Freitag, 06.12.2019
 
Tagesprogramm Sonntag, 9. Juli 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Wildnis, Gelände, Natur
Nature Writing seit Henry David Thoreau
Von Claudia Kramatschek

Öko, Bio, Nature Writing - die Natur ist in der Literatur angekommen.

Für die Einen war er ein Spinner, für die Anderen ein Visionär, seiner Zeit weit voraus. Tatsache ist: Henry David Thoreau - am 12. Juli 2017 jährt sich sein 200. Geburtstag - gilt nicht nur als Vordenker der amerikanischen Umweltbewegung, sondern auch des sogenannten Nature Writing. Im angloamerikanischen Sprachraum ist die Tradition der literarischen Naturerkundung bis heute ungebrochen. Im Deutschen gibt es für diesen Begriff nicht einmal eine Entsprechung. Und doch ist auch die Natur bei uns plötzlich wieder in aller Munde - man denke nur an die Reihe ‚Naturkunden‘ des Verlages Matthes & Seitz Berlin. Das Nature Writing ist eine wild wuchernde Buchlandschaft. Das Feature begibt sich in ihr auf Spurensuche, u.a. mit Annie Dillard und Robert MacFarlane, mit Esther Kinsky und Raoul Schrott.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Uwe Golz

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Mathias Mauersberger

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Bahá'í Gemeinde

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Frauen vor - aber wohin?
Die Frage nach dem Frauendiakonat
Von Michael Kinnen
Katholische Kirche

Radio Vatikan nannte ihn fast euphorisch einen „offensichtlichen katholischen Feministen“. Die Rede ist von keinem Geringeren als von Papst Franziskus. Jetzt auf einmal 'Frauenpower im Vatikan' - und in der Weltkirche? Wie sieht es in der Katholischen Kirche aus, bei der Frage nach der Weihe von Frauen, etwa zu Diakoninnen? Michael Kinnen stellt im "Feiertag" die "Frauenfrage". 

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Das dritte Kaninchen
Von Maraike Wittbrodt
Gelesen von Winnie Böwe
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
Moderation: Fabian Schmitz

Lina und Dennis dürfen den ganzen Samstag lang mit Kevins Kaninchen spielen, doch plötzlich fehlt eins und es gibt Ärger.

Lina und Dennis haben beide große Sehnsucht nach einem Haustier. Lina wünscht sich seit Jahren einen Hund, sie hat schon 61 Euro und 55 Cent gespart, aber das ist mal gerade ein Viertel Hund und außerdem erlauben ihre Eltern kein Haustier. Dennis ist erst seit wenigen Wochen in der Stadt, er sehnt sich zurück nach seinem Hund, den er im Dorf bei seiner Großmutter zurücklassen musste. Da freuen sich beide sehr, als Kevin sie fragt, ob sie am Samstag Zeit hätten, sich um die vielen Haustiere seiner Tante zu kümmern. Natürlich haben die beiden Zeit, und sie machen es gut. Nur fehlt plötzlich das dritte Kaninchen.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Hühner dürfen sitzen bleiben
Von Jochen Weeber
Ab 7 Jahren
Regie: Thomas Leutzbach
Komposition: Andreas und Matthias Hornschuh
Mit: Ilse Strambowski, Oliver Krietsch-Matzura, Iris Krüger, Mirco Martina, Robert Selbach, Hannelore Lübeck, Susanne Reuter
Produktion: WDR 2007
Länge: 50'10
Moderation: Fabian Schmitz

Peter läuft von Zuhause weg, weil auf seinem Zeugnis eine Fünf in Mathe steht.

Das Schuljahr ist zu Ende, die Sommerferien fangen an. Doch Peter kann sich nicht so richtig freuen: schon wieder hat er auf dem Zeugnis in Mathe eine Fünf stehen. Seine Eltern sind enttäuscht von ihm, neulich hat Peter gehört, wie sie sich über ihn unterhalten haben, er sei einfach keine Leuchte im Rechnen, da könne man vermutlich nichts dran ändern. Da flüchtet Peter zu seiner Oma ins Nachbardorf. Oma Lise ist noch immer traurig über den Tod vom Opa und freut sich deshalb besonders über den Besuch. Außerdem scheint sie die Einzige zu sein, die weiter an Peter glaubt. Als schließlich Toni auftaucht, ein Klassenkamerad, mit dem Peter gar nicht gerechnet hat, werden die Ferien zu einem Erlebnis, dass die drei so schnell nicht vergessen werden.

