Seit 14:30 Uhr Vollbild

Samstag, 04.07.2020
 
Seit 14:30 Uhr Vollbild
Tagesprogramm Sonntag, 5. Juli 2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Stunde 1 Laboraufnehmen

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Diskursaufnehmen

Dauerkonflikt von Israelis und Palästinensern - Der Nahe Osten vor einer neuen (Un-)Ordnung?

Es diskutieren:
- Khouloud Daibes, diplomatische Vertreterin der Palästinenser in Berlin
- Shimon Stein, ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland, Senior Fellow am Institut für
Nationale Sicherheit in Tel Aviv
- Andreas Nick, CDU-MdB, Nahost-Experte und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages
- Peter Lintl, Nahost-Experte bei der Stiftung Wissenschaft und Politik
Moderation: Monika van Bebber
(Wdh. vom 03.07.2020)

Die angekündigte israelische Annexion von Teilen des palästinensischem Gebiet ist ausgeblieben. Zunächst. Die UNO warnt vor "Schockwellen" die "für Jahrzehnte andauern würden". Deutschland haben eine Vermittlerrolle - eine Zwickmühle für Berlin.

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

03:00 Nachrichten 

04:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

04:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Clublounge
Moderation: Martin Risel

05:00 Nachrichten 

06:00 Nachrichten 

06:55 Uhr

Wort zum Tageaufnehmen

Sufi-Bewegung

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Feiertagaufnehmen

Quarantäne
Die Zahl 40 und andere geheimnisvolle Zahlen der christlichen Tradition
Von Harald Schwillus, Halle/Saale
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteheraufnehmen

Erzählung
Mit Freunden hält man alles aus
Gedichte zum Thema Freundschaft von Friedrich Rückert, Wilhelm Busch, Manfred Mai, Heike Trefflich, Arne Rautenberg, Guntram Vesper u.a.
Von Karin Hahn
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Moderation: Tim Wiese

„Aber die neidlos ein Glück dir gönnen, die darfst du wahrlich „Freunde“ nennen“, dichtete Paul Heyse. Kinder beschäftigen sich mit Gedichten über die Freundschaft und was sie so besonders macht..
Jungen wie Mädchen sind glücklich, wenn sie seit Kindergartenzeiten, in der Nachbarschaft oder in der Klasse einen richtig guten Freund oder eine gute Freundin gefunden haben. Dann spielen sie zusammen, bauen Sandburgen, schaukeln auf dem Pausenhof, zeichnen Sonnenuntergänge, verbringen die Nachmittage miteinander, kicken mit dem Ball oder reden einfach nur. Von diesen ganz verschiedenen Arten der Freundschaft, ob nun zwischen ‚Trumelchen und Mumelchen‘ von Arne Rautenberg, den ‚drei Spatzen‘ von Christian Morgenstern oder den Freunden, die zusammen Kuchen essen bei Georg Bydlinski, erzählen alle Gedichte. Wie immer machen sich Kinder so ihre Gedanken - auch über Verse von Friedrich Rückert, Wilhelm Busch oder Manfred Mai.

08:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:05 Uhr

Kakaduaufnehmen

Kinderhörspiel
Mein Jahr in Trallalabad
Von Thilo Reffert
Ab 7 Jahre
Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Komposition: Wolfgang van Ackern
Mit: Fae Faika, Lenz Lengers, Lyonel Holländer, Udo Kroschwald, Adam Nümm, Kathrin Wehlisch
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
Moderation: Tim Wiese

Emilia soll für ein Jahr mit Mama und Papa ins Ausland fahren.

Emilia hat alles, was sie braucht: Mama und Papa, ein schönes Zuhause und zwei Freunde. Doch dann müssen Mama und Papa ins Ausland und Emilia muss ihr Zuhause für ein Jahr verlassen. Wird sie nun auch ihre Freunde Linus und Renzo verlieren? Oder hält eine Freundschaft auch über Tausende Kilometer? Viele Fragen sind vor dem Abflug zu klären! Und jeder Freund ist anders: Linus will Emilia zurückhalten und die Reise am liebsten verhindern. Renzo dagegen hält sich für den geborenen Ausländer, obwohl er Italienisch nur von der Speisekarte kennt. Er möchte für Emilia nach Trallalabad fahren. Und Emilia möchte am liebsten hierbleiben und wegfahren zugleich. So lernen sich die drei Freunde gerade beim Abschiednehmen richtig kennen. Doch am Tag der Abreise verpasst Emilia das Taxi zum Flughafen. Was nun? Die Familie wird schon ausgerufen. Schon wird das Flugzeug betankt. Da klopft es im Koffer!

Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene.

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kakaduaufnehmen

Magazin
Moderation: Tim Wiese
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätselaufnehmen

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Plus Einsaufnehmen

11:00 Nachrichten 

11:59 Uhr

Freiheitsglockeaufnehmen

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages
Moderation: Thomas Jaedicke

12:30 Uhr

Die Reportageaufnehmen

„Manchmal denke ich, es ist Krieg!“
Corona im Altenheim
Von Thomas Kruchem

Vor Corona gab es im Anna-Scherer-Haus, einem Alten- und Pflegeheim in der Nähe von Heidelberg, regelmäßig Modenschauen, Bastelstunden und mindestens dreimal im Jahr einen Ausflug. Seit Mitte März aber werden die Bewohner weitgehend abgeschottet - von der Welt und voneinander. Was macht das mit ihnen und was mit Pflegekräften, Betreuerinnen und Angehörigen? Während für die einen in Zeiten von Kontaktsperren und Abstandsregeln der Höhepunkt der Woche das Singen oder ein Versandhauskatalog ist, steuern andere wochenlang pragmatisch durch die auferlegte Einsamkeit - oder reißen einfach aus. Thomas Kruchems Reportage über den Umgang mit einer Hochrisikogruppe.

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Sein und Streitaufnehmen

Das Philosophiemagazin

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Religionenaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Interpretationenaufnehmen

Wege zu Beethoven
Nimm sie hin denn, diese Lieder!
Beethoven als Liedkomponist
Gast: Jürgen Kesting, Musikpublizist
Moderation: Ruth Jarre

16:00 Nachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages
Moderation: Thomas Jaedicke

17:30 Uhr

Nachspielaufnehmen

Das Sportmagazin

18:00 Nachrichten 

18:05 Nachspiel 

Brause und Nervenkitzel
Red Bull - Sportmarketing der Extreme
Von Günter Herkel

Die vor 35 Jahren in Österreich gegründete Red Bull GmbH hat das Sportmarketing revolutioniert. Das Unternehmen agiert weltweit, sponsert Sportler wie den Fußballer Neymar oder den Skispringer Gregor Schlierenzauer sowie spektakuläre Sportevents wie die Air Race WM. Zudem besitzt Red Bull mehrere Sportvereine - im Motorsport, im Eishocky und im Fußball. In Deutschland spielt der innerhalb von wenigen Jahren in die Erste Bundesliga aufgestiegene RB Leipzig mittlerweile Champions League. Bei allem Erfolg - umstritten sind vor allem die Aktivitäten des Unternehmens in diversen Extremsportarten. Bei Fun-Sportarten wie Wingsuit-Springen und Basejumping kamen in den letzten zehn Jahren immer wieder von Red Bull gesponserte Sportler ums Leben. Das Unternehmen muss sich mit öffentlicher Kritik an seinem Konzept auseinandersetzen.

18:30 Uhr

Hörspielaufnehmen

Pariser Abende
Nach dem gleichnamigen Tagebuch
Von Roland Barthes
Übersetzung aus dem Französischen: Hans-Horst Henschen
Regie: Ulrich Lampen
Mit: Udo Samel
Ton: Roland Grosch
Produktion: HR 2010
Länge: 58'14

Ruhelos zieht der französische Philosoph Roland Barthes durch Pariser Restaurants und Bars. Ein melancholisches Hörspiel nach seinem Tagebuch - auf der nächtlichen Suche nach Glück und Schönheit.

Anschließend:
Ich sag jetzt gar nichts mehr. Günter Eich im Gespräch
Von Hermann Bohlen
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
Länge: 28'40

Wie klang Eichs Stimme im freien Gespräch? Hermann Bohlen lässt ihn hier zu Wort kommen: einen, der in seiner Verweigerung von Antworten ziemlich beredt ist.

