz-Prozess auf Tonband", Herausgegeben von Sybille Steinbacher und Katharina Rauschenberger
Rezension von Ludger Fittkau

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung
Moderation: Alexander Moritz

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur
Moderation: Teresa Sickert und Tim Wiese

Streamingdienste
Vorreiter in Sachen Diversität?
Gespräch mit Prof. Mathias Kauff, Sozial Psychologe, Medical School Hamburg und Thomas Lückerath, Chefredakteur DWDL Medienmagazin

Roboter und Überwachung
Wie hält man eine Gesellschaft gesund?
Gespräch mit Dr. Eva Weber-Guskar und Prof. Dr. Jeanette Hofmann, Internet-Forscherin am Wissenschaftszentrum Berlin

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: Janis El-Bira

Merkwürdiger Kult
100 Jahre "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen
Gespräch mit Andres Müry

Wieder über Kunst reden
Die falsche Debatte ums Staatstheater Karlsruhe
Kommentar von Tobi Müller

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Moderation: Patrick Wellinski

Trauerarbeit mit Tatoos: The King of Staten Island
Gespräch mit Anna Wollner

Väterlicher Mentor und Talentförderer?
Die Kunst des Judd Apatow
Gespräch mit Stefan Stuckmann, Drehbuchautor

Corona-Ticker:
Ein Monat Kinoöffnung - was nun?
Von Christian Berndt

Blick nach vorn: Tendenzen des postpandemischen Kinos
Gespräch mit Jörg Taszman

Aus für Tenet, Mulan und Bond
Das Ende des Sommerblockbusters?
Von Katharina Wilhelm

Blick nach vorn: Tendenzen des postpandemischen Kinos
Gespräch mit Anke Leweke

Top Five:
Helen Mirren wird 75
Von Hartwig Tegeler

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Moderation: Marietta Schwarz

Von gestern
Eröffnungskolumne von David Tschöpe

Relikt von gestern
Spielhallen
Von Florenz Gilly

Aufgetragenes von gestern
Das Geschäft mit renovierten Turnschuhen
Von Gesine Kühn

Sehenswürdigkeiten von gestern
Retro-Los Angeles in Corona-Zeiten
Von Katharina Wilhelm

Ausgedientes von gestern
Wer geht noch ins Solarium?
Von Katharina Kühn

Serie: "Szpital Polski" - Krankenhaus des Grauens
Operation 5: Akustikfilter
Hörspiel von Mariola Brillowska

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Alexander Moritz

17:30 Uhr

Tacheles

Eine Demokratie muss viel aushalten können
Philip Manow, Politikwissenschaftler, stellt sich den Fragen von Susanne Führer

Es wird wieder viel von der Krise der Demokratie gesprochen. Der Siegeszug der Populisten beunruhigt und hat zu vielen Publikationen über das Ende oder den Tod der Demokratie geführt. Der Politologe Philip Manow meint, die Populisten seien nicht verantwortlich für die Probleme, sie zeigten vielmehr die Schwachstellen unseres Systems an.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Reihe: Wirklichkeit im Radio
Mirjam
Von Werner Meyke
Regie: der Autor
Produktion: RB 1975
Länge: ca. 54'

O-Ton-Porträt einer jungen Frau aus dem Jahr 1975. Weder gehört sie einer Randgruppe an, noch steht sie für ein bestimmtes Milieu: Ihre Besonderheit ist das „Normale“. Nur der Ort des Interviews ist ungewöhnlich: Mirjams Badewanne.

Wer ist Mirjam? Und warum wird sie porträtiert? Das Originaltonhörspiel will eine Stimme derer sein, die sonst nicht in den Medien zu Wort kommen. In den 70er-Jahren versteht man darunter vor allem Frauen, Arbeiter, sozial Benachteiligte. Inzwischen hat sich der Diskurs weiterbewegt. Der Autor kommentiert: „Dieses Hörspiel ist aus Tonbandaufnahmen der Jahre 1970- 75 entstanden. …Mirjam gehört keiner Randgruppe an, und sie ist auch nicht typisch im Sinne irgendeiner Relevanz. Ich beabsichtige eine Verunsicherung des Hörers, dem keine Schematisierung angeboten, sondern dem eine Einzelauseinandersetzung abverlangt wird. Dargestellt sind Äußerungen Mirjams über Liebe und Zuneigung, Gefühle im öffentlichen und privaten Zusammenhang, so etwas wie Mirjams öffentliches Interesse; aber die Aufnahmen sind gleichzeitig gefühlsmäßiger Ausdruck dieser Themen. … Die Aufnahme zeigt Mirjams Zuwendung zu anderen, obwohl sie selber nicht geliebt wurde. Isoliert und krank gemacht von den Lieblosen, denkt sie noch mit Sorge an die Erkrankung ihrer Unterdrücker.“

Werner J. Meyke, in Deckbergen bei Rinteln an der Weser geboren. Schulzeit in der Nähe von Hamm/Westf. am Rande des Ruhrgebiets. Studium der Germanistik, Philosophie und Publizistik in Freiburg, Kiel und Berlin. Abschluss bei Harry Pross mit einer Arbeit über den Verleger Kurt Wolff. Zahlreiche Originaltonhörspiele von 1969-1983 für Rias Berlin und Radio Bremen. Zahlreiche Fernsehspielarbeiten mit Karl Fruchtmann, darunter: „Der Boxer“ und „Zeugen“.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Theater Erfurt
Aufzeichnung vom 03.06.2018

Gaspare Spontini
"Agnes von Hohenstaufen", Oper in drei Akten
Libretto: Ernst von Raupach und Carl August von Lichtenstein

Irmengard, Pfalzgräfin am Rhein - Margrethe Fredheim, Sopran
Agnes, ihre Tochter - Claudia Sorokina, Sopran
Kaiser Heinrich VI. von Hohenstaufen - Máte Sólyom-Nagy, Bariton
Philipp, sein Bruder - Todd Wilander, Tenor
Heinrich der Löwe, Herzog von Braunschweig - Juri Batukov, Bariton
Heinrich, dessen Sohn - Bernhard Berchtold, Tenor
Philipp August, König von Frankreich - Siyabulela Ntale, Bariton
Erzbischof von Mainz - Kakhaber Shavidze, Bass
Teobald, Diener Heinrichs des Löwen - Jörg Rathmann, Tenor

Opernchor des Theaters Erfurt
Philharmonisches Orchester Erfurt
Leitung: Zoi Tsokanou

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

Epidauros für alle
Erstmals Livestream aus dem antiken Theater in Griechenland
Gespräch mit Alexis Alatsis

Die größte Herausforderung seit dem 2. Weltkrieg
Museen in der Coronakrise
Gespräch mit Hubertus Butin, Kunsthistoriker, Kurator, Gutachter

125 Jahre Design im Stedelijk Museum in Amsterdam
Von Marten Hahn

Kulturnachrichten
Von Christian Riedel

Ruf in Gefahr?
Zur Krisenstimmung am Deutschen Literaturarchiv Marbach
Gespräch mit Christian Gampert

Stiller Hügel
Ein Buch relativiert Antisemitismus-Vorwurf gegen Wagner
Gespräch mit Prof. Moshe Zuckermann, Soziologe, Universität Tel Aviv

Kulturpresseschau - Wochenrückblick
Von Klaus Pokatzky

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