Jochen Weeber, geboren 1971, studierte Sonderpädagogik in Ludwigsburg/Reutlingen, arbeitete mehreren Jahren als Lehrer, seit 2002 ist er freier Autor. Er veröffentlichte mehrere Bücher, Hörspiele, sowie Einzelbeiträge in Zeitungen, Zeitschriften und im Rundfunk. Er ist Erfinder der Poesie-Kabine "Der AUTORMAT". Jochen Weeber lebt seit 1995 in Reutlingen.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
Paradies
Moderation: Matthias Hanselmann

Musikalische Histörchen
Von Uwe Golz

sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

„Ein närrisches Nest“
Durch das literarische Jena an der Saale
Von Susanne von Schenck

1926 lässt Gottfried Benn seine Mutter die Saale entlang zur Kur fahren - in seinem Gedicht ‚Jena‘, wo er selbst nie gewesen ist. Aber dass die Mutter ihm auf einer Postkarte von „Jena vor uns im lieblichen Tale“ wie von einer Verheißung schreibt, brennt sich in sein Gedächtnis ein. Aus der Nähe betrachtet ist Jena nicht nur die Stadt von Schott, Zeiss und Jenoptik, sind es nicht nur die berühmten Dichter der Klassik und Frühromantik um 1800. Es ist auch Sophie Mereau, die erste Schriftstellerin Deutschlands, die von ihrem Schreiben zu leben versuchte. Die Saalestadt spiegelt das moderne literarische Leben wieder: Dort steht das Archiv mit 100.000 Gedichten von 15.000 jungen Poeten, die Zeugnis von der Befindlichkeit einer ganzen DDR-Generation ablegen. Ein ehemaliger Lokschuppen am Westbahnhof lädt Poetryslammer ein und junge Autoren schreiben Gedichte über Jena. Die ‚Deutschlandrundfahrt‘ unterwegs durch eine Stadt, die Geheimrat von Goethe einst ein närrisches Nest nannte.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Oliver Thoma

12:30 Uhr

Die Reportage

Stadt Land Bus - unterwegs im Flix-Bus 
Von Gerhard Richter

Wie eine Krake wächst das Netz der Fernbuslinien in Deutschland und verbindet immer mehr Regionen und kleine Städte. Busfahren boomt. 2016 sind in Deutschland 30 Millionen Fahrgäste in einen Bus gestiegen, so viel wie noch nie.  Nach einem harten Verdrängungswettbewerb in den letzten fünf Jahren hat sich Flixbus als Marktführer bei Fernbussen etabliert. Was macht das Unternehmen anders als die anderen und wer fährt in Zeiten, in denen selbst Fliegen immer billiger wird,  warum mit dem Bus? Gerhard Richter ist eingestiegen und hat nachgefragt.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Stephanie Rohde

200 Jahre Henry David Thoreau
Gespräch mit Dieter Thomä, Universität St. Gallen, Kulturwissenschaftliche Abteilung, Fachbereich Philosophie

Risse in der Gesellschaft - über G20 und Protestkultur
Von Hans-Joachim Lenger

Urlaubsbücher:
“Das intensive Leben” von Tristan Garcia
Vorgestellt von Svenja Flaßpöhler

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Anne Françoise Weber

Schwerpunkt:  Henry David Thoreau und der zivile Ungehorsam.
 
Erst Mensch, dann Untertan 
Der amerikanische Philosoph Henry David Thoreau weigerte sich, durch Steuerzahlung den Krieg gegen Mexiko zu unterstützen. Sein Text über zivilen Ungehorsam, den er darüber verfasste, ist bis heute grundlegend.
Von Gunnar Lammert-Türk
 
Gewaltlosigkeit als Waffe
Der baptistische Pfarrer Martin Luther King jr. wurde zum Anführer der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Sein Beharren auf gewaltlosem Widerstand war auch von Thoreau und Mahatma Gandhi inspiriert.
Gespräch mit der Historikerin Britta Waldschmidt-Nelson
 
"Es gibt ein Gesetz, das größer ist als von Menschen gemachte Gesetze"
An der Ostküste der USA haben sich Kirchen und Glaubensgemeinschaften schon vor 35 Jahren zusammen getan, um Migranten ohne Papiere Schutz vor Abschiebung zu bieten; unter Donald Trump werden sie besonders gebraucht. Sie berufen sich in ihrem zivilen Ungehorsam auf die Bürgerrechtsbewegung.
Von Arndt Peltner
 
Widerstand als Akt der Ökumene
Gegen den Willen der Spitze der Bekennenden Kirche veröffentlichte der Jurist Friedrich Weißler eine vertrauliche Denkschrift an Adolf Hitler, um Christen in anderen Ländern über den Nationalsozialismus zu informieren. Er bezahlte dafür mit seinem Leben.
Von Stefanie Oswalt
 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Was kommt nach dem Sturm?
Die Sinfonie Nr. 3 von Johannes Brahms
Gast: Herbert Blomstedt, Dirigent
Moderation: Gerald Felber
(Wdh. v. 06.12.2009)

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Oliver Thoma

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Thomas Jaedicke

Mehr als ein Seepferdchen - der Schwimm-Unterricht an deutschen Schulen
Von Caroline Kuban

Gespräch mit Michael Fahlenbock, Präsident des Deutschen Sportlehrer-Verbandes

Mein Verein:
SSV PCK Schwedt - Ein Seepferdchen ist nicht genug
Von Sandra Voß

Vor den World Games in Wroclaw - Schauplatz der nichtolympischen Sportarten
Von Günter Herkel