Roland Barthes ist es gewohnt zu beobachten. Er hat gesellschaftliche Phänomene wie die Mode, die Werbung und auch die vielfältigen Erscheinungsformen der Liebe untersucht. Er hat über Filme und Texte geschrieben. Doch in den „Soirées de Paris“, innerhalb weniger Wochen im Spätsommer des Jahres 1979 aufgezeichnet, beobachtet der Schriftsteller, Philosoph und Literaturkritiker Roland Barthes vorwiegend sich selbst. In einer Notiz nannte Barthes diesen Text auch „Die vergeblichen Abende“. In scheinbar nebensächlichen Notaten hält er „das tägliche Kleingeld seiner Zeit“ fest und beschreibt das nächtliche Umherstreifen durch Pariser Nächte.
Die allabendliche Suche nach einem unverhofften Glück, einer unerwarteten Begegnung - und sei es auch nur ein rasches sexuelles Abenteuer - gerät in der Niederschrift zum schonungslosen Beleg einer unsagbaren Einsamkeit.

Roland Barthes (1915-1980), französischer Philosoph („Mythen des Alltags“, 1957), Literaturwissenschaftler („Am Nullpunkt der Literatur“, 1953) und Semiotiker („Das Reich der Zeichen“, 1970). Er gilt als ein Begründer des Poststrukturalismus und hatte ab 1976 einen Lehrstuhl für Semiologie am College de France inne. Prägend für ihn waren u.a. Brecht, Gide, Marx, de Saussure, Lacan sowie die Beschäftigung mit Musik - vor allem als Pianist und Komponist.

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Live aus der Oberkirche Arnstadt

Anton Schweitzer
"Die Auferstehung Christi", Oratorium für Sopran, Tenor, Bass, vierstimmigen Chor und Orchester

"Missa brevis" für vierstimmigen Chor und Orchester

"Lobet ihr Knechte den Herren", Dankkantate für Bass, vierstimmigen Chor und Orchester

Mirella Hagen, Sopran
Henriette Goedde, Alt
Stephan Scherpe, Tenor
Tobias Berndt, Bass
Thüringer Bach Collegium
Leitung: Gernot Süßmuth

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:03 Uhr

Literaturaufnehmen

Wasserzeichen
Flüsse, Seen und Meere in der Literatur
Von Jörg Magenau
(Wdh. v. 11.04.2010)

Alles fließt. Die Menschen zieht es seit je zum Wasser, natürlich auch die Dichter. Ihre Gestalten gehen nicht selten darin zu Grunde wie Narziss oder Orpheus. Wer sich ins Wasser begibt, verliert leicht den Boden unter den Füßen. Alles Leben stammt aus dem Wasser und löst sich in ihm wieder auf. Wasser steht für Geburt und Tod, Abschied und Wiederkehr, Grenze und Grenzüberschreitung. Mit den Wellen branden die Erinnerungen an, am Wasser beginnt das Erzählen. Es lohnt sich, die Flüsse, Seen und Meere der Literatur zu befahren und mit den Dichtern ins Wasser zu steigen. Der Ausflug ins feuchte Element führt von Ernst Jünger, der beim Strandspaziergang in Neapel an den Ersten Weltkrieg denkt, über Durs Grünbein, der in die Bars von Atlantis abtaucht, und Uwe Johnson, der sich beim Blick übers Wasser in New York nach der Ostsee sehnt, zu Terézia Mora. Sie beschwört eine Hütte im Schilf herauf.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage
Mocderation: Marietta Schwarz

u.a.:
"Unser verwundetes Land" - Dokumentation lässt afghanische Frauen erzählen
Gespräch mit der Filmkritikerin Anke Leweke

Bis Ende des Jahres dicht - wie können die Theater in New York überleben?

Walter Benjamin in Perpignan: Proteste gegen Vereinnahmung durch Rechts
Gespräch mit Prof. Jürgen Ritte, Direktor der Université de la Sorbonne Nouvelle - Paris III

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