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Schöne neue Sportwelt
Die Digitalisierung verändert den Spitzensport
Von Yannick Lowin

Die digitale Revolution durchdringt und verändert alle Lebensbereiche; Wirtschaft, Medien, Bildung oder Mobilität. Der Spitzensport bildet da keine Ausnahme. Auch hier sind Daten zum neuen Rohstoff des Wissens geworden: Millionen von Leistungs- und Gesundheitsdaten werden erhoben und ausgewertet, neue Analyseverfahren und Trainingsmethoden entwickelt. Im Profi-Fußball ist der gläserne Spieler schon Realität, digitale Trainingsgeräte sollen die Kicker noch schneller in Kopf und Beinen machen. Die TSG Hoffenheim beispielsweise ist eine der Mannschaften an der Speerspitze der technischen Innovation. Doch auch andere Sportarten setzen auf die Modernisierungskräfte, die von der Digitalisierung ausgehen. Sie bitten das IAT Leipzig um Rat, wo für die Verbände des Deutschen Olympischen Sportbunds Analyse, Auswertung und Entwicklung betrieben wird, Softwares und Apps entstehen. Das Deutschlandfunk Kultur-Sportfeature gibt einen Einblick in die ‚Schöne neue Sportwelt‘, zeigt auf, welche enormen Potenziale noch in der Digitalisierung liegen und thematisiert die Kritik an massenhafter Datensammlerei.

18:30 Uhr

Hörspiel

Kunststücke / documenta
Der Wind - vom Krieg verwundet
Ein Hörstück mit Texten von Jannis Kounellis und zitierten Gesprächen
Von Wolfgang Storch
Regie: Marianne Wendt
Mit: Jannis Kounellis, Ingo Hülsmann, Hans Peter Hallwachs, Ulrich Eickhoff
Komposition/Sounds: Markus Hübner
Vibrafon und Schlagwerk: Robert Kretzschmar
Ton und Technik: Alexander Brennecke und Frank Klein
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010
Länge: 53'57
(Wdh. v. 24.01.2010)

Jannis Kounellis (1936-2017) schuf poetisch aufgeladene Kunsträume, an griechische Tragödien erinnernd.

Anschließend:
"Ich bin ein Bewahrer" - Jannis Kounellis
Von Wolfgang Storch
Regie: Ulrike Brinkmann
Mit: Nadja Schulz-Berlinghoff, Thomas Holländer, Bernhard Schütz
Ton: Bernd Friebel
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010
Länge: 25'40
(Wdh. v. 24.01.2010)

Jannis Kounellis, geboren 1936 in Piräus, gestorben 2017 in Rom, verließ noch unter dem Eindruck des griechischen Bürgerkriegs seine Heimatstadt Piräus und brach nach Rom auf, um hier die Maler des Schattens zu studieren, Masaccio und Caravaggio zuerst. Die griechischen Tragödien blieben sein Thema, das ihn mehr als 50 Jahre um die Welt führte: an Plätze, Museen, Theater, Hallen. Seine Entdeckungen reflektierte er in Texten, die er selbst als Bilder verstand.

Jannis Kounellis war Mitbegründer der arte povera Bewegung. Berühmt sind auch seine Skulpturenprojekte und Bühnenbilder und die Zusammenarbeit mit Heiner Müller. Kounellis ist auch Theaterautor und lehrte von 1993-2001 an der Kunstakademie Düsseldorf. Jannis Kounellis war Teilnehmer an der documenta 1972 und 1982.

Wolfgang Storch, geboren 1943 in Berlin, lebt in Italien. Arbeitet als Dramaturg, Autor, Publizist, Kurator.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

386. Wartburgkonzert
Palas der Wartburg, Eisenach
Aufzeichnung vom 17.06.2017

Claude Debussy
"Petite Suite"
(Fassung für Streichorchester von Klaus Sonnenburg)

Ernest Chausson
Konzert für Klavier, Violine und Streichquartett, D-Dur op. 21
(Fassung für Streichorchester von Camerata Bern)

Peter Tschaikowsky
Streichquartett Nr.3 es-Moll op. 30
(Fassung für Streichorchester von Camerata Bern)

Thomas Hoppe, Klavier
Camerata Bern
Antje Weithaas, Violine und Leitung

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Ernst Bloch und die musikalische Utopie
Zum 40. Todestag des Philosophen
Von Peter Knopp
(Wdh. v. 12.08.2007)

In wenigen Wochen, am 4. August, wird sich der Todestag des Philosophen zum 40. Mal jähren. Wie stark Ernst Blochs Hoffnungsphilosophie musikalisch inspiriert war, ist das Thema dieses Musikfeuilletons.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Kirsten Lemke

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Folk-Haupstadt Rudolstadt
Gespräch mit Carsten Beyer

Back to the roots
"The Pose" von Constanza Macras wird in der Akademie der Künste in Berlin uraufgeführt
Gespräch mit André Mumot

documenta-Echo - Künstler der documenta 14 im Kurzporträt
Von Anna Kohn

Kulturpresseschau
Von Tobias Wenzel

Juli 2017